Arbeitszimmer einrichten

  • Hallo zusammen,


    mein neues Arbeitszimmer zu Hause ist fertig und kann bezogen werden :D


    Nun hatte ich im alten Arbeitszimmer ziemliches Chaos und möchte das nun tunlichst vermeiden.
    Alles soll seinen Platz haben und dann auch schnell gefunden werden. Der Raum ist relativ groß. Ich habe bis jetzt drei große Regale für Ordner, aber keinen Schrank o.ä. für mein Freiarbeitsmaterial, Lernplakate etc.


    Nun überlege ich ob ich nach Fächern sortieren soll, d.h. alle HSU-Ordner und -Materialien in ein Regal, oder ob ich nach Jahrgangsstufen sortieren sollte, d.h. alle Fächer für die 1.Klasse in ein Regal. Außerdem frage ich mich, ob ich für die Spiele und Freiarbeitsmaterialien wirklich einen Schrank/Schubkästen anschaffen muss oder ob ich die Sachen nicht auch in Schuhkartons o.ä. eher offen stapeln kann... ?(


    Was meint ihr? Sonst noch Tipps für sinnvolles Ordnen? Ich bin nicht so der Orga-Typ (ich weiß, als Lehrerin nicht so praktisch :rolleyes: ) und könnte eure Tipps und Anregungen wirklich gut gebrauchen. Vielen Dank vorab :)


    Beste Grüße,
    Glühwürmchen

  • Hey Glühwürmchen,


    viel Spaß beim Einrichten!
    Sachunterricht & Reli habe ich nach Jahrgangsstufen getrennt (da sind die Themen eindeutig zugeordnet)
    In Deutsch und Mathe gliedere ich nach Themen, aber für 3/4 kombiniert (was in der 3. gelernt wird, wird am Anfang der 4. wiederholt oder vertieft)..., allerdings stehen die Ordner, die ich aktuell oft brauche in Reichweite, also im Regal gleich neben dem Schreibtishc.
    Ich habe allerdings NUR Ordner und Bücher in 4 Regalen daheim, alle Spiele stehen in der Schule, in den Schrank geschlichtet, teilweise in IKEA-Boxen (die durchsichtigen mit Deckel, Pappkisten & Schuhkartons ... ob das dann im Schulschrank sonderlich ästhetisch aussieht ist mir ziemlich schnuppe, solange ich alles schnell finde. Habe für die ganzen "Kärtchen"-Spiele mehrere Kleinteilesortimente (sogar penibel beschriftet), ein abgestaubtes IKea-CD-Regal (für mittelgroße Karteien & Materialien, die den Schülern offen zugänglich sind)


    In der Schule steht auch mein A3-Ordner für die ganzen mittelgroßen Poster, Lernplakate... sehr praktisch, diese riesigen Klarsichthüllen
    Außerdem habe ich noch eine Pappmappe in A0 oder so, da liegen mein Tonpapiersortiment & aktuell ungebrauchte Lernplakate)
    Praktisch sind auch die Billig-CD-Papp-SChränkchen, die es immer bei Aldi & Co gibt.


    Hm...sortier einfach wie du denkst, wenns dir unpraktisch vorkommt, wirst du schnell wissen, was dich stört und kannst es doch immer noch spontan umräumen.

  • Hey baum,


    danke für Deine Antwort! :thumbup:


    Da ich derzeit noch in Elternzeit bin und nächstes Schuljahr wahrscheinlich als Teilzeitkraft kein eigenes Klassenzimmer haben werde, muss ich alle mein Materialien - ob ich sie nun aktuell brauche oder nicht - im häuslichen Arbeitszimmer unterkriegen... Bisher hatte ich alle Klassen mal, bin also leider noch nicht spezialisiert auf 1/2 oder 3/4...


    Durchsichtige Kisten ist schon mal ein super Tipp! Genau das brauche ich! Eine A0-Pappmappe hab ich auch für die ganz großen Sachen. Woher hast Du denn die großen Ordner und Klarsichthüllen für mittelgroße Plakate her? Wusste gar nicht, dass es sowas gibt. Klingt sehr praktisch!


    Ich überlege auch, ob ich die Ordner, die ich aktuell brauche, gleich aufgeschlagen in einem Regal liegen lasse. So dass ich die nächsten Arbeitsblätter gleich herausnehmen kann und die schon verwendeten wieder leicht einordnen kann. Das würde mir die Ablage ersparen, die sich leider immer monatelang ansammelt :rotwerd: Wie machst Du das?


    Liebe Grüße

  • Ich habe einen Schrank, in dem ich alles nach Fächern und Klassen sortiert habe. Ich habe allerdings auch noch ein Regal "hinter mir" - also nah beim Schreibtisch. Dort sammel ich immer alles, was ich gerade im Moment brauche. So muss ich nicht jeden Tag an den Schrank wenn ich weiß, ich mache jetzt sowieso zwei Wochen was zum Thema "Igel" zb.
    Materialien, Spiele usw. habe ich alle im Klassenzimmer. Was ich noch empfehlen kann: Ein Hängeregister. Da habe ich zu jedem Schüler eine Mappe drin, wo ich Bilder, Notizen, Elterngesprächsprotokolle etc. drin habe. Hängeregister auf - reinlegen - wieder zu. Und am Ende des Schuljahres wird alles als "Heft" (so eine Art Portfolio) für die Kinder zusammen geheftet (oder geringt)


    Panama

    "Du musst nur die Laufrichtung ändern..." sagte die Katze zur Maus, und fraß sie.

  • Hallo Panama,


    das mit dem "aktualisierten" Regal neben/hinter dem Schreibtisch werde ich wohl umsetzen. Klingt sehr sehr praktisch :thumbup:


    Was für einen Schrank hast Du denn für die Schulsachen? Ich hätte hier noch einen alten Kleiderschrank übrig und überlege, obs der nicht tut...


    Ein Hängeregister hatte ich sogar mal, muss mal gucken, wo das im Umzug hingekommen ist. Gute Idee. Wenn ich mal wieder ein Klassenzimmer habe, würde sich ja anbieten das Hängeregister dort zu lagern, denn da werden ja die Elterngespräche geführt und Beobachtungen notiert...


    Ich hab ich Gedanken schon mein Arbeitszimmer umgeräumt :)

  • Den A3-Ordner samt Prospekthüllen bekommst du beim Büro-Bedarf, ich habe meinen -glaub ich- von Otto-Office.


    Dass du alles daheim lagern musst, ist ätzend. Da würde ich dann wirklich Geld für "ordentliche" Schachteln investieren.... für die Regale des schwedischen Möbelherstellers gibt es Türen & Körbe -o oder du lässt alles hinter Schiebegardinen verschwinden.


    Wenn ich meine Wochen- oder Sequenzplanung mache, stöber ich den jeweiligen Ordner durch, ziehe mir raus was ich verwenden will (schmeiße evtl. auch gleich gehortete Vorlagen weg, die ich noch nie gebraucht hab - hält die Ordner schön schlank) - das kommt in meine Kopier-/Wochenmappe.
    Nach dem Einsatz in der Schule lege ich die Klarsichthüllen mit Inhalt einfach quer oben auf die Ordnerreihe - am Ende der Woche wird abgeheftet, so muss ich nicht jeden Tag alle Ordner auf und zu klappen... für"aufgeschlagene" Ordner habe ich gar keinen Platz, es sind immer 6 in ein Fach gequetscht... und alle paar Jahre bricht mir ein Regalbrett durch. :rolleyes:
    Aber ein Beispiel: Die HSU-Ordner sind alle sehr weit oben und schreibtischfern untergebracht - der Order zum aktuellen Thema bekommt aber einen Platz im tischnächsten Fach (da ist fast nix drin, außer aktuellem Kram, auch mal ne Probe zur Korrektur, meine Schülerbücher, die ich zur Vorbereitung brauche....


    Für 1/2 habe ich außer Reli gar nix - ich glaube ich würde wahnsinnig werden mit den ganzen voluminösen Spielen (3/4 ist doch schon eher textlastig und flach). Meine erfahrenen 1/2 Kolleginnen haben entweder ein Kellerabteil, eine Garage oder eine Ecke im Schulkeller, wo sie den ganzen Spielekram aufbewahren.... hm, nicht besonders hilfreich, ne? LG

  • Ich hab nen Ikea Schrank mit Rolltüren. Hauptsache einer mit Türen.....um das Chaos verbergen zu können. :D Das mit der riesen Klarsichthülle klingt super.....muss ich gleich ma schauen.......

    "Du musst nur die Laufrichtung ändern..." sagte die Katze zur Maus, und fraß sie.

  • Panama, Chaos verbergen! Genau das ist mein Ziel :rolleyes:
    Eigentlich geht es vordergründig ums Vermeiden, aber nach einem Monat Unterricht werd ich das sicher anders sehen ;)


    Baum, danke für den Einblick, wie Du Deine Sachen organisierst und sortierst. :thumbup: Ob ich das schaffe, am Ende der Woche abzuheften? :rotwerd: Den A3-Ordner werde ich bestellen!
    Ja, und ein Kellerabteil hab ich mit meinen Klassenzimmersachen belegt - sowas wie Kalender Gruppenschilder, etc...
    Sag mal, passen in die A3-Folien auch laminierte A3-Blätter? Meine Plakate sind meist laminiert und das ist dann ein kleines bisschen größer als A3....


    Das Schränkchen für die aktuellen Ordner etc steht übrigens seit vorhin an seinem Platz hinter dem Schreibtisch :D

  • Dann müsstest du halb offene Hüllen kaufen (so geht das mit den A4-laminierten Karten & Hüllen).
    Allerdings laminiere ich in dieser Größenordnung höchstens noch Spielpläne..das wird mir sonst zu teuer.

  • Hallo Glühwürmchen,
    ich kämpfe seit einiger Zeit gegen zu viel Papier (-chaos) und das nur mit mäßigem Erfolg. Es liegt nicht an meiner Nachlässigkeit Tag für Tag, Woche für Woche wieder abzuheften und die Stapel auf dem Schreibtisch gering zu halten. Es liegt v.a. am immer mehr werdenden Material, dem aber nciht mitwachsenden Arbeitszimmer.
    Ich arbeite nun an einem papierlosen Büro. Dazu scanne ich nach und nach ein, was in Regalen, Schränken und Ordner schlummert. Alles was neu dazu kommt, wird gleich eingescannt und landet im Altpapier. So wachsen die Ordner nicht mehr. Auf der Festplatte ist alles schön nach Themen und Klassenstufe -je nach dem wie es sich anbietet- sortiert. Da habe ich einen guten Überblick. Ein paar Klicks sparen im Vergleich zum Ordner durchwühlen viel Zeit und insgesamt spare ich enorm viel Platz.


    Werkstätten und Material zu einer HSU-Einheit sammel ich in sog. Archiboxen:
    http://cgi.ebay.de/10-Stck-Arc…steme&hash=item43a839b878
    Da passt alles (nicht wesentlich größer als A4) rein: Spiele, DVDs, Kopiervorlagen usw. Zum Thema "Dinosaurier" ziehe ich dann die Box aus dem Regal und habe alles drin. Plakate, Spielpläne usw., die größer sind als A4 bewahre ich in den Sammel- oder Bildermappen in A3 auf. Da sortiere ich aber nicht nach Theman, sondern nur nach Fächern, um nicht 50 Mappen lagern zu müssen.


    Für Spielkarten à la Domino nehme ich die Taschen für CDs, die kann man leicht beschriften und die Karten sind ordentlich verstaut. Die im Vergleich dazu teuren Spielkartenboxen kaufe ich dafür schon lange nicht mehr. Diese Taschen lege ich auch für die Hand der Kinder so aus. Damit komen sie prima zurecht. Ist das Thema durch, kommen auch diese Taschen wieder in die Archivbox.


    Viele Grüße,
    ohlin

  • Hi Glühwürmchen!


    Ich bin gerade dabei, mein Arbeitszimmer umzuräumen.


    Vor 2 Jahren wurde ich an eine andere Schule versetzt und habe seitdem nur noch Fachunterricht (also keine eigene Klasse und demzufolge auch keinen Klassenraum).


    Bei mir lagern also Schätze aus insgesamt mehr als 30 Berufsjahren (mit nahezu allen Fächern) zuhause, verteilt auf Arbeitszimmer, ehemaliges Spielzimmer meiner Kinder (sollte eigentlich Gästezimmer werden) und z.T. Keller.


    Im Arbeitszimmer möchte ich hauptsächlich "Aktuelles" haben, also Sachen, die ich regelmäßig oder eben immer wieder mal brauche.


    Ich habe auch ein Regal direkt neben dem Schreibtisch, in dem ganz aktuell gebrauchte Sachen liegen (unterrichte zur Zeit Mathe, Musik und Sachunterricht) sowie Mappen mit den Arbeiten der Kinder etc.


    Den Rest habe ich nach Fächern sortiert, innerhalb eines Regalbretts dann allerdings nach Jahrgangsstufe, soweit möglich. Dinge, die zu zwei Jahrgängen passen, stehen eben auch zwischen den beiden.


    Sachunterricht ist überwiegend nach Themen sortiert, ebenso jahreszeitlich bedingte Materialien.


    Da ich einige Regale habe, die mehr Tiefe haben, bewahre ich selten benötigte Sachen (zu Ostern, Halloween, etc.) in Kartons auf, die ich dann zu der jeweiligen Gelegenheit rausholen und durchforsten kann.


    Für "Extras" wie Logicals, Rätsel etc. habe ich zwei Extraordner, die sollte ich vielleicht auch nochmal durchsehen und nach 1/2 und 3/4 sortieren.


    Für Druckerpatronen, Druckerpapier, anderes Papier, Schreibuntensilien etc. habe ich einen Rollschrank unter dem Schreibtisch (schon lange) und einen zweiten daneben (bisher letzterer theoretisch, da der Platz dort noch nicht frei ist, steht z.Zt. im Wohnzimmer).


    Vor längerer Zeit habe ich alle alten Schulbücher entsorgt, lediglich die Arbeitshefte durften bleiben.


    Ich hab trotzdem immer noch von allem zuviel. *seufz*


    Vor allem habe ich unendlich viele Sachen für die Klasse allgemein und für Kunst, die ich alle ohne eigene Klasse ja nicht brauche


    Da ich aber nicht weiß, ob ich irgendwann nochmal eine eigene Klasse kriege, scheue ich mich auch davor, die wegzuschmeißen.


    Ich hoffe sehr, dass hier noch weitere Tipps kommen, ich hab selber auch noch nicht das Gefühl, dass meine Arbeitszimmerordnung schon optimal ist.


    Allerdings hat es immerhin Jahre gebraucht, bis ich überhaupt zu dieser Ordnung gekommen bin.


    Eins habe ich mit der Zeit gelernt: Ich muss meine eigene Ordnung finden, das ist ganz wichtig!


    Liebe Grüße,


    samonira

  • ohlin: Die Idee mit den (Papier-) CD- Hüllen für Spiele finde ich genial.... da könnte ich im Klassenzimmer (wenn ich zu viel Zeit habe) umsortieren, und die CD-Aufbewahrungsboxen lassen sich dann nach Themen unterteilt perfekt einsetzen. Aktuell habe ich vielleicht 100 Plastik-Schachteln, und 20 davon sind frei und werden mit aktuellen Spielen bestückt...das nervt auf die Dauer auch.


    Möglichst viel digital zu speichern halte ich auch für sehr wichtig. Allerdings mag ich nicht alles jedes mal neu ausdrucken (v. a. Wortkarten, Bilder, Stationen... vieles wird ja auch noch laminiert), insofern komme ich von den Ordnern nicht ganz weg. Aber man hebt eben nur EIN perfektes Arbeitsblatt auf (und keine 2,3 - weil ja mal was passieren könnte). Meine Ordner enthalten nur noch 100% einsatzbereites Material und evtl. noch tolles Material, das ich noch aufbereiten möchte - alles andere wurde ausgemistet oder gescannt. Vielleicht sollte ich mir die digitale Festplatte auch noch griffbereit ins Regal legen, müsste schon längst mal wieder ein Backup speichern. ;)


    Was ich im dritten Turnus noch nicht verwendet habe, fliegt gnadenlos raus. ;)

  • Nein, nein...eingecannt wird nur das, was ich als bloße Blätter im Regal habe. Die Arbetisblätter erstelle ich so wie ich sie haben will und speichere sie im Themen-Ordner "Wasser" im Fächerordner HSU. Vom Kauf einer 45-seitigen Werkstatt vom Ruhr-Verlag bin ich längst abgekommen.


    Für die Spielkarten nehme ich nicht die Hüllen aus Papier, sondern die aus Plastikfolie, die erscheinen mir haltbarer und sehen viel schöner aus. Man bekommt sie in verschiedenen Farben, so dass man die evtl. aus anderen Zusammenhängen bekannte Differenzierung über Farben oder die Zuordnung zu Fachbereichen mit Hilfe von Farben übernehmen kann. Bei ebay sind sie meist sehr günstig zu bekommen.


    Fertige Spiele, Plakate usw. behalte ich natürlich auch. Nur die dazugehörigen Kopiervorlagen scanne ich ein und werfe die kleine originale s-w-Vorlage auf Papier weg. Das fertige, einsatzbereite Material bewahre ich in den Archivboxen auf. So wirklich schöne, komplette, fertige Stationsarbeiten sind nicht in 2 Stunden gemacht, aber wenn sie wirklich schln sind, lohnt sich das aufbewahren, weil man sie in 2 Jahren gern wieder aus dem Regal zieht. Dagegen habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich mich nicht auf die Suche in 25 Ordnern nach einem einzgien A4-Papier mache. Das Einscannen ist nur eine Reaktion auf "Vielleicht kann ich das ja irgendwann nochmal gebrauchen" und die Blätter trotzdem ruhigen Gewissens wegwerfen zu können.


    Seitdem es Angebote wie Lernbiene, Niekao usw. gibt, wächst mein Material nicht mehr um bloße Blättersammlung wie Werkstätten in Pappmappen. Auf der Festplatte ist viel und daraus werden nach und nach schöne einsatzbereite Werkstätten. Das ist absolut mein Arbeiten, nämlich papierlos :)

  • Ohlin, ich hab schwer den Eindruck, dass Wegwerfen genau mein Problem ist! Ich habe vom letzten Schuljahr fast alles auf der Festplatte UND jedes Arbeitsblatt zusätzlich im Ordner bzw. z.T. noch nicht mal abgeheftet... :rolleyes: Dazu habe ich von einer Kollegin, die in Pension gegangen sind, viele Ordner gekriegt, die ich erstmal durchforsten muss.
    Plastikboxen für Spiele habe ich ca. 100 damals gekauft und allenfalls zwanzig verwendet. Die Anschaffung hätte ich mir sparen können, denn die Idee mit den CD-Hüllen ist genial! Auch die Archivboxen sind eine gute Idee - Schuhkartons fand ich bisher immer zu groß, hatte aber keine Alternative. Lieben Dank!


    Baum, danke für den Tipp mit den offenen Folien. Ich werd mal gucken, wie ich mit den geschlossenen A3-Prospekthüllen klar komme und dann weitergucken.


    Samonira, Deine Ordnung ähnelt meinem momentanen Plan, wie ich mein Arbeitszimmer einrichten will :) Es tut gut zu hören, dass auch sehr erfahrene Lehrer noch kein Patentrezept haben. Ich werd mich jetzt mal auf ins Arbeitszimmer machen und loslegen :thumbup:


    Für weitere Tipps bin ich weiterhin dankbar. Ihr seid hier eine wahre Fundgrube :super:

  • Ich habe schon oft Material von erfahrenen Kolleginnen angeboten bekommen, teilweise Ordner zur vollstationären Übernahme, anderes leihweise. Genützt hat mir das nie etwas. Die Arbeitsblätter waren teilweise in einer Schreibschrift, die bei uns nicht mehr geschrieben wird, teilweise fand sich alte Rechtschreibung und natürlich Kopierflecke und Co, weil das Blatt ja schon als Vorlage für die letzten 5 Durchgäne diente. Ich lehe Angebote dieser Art nur noch dankend ab. Ich kann damit nichts anfangen. Die Zeit, die es braucht, alles zu sichten und eventuell wieder aufzuflitzen und den Platz, den es braucht, um die Ordner zu lagern, will ich nicht mehr investieren.
    Festplatte UND Regal bekommt bei mir kein Material mehr.


    Sichtbares Wegwerfen gelingt mir nicht immer. Das klappt nur phasenweise gut. Wenn dann so eine Phase beginnt, muss ich immer schnell ran an die Regale, bevor dann wieder "Das kann ich bestimmt nicht gebruachen"-Phase beginnt.


    Die Zeiten, in denen ich mir zu geplanten Themen, z.B. die Mappen vom Verlag an der Ruhr gekauft habe, habe ich zum Glück überwunden. Da das Material teuer ist, habe ich mich anfangs nicht davon trennen können und mir damit viel Platz und Übersicht genommen. Jetzt gucke ich aber genau, wie Platz und Nutzen zueinander stehen und dadurch fliegen solche Mappen und Hefte schnell raus bzw. kommen mir gar nicht mehr ins Haus. Damit kann ich an dieser Stelle Geld sparen und an anderer Stelle für effektiver zu Nutzendes investieren.
    Ebenso verhält es sich mit Schulbüchern, die man alle Nase lang als Prüfexemplar geschenkt bekommt. Braucht man für nix! Die eignen sich in den meisten Fällen nicht mal für Kinder, die in den Ferien gut nochmal was zum Wiederholen gebrauchen können. Sowas steht bei uns dann auch wieder mit dem Hinweis "zu verschenken" im Kopierraum und was dann bis zum Wochenende nicht weg ist, landet konsequent im Altpapier.


    Dennoch ist mir mein Arbeitszimmer zu voll. Aber auf die Idee, mein mühevoll hergestelltes Material in der Schule zu lagern, würde ich trotzdem nicht kommen. Bei uns ist es in der Schule so schmutzig. Es werden kaum die Fenster geputut, um mein Material würde sich erst recht nicht gekümmert, so dass ich selbst regelmäßig mit Putzzeug dabei wäre Kisten und Kästen sauber zu halten. Zudem verschwinden schöne Dinge auch so schnell. Ich habe nur in der Schule, was aktuell eingesetzt wird.


    Viele Grüße,
    ohlin

  • Ja, die Materialmappen vom Verlag an der Ruhr. Leider bin ich noch nicht so erfahren, dass ich eine Sequenz ganz ohne schaffen würde :rolleyes: Vielleicht trau ich mich deshalb auch noch nichts wegwerfen, weil es ja sein kann, dass ich im nächsten Schuljahr etwas anders machen möchte...


    Nur das aktuelle Material in der Schule haben, ist ein Argument. Bei uns ist es zwar sauberer - jedenfalls die SChule, an der ich vor dem Baby war - aber für die Schüler finde ich es auch übersichtlicher, wenn nur ein gewisses Materialangebot da ist und das Klassenzimmer nicht wie ein Lagerplatz wirkt...


    Ich habe von euch super Tipps bekommen und bin richtig motiviert, mein Zimmer einzuräumen. Nochmal lieben Dank :D

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