Ich nutze auch ein Tool, weil es halt vorentlastet und schonmal zusammenfasst. Aber man muss am Ende natürlich nochmal schauen, ob die Note auch so passt oder ob es Gründe gibt, evtl. doch eine bessere/schlechtere Note zu geben.
Exakt so mache ich es auch. Natürlich habe ich die Entwicklung im Blick und entscheide beim Stand zwischen zwei Noten so, wie es meiner Meinung nach dem Leistungsstand entspricht. Ich bekomme nie Beschwerden, es sei denn, ich hab mal Punkte vergessen in Klassenarbeiten. Das passiert mir schon mal.
Und trotz aller transparenter Darstellung aller der zu erzielenden Leistungen in meinem Unterricht ist es trotz allem auch mit vielen Fehlern versehen. Das weiß man, wenn man ein Ref durchlebt hat und versucht es, zu vermeiden. Gelingt nie vollständig.
Und meine Transparenz sieht so aus: Jede Leistung habe ich in Notenstufen 1-6 unterteilt und neben jeder Note steht, wie man sie erlangen kann. Das ist mein Leistungsbewertungskonzept und ist durch die Bildungsgangkonferenz abgestimmt. Die Klassen haben dieses vorliegen.
Für besondere Aufgaben wie Projekte bekommen sie nochmals projektbezogen weitere Kriterien.
Trotzdem bleibt ein Rest Objektivität, der nicht vermeidbar ist.