Tipp: Känguru-Wettbewerb

  • Wahrscheinlich kennen es die meisten von euch - demnächst findet der Känguruhwettbewerb wieder statt.
    Es ist ein mulitple Choice Wettbewerb für alle ab der 3. und 4. Klassen in mehreren Ländern

    Es ist relativ unaufwändig am Wettbewerb teilzunehmen -
    von daher: Für das Schulprogramm, für Qualisicherung gut, um die Teilnahme an Wettbewerben zu dokumentieren.
    Der Anmeldeschluss ist der 19. Februar., der Tag selbst ist im März.


    Die offizielle Seite:
    http://www.mathe-kaenguru.de/
    eine online Aufgabensammlung


    http://www.schuelerlexikon.de/…8b6a6e9ef0/index.php?id=9



    Toll zur Vorbereitung und so...


    http://www.zal-das-mathespiel.de/wjos/flash/




    flip

  • Ich finde den Wettbewerb interessant...
    Qualitätssicherung wäre mir dabei egal... Schulprogramm ebenfalls... ich bin ja nicht die Schulleitung... ich würde das einfach machen, weils mir Spaß macht.
    An unserer Schule wird er bisher nicht durchgeführt und es besteht auch kein Interesse, wie mal eine Abstimmung im Kollegium ergab... das bedeutet... es wäre alleine meine Angelegenheit.


    ABER... ich würde es nur machen, wenn es echt wenig zusätzliche Arbeit ist.
    Deshalb teilt doch mal bitte eure Erfahrungen mit mir...
    Ist es sehr aufwändig diesen Wettbewerb vorzubereiten, durchzuführen, die Arbeiten nachzusehen, die Ergebnisse einzugeben und die Auswertung zu machen?
    Macht ihr das alleine? Seid ihr da ein Team? Und wieviel zusätzliche Arbeit ist das?

    Das Leben ist unberechenbar. Iss das Dessert zuerst!

  • Ich habe mir den Wettbewerb auch gerade mal angeschaut, mir scheint, man muss die Testbögen nicht selbst kontrollieren sondern einschicken? Was passiert dann damit?


    Und die Kinder müssen eine Teilnahmegebühr von 2 Euro bezahlen?


    Über Erfahrungsberichte würde ich mich auch freuen!


    Gruß smali

  • Meine eigenen Kinder machen da seit Jahren mit und finden das toll... an ihrer Schule gibt es ein Lehrerteam, das diesen Wettbewerb durchführt.
    Von daher dachte ich, dass es eine nette Idee sein könnte, das an meiner eigenen Schule zu machen.
    Aber eben nur, wenn es mir nicht zu viel zusätzliche Arbeit ist...

    Das Leben ist unberechenbar. Iss das Dessert zuerst!

  • Im Vergleich mit anderen Wettbewerben ist Känguru vergleichsweise wenig Arbeit. Man muss eigentlich nur die Durchführung koordinieren. Man bekommt die fertigen Bögen und schickt sie nach dem Wettbeewerb einfach zurück, alles weitere erledigt der Veranstalter. Das "Preis-Leistungs-Verhältnis" ist vergleichsweise gut, da der Veranstalter nicht nur die gesamte Auswertung übernimmt, sondern auch ganz ordentliche Preise stiftet. Unsere Schule nimmt in den unteren Jahrgängen fast geschlossen teil. Im letzten Jahr hatten wir auf ca. 500 teilnehmende Schüler etwa 50 Preisträger (wir nehmen aber auch schon seit Jahren teil, so dass viele Schüler ganz gut "trainiert" sind), der Wert der Preise entsprach fast schon der Gesamtteilnahmegebühr. Außerdem erhält jeder Teilnemer eine Kleinigkeit, meist ein kleines Denkspiel.


    Grüße,
    Moebius

  • Ich führe den Wettbewerb dieses Jahr zum zweiten Mal an meiner Schule durch. Letztes Jahr waren es 30 Teilnehmer (aus 5 dritten und 5 vierten Klassen), dieses Jahr sind es schon über 100.
    Auf den Känguruseiten findest du sogar schon Info-Elternbriefe, die du weitgehend übernehmen kannst, wenn du nicht mehr viel selbst verfassen magst.
    Dann holst du natürlich die Klassenlehrer bzw. die Mathelehrer mit ins Boot, die stellen den Wettbewerb in ihren Klassen vor (Tipp: dem Lehrer gleich einen alten Aufgabenbogen geben, er kann dann je nach Lust und Laune ne Folie ziehen oder für seine Schüler nachkopieren), die Klassenlehrer verteilen auch die Briefe, sammeln Anmeldezettel und die 2€ ein (oder geben ne Klassenliste mit gekennzeichneten Teilnehmern bei dir ab).
    Bei sehr vielen Teilnehmern würd ich die Lehrer bitten, dass sie bitte die 2€ Stücke vor der Abgabe wechseln möchten - ich hab hier ne ganze Box voll stehen... ;) - oder wie an meinem Gym gleich überweisen lassen (was bei 800 Teilnehmern echt Sinn macht).


    Dein Job ist es, einmal die Teilnehmerzahl anzumelden und ggf. kurz und schmerzlos deine Schule registrieren zu lassen - echt nicht wild.


    Kurz vor dem Wettbewerb bekommst du dann die Aufgaben fertig kopiert und außerdem die Auswertungsbögen.


    Ich krieg es gerade nicht mehr ganz auf die Reihe, aber die Kängurumacher bieten ne Exeltabelle an, da kannste alle Namen der Teilnehmer mit Klassenstufe eintippen (oder ggf. ne Tabelle importieren) - und anschließend alle Auswertungsbögen gleich richtig beschriftet ausdrucken.


    Bei Grundschülern wäre es hilfreich, dass die Kinder nur auf ihrem Arbeitsblatt die richtigen Lösungen ankreuzen - und der Lehrer das geschwind auf die Auswertung überträgt (sind nur Kreuzchen).


    Deine Aufgabe am Wettbewerbstag: Alle Zettel einsammeln, ins Kuvert stecken und zur Post tragen.


    Am anstrengendsten war es, ein Vierteljahr von sämtlichen Schülern mit den Fragen "Ist das Paket mit den Preisen schon da? Wann ist es denn so weit? Habe ich gewonnen?" gelöchert zu werden.


    Noch ein Tipp zur Durchführung: Bei uns machen etwa die Hälfte aller Schüler mit - die KLassenlehrer tun sich zusammenn: Einer übernimmt die Wettbewerbskandidaten aus zwei Klassen und der andere bespaßt die restlichen Schüler.


    Von der Belastung fand ich es nicht weiter schlimm, der Spaß und die Freude am Aufgabenlösen meiner Schüler überwiegt alles. Und auch der Trostpreis letztes Jahr (ein Legespiel mit zig Varianten) sorgte bei allen Schülern für leuchtende Augen.


    Allerdings weigere ich mich in diesem Jahr, die zahlreichen Schlamperle, die nach dem Anmeldeschluss mit 2 Euro anrennen nachzumelden (was theoretisch mit einem Anruf geht).


    Na, machste auch mit?

  • Ich denke, ich mache mit... aber dazu muss ich dann die ganze Angelegenheit am Montag auf der Konferenz vorstellen und direkt jedem sagen, was er zu tun hat und wie es vor sich gehen soll.
    Das muss ich dann ja erstmal wissen. *g*

    Das Leben ist unberechenbar. Iss das Dessert zuerst!

  • Also,
    die Vorbereitung: Brief an die Eltern schreiben (ich habe den Brief etwas vereinfacht)


    Teilnahmebetrag einsammeln (machen die Klassenlehrer), sie erstellen eine Liste


    Geld überweisen und anmelden


    Am Tag 90 Minuten die Kinder beaufsichtigen


    Am Tag selbst, spätestens am drauffolgenden Tag, die Antworten der Kinder auf einen Bogen übertragen (Kreuze) - theoretisch könnten das die Kinder selbst, war mir aber zu fehleranfällig - diese Antwortkarten in ein Kurvert übertragen und abschicken....


    Die Preis- und Urkundenverteilung vornehmen...


    Ich finde es sehr unaufwändig...
    flip

  • Werden dieses Jahr auch zum 2. Mal dran teilnehmen, die Gebühr übernimmt wohl wieder der Förderverein.


    Da wir aktuell eine Mathe-Forder-Stunde pro Woche für die 3./4. Schuljahre haben, arbeiten wir aktuell darauf auch hin, d.h. wir üben mit alten Aufgaben usw.

Werbung