Beiträge von Brick in the wall

    Zuallererst: Falls der betreffende Kollege hier mitliest: Ich drücke ganz fest alle Daumen, dass es irgendwann (möglichst bald) gelingen möge, dass mit der verscuhten Tat abgeschlossen werden kann und sie keinen Einfluss mehr auf den Alltag und das Wohlergehen hat. Das gilt für den Kollegen, die Familie und das Kollegium.


    Falls das jemand weiß, würde mich eine Sache sehr interessieren: In NRW (vermutlich nicht nur dort) ist es möglich, Schüler von allen Schulen des Landes zu verweisen. Ich habe mal auf einer Fortbildung vom PhV gehört, dass das noch nie vorgekommen sei. Ich frage mich, ob die Schulaufsicht in diesem Fall zu dieser Maßnahme gegriffen hat.


    Bitte hier keine Diskussionen über die Frage, ob die Strafen angemessen sind. Wer sie führen möchte, kann ja einen eigenen Thread aufmachen.


    https://www1.wdr.de/nachrichte…-urteil-dortmund-100.html

    ich müsste da Ref auch nicht nochmal machen, aber ich habe nicht gelitten. Dass man viel zu tun hat, ist so. Aber wie in jedem anderen Bereich ist es so, dass man auf gute/nette/qualifizierte/zugängliche/kompetente Fachleitungen, Kollegien, Schülerinnen und Schüler treffen kann, aber nicht muss.


    Und dass die heruasragend schlechten Beispiel häufiger erzählt werden als die, bei denen alles normal läuft, ist nicht erst seit Internetzeiten so.

    Das Signal an die Öffentlichkeit/die Eltern ist: "Ich, Yvonne Gebauer, öffne alles!"

    Und das Signal an die Öffentlichkeit ist ebenfalls, dass Abstandsregeln Unsinn sind. Wenn ein im doppelten Sinn kleiner Teil der Bevölkerung gezwungen wird, die Abstandsregeln nicht einzuhalten, können sie ja nicht so wichtig sein. Sagen ja auch alle, die sich damit nicht so gut auskennen wie Frau Gebauer.


    Oh Mann...


    Dass der Regelbetrieb lange vor dem Impfstoff kommen würde, zeichnete sich ja schon ab. Dass man aber 2 Wochen Regelbetrieb übers Knie bricht, statt ihn noch ein paar Tage auszusetzen und dann 6 Wochen Pause zu haben, hätte ich nicht für möglich gehalten.

    "Jeder Tag zählt", sagte Frau Gebauer. Klar, als Schulministerin kann sie nicht sagen, dass egal ist, ob SuS zwei Wochen mehr oder weniger zur Schule gehen. Ich warte aber freudig darauf, dass dieses konsequente Drängen auf Bildungsmöglichkeiten und die Sicherstellung der geeigneten äußeren Umstände uns lange erhalten bleibt. Auch dann, wenn es um so banale Dinge wie eine gute Personalversorgung und viele weitere Aspekte geht. Vorschhläge hätte ich da einige. Leider, ich nehme es vorweg, kosten die Geld. Aber das wird dann wohl kein Hindernisgrund mehr sein.


    Oh Mann...


    ich drücke allen, die irgrndwie an der Primarstufe beteiligt sind, die Daumen, dass die Sache gut geht. Und dem Rest, dass es dann nach den Sommerferien gut geht, denn es ist ja wohl spätestens jetzt kalr, was kommt.

    Die Ersatzschulen haben ein paar Infos aus dem Ministerium erhalten (betrifft vornehmlich weiterführende Schulen), die zwei hier dürften aber für die meisten Schulen relevant sein (wär komisch, wenn wir das machen sollen, der Rest aber nicht):

    - Normalbetrieb nach den Sommerferien, dabei wird die Möglichkeit von Samstagsunterricht in Betracht gezogen um den fehlenden Unterricht aufzuholen

    - keine Notbetreuung in den Sommerferien, es wird aber die Möglichkeit von "pädagogischen Kompensationen" in den Sommerferien in Betracht gezogen, um fachliche Lücken aufzuholen

    Kann man das irgendwo nachlesen?

    Der Philologenverband schirebt in einer Mail über ein Gespräch vom 28.5.:


    • Das MSB zieht eine vollständige Öffnung der Grundschulen und möglicherweise auch der weiterführenden Schulen aufgrund neuer Erkenntnisse zur geringen Anfälligkeit von Kindern und Jugendlichen sowie zu Risikogruppen schon vor den Sommerferien in Betracht.
    • Unter den Vertreterinnen und Vertretern gab es eine große Einigkeit darüber, dass die bestehenden Konzepte zum Präsenz- und Distanzlernen an den weiterführenden Schulen bis zu den Sommerferien ohne erneute Veränderungen des Lehr-Lern-Betriebes und der Abstandsregeln fortgesetzt werden sollten. Eine kurzfristige Umplanung wurde weder von den Vereinigungen der Eltern noch von denen der Lehrer und der Schulleiter noch von der Landes-Schülervertretung als sinnvoll bewertet.

    Einiges ist in anderen Threads sicher schon angesprochen, aber es wird (für mich) so langsam unübersichtlich hier, weil sich viele Dinge vermischen.


    Meine Erfahrungen (Gym) nach einer Woche Schule mit Q1 und im Wechsel einer anderen Stufe:


    Schülerinnen und Schüler halten sich kaum an Abstandsregeln, außer Lehrer sind anwesend.

    Im Kollegium klappt das mal so und mal so.

    Unterricht, den man in zwei Räumen gleichzeitig mit zwei halben Gruppen durchführt, ist weniger als halb so effektiv wie der normale Unterricht.


    Eigentlich erwartbar, aber speziell bei älteren Schülerinnen und Schülern hätte ich gedacht, dass sie ein bisschen schlauer wären.


    Eure Erfahrungen?

    Es gibt sie nun mal, die Kollegen, die zuhause sind und nichts machen. Das müssen alle anderen auffangen!

    Rein aus Interesse: Kommt es irgendwo vor, dass jemand der nicht vorerkrankten KuK in vertretungsweise in einem Präsenzunterricht eingesetzt wird, weil die eigentlich zuständige Person vorerkrankt ist, aber über Fernunterricht nichts/nicht viel macht? Wäre eine Sauerei, kann ich mir aber nicht vorstellen, von der rechtlichen Seite mal ganz abgesehen.

    Und natürlich weiß ich, dass es in Schule mehr Aufgaben als den Unterricht gibt.

    NRW: In den mündlichen Abiturprüfungen darf nach jetzigem Stand niemand eingesetzt werden, der zu einer Risikogruppe gehört. Auch nicht, obwohl es in einem Prüfungsraum sehr gut möglich ist, Abstände einzuhalten.


    Das wird ein Spaß.

    Ich bin sehr gespannt darauf, ob Frau Gebauers Aussagen zu den Klausuren der Q1 wirklich bedeuten werden, dass in der Stufe in diesem Halbjahr 2 Klausuren geschrieben werden müssen. Ich hätte dann noch 2 Stück in 5 Wochen bis zum Notenschluss.

    Ist nicht überraschend, dass das kommt: Unsere Bezirksregierung hat heute gegen Abend einen Erlass rumgeschickt, nach dem die Schulen in der Sek.I eigenverantwortlich über die Anzahl der Klassenarbeiten entscheiden dürfen.

    Das gilt nicht für die Arbeiten, die an die Stelle der ZP10 treten.

    Von der Sek.II ist nicht die Rede.

    Bei mir ist das ähnlich wie bei Herrn Rau.

    Ich habe eine Nummer nur für Schüler und Eltern. Die ist so eingestellt, dass das Telefon zu bestimmten Zeiten nicht klingelt.

    Anzahl der ungeplanten Anrufe pro Jahr: ca.2.

    Wenn ich selber anrufe, unterdrücke ich die Nummer dann eben fallweise.


    Meine Handynummer gebe ich seit Jahren vor Klassenfahrten in der Mittelstufe raus. Gibt mir ein besseres Gefühl. Anzahl der missbräuclichen Anrufe bisher: 0.


    Aber, wie schon mehrfach gesagt, das ist eine individuelle Entscheidung. Bei uns hat das Sekretariat eine Telefonliste, die auch kollegiumsöffentlich ist. Die Nummer, die nicht an Eltern/SuS rausgegeben werden dürfen, sind markiert.

    Ich finde es richtig, dass Risikogruppen geschützt werden, keine Frage, bin aber mal gespannt, wie die praktischen Konsequenzen sein werden:


    Wer am 3.5. Risikopatient oder Risikoschüler ist, ist das am 4.5. auch noch - bis es irgendwann einen Impfstoff gibt.

    Ich kann mr bei keiner Lerngruppe vorstellen, dass man sie über einen sehr langen Zeitrum so beschult wie jetzt. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass diejenigen, die keiner Risikogruppe angehören, in einem Kollegium über einen sehr langen Zeitrum vielleicht 8-10 Leute (bei einem mittelgroßen Gymnasium, einfach mal geschätzt) vertreten.

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