Wie läuft das Referendariat ab?

  • Hey chili,


    nur um die Dikussion nochmal übergreifend bezüglich der Stundenzahl zusammenzufassen....


    NRW - 9Std BDu + 5Std Ausbildungsunterricht
    Niedersachsen - 6Stunden von Beginn an eigenverantwortlich und 4 Ausbildungsunterricht --> also 10 max.


    richtig?

    • Offizieller Beitrag

    ja.


    die BDU/UieV-Zahlen sind aber eine Zahl für die gesamte Ausbildung. Insgesamt also 18 Stunden. In NRW auf 2 Halbjahre. in NDS auf 3 Halbjahre.


    Zumindest in NDS ist die 10 Stunden gesamt eine Mindestzahl. Wer zum Examensanmelden keine 60 Stunden in 6 QUartalen hat (ja, verwirrend, manchmal in Quartalen, manchmal in Halbjahren...) vorzuweisen hat, kann nicht abschliessen.


    Chili

  • wobei in NRW ja zum BDU ja noch der angeleitete Unterricht dazu kommt, während der in Niedersachsen bereits in den 10 Stunden enthalten ist!


    So ganz verstehe ich das nicht wie du das meinst...in NRW dauert das Ref doch auch 18 Monate? also drei Halbjahre? Hab ich denn dort ein Halbjahr kein Untericht?

  • Ich finde das schon viel, in Berlin sind es soweit ich weiß "nur" 8, zumindest war es bei einer Freundin so.


    IN Berlin sind es 4-8 Stunden selbstständiger Unterricht, da der komplette Ausbildungsunterricht nur 10 Wochenstunden umfasst, darin enthalten sind Hospitationen, eigenständiger Unterricht und angeleiteten Unterricht.
    Das ist also schon ein ganz anderes Kaliber!

  • Susannea...aber wo ist der Unterschied zu Niedersachsen, dot sind es insg. doch auch nur 10Std pro Woche inkl. allem?


    so richtig verstehe ich das mit NRW/Niedersachsen leider noch nicht...18Std in 2Halbjahren in NRW (2x9Std BdU) und in Niedersachsen in 3Halbjahren (3x6Stunden)..aber das Ref dauert bei beiden genau 18 Monate... in NRW habe ich also quasi nur ein Schuljahr den Unterricht zu erteilen und in Niedersachsen in den vollen 1,5 Jahren?


    Man beginnt also im November in NRW...hat aber erst ab Februar BDU bis nächstes Jahr Februar und dann Examensvorbreitung ohne Unterricht? Man hat aber vor Beginn des BdU (November - Februar) trotzdem 14 Std Ausbildungsunterricht den man selbst plant?! Dann ist nachdem man 1 Schuljahr Februar - Februar Unterricht erteilt hat, 2 Monate Examensvorbereitung ohne Unterricht?


    In Niedersachsen habe ich direkt selbstständig Unterricht, jedoch 6Stunden + 4Stunden angeleitet INSGESAMT? Also Februar - Ende Ausbildung ohne Examensvorbereitungszeit?


    Dann liegt die Arbeitsbelastung in Niedersachsen mit durchschnittlich 4Std pro weniger doch trotzdem viel geringer als in NRW und gleichauf mit Berlin, weil hier in den insg. 10Std Ausbildungsunterricht bereits 4Std angeleiter Unterricht integriert sind?

  • Susannea...aber wo ist der Unterschied zu Niedersachsen, dot sind es insg. doch auch nur 10Std pro Woche inkl. allem?


    Der Unterschied scheint ja zu sein, dass in NIedersachsen angeleiteter Unterricht und selbstständiger Unterricht dort drin sind. Von Hospitationen lese ich da nichts. Die sind in Berlin schon enthalten!
    Gymnasium wären in Berlin auch 24 Monate. Alle anderen 12.

  • In Niedersachsen ist laut Prüfungsordnung mit max. 10 Std alles abgedeckt...daher wundere ich mich gerade... :D


    in Bezug auf NRW ist es ja durchaus vorteilhafter konstant 6std eigenverantwortlich + 4 angeleitet zu haben als in einem Jahr 14Std wöchentlich abzureißen (subjektiv)

    • Offizieller Beitrag

    du hast aber mehr als 1 Denkfehler:


    1) im Quartal meines Examens werde ich auch vermutlich 14 Stunden haben. und du mindestens auch wenn du in NDS bist. ich mache nicht aus Spass 12 Stunden, weil ich eine Streberin bin. Wenn du ein Langfach hast, kriegst du kaum Praxis wenn du nur 10 Stunden hast. mit F habe ich schon 10 Stunden. Wenn ich PW nehme, dann hab ich ein Quartal französischfrei. ich muss aber Praxis in vielen Stufen erhalten, meine Klasse wikl ich nicht ständig in UBs zeigen (ich hab schliesslich da keine Betreuung).


    Meine Examenskurse werden im AU sein (-> Betreuung!!), also hab ich mindestens 6 + 4 + 2/4, je nachdem wo meine Oberstufenlerngruppe ist.


    2) mit 2 Langfächern wirst du nie 6/6/6 haben, guck dir die Stundentafel an.
    du wirst vll in einem Quartal unter 10 sein, aber auch mal weit drüben. und selbst wenn bei uns das Seminar meinte, nicht zuviele Stunden machen, ICH wikl nicht nur ein einziges Mal in der Oberstufe sein und dann ausgerechnet in der Lehrprobe... also freue ich mich nicht unbedingt über die 10 Stunden. Klar, wenn ich im LK ab Februar gehe, freue ich mich und mache nur 10 Stunden, werde aber ein Quartal lang in einem Fach nur meine eigene Klasse zeigen können, die große Defizite hat und wo ich keine Hilfe bekomme.


    Chili

  • in der Examensvorbereitungsphase in NRW hast du auch 14 Stunden. nur halt nicht in deinen Klassen.


    chili

    dort schaut man sich dann Klassen von Mentorinnen an bzw. unterrichtet diese?


    bei zwei Langfächern wären doch prinzipiell 3 Klassen möglich? Grundsätzlich ist es also so, dass 10Stunden vorgesehen sind, man aber durchaus gerne mehr übernehmen kann in Rücksprache mit der Schule? Musst du denn mehrere Klassenstufen zeigen oder ist das dein persönlcher Antrieb wegen der Klassensituation?

  • Man beginnt also im November in NRW...hat aber erst ab Februar BDU bis nächstes Jahr Februar und dann Examensvorbreitung ohne Unterricht? Man hat aber vor Beginn des BdU (November - Februar) trotzdem 14 Std Ausbildungsunterricht den man selbst plant?! Dann ist nachdem man 1 Schuljahr Februar - Februar Unterricht erteilt hat, 2 Monate Examensvorbereitung ohne Unterricht?


    Ja. Du hast nicht ab dem ersten Tag des Refs direkt eigenverantwortlichen Unterricht. Oft ist man in der ersten Zeit auch relativ viel im Studienseminar, um verschiedene unterrichtsrelevante Dinge zu lernen. Die 14 Stunden sind also ganz am Anfang kaum erfüllbar, da dreht dir aber keiner einen Strick draus, weil Seminararbeit ja schließlich auch Dienst ist.

    dort schaut man sich dann Klassen von Mentorinnen an bzw. unterrichtet diese?

    So ist es.

    • Offizieller Beitrag

    dort schaut man sich dann Klassen von Mentorinnen an bzw. unterrichtet diese?


    bei zwei Langfächern wären doch prinzipiell 3 Klassen möglich? Grundsätzlich ist es also so, dass 10Stunden vorgesehen sind, man aber durchaus gerne mehr übernehmen kann in Rücksprache mit der Schule? Musst du denn mehrere Klassenstufen zeigen oder ist das dein persönlcher Antrieb wegen der Klassensituation?



    überleg mal scharf.. Tut mir leid für die scharf formulierte Frage, aber bist du gerade auf die chilligste Ausbildung aus? oder willst du was lernen?
    Was bringt es dir, wenn du Englisch nur in 6 und 7, Deutsch nur in 8 und 9 untertichtest? ja, du musst alles zeigen.
    im Ausbildungsunterricht darf ich nie die selbe Lerngruppe zweimal haben und der selbe Jahrgang geht nur mit guter Begründung und sie ist bei deinen Fächern nicht gegeben. Du sollst auch genug Oberstufe haben und zeigen...
    und ich muss doch für mich auch üben können. in NDS habe ich quasi alle 2 Wochen einen UB. Da ich nicht den Eindruck habe, ein Lehrergenie zu sein, freue ichmichüber jede Stunde, die ich mit Fachkollegen im Ausbildungsunterrichtvorbereiten, halten und nachbesprechen darf.


    chili

  • Hey chili...


    mir geht es nicht um "chillige" ausbildung, sondern einfach darum zu verstehen, wie die Vorbereitungsdienste/ Referendariate in den Bundesländern eigentlich ablaufen. Wenn dabei die Bewertung aufkommt/durchscheint. dass 10 Stunden "leichter" zu organisieren sind als 14 Stunden, so bezieht sich das lediglich auf den Fakt, dass dies in 4 Wochen ja doch schon eine ganze Woche mehr zu unterrichten ist in NRW, als in NDS (Ausbildungs- und eigenständiger Unterricht zusammen).... und dass diese Mehrzahl an Unterricht ja durchaus erheblich ist für den Planungsaufwand.... übrigends kann ich aus meiner Außenperspektive noch nicht nachvollziehen, ob es besser ist zehn top vorbereitete Stunden abzuhalten, oder lieber viel mehr praktische Unterrichtsversuche pro Woche mache, die aufgrund des größeren Planungsumfang vllt nicht so ausgefeilt sind wie 10Std...es mag zunächst banal klingen, aber ich denke nicht zwingend, dass mehr Unterricht geben, mehr Ausdbildungsfortschritt bedeuet...das hängt an sehr vielen Faktoren....


    Wechseln denn in NDS die beiden Klassen die man hat in den Fächern zum Halbjahr oder auch quartalsweise? Das der Ausbildungsunterricht quartalsweise wechselt, finde ich eig. super, nämlich genau aus dem Grund, dass man dann alle paar Monate neue Klassen und Stufen sieht! Habe ich das darüber hinaus richtig verstanden, dass du nur einmal deine Klasse zeigen kannst die du im eigenständigen Unterricht hast und sonst wollen die Seminarleiter die anderen Stufen sehen in denen du betreuten Unterricht machst?


    PS: Ich finde übrigends, dass so oft wie möglich eine Lehrkraft/Mentorin mit drin sitzen sollte, um einen danach auf Fehler hinzuweisen...was besseres als Feedback gibts nicht!

  • Und was ändert das? Ganz im Ernst: dann hast du im Ref 9 Std. und gehst dafür nachher unter. Und die 17 Std. im 2. AA sind deutlich angenehmer als die 8 im ersten....


    Eigentlich hast du ja Recht. Aber wenn du danach in Bayern bleibst, bist du wahrscheinlich eh arbeitslos, womit wir auch schon bei der Mangelfach-Thematik wären. Wenn man es so betrachtet wie du, ist jedes Fach ein Mangelfach. Seit Jahrzehnten werden kleinere Klassen gefordert und trotzdem sitzen weiterhin 30 Schüler in jeder Klasse. Nur wenn die Politik lieber ihre Lobbygruppen bedient anstatt für ein anständiges Bildungsbudget zu sorgen, wird sich daran nichts ändern und Referendare werden nicht übernommen.
    Somit sollte man niemandem suggerieren, dass man in Bayern gute Chancen auf eine Stelle als Spanischlehrer hat.


    Aber sag mal, warum findest du die 17 Std. im 2. Abschnitt angehmer? die meisten Abbrecher, von denen ich gehört habe, sind im 2.Abschnitt ausgestiegen.

    • Offizieller Beitrag

    Hey chili...


    mir geht es nicht um "chillige" ausbildung, sondern einfach darum zu verstehen, wie die Vorbereitungsdienste/ Referendariate in den Bundesländern eigentlich ablaufen. Wenn dabei die Bewertung aufkommt/durchscheint. dass 10 Stunden "leichter" zu organisieren sind als 14 Stunden, so bezieht sich das lediglich auf den Fakt, dass dies in 4 Wochen ja doch schon eine ganze Woche mehr zu unterrichten ist in NRW, als in NDS (Ausbildungs- und eigenständiger Unterricht zusammen).... und dass diese Mehrzahl an Unterricht ja durchaus erheblich ist für den Planungsaufwand.... übrigends kann ich aus meiner Außenperspektive noch nicht nachvollziehen, ob es besser ist zehn top vorbereitete Stunden abzuhalten, oder lieber viel mehr praktische Unterrichtsversuche pro Woche mache, die aufgrund des größeren Planungsumfang vllt nicht so ausgefeilt sind wie 10Std...es mag zunächst banal klingen, aber ich denke nicht zwingend, dass mehr Unterricht geben, mehr Ausdbildungsfortschritt bedeuet...das hängt an sehr vielen Faktoren....


    Vielleicht bin ich fürs Ref / Lehrerleben ungeeignet, aber ich wage die Aussage, dass deine Stunden nicht besser werden. Zumindest an meinemSeminar wurden wir in den Einführungstagen darauf hingewiesen, dass Stunden nicht so geplant werden, dass man tausend Stunden daran sitzt.
    Unterrichten ist keine Zauberei, sondern auch ein Handwerk. Du kriegst die "Bedienungsanleitung" (Stundenablauf, Problemorientierung, usw..) in die Hand gedrückt, du planst deine Stunden nach dem Muster. Erstmal nicht mehr nicht weniger.
    Der eine Fachleiter erwartet zur Zeit genau das. und nach dem ersten Besuch hat er mich darauf aufmerksam gemacht, was ich schon alles gut gemacht habe und was mein Ziel bis zum nächsten Besuch sein soll. Genau das habe ich bei der Planung der darauffolgenden Wochen gehabt, bei dem 2. Besuch hat er mir gesagt "Super, war drin", jetzt haben wir ein weiteres Ziel.
    Womöglich ist ein anderer Referendar im selben Jahrgang viel weiter als ich, andere noch nicht so weit. Klar müssen wir am Ende nicht eine stinklangweilige Stunde vorzeigen, aber wir lernen nicht zu zaubern, sondern zu unterrichten und zu arbeiten. Wir müssen Arbeitspläne abgeben (also ich gebe jetzt in ca. einer Woche die Arbeitsplanung von meinen 4 Klassen bis Ende Januar ab), muss zeigen, dass ich also längere Phasen planen kann, innerhalb von Reihen den Stoff verteilen kann und solche Sachen.


    Klar kann ich mit dem "Mehr an Zeit" im Vergleich zu NRW mehr planen, aber ganz ernsthaft, ich glaube, dafür machen wir mehr Sachen auf einer anderen Ebene, so ist es nicht, dass wir unterbelastet sind. In NRW habe ich immer nur Referendare kennengelernt, die nach alter PO waren, und also "nur" 12 Stunden unterrichtet haben, ich kann also da nichts zum Vergleich sagen.


    Zitat

    Wechseln denn in NDS die beiden Klassen die man hat in den Fächern zum Halbjahr oder auch quartalsweise? Das der Ausbildungsunterricht quartalsweise wechselt, finde ich eig. super, nämlich genau aus dem Grund, dass man dann alle paar Monate neue Klassen und Stufen sieht! Habe ich das darüber hinaus richtig verstanden, dass du nur einmal deine Klasse zeigen kannst die du im eigenständigen Unterricht hast und sonst wollen die Seminarleiter die anderen Stufen sehen in denen du betreuten Unterricht machst?


    Meinst du meine eigenen eigenverantwortlichen Klassen? Ich behalte sie das ganze Jahr. Womöglich auch nächstes Jahr. Außer wie bei mir die eine Klasse, die dann in die Qualifikationsphase geht.
    Die Klassen im Ausbildungsunterricht wechseln und MÜSSEN wechseln. Ich habe zum Beispiel falsch geplant und jetzt im Quartal eine super Klasse gehabt, die ich am Liebsten für eine Lehrprobe nehmen würde, und es geht nicht, ich darf die Klasse nie wieder dieses Jahr haben.


    Meine Klasse darf ich "so oft zeigen, wie ich will". In dem einen Fach habe ich es schon 2 mal gemacht und es lief ganz gut, in dem anderen Fach hat es terminlich nicht so gut geklappt und bisher noch nicht gezeigt. Aber gleichzeitig fühl ich mich mit einer Betreuung besser, ganz besonders, weil meine eigene Klasse aus welchen Gründen auch immer in dem Fach nicht so vorzeigbar ist. (Versuch dir vorzustellen, du hast eine 10. Klasse in Englisch, die keine 5 Wörter fehlerfrei schreiben können, die Hälfte der Klasse wird das Fach abwählen, die SchülerInnen sind sehr lieb, aber halt sehr schlecht. Du kannst also kaum Oberstufenniveau vorzeigen, und solltest ja keine Baby-Stunden zeigen. Da ich aber alleine in der Klasse bin, ist keiner da, der mir Tipps geben kann und mich auf Fehler hinweist.


    Zitat


    PS: Ich finde übrigends, dass so oft wie möglich eine Lehrkraft/Mentorin mit drin sitzen sollte, um einen danach auf Fehler hinzuweisen...was besseres als Feedback gibts nicht!


    Wenn man nach Quartalen rechnet, habe ich in NRW: 14+4*5+14= 54 Stunden betreuten Unterricht mit Feedback, in NDS: 4*6 = 24 Stunden...


    Tja, ich würde sagen, in NRW würde ich die meiste Rückmeldung bekommen. Gleichzeitig kriege ich allerdings in NDS mehr Rückmeldung von den FachleiterInnen, die ich viel viel öfters sehe. Aber trotzdem habe ich in NRW erstmal die erste Eingewöhnungsphase, die zwar kurz ist aber ein paar Fehler vor dem eigenverantwortlichen Unterricht korrigiert. Kein Ref in NRW unterrichtet von Anfang an und durchgehend 14 Stunden im ersten Quartal. Da wird noch alles gut angeleitet.
    im alten Ref waren die Ausbildungsklassen auch viel mehr "reihenorientiert", so dass es so sein konnte, dass du deine 6. Klasse Englisch nach dem UB verlässt, in die Klasse 8 gehst, dort 2-3 Wochen hospitierst und dann die neue Reihe anfängst. Währenddessen beendest du eine Reihe in Deutsch in der 11 und wechselst dann in die 5. Das heisst, die Überlappungsphasen können durchaus hier und da für Entspannung sorgen. Aber wie gesagt, es hängt sicher von Schule, Betreuungslehrer und vielleicht auch von der PO ab.


    Chili

  • Danke für die super ausführliche Antwort chili! Ist es bei euch eig. auch so, dass die Fachleiter die Examensprüfung am Ende abnehmen ohne macht das eine unbekannte Komission wie in NRW?


    LG :)

  • da ist jetzt die Frage, ob dies Vor- oder Nachteil ist ;)


    Danke nochmal für den Einblick in die Systeme...das hat mir schon weitergeholfen, auch wenn ich weiterhin unentschlossen bin, ob es von der Stundenanzahl im System von NRW oder Niedersachsen besser ist, aber das ist wohl auch etwas, was sich nich so einfach sagen lässt^^


    ps: chili schau mal in die pns hier


  • Eigentlich hast du ja Recht. Aber wenn du danach in Bayern bleibst, bist du wahrscheinlich eh arbeitslos, womit wir auch schon bei der Mangelfach-Thematik wären. Wenn man es so betrachtet wie du, ist jedes Fach ein Mangelfach. Seit Jahrzehnten werden kleinere Klassen gefordert und trotzdem sitzen weiterhin 30 Schüler in jeder Klasse. Nur wenn die Politik lieber ihre Lobbygruppen bedient anstatt für ein anständiges Bildungsbudget zu sorgen, wird sich daran nichts ändern und Referendare werden nicht übernommen.
    Somit sollte man niemandem suggerieren, dass man in Bayern gute Chancen auf eine Stelle als Spanischlehrer hat.


    Meine eine Seminarlehrerin hat am Ende unseres 1. AA berichtet, dass das GESAMTE Seminar einer Freundin von ihr eine Stelle bekommen hat. Also zumindest alle, die die 3,5-Grenze erreicht haben. Auch wenn nicht alle beim Staat was haben. Es gibt nicht nur den Staat.


    Aber sag mal, warum findest du die 17 Std. im 2. Abschnitt angehmer? die meisten Abbrecher, von denen ich gehört habe, sind im 2.Abschnitt ausgestiegen.


    Der Beobachtungsfaktor fällt weg. Du bist dein eigener Chef, fühlst dich nicht ständig benotet und so weiter. Die Atmosphäre ist eine ganz andere.

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