Deputatsnachlass für Stundenplanerstellung

  • und den Stress mit den Kollegen ("Ich wollte da aber doch frei haben") möchte ich nicht haben.

    Und genau das ist das "Problem", warum nach der Stundenplanoptimierung durch die Software der Stundenplaner doch nochmal ran muß. Die Software behandelt ja alle Kollegen gleich, zumindest wenn man keine expliziten Vorgaben macht.


    Da sind dann die alteingesessenen Kollegen zum Stundenplaner gerannt und der nachträglich hat der nochmal was umgeschoben. Jedenfalls war es in den letzten Jahren immer so, ich bin ja selber noch nicht lange dabei, daß mein Stundenplan von der ersten Version, die so gegen Pfingsten rauskam, bis zum finalen Plan in der ersten Schulwoche nach den Sommerferien, immer schlechter wurde, wenn es irgendwelche nachträglichen Änderungen gab.

  • Da sind dann die alteingesessenen Kollegen zum Stundenplaner gerannt und der nachträglich hat der nochmal was umgeschoben. Jedenfalls war es in den letzten Jahren immer so, ich bin ja selber noch nicht lange dabei, daß mein Stundenplan von der ersten Version, die so gegen Pfingsten rauskam, bis zum finalen Plan in der ersten Schulwoche nach den Sommerferien, immer schlechter wurde, wenn es irgendwelche nachträglichen Änderungen gab.

    Ich weiß ja nicht, wie das bei euch ist. Aber bei uns wird hier nur wenig unterschied zwischen alten und jungen Kollegen gemacht. Da achten auch wir als PR darauf. Allerdings fällt bei den Jungen oftmals eine Anspruchshaltung in der Hinsicht auf, dass sie Rücksicht auf ihre Situation erwarten, ohne konkrete Wünsche schriftlich formuliert zu haben:
    "Ey, ich hab jeden Tag zur ersten Stunde! Die wissen doch dass ich ein kleines Kind habe und können sich doch denken, dass das für mich voll der Stress ist!"
    "Hast du das auf deinen Wunschzettel geschrieben?"
    "Ne, ich dachte, das wäre sowieso klar!"
    :autsch:


    Gerne übrigens auch andersrum: Andere Kollegen mit kleinen Kindern beschweren sich, dass sie so viel Nachmittagsunterricht haben, dafür ständig später kommen können. Lieber wäre es ihnen gewesen, zur ersten Stunde zu kommen, um nachmittags Zeit mit ihren Kindern zu verbringen. Sowas kann ein Stundenplanmacher aber eben nicht riechen.
    Deshalb: Möglichst konkrete Wünsche auf den Wunschzettel (aber nicht zu viele), Kopie an den PR und im Zweifelsfall nochmal frühzeitig persönliche Gespräche mit SL, Stundenplanmacher und PR führen, um die Dringlichkeit des Wunsches zu unterstreichen.

  • Ob noch geschoben werden muss, hängt von der Situation vor Ort und dem Stundenplanprogramm ab.
    In Untis kann man viel einstellen, aber Untis kann nicht sinnvoll selbst entscheiden, in welchen Fällen es gegen Vorgaben verstoßen kann und in welchen nicht.


    Je mehr Absprachen im Plan einzuhalten sind, je mehr Bänder und Doppelbesetzungen es gibt und je mehr externe Bedingungen einzuhalten sind, umso eher schlägt die Automattik fehl. Ganz besonders gilt das, wenn die Kernzeiten strikt und springstundenfrei für die SuS einzuhalten sind und man einen nennenswerten Anteil, an Elternlehrern, Fachleitern, Teilzeitleuten und Co. an der Schule hat, gepaart mit den erstgenannten Rahmenvorgaben.

Werbung