Als Lehrerin ausgehen mit einem Vater?

  • Hi,


    weiß jemand von euch, was wäre, wenn ich mich mit dem Vater eines Kindes einlassen würde, von dem ich Klassenlehrerin bin?
    Ich meine jetzt nicht, ob das die anderen Eltern der Klasse komisch finden könnten - das ist mir schon klar.


    Aber gibt es so was wie eine klare Anweisung in ASchO, BaSS oder ähnlichem, die besagt, dass man das als Lehrer nicht darf?


    Bin grad echt unsicher, wie ich damit umgehen soll...


    Vielen Dank!
    Soleila

  • Rein arbeitsrechtlich gesehen, gab es da bei den ostelbischen Junkern eine Handhabe, was das Mitbestimmungsrecht des Dienstherren bei Liäsons des Gesindes hatten. Soweit ich mich jedenfalls erinnere...


    Nele

    Einmal editiert, zuletzt von neleabels ()

    • Offizieller Beitrag

    Ein Verbot des über das schulische Verhältnis hinausgehenden "Umgangs" zwischen Lehrern und Eltern gibt es nicht.



    Sei Dir darüber aber im Klaren, dass es da einen erheblichen Interessenkonflikt geben kann.


    Ferner wärst Du, sofern daraus eine dauerhafte Liaison erwächst, damit eigentlich befangen und somit als Lehrerin des entsprechenden Schülers nicht mehr geeignet.


    Falls andere Eltern das spitz kriegen, könnten sie hinsichtlich einer möglichen Befangenheit ggf. für Ärger sorgen.


    Im Falle einer dauerhaften Beziehung solltest Du daher dann alles daran setzen, den Schüler nicht mehr zu unterrichten.


    Gruß
    Bolzbold

  • Ich denke nicht so sehr an die Eltern, sondern vor allem an die Schüler, die das mitbekommen und dann vielleicht das Kind des Vaters hänseln und einen Notenvorteil befürchten. Ich möchte nicht die Moralkeule schwingen, sondern nur auf mögliche Probleme hinweisen, für die auch eine Lösung gefunden werden will.

  • Wenn ich hier diese Antworten so lese, denke ich mir, in welchem Jahrhundert leben wir eigentlich...? Ich habe selbst als Schülerin noch erlebt, wie eine Mutter in meiner Klasse ihre Tochter unterrichtet hat (die übrigens eine 2 bekommen hat). Ich fand es schon etwas merkwürdig, aber insgesamt o.k., denn sie hat nie irgendwie gezeigt, dass sie ihre Tochter in irgendeiner Weise bevorzugt. Wir übrigen KlassenkameradInnen haben da schon aufgepasst...
    Also - ich finde diese Diskussion spießig und absolut daneben. Glaubt ihr nicht, dass eine verantwortungsvolle Lehrerin Beruf und Privatleben trennen kann? Wird sie nicht alles tun, um Zweifel auszuräumen? Und dann gäbe es ja - falls notwendig - den Rechtsweg... Mit Verlaub Kollegen und Kolleginnen!

  • Vaila, niemand niemand rät soleila davon ab, sich mit dem Vater einzulassen. Auch sind nicht alle Lehrer so umsichtig wie die von dir erwähnte Lehrerin, es könnte da und dort ein Problem übersehen werden. Das beinhaltet aber noch lange nicht, dass wir davon abraten. Ich würde es in Ordnung finden, aber das steht hier auch nicht zu Debatte und soleilas Frage wurde bereits beantwortet.

    • Offizieller Beitrag

    Ich denke, es geht auch weniger um überkommene Moralvorstellungen, sondern um den Realitätscheck. Es wird Gerüchte geben und die werden belastend sein. Selbst wenn man die selber aushalten kann, ist die Frage wie viel man einem Kind zumuten will. Und wenn's um Kinder geht, muss man die eigenen Interessen halt ein paar Mal überdenken...

  • Hallo!
    Also aus Sicht meiner Freundin (als wir noch in der Schule waren), war diese Situation ziemlich belastend. Ihre Mutter hat sich nach einem Elternsprechtag mit unserem Mathelehrer getroffen usw. bis er schließlich auch dort eingezogen ist. Sie hat unter dem Ganzen ziemlich gelitten, sie hatte nie einen guten Draht zu dem Lehrer, schlussendlich haben die Mutter und Lehrer auch entschieden, dass sie und ihr Bruder die Schule wechseln, damit es nicht so viel Gerede gibt...
    Also für meine Freundin war das Ganze ziemlich ätzend, aber das muss man wohl im Einzelfall entscheiden.
    Lg pinacolada

    • Offizieller Beitrag
    Zitat

    Original von Vaila
    Wenn ich hier diese Antworten so lese, denke ich mir, in welchem Jahrhundert leben wir eigentlich...? Ich habe selbst als Schülerin noch erlebt, wie eine Mutter in meiner Klasse ihre Tochter unterrichtet hat (die übrigens eine 2 bekommen hat). Ich fand es schon etwas merkwürdig, aber insgesamt o.k., denn sie hat nie irgendwie gezeigt, dass sie ihre Tochter in irgendeiner Weise bevorzugt. Wir übrigen KlassenkameradInnen haben da schon aufgepasst...
    Also - ich finde diese Diskussion spießig und absolut daneben. Glaubt ihr nicht, dass eine verantwortungsvolle Lehrerin Beruf und Privatleben trennen kann? Wird sie nicht alles tun, um Zweifel auszuräumen? Und dann gäbe es ja - falls notwendig - den Rechtsweg... Mit Verlaub Kollegen und Kolleginnen!


    Entschuldige, Vaila, aber wenn Du wirklich die vor Dir erschienenen Beiträge gelesen hättest, dann wäre Deine Antwort möglicherweise etwas weniger scharf ausgefallen. Es geht hier nicht um Moral sondern um Realitäten wie Meike schon gesagt hat.


    Ferner sollte Dir, wenn Du einschlägige Literatur kennst, bekannt sein, dass es Prozesse bei der Notenvergabe gibt, die unbewusst ablaufen und somit nicht zwangsläufig mit entsprechender Reflexion zu kontrollieren sind. Ein wie auch immer geartetes engeres Verhältnis zwischen der Klassenlehrerin und einem Vater eines Schülers von ihr dürfte - das von Dir erwähnte professionelle Verhalten der Lehrerin vorausgesetzt - auch die unbewusste Ebene betreffen.


    Hier wurde lediglich gesagt, welche möglichen Probleme es geben kann, fernab jeglicher Moralisierung.
    Du nennst es spießig und daneben - Deine idealisierte Vorstellung des Verhaltens der Lehrerin - das ja in der Tat durchaus so sein kann - könnte man im Gegenzug als ideologisch verblendet bezeichnen, zumal die Reaktionen des Umfelds nicht mehr im unmittelbaren Einflussbereich der Lehrerin liegen.


    Das Wichtigste bei dieser Beziehungskonstellation wie im Ausgangsthread beschrieben ist, die Realität im Auge zu behalten und sich möglicher Probleme und Problembereiche bewusst zu sein, um entsprechend reagieren zu können. Damit ist allerdings auch noch nicht gesagt, dass bei tadellosem Verhalten seitens der Lehrerin die Eltern der anderen Schüler, die Schüler selbst und auch die Kollegen an der Schule sich entsprechend ähnlich "unspießig" verhalten.


    Gruß
    Bolzbold

  • Zitat

    Original von Vaila
    Ich habe selbst als Schülerin noch erlebt, wie eine Mutter in meiner Klasse ihre Tochter unterrichtet hat (die übrigens eine 2 bekommen hat).


    Es dürfte wohl auch einen Unterschied ausmachen, ob man schon immer die Mutter des Kindes gewesen ist, oder ob man erst später mit dem Vater des Kindes ein Verhältnis anfängt.

  • Mannmannmann... Wenn es zu einer Beziehung kommen sollte, dann wird zusammen mit Schulleitung überlegt, ob ein Problem vorliegt. Wenn, dann wird das Problem gehändelt, das ist doch nun wirkich nichts dramatisches.


    Nele

  • Zitat

    Original von Bolzbold
    Ferner sollte Dir, wenn Du einschlägige Literatur kennst, bekannt sein, dass es Prozesse bei der Notenvergabe gibt, die unbewusst ablaufen und somit nicht zwangsläufig mit entsprechender Reflexion zu kontrollieren sind.


    Das gilt aber auch für andere Faktoren: Anti- und Sympathie können vielfältige Ursachen haben, das Spektrum reicht da vom Aussehen über das Verhalten bis hin zu eigenen Stereotypen ("'Kevins' stören immer den Unterricht.").


    Wenn diese Faktoren nicht durch Reflexion zu kontrollieren sind - wovon aber ja sogar die "einschlägige Fachliteratur" (etwas unpräzise, wahrscheinlich der Klassiker Weinert?) ausgeht -, dann können wir überhaupt keine Noten jenseits unserer Befindlichkeit geben - das wäre ja eine ausgesprochene Position der Schwäche. :)


    Die Frage ist hier, was du unter "nicht zwangsläufig" verstehst. Wenn du den hier von dir in die Diskussion eingebrachten Determinismus direkt mit einer Wischiwaschiformulierung verwässerst, ist das Argument natürlich hinfällig.


    Man könnte nämlich jetzt sagen, dass die Threadstarterin offenbar zu den überlegteren Exemplaren unseres Berufsstandes gehört, weil sie erst abwägt und Meinungen einholt, bevor sie einfach tut, was sie tun möchte. Die Unterstellung also, ihre Handlungen seien nicht reflexiv untermauert, ist also eher unbegründet, denn aus Ergebnissen der empirischen Bildungsforschung, die seltenst unumstößlich sind, lassen sich keine (Natur-)Gesetzlichkeiten ableiten.


    Das führt jetzt etwas von der Kernfrage weg. Die lautete aber nur: Gibt es Vorschriften, die den persönlichen Umgang von Eltern und Lehrern im Privatbereich regeln. Und die Antwort ist: Nein. (Im Hinblick auf andere "Probleme und Problembereiche" [wo ist da eigentlich der Unterschied?] hat ja die Threadstarterin nun zusätzliche Anregungen bekommen, die sie aufgreifen kann oder nicht.)

  • Wow,
    jetzt kommen ja doch eine Menge Antworten, die mir weiterhelfen. Vielen Dank schon mal dafür! (Sorry Nele, aber ich hatte dieses Forum so verstanden, dass man hier Fragen stellen kann - auch solche, die vielleicht der ein oder andere dumm findet- und dass man ernst gemeinte Antworten bekommt. Insofern konnte ich mit Deinem ersten Beitrag herzlich wenig anfangen).


    Ich hab hier niemanden so verstanden, dass Aussagen moralisierend gemeint waren. Im Gegenteil, die Fragen hab ich mir ja auch gestellt. Will ich mich mit offener Kritik seitens der Eltern auseinandersetzen oder evtl damit, dass mich niemand offen anspricht, aber alle hintenrum so ihre Vorbehalte haben? Möchte ich der Tochter (die in meinem Fach leider 4-5 steht) zumuten, dass andere Kinder ihr sagen, sie hätte die bessere Note nur geschafft, weil... Ich denke, dass ich einen ganz guten Draht zu ihr habe (immer schon hatte) und insofern das nicht das Problem wäre, dass sie da sozusagen gefühlsmäßig auf einmal den Feind in der Wohnung hätte - abgesehen davon, dass ich ja nicht gleich einziehen würde.


    Ich werde die Klasse nach momentaner Planung noch bis Ende des Schuljahres als Klassenlehrerin haben. Aber wenn sich herausstellen sollte, dass es mit dem Vater ernster wird, kann ich ja vielleicht echt mal mit der Schulleitung reden. Diese Option hatte ich erst mal ausgeblendet, weil meine Revision noch aussteht und ich nicht gleich den Eindruck erwecken wollte, dass ist die, die sich gleich in Probleme reinreitet... ;) Außerdem ist ein Klassen- und Fachlehrerwechsel ja organisatorisch auch nicht ohne. Bin gespannt, ob so was an meiner Schule auch zum Halbjahr möglich wäre...


    Falls euch noch was dazu einfällt oder jemand aus eigener Erfahrung berichten kann, gerne weiter her damit!


    Liebe Grüße,
    Soleila

  • Zitat

    Original von soleila
    (Sorry Nele, aber ich hatte dieses Forum so verstanden, dass man hier Fragen stellen kann - auch solche, die vielleicht der ein oder andere dumm findet- und dass man ernst gemeinte Antworten bekommt. Insofern konnte ich mit Deinem ersten Beitrag herzlich wenig anfangen).


    Die Antwort war ganz ernst gemeint, wenngleich vielleicht zugegebenermaßen etwas kryptisch.


    Man hört immer wieder die eher ängstliche Vermutung, dass der Dienstherr so ein ganz prinzipielles Recht hätte, in die intimste private Lebensführung von Lehrern hineinzureden und zu -bestimmen. Du fragst, ob es Dienstherr es zu erlauben hat, ob du eine freiwillige Beziehung zu einem anderen erwachsenen Menschen eingehst. Ich habe auch schon die Vermutung gehört, dass für Lehrer verboten ist, homosexuell zu sein; oder einer politischen Partei beizutreten; oder an einer demokratischen Demonstration teil zu nehmen; oder in die Sauna(!) zu gehen. Das sind Ansprüche, die ein vordemokratisches Dienstverhältnis beschreiben, aber nicht das Rechte- und Pflichtenspektrum eines Beamten in einem liberalen Rechtsstaat! (Übrigens auch nicht in der Wirtschaft - auf das gloriose Scheitern des Walmart-"Codex" sei am Rande hingewiesen.)


    Es ist klar, dass der Beamte das Ansehen des Berufsstandes zu wahren hat. Beamte dürfen also nicht in Pornofilmen auftreten oder volltrunken durch die Einkaufsstraße fallen - das ist auch völlig in Ordnung so. Aber eine ganz normale Beziehung zwischen erwachsenen Menschen, die nicht in einem Abhängigkeitsverhältnis stehen, geht den Dienstherren nichts an. Punkt.


    Du bist als Lehrerin ein Profi, deshalb bist du in der Lage Beziehungs- und Sachebene zu trennen. Das macht ein Lehrer, wie Philosophus richtig anmerkt, jeden Tag. (Ich muss schließlich auch die Schüler benoten, die ich nicht abkann!) Und weil du ein Profi bist, wirst du bemerken, wenn eine Beziehung zu einem Menschen, der zufällig der Vater eines deiner Schüler ist, als Parameter in deiner pädagogischen Arbeit relevant wird. Dann wirst du eben als Profi auf die Schwierigkeit professionell reagieren und geeignete Maßnahmen treffen. Wenn du dabei Elternkritik ausgesetzt wirst - so what, das passiert sowieso, wo Lehrer-Bashing doch so ein lustiger Freizeitsport geworden ist. X(


    Aber um Erlaubnis musst du niemanden fragen. Du hast dein verfassungsmäßiges Recht auf Freizügigkeit nicht an der Schultür abgegeben!


    Falls ich etwas irritiert bin, liegt das nicht an dir. Leider spiegeln solche Fragen, wie ich sie oben genannt habe, ganz allgemein den Eindruck, den ich schon einige Jahre im Lehrerberuf habe. Unser Beruf zieht leider oft wenig selbstbewusste, eher ängstliche Menschen an; und das finde ich sehr gefährlich!


    Sei mutig.


    Nele

    2 Mal editiert, zuletzt von neleabels ()

  • In der Regel hat ein Kind nicht nur einen Vater - sondern auch eine Mutter.
    Falls du eine Beziehung mit dem Vater beginnen willst, könnte die Beziehung zur Mutter (und deren Sozialbeziehungen) das größere Problem ergeben....


    Falls es die große Liebe ist, hindert dich eh' nix. Andernfalls musst du selbst das Risiko abwägen. Problemfelder wurden ja bereits genannt.


    Du könntest die vielleicht aufkommenden Wogen glätten, wenn du deine Schulleitung um eine andere Klasse bittest. Früher gab's im Dorf die Honoratiorenreihenfolge Pfarrer - Bürgermeister - Lehrer. Etwas davon ist auch heute noch vorhanden - auch wenn unser Beruf nicht mehr ganz so honorabel gesehen wird. Als Lehrer stehst du immer im Fokus der Öffentlichkeit.

    Vorurteilsfrei zu sein bedeutet nicht "urteilsfrei" zu sein.
    Heinrich Böll

  • @ bolzbold
    Ich stelle mir das jetzt einmal ganz praktisch vor: Ich beginne eine Liaison mit dem Vater eines Schülers - Ende offen. Mein professionelles Überich sagt: Nein, geht nicht! Oder: Im vorauseilenden Gehorsam: erst mit der Schulleitung sprechen! Ich muss sofort die Klasse wechseln! Antwort von der Schulleitung: Wie stellen Sie sich das vor, mitten im Schuljahr...? - Meine Meinung: Natürlich würde ich in dieser Situation auch einen Klassenwechsel anstreben, mir aber auch nicht in die H... machen, weil andere jetzt vielleicht denken könnten...! Das fehlte jetzt noch, dass ich mir Gedanken um Gerüchte machte. Wenn andere mir etwas vorwerfen können, bitte, dann mit allen Konsequenzen! Etwas mehr dickes Fell, Kolleginnen und Kollegen!

    • Offizieller Beitrag

    Um dickes Fell geht es aber hier wohl nicht in erster Linie, es ging hier erstmal um eine rechtliche Frage. Die Antwort hierauf war: Nein, es gibt nirgendswo ein Gesetz, das eine Liaison zwischen Schülereltern und Lehrer verbietet.
    Aber an Soleilas Stelle würde ich mir wirklich am meisten Sorgen um den Schüler machen, dem erzähl doch mal, dass er ein dickes Fell braucht, wenn ihn seine Mitschüler hänseln (Das kann übrigens auch bis zum richtig fiesen Mobbing gehen)
    Und ich würde mich auch fragen: Wie gehe ich anschließend mit dem Schüler um? Da muss man dann nämlich auch höllisch aufpassen.
    Liebe Grüße
    Hermine

  • Hmm, also ich denke soleila weiß selbst, dass die Situation verzwickt ist. Da braucht sie weiß Gott keine Moralapostel oder sowas. Sie hat ne Frage gestellt, die in meinen Augen berechtigt ist und gut.
    Soweit ich weiß gibt es da nix in irgendnem Gesetz, aber es ist doch irgendwie ein ungeschriebens Gesetz, was in meinen Augen total unnötig ist, Soll doch jeder glücklich werden.
    Klar, für das Kind ist es in erster Linie doof. Deswegen würde ich dann schon noch vor dem halbjahr mit der Schulleitung sprechen, denn da kann bestimmt einfacher der Plan geändert werden als einfach zwischendrin.

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