Gedicht zum Jahreslauf gesucht

  • Ich habe ein Gedicht im Hinterkopf, das ich leider nicht finden kann. In mehr oder weniger geschickt gereimter Form kommen nacheinander alle Monate in je 2 Zeilen vor, so etwa in der Art: Im Januar gibts Eis und Schnee, zum Fasching ich im Febuar geh, im März find ich Blumen für die Vase, im April kommt oft der Osterhase ...


    Wer kann mir helfen? (Mein Klassenraum wurde leider während meiner langen Abwesenheit u.a. als Fundgrube benutzt, was zur Folge hat, dass i c h nun nichts mehr finde ...)


    LG, Bablin

    Wer hohe Türme bauen will,
    muss lange beim Fundament verweilen.
    Anton Bruckner

  • Hallo Bablin,


    nur kurz "im Angebot", ich glaube, du meinst das hier:
    Des Jahres Kreis (F.A. Blumau)
    Sag Bescheid, wenn du es runtergeladen hast (Word-Dokument/Lückentext)


    Gruß,
    Peter

    „Man darf jetzt nicht alles so schlechtreden, wie es wirklich war.“ – Yvonne Gebauer Fredi Bobic

  • So vielleicht:


    Das gereimte Jahr


    Tritt frisch und klar ins neue Jahr
    und rodle durch den Januar.
    Im Februar hüpf wie ein Ball
    buntschillernd durch den Karneval!
    Im Frühjahr blicke wie der März
    mit Primelaugen sommerwärts!
    Trag warme Sachen im April!
    Dann kann er machen, was er will.
    Wenn alles durftet, grünt und blüht,
    sing wie der Mai ein Frühlingslied!
    Im Juni fahr das Heu ins Haus
    und radle an den See hinaus!
    Empfang den Juli mit Hurra,
    denn bald sind deine Ferien da!
    Und bade, spiel und toll mit Lust
    im warmen, prächtigen August!
    Bleib heiter, wenn die Blätter fallen
    und die Septembernebel wallen!
    Und im Oktober musst du schaun
    die Wälder gelb und rot und braun!
    Nimm dich in acht vor Mumps und Husten,
    wenn die Novemberwinde pusten!
    Doch den Dezember fürchte nicht!
    Er zündet an das Weihnachtslicht.


    Lg
    ninale

    Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

  • Vielen Dank Euch Beiden! ("Meins" ist noch nicht dabei, Eure sind ohne Zweifel schöner, aber auch anspruchsvoller - vielleicht zu anspruchsvoll für meine eingeschränkten Förderschulkiddies schaun mer mal)


    Bablin

    Wer hohe Türme bauen will,
    muss lange beim Fundament verweilen.
    Anton Bruckner

  • Jänner bringt uns Eis und Schnee.
    Zum Fasching ich im Februar geh.
    März lässt die Krokusse blühen.
    Im April die Wolken sprühen.
    Mai bringt uns den Sonnenschein.
    Juni serviert uns Kirschen fein.
    Juli ist für uns die Badezeit.
    Der August schenkt uns viel Urlaubsfreud.
    Im September ist Erntezeit.
    Der Oktober macht, dass der Drachen steigt.
    Der November stürmt gar schlimm.
    Der Dezember uns das Christkind bringt.

  • Ich hätte noch dieses (Lied) hier zu bieten:


    Zwölf lustige Gesellen


    Zwölf lustige Gesellen marschieren durch das Jahr.
    Den ersten der Gesellen nennt man den Januar.


    Dann kommt auch schon der zweite, der Februar mit Schnee.
    Er pudert jedes Zweiglein zu einer kleinen Fee.


    Der März kommt als der dritte, er wirft den Winter raus
    und zwitschert wie ein Vogel: "Ihr Blumen, kommt heraus!"


    Mit Sonne und mit Regen spielt fröhlich der April.
    Der vierte Jahrgeselle weiß oft nicht, was er will.


    Der Mai zieht als der fünfte schön wie ein König ein.
    Die Welt schmückt er mit Blüten, es kann nicht schöner sein.


    Der sechste ist der Juni. Er guckt ins Vogelnest,
    ob sich ein faules Vöglein noch immer füttern lässt.


    Der siebente, der Juli, hört gern der Grille zu,
    dem Quak der glatten Frösche, er läuft vorbei im Nu.


    Und der August, der achte, malt dicke Äpfel an
    mit schönen roten Backen, dass man nur staunen kann.


    Der neunte, der September, kommt mit dem Farbentopf.
    Da kriegt manch kleines Bäumchen schon einen bunten Schopf.


    Der zehnte, der Oktober, mahnt fröhlich: "Denkt daran:
    Ich bringe Wind und Wolken, zieht warme Strümpfe an!"


    Der elfte der Gesellen, November nennt man ihn,
    lässt an dem weiten Himmel schon wilde Nebel ziehn.


    Der zwölfte, der Dezember,hängt an den kahlen Baum
    statt Blüten und statt Blätter den allerschönsten Traum.


    Text: Christa Kuhn
    Quelle: Rondo Klasse 2, Mildenberger Verlag

  • Danke auch Euch beiden!


    Herzchens Text kommt meinem verlorenen ziemlich nahe , etwas umgedichtet nehme ich ihn für die Schwächeren, die anderen Gedichte sind Auswahl für meine Leistungsspitze.


    Bablin

    Wer hohe Türme bauen will,
    muss lange beim Fundament verweilen.
    Anton Bruckner

  • Zitat

    Original von Bablin
    Danke auch Euch beiden!


    Herzchens Text kommt meinem verlorenen ziemlich nahe , etwas umgedichtet nehme ich ihn für die Schwächeren, die anderen Gedichte sind Auswahl für meine Leistungsspitze.


    Bablin



    Hallo Bablin,
    Magst du deinen umgedichteten Text auch noch hier dazu reinstellen?
    Das wäre super, dann hätten wir eine richtige Sammlung dazu ich bin mit 'meinem' Gedicht nämlich auch noch nicht ganz zufrieden, weil ich glaub', dass es für meine Erstklässler zu schwierig ist, ich ihnen aber gerne heuer schon ein Gedicht an die Hand geben würde.
    (das Jahreslied singen wir schon, aber die Monate merken sie sich dennoch nur sehr zögerlich).

  • Hallo,
    wo wir gerade beim Umdichten sind:
    ich habe bei Klosterfees "Zwölf Gesellen" die zweite Zeile
    (dem Quak der glatten Frösche, er läuft vorbei im Nu.)
    wie folgt abgewandelt:


    "dem Quaken vieler Frösche, er läuft vorbei im Nu"


    Die Dichterin möge mir verzeihen, falls sie es liest.


    Viele Grüße
    venti :)

  • Bei pepe´s Gedicht möchte ich das nicht tun, das andere hat - der Autor möge es mir verzeihen, solche Feldwaldwiesenreime, dass es wohl vertretbar ist; ich sagte ja auch, dass ich ein ähnliches kenne (das ich immer noch nicht gefunden habe). Hier also meine verschlimmbesserte Version:


    Was das Jahr uns bringt


    Der Januar bringt uns Eis und Schnee,
    zum Fasching ich im Februar geh.


    Der März lässt die ersten Krokusse blühen,
    im April bei Sonne die Wolken sprühen.


    Mai bringt grüne Blätter und Sonnenschein,
    Juni serviert uns Kirschen fein.


    Im Juli ist Freibad-Badezeit,
    im August ist einfach Urlaubsfreud.


    Im September ist Obst-Erntezeit,
    der Oktober hilft, dass der Drachen steigt.


    Der November bringt leider Sturm und Regen,
    der Dezember schenkt uns Weihnachts-Segen.
    mit vielen Geschenken,
    an die wir gerne denken.


    Und dann, und dann, und dann
    fängt das Jahr schon wieder von vorne an!


    Januargrüße ganz ohne Eis und Schnee (da müssenwir uns wohl angesichts der Klimaänderungen demnächst ganz was anderes einfallen lassen ...) Bablin

    Wer hohe Türme bauen will,
    muss lange beim Fundament verweilen.
    Anton Bruckner

  • So, hier die einfache, von mir ursprünglich gesuchte Version, schön kurz, so dass die Kiddies jede Verszeile als Bildunterschrift zu einem von ihnen gemalten Bild verwenden können, aber keine große Poesie. Urheber kenne ich leider nicht.


    Im Januar gibt es Eis und Schnee,
    zum Fasching ich im Februar geh.


    Dem letzten Schneemann tropft im März die Nase,
    und meist im April da kommt der Osterhase.


    Auf Käferjagd gehn wir im Mai,
    im Juni gibts schon manchmal hitzefrei.


    Zum Baden geht im Juli gerne jedes Kind,
    auch im August, weil da die großen Ferien sind.


    Die Äpfel hol´n wir im September von den Bäumen.
    Ob Drachen im Oktober wohl vom Fliegen träumen?


    Nasskalt und grau zeigt oft sich der November.
    Das Weihnachtsfest bringt endlcih der Dezember.


    Bablin, heute zum Glück nicht mit novembergrauen, sonder mit klaren Morgengrüßen

    Wer hohe Türme bauen will,
    muss lange beim Fundament verweilen.
    Anton Bruckner

    Einmal editiert, zuletzt von Bablin ()

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