Beiträge von Sissymaus

    Dass man dauerhaft mit Menschen, die man nicht leiden kann eng zusammenarbeiten muss, Gruppenarbeiten macht, vielleicht aur Klassenfahrten im selben Zimmer schlafen muss, gibt es in der realen Welt außerhalb der Schule nicht.

    Ich hab in meinem Berufsleben einige kennengelernt, die ich nicht mochte und musste trotzdem mit ihnen zusammenarbeiten.

    Wir haben am BK auch A/B-Wochen, aber einen solchen Unterschied würden die Stundenplaner nicht machen, es sei denn, sie übersehen es. Dann müsste man sie drauf aufmerksam machen und es würde geändert. Wir haben in der Planung auch mal solche Unterschiede beim 1. und 2. Halbjahr. Sobald es auffällt, wird das ebenfalls geändert.

    Sawe Wie ist das an Deiner Schule? Hast Du mal das Planerteam angesprochen? Evtl haben sie es gar nicht bemerkt.

    hier gibt es ihn (seit 2021, meine ich) in Technik, Wirtschaft, Sozialwesen und Gestaltung.

    Diese Fachrichtungen gibt es auch. Und sicher noch einige mehr, das weiß ich aber nicht. Und dann gibts noch weitere Schwerpunkte darunter (Maschinenbau, Elektrotechnik usw). Die Fachschule wird umgangssprachlich gern als Technikerschule bezeichnet. Vielleicht gabs die als Erstes. Keine Ahnung.

    ich klebe...
    Hatte früher eine entspannende Wirkung, führt jetzt nur dazu, dass ich noch weniger nähe, weil schon der Gedanke ans Drucken/Ausschneiden/Kleben/neu ausschneiden mich wahnsinnig macht.

    Ich hab "Connections" zu einem A0-Drucker. Mich nervt das kleben auch, allerdings hab ich schon mal als ich 20 war genäht, da gabs nur Burda und man musste im Laden kaufen. Deswegen finde ich die Lösung mit A4 und direkt verfügbar eine tolle Erfindung.

    Außerdem nähe ich nur wenige Schnittmuster mehrmals, daher klebe ich dann doch oft, wenn ich nicht auf meinen A0-Service warten will.

    Leider beobachte ich, dass man/frau sich fast nicht traut, mal noch 1 Jahr länger zu Hause zu bleiben, auch weil es von einem erwartet wird, möglichst schnell wieder einsatzbereit zu sein.

    Und ich finde es wichtig, dass Mütter und Väter zu gleichen teilen daheim bleiben, damit die Nachteile durch Kindererziehung nicht allein bei der Mutter landen, wie es aktuell eben häufig der Fall ist. Die Altersarmut ist ein Problem der Frauen.

    Es ärgert mich, dass meine Generation an allem Schuld sein soll. Angefangen vom Klimawandel, Wiedereinführung der Wehrpflicht, Arbeiten bis 70.

    Siehst Du das so? Ich gar nicht. Beispiel Klimawandel, Umweltbewusstsein: Ich bin zB das erste Mal mit 20 geflogen. Nach London. Meine Tochter ist schon um die halbe Welt gejettet. Ich bin aus Europa nicht herausgekommen. Der Wohlstand der jüngeren Generation ist doch wirklich um ein vielfaches höher, als ich es zB hatte.

    Ich stimme aber dem Widerspruch zu, den tibo aufgeworfen hat: Der Gen Z wird vorgeworfen, vergnügungssüchtig zu sein und nicht arbeiten zu wollen. Aber bis 67 will auch kaum einer machen, weil das nicht machbar ist. Es wäre vielleicht machbar, wenn wir nicht so eine hohe Arbeitsdichte hätten, daher ist der Vorstoß der Gen Z wirklich wunderbar!

    Nachdem der Thread im Subforum Lehramt / allgemein gepostet wurde und nicht in Off-Topic, gehe ich davon aus, dass es hier um dienstliche Zwecke geht. Ich wüsste auch nicht, wofür ich privat Ausdrucke oder Kopien im Format A3 benötigen sollte.

    A3 im privaten Kontext benötige ich tatsächlich oft. Am liebsten A0, aber da muss ich leider auf andere Quellen ausweichen.

    Ansonsten gebe ich Dir Recht: Für schulisches muss der Drucker in der Schule reichen, der bei uns zum Glück bis A1 in Farbe vorhanden ist. Auch mit Scannereinheit.

    Zum Thema A3-Drucker kann ich nur in sofern beitragen, als dass wir auch die Druckkosten durch einen Epson EcoTank auf ein Minimum gesenkt haben. Der läuft schon seit mehr als einem Jahr problemlos mit der beiliegenden Tinte. Und ich drucke wirklich viel.

    Du hast dich für Schule entschieden, also geh gefälligst auch hin.

    Die sind doch in der Regel schulpflichtig. Bei allen anderen ist mir das doch noch egaler. Bei Deinen ist es doch total Wurscht, sie werden es dann eben nicht schaffen, wenn sie nicht regelmäßig kommen. Hast Du mehr Zeit für die anderen. Umso besser.

    Wir haben aktuell ein Semester, wo man jede Woche mal 4-6 andere Leute vor sich sitzen hat, manchmal auch nur 2, kaum jemand ist im Thema, man kann quasi nie an der vorangegangenen Stunde anknüpfen

    Das wäre für mich der Punkt, an dem ich nur noch frontal arbeiten würde, da alles andere eben nicht funktioniert.

    Realistischer ist, dass das die Leute sind, durch die man Mehrarbeit in Form von Nachprüfungen und dergleichen hat.

    Das ist keine Mehrarbeit, sondern Dein normaler Job.

    Da fällt mir ein, ich hatte 10 Jahre ein falsches Geburtsdatum im Personalausweis stehen und nicht gemerkt. Erst als ich bei bei der Beantragung eines neuen gefragt wurde, ob die Daten noch stimmen, kam es heraus. Die Dame lies alles vor und ich dachte noch, was für Zeitverschwendung, das Geburtsdatum ändert sich doch nicht und dann hörte ich den falschen Monat. 2. Überraschung, es wurde einfach geändert, ich musste nicht beweisen, dass ich 4 Monate älter bin.

    Und musstest Du das echte Datum dann nachweisen? EDIT: Sorry, jetzt hab ich mal zu Ende gelesen.

    Ich kenne einen, der beim Amt einfach einen anderen Geburtsort angegeben hat, weil ihm der echte nicht gefällt :lach: Hat noch nie jemanden interessiert.

    Ich gestehe. Mit 17 hatte ich auch noch diese Respektlosigkeit. Mit zunehmender Erfahrung hat sich das geändert. Da ich mich jedoch trotz der mittlerweile lang verstrichenen Zeit noch sehr genau an diese Zeit erinnere, kann ich mich durch aus in die Schüler rein versetzen.

    Ich ebenfalls. Ich hatte zu dieser Zeit einfach völlig andere Prioritäten.

    Die Inanspruchnahme ist meines Erachtens nicht nur ein Recht, sondern geht auch mit einer Verpflichtung her, die Veranstaltung halbwegs ernst zu nehmen und was daraus zu machen. Der klassische Minimalist glänzt auch in der Regel nicht autodidaktisch in Prüfungen (oder erscheint überhaupt zum regulären Termin).

    Warum? Warum ist das Homeschooling in D nahezu unmöglich? Ist mir doch Wurscht, wie die Kids an ihre Kenntnisse gekommen sind. Hauptsache, sie haben sie.

    In Finnland an der berufsbildenden Schule wird jeder S. bezüglich seiner Kompetenzen geprüft. Da sitzen mehrere Mitarbeiter, die nichts anderes machen, als festzustellen, in welcher Berufs/Schulzweig die SuS am besten aufgehoben sind. Dabei ist es unerheblich, ob die Kenntnisse an einer Vorgängerschule, autodidaktisch oder mit Privatlehrer erlangt wurden. Nur bei uns wird ein Gewese um die Schulpflicht gemacht. Und dann lassen wir die Kids da an Schulen sitzen, an denen sie nicht mal ordentliche Toiletten vorfinden und wo der Putz von den Wänden fällt.

    Berufskompetenz vermitteln und mir egal ob er schwänzt, hauptsache er besteht die Prüfung.

    Finde den Fehler….

    Bei mir schwänzt keiner. Wenn das bei anderen KuK passiert, frage ich mich auch oft wie Antimon ob das Schwänzen nicht vielleicht einen Grund hat, den ich ggf sogar nachvollziehen kann.

    Trotzdem bin ich nicht diejenige die entscheidet, ob derjenige im Beruf klar kommt oder nicht. Das machen andere. Ich vermittle alles, was sie dazu brauchen. Wenn das jemand nicht annehmen will: nicht meine Baustelle.

    Blockwart? Mitwisser bei Sozialbetrug?

    Leute, ernsthaft? Wie in jeder Sache, die irgendwem Geld einbringt, gibt es Leute, die das auch mit illegalen Taten ausnutzen. Es gibt Menschen, die Versicherungen betrügen, Einkommen bei Sozialleistungen nicht angeben, Dinge bei der Steuererklärung verschweigen. Wieso nehmen sich das so viele so zu Herzen? Das zu verhindern müssen andere, das ist nicht mein Job.

    Ich muss meinen Azubis eine Berufskompetenz vermitteln. Und wenn sich da einer durchmogelt, ist mir das egal. Entweder er schafft es trotzdem und ist er erfolgreich im Job, dann sei es ihm gegönnt oder eben nicht, dann hat er die Konsequenz. Was tangiert mich das?

    Der Schüler, der mit seinem falschen Alter prahlt: woher wollt ihr wissen, dass das stimmt? Es gibt auch Kids, die sich wichtig machen mit allem

    möglichen Mist. Warum meinen Lehrkräfte so oft, sie müssten jegliche Missstände der Welt lösen?

    Noch einen Gedanken zu: Die Schüler üben Macht aus, ich bin der Dienstleister.

    Ich empfehle, sich eine professionelle Denkweise anzugewöhnen. Es wird immer Personen geben, die Vorzüge von Systemen ausnutzen. Na und? Was genau tun diese Leute mir persönlich, wenn sie sich zB ausrechnen, dass sie (in NRW) nur 19 Stunden unentschuldigt fehlen, da sie bei der 20. Stunde fliegen können. Dann sitzen sie eben noch weiterhin da. Stört mich nicht. Genausowenig wie das Anmelden zur Nachprüfung und nicht erscheinen. Na und? Die Prüfung nehme ich dann irgendwann anders in leicht abgewandelter Form. Ist mir doch Latte. Kostet Arbeitszeit, ja, ist aber mein Job.

    Macht Euch mal frei und nehmt solche Verfehlungen nicht persönlich.

    Es ist eine Vorgabe seitens der Kammern dass bei einer Abwesenheitsquote von 30 % ein Ausschluss von der Abschlussprüfung gegeben sein kann.

    KANN! Ist das wichtige Wörtchen hier. Man kann sogar ohne je eine Berufsschule besucht zu haben, zur Kammerprüfung gehen. Diese "Prüfung" ist ein in meinem Berufsfeld das Auswendiglernen von Fakten oder das Finden von Werten in Tabellen. Das hat wenig mit Problemlösungskompetenz oder Berufskompetenz zu tun. Wenn das jemand schafft, ohne je meinen Unterricht besucht zu haben, ist das für mich völlig in Ordnung und mir herzlich egal. Ich habe auch keinen Fitz mit der Kammerprüfung zu tun. Das Ausschließen aufgrund Fehlzeiten entscheide nicht ich, sondern die Kammer und habe ich in meinen nun 14Jahren nicht einmal erlebt, obwohl die Fehlzeiten in einigen Fällen sehr viel deutlicher über den 30% lagen..

    Fragwürdig ist doch hier das "Beharren" auf einem hundertstel Prozent. Das hat für mich was von Machtausübung und zur Schau stellen: Schau mal, was ich Dir antun kann. Andere Wörter verkneife ich mir jetzt mal hier. Aber wie Moebius schon sagt: Aufgrund dessen wird keiner ausgewiesen, das ist polemischer Unsinn.

    Natürlich, wann denn sonst?

    Na vorher. Denn am 1.Schultag sind doch auch Schüler da. Oder dauert Kurs der nicht so lange?

    Und dann muss ich mich doch über den gewählten Termin wundern: ja, Facharzt-Termine sind rar. Man muss schon mal länger drauf warten. Aber den legt man doch trotzdem nicht auf den ersten Schultag. Das ist doch wirklich der ungünstigste Tag.

    Wenn aber immer mehr Menschen früher in Rente/Pension gehen wollen, um noch etwas von ihrem Leben zu haben, wie soll das wirtschaftlich auf Dauer funktionieren?

    Weiterentwicklung neuer Technologien, Einbeziehung der weiblichen Fachkräfte durch verbesserte Kinderbetreuung und Abschaffung des Ehegatten-Splittings, Verbesserung der Möglichkeiten für Menschen, die länger als 67 arbeiten wollen, Verbesserung der Pflege

    und und und

    Und um den Wunsch zu vermindern, eher aufzuhören: Erhebliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen

    Der Fehler fängt schon damit an, den Beruf als Belastung und die Rente/Pension als Befreiung zu sehen. Eigentlich fungiert der Beruf eher in der Form eines bezahlten Hobbys und mit ähnlicher Motivation sollten wir ihn behandeln, um hieran möglichst lange Freude zu behalten und nicht die Tage herunterzuzählen bis wir "den Mist" wieder los sind.

    Was für eine romantische Sichtweise! Bezahltes Hobby :lach:

    Für mich ist das Mittel zum Zweck. Hätte ich das Geld ohne Arbeit auf dem Konto würden mir viele andere Dinge einfallen, die ich lieber machen würde. Für den Arbeitseinsatz ist die Entschädigung in der Regel für mich ausreichend, aber ich denke mir auch oft: Von allen Seiten bekommt man Lack für Dinge, die systematisch bedingt sind. Ob ich da noch ewig Bock drauf hab?

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