Berufsunfähigkeitsversicherung

  • leila:
    Nein, würde ich nicht so sehen. Neben der Privathaftpflicht und der PKV ist die BU meiner Ansicht nach eine der wichtigsten Versicherungen für Lehrer. Denn wenn du wirklich mal dienstunfähig bist, bekommst du so gut wie nix vom Staat - auch nicht mit Planstelle und lebenslänglicher Verbeamtung.
    Aber wie auch nofretete schon sagte: Verzicht auf abstrakte Verweisung muss sein.


    Ich glaube übrigens gelesen zu haben, dass in der August-Ausgabe der Finanztest wieder BUs getestet werden. Die Finanztest-Artikel sind auch allgemein zu dem Thema meist recht informativ und erhellend


    Gruß,
    Holger

  • Leute, ihr seid super! Danke für all die guten Infos!


    Gut, dass es dieses Forum gibt :P


    Leila

  • Hallo!


    Ich zahle für meine BU-Versicherung monatlich 29 Euro. Habe auch diese Klausel mit der abstrakten Verweisung drin und darf nicht im Falle des Falls auf einen anderen Beruf verwiesen werden.


    Fabula

  • Hallo Fabula,


    darf ich fragen, wo du versichert bist? Das erscheint mir nämlich recht günstig. Die Debeka will für eine reine BU-Versicherung ohne Risikoaufschlag über 70 €.


    LG,
    Cat

  • Hi,


    ich würd auch gern mal wissen, wieso die alle so günstig sind, und was man da dann im Fall der Fälle für bekommt...
    bei knapp 30€ im Monat wird da ja wohl keine fette Rente bei rausspringen...
    Freunde von mir (keine Lehrer) zahlen da bis zu 400€, wenn ich da noch richtig im Kopf habe.... ?(?(?(

    Mit einer Zitrone kann man sich das Leben verbittern oder einen Pisco Sour machen!

  • hallo, ich zahle bei der debeka fast 45 € im monat für meine BU. es ist aber eine reine BUversicherung, keine gekoppelte. kommt mir ziemlich hoch vor. eine freundin von mir (auch beamtin) zahl 12 € und hat die gleichen leistungen. irgendwas kann da ja nicht stimmen, hab nur noch nicht mitbekommen, was

  • Hallo Cat!


    Also meine BU lief über die Mannheimer Versicherung. Da die pleite gegangen sind, hat das jetzt die Protektor übernommen. Hast vielleicht was davon in den Medien gehört?
    Ich bin für die nächsten paar Jahre noch mit ca. 1000Euro im Monat abgesichert im Falle einer BU. Danach sinkt die Leistung, die ich zu erwarten hätte, auf 500 Euro.


    Habe das damals im Ref abgeschlossen. Die Überlegung war, mich anfangs "hoch" zu versichern und wenn man dann mal mehr verdient, evt. nochmal einen neuen Beitrag zu vereinbaren, um sich höher abzusichern.


    Ich denke, ich lass es aber erstmal so. 500 Euro ist ja eigentlich nix. Wahrscheinlich deswegen auch so günstig...
    Muss nochmal überlegen, ob ich das noch erhöhen will.


    Fabula

  • Ich bin bei der Aachen Münchener. Die haben einen guten Ruf und Lehrer sind nicht in der hohen Risikogruppe. Zahle zur Zeit um die 40 Euro monatlich. DAs Gute ist, dass ich eine Dynamik eingebaut habe, d.h. die Beiträge aber auch die mögliche Rente steigt jährlich. Sollte ich dienstunfähig werden, übernimmt die Versicherung meine Beiträge inkl. einer Dynymik von 10 %, somit steitg meine Rente jährlich um 10 % und ich müsste nix mehr zahlen. Gruß Nof.

    Wir helfen einem Menschen mehr, wenn wir ihm ein günstiges Bild seiner selbst vorhalten, als wenn wir ihn unablässig mit seinen Fehlern konfrontieren.
    A. Camus

  • Hi ihr Lieben,


    dieser Thread erscheint mir als der beste zum Thema, da hier schon relativ viel drinsteht - also belebe ich diesen hier neu. :)


    Der Tarifdschungel scheint ziemlich undurchsichtig zu sein, auch in den anderen Threads zum Thema gibt es gewaltige Unterschiede in den Zahlungen und Leistungen. Ziemlich sinnvoll erscheint mir der Vorschlag, am Anfang höher abzusichern, und dann in den kommenden Jahren nur noch die staatlichen Leistungen aufzustocken.


    Ein weiterer Punkt ist noch offen: Viele Versicherer bieten BU als Aufsatzversicherung zu einer Risiko-Leben oder Kapital-Leben an. Wer hat sich eigentlich für eine reine BU entschieden? Die Aufsatzversicherung zur Risiko-Leben macht für mich im Moment nur Sinn, wenn man Hinterbliebene zu versorgen hat...


    LG
    Eva

    Nemo: "Ich habe aber eine kaputte Flosse!"
    Kahn: "Ich auch. Das hat mich niemals von irgendetwas abgehalten."

    • Offizieller Beitrag

    Soweit ich mich auskenne ist zumindest immer eine kleine Risikolebensversicherung dabei. Mein Freund hat sich vor einiger Zeit mit BUs beschäftigt, er hatte Vergleiche von Versicherungen bei finanztest eingeholt, sich ANgebote schicken lassen und die dann selbst geprüft - war ne Heidenarbeit. Ich denke, bei eine BU ist es grundsätzlich nicht falsch sich an einen uabhängigen Versicherungsberater zu wenden, der auch Ahnung hat, worauf man achten muss. Bei meiner Krankenversicherung hatte ich Beratung durch MLP, die schienen mir recht kompetent, da sie zu jedem Bereich Experten haben.


    Gruß leppy

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