Beiträge von Brick in the wall

    Ich kann auch nur für Gymnasien sprechen. Ich war kurz vor und die ersten Jahre von KAoA Stubo. Bei uns gab es auch mal Probleme mit den E-Stunden, die aber nicht von der SL zu verantworten waren. Ich habe damals mit jemandem von der BR gesprochen, der ausdrücklich für Stobos am Gymnasium zuständig war. Er hat sich sehr deutlich um mein Anliegen gekümmert. Hast du vielleicht den falschen Ansprechpartner erwischt?

    Wie man darauf zugreift, weiß ich nicht, aber die Entlastungsstunden für die Schulen waren damals in SchIPS verbucht. Vielleicht hilft das, ich drücke die DAumen.

    Vorhin Joachim Stamp im WDR gesehen: Nach Rücksprache mit dem Land können Kommunen an die Eltern appellieren, die Kinder nicht zu schicken, wenn der Inzidenzwert über 100 liegt. War aber nicht klar, ob sich das nur auf Kitas oder auch auf Schulen bezog.


    Meine Prognose kurz vor den Osterferien wird die Präsenzpflicht ausgesetzt. Dann bekommt jede Familie das, was sie will. Ach so, da sind ja noch die Kolleginnen und Kollegen...

    So in die Richtung gehen meine Gedanken auch.

    Schwierig sind auf Distanz die reinen Rechenaufgaben, die oft ein Rettungsanker für diejenigen sind, die bei irgendeinem Anwendngskontext Probleme haben. Wenn ich die, wie bei Vokabeln möglich, in einen Kontext einbette, wird das zum Problem.

    Hat jemand schon Erfahrungen mit KA auf Distanz gesammelt?


    Ich meine damit nicht Projektarbeit oder eine andere Ersatzform, sondern das traditionelle Setting, nach dem alle in einer bestimmten Zeit die gestellten Aufgaben bearbeiten und danach abgeben.

    Dass man (wie auch bei der traditionellen Form) nicht zu 100% ausschließen kann, dass jemand schummelt, ist mir klar.

    Ich wäre an Erfahrungen jeglicher Art interessiert. Insbesondere gilt das für Mathe.

    Ich habe Eltern schon über dieses Problem informiert, teilweise mit der Bitte, ein funktionierendes Mikrofon zu besorgen.


    Die Reaktionen waren sehr bunt gemischt und beinhalteten alles, was man sich vortellen kann. In einigen Fällen war es aber immerhin so, wie wir es nach einem etwas kritischen Gespräch beim Elternsprechtag kennen.

    "Sistanz in Präsenz" habe ich auch schon ins Spiel gebracht.

    So sieht es bei mir auch aus.
    Also am Gymnasium in NRW betrifft es nun also die Q1/Q2 und bei der 9 bin ich mir bei dem Passus unsicher. Bezieht sich das noch auf die Förderschule oder wegen dem ODER auch auf das Gymnasium: "

    Hierzu gehören insbesondere Schülerinnen und Schüler aus der Förderschule, die zieldifferent unterrichtet werden oder am Ende des Schuljahres einen Hauptschulabschluss nach Klasse 9 erlangen können."

    Ich glaube, dass die 9 Gym damit nicht gemeint ist, denn im Satz vorher wird ja von SuS gesprochen, die in der letzten Klasse sind.

    Abschlussklasse am Gymnasium ist lediglich die Q2, oder?

    Beim letzten Lockdown im Frühjahr hieß es ja, dass alle versetzt werden, nur die Abschlussklassen nicht automatisch.


    Die automatische Versetzung galt definitiv nicht für Klasse 9 am Gymnasium (Hauptschulabschluss), an die EF (mittlerer Abschluss) kann ich mich nicht mehr erinnern, aber ich meine, dass die auch als Abschlussklassen zählten.

    In meinem Onlineunterricht sind fast alle Kameras ausgeschaltet, aus dem Kollegium höre ich die gleichen Erfahrungen.


    Mir fehlt die Rückmeldung über Schülergesichter, die aussagen, dass etwas gerade eintönig, interessant, unverständlich o.ä. ist.


    Appelle nützen nichts.


    Hat jemand ähnlich Erfahrungen gemacht und das Problem irgendwie gelöst? Meine Wege sind bisher die, dass ich immer wieder Leute anspreche, die ich nicht sehe. Außerdem sammle ich Arbeitsergebnisse ein. Vielleicht kennt aber jemand charmantere Wege?


    Dass es aus Schülersicht eine ganze Menge Gründe gibt, im Videounterricht keine Kamera zu nutzen, ist mir klar. Dass ich auch Gründe hätte, ist mir auch klar. Bitte hierzu, also zu mir, keine Diskussion! Meine Kamera ist an, das ist meine Entscheidung. Dass die Kameras der SuS ausgeschaltet sind, ist ebenfalls deren Entscheidung, aber eben mit Nachteilen für den Unterricht.

    Damit sich der Stundenplaner nicht dem Vorwurf aussetzen muss, jemanden bewusst schlecht zu behandeln, achtet er bei "schwierigen Kollegen" (ich formuliere es mal so) besonders darauf, dass der Plan möglichst schlüssig und gut ist.

    Ich habe mal bessere und mal schlechtere Pläne. Mal gewinnt man, mal verliert man. Notwendigkeiten des Systems zu akzeptieren, das ist für mich ein Teil der professionellen Berufsausübung. Unser Stundenplanmacher hat mir auch mal gesagt, den "schwierigen" KuK Wünsche teilweise im Vorfeld von den Lippen abzulesen (etwas überspitzt gesagt), um sich Ärger zu ersparen. Schade nur, dass diejenigen, die nicht laut auf irgendetwas pochen,was ihnen gar nicht zusteht, dann manchmal das Nachsehen haben.

    Ich habe das Problem, dass die Funktion, mit der man die Hand hebt, nicht mehr zuverlässig klappt, nachdem Gruppenräume benutzt wurden.

    Hat jemand damit Erfahrung und eine Lösung? Die Besprechung zu verlassen und wieder zu betreten, hilft nicht immer.

    NRW hat bei Täuschungsversuchen ja nun wirklich eine sehr schülerfreundliche Rechtslage. Wie eine BezREg reagiert, dazu kann ich aus eigener Erfahrung nichts sagen.

    Aber: Man muss sich nicht immer mit Eltern einig sein.

    Wenn ich nach Klassenarbeiten das Gefühl hatte, dass angeschrieben wurde (identische Fehler auch sprachliche Art in Antwortsätzen usw.), habe ich mir die Beteiligten so schnell wie möglich zum Gespräch geschnappt und sie mit der Sache konfrontiert. Ich habe sie dann ein paar Minuten alleine gelassen, so dass sie untereinander reden konnten. Hinterher hat bisher fast immer einer zugegeben, abegschrieben zu haben. Wäre das nciht der Fall gewesen, hötten beide sofort nachgeschrieben, das habe ich jeweils vorher gesagt. Ich hatte die SuS aber auch vor Ort, es ging außerdem um Sitznachbarn, wo es möglich sein kann, dass einer abschreibt, der andere das aber gar nicht merkt.

    Trotzdem: Vielleicht kann das für dich eine Variante sein, wenn du dabei noch vor Mittwoch auch einen Termin in der Schule ansetzt. Ich denke, die Schüler werden zu dem Termin nicht antreten, aber es erhöht den Druck, vielleicht doch etwas zu sagen.

    Oder man nimmt die Lüftungsschlitze der OHP, die wegen der Digitalisierung nicht mehr gebraucht werden.

    Oder man wartet, bis bei einem lokalen Unternehmen alte Exemplare ausgemustert und gespendet werden. Kann danna uch auf die Homepage. Und nachhaltiger ist beides sowieso.

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