Provokante Thesen eines Berliner Schulleiters

  • Da leidet jemand wohl an einer Profilneurose...


    Lieber Biologe, mich interessiert eigentlich nichts von dem, was Sie schreiben, außer eins: Arbeiten Sie jetzt eigentlich als Lehrer oder nicht? Und wenn ja, wie viele Stunden an welcher Schule?


    Halali! Sind wir nun auf Bärenjagd?
    Bislang galt die ungeschriebene Forenregel, dass man seine pädagogische Tätigkeit 'glaubhaft' darlegen muss, um schreibberechtigt zu sein. Die Anonymität und ein respektvoller Umgangston untereinander bleiben gewahrt. Niemand ist verpflichtet, seine Schule oder sein Deputat konkret zu benennen.

    Vorurteilsfrei zu sein bedeutet nicht "urteilsfrei" zu sein.
    Heinrich Böll

    • Offizieller Beitrag

    Danke alias. Ich denke, wenn wir ein Staatsexamen als Schreibvoraussetzung setzen, müssten wir all die unterrichtenden Seiteneinsteiger, die hier z.T. schon jahrelang als geschätzte user mitschreiben, rauswerfen.


    Ich habe persönlich auch das Gefühl, dass man sich jetzt arg auf den Biologen eingeschossen hat. Ja, ich verstehe, warum ein gewisser "ich kanns besser als alle"-Heiligenunterton hier empfindliche Reaktionen hervorruft, allerdings finde ich, dass bei genauerem und auch wohlwollenderem Lesen stellenweise auch Wichtiges und Richtiges in dem steckt, was Biologe schreibt. Vielleicht einfach nochmal mit dem Willen, die Belange des anderen sehen zu wollen, lesen?

  • Nach meinen Recherchen erfüllt "biologe" ohne weiteres die Bedingungen für die Forenmitgliedschaft.


    Nele

  • Ich wollte gar keine Diskussion darüber entfachen, ob Biologe schreibberechtigt ist. Bei der Frage nach der Schule ging es mir eher um die Schulart. Da habe ich mich wohl falsch ausgedrückt. Aber interessieren würde es mich schon, ob Biologe fest angestellt an einer Schule arbeitet oder nicht. Auf mich wirkt es so, als würde er nicht fest an einer Schule arbeiten, sondern ab und zu mal ein Projekt durchführen, denn seine Ausführungen klingen meines Erachtens SEHR praxisfern. Angenommen Biologe arbeitet nicht fest an einer Schule, fände ich es zudem äußerst arrogant zu behaupten:

    Sie gehören wohl auch zu den Lehrern, die es nicht vertragen, wenn Schüler intelligenter sind als sie selbst. Nennen Sie Ihre guten Schüler auch schon mal Streber? Auf jeden Fall gehören Sie offensichtlich zu den Lehrern, die nur ja nie zu viel arbeiten...

    Und wenn das...

    Ich habe während meines Studiums in jedem Semester mehr gelernt als während meiner gesamten Zeit im Gymnasium. Und viele meiner Kollegen in der Wissenschaft haben das gleiche erlebt. Als ich trotz zahlreicher freiwilliger Praktika nach etwas mehr als 8 Semestern meine letzte Diplomprüfung bestand, waren viele andere Studenten noch nicht mit dem Grundstudium fertig. Die Universität zu Köln hat das damals möglich gemacht, weil sie jedem Studenten erlaubte, so schnell und so viel zu studieren, wie man wollte und konnte. Manche wollten lieber das Leben genießen oder waren überfordert...

    ...keine typischen Anzeichen einer Profilneurose sind...


    Ich kann daher ehrlich gesagt nicht sehen, dass ich mich im Ton vergriffen habe. Ich finde es eher problematisch, dass Biologe meint, über den Unterricht von Lehrer urteilen zu können, ohne sie bzw. deren Unterricht zu kennen.

    • Offizieller Beitrag

    Sofie, ich finde auch nicht, dass du dich im Ton vergriffen hast, das passt eher auf Bemerkung Nr1 der von dir zitierten von Biologe! Mir ging es darum, dass ich den Eindruck hatte, dass es in den letzten Beiträgen - nicht nur von dir - darum ging, mit möglichst viel Druck seine Nichtschreibberechtigung nachzuweisen. Wenn ich mich da getäuscht habe, ist es ja gut.

  • Ohne zu sehr ins Detail gehen zu wollen, haben doch beide Seiten sehr nachvollziehbare Anliegen genannt:

    • Unser Schulsystem, vor allem dort, wo es in seinen tradierten Formen verwirklicht ist (z.B. noch in Bayern) bringt ziemlich gute Ergebnisse hervor. Das sollte uns dazu ermuntern, neue Ideen nur dort aufzunehmen und umzusetzen, wo sie ihre Wirksamkeit bereits erwiesen haben.
    • Dennoch findet vor allem an Realschule und Gymnasium sehr viel Unterricht statt, der darauf angelegt ist, dass die Schüler kleine Häppchen auswendig lernen, auf Kommando wiedergeben können und einen großen Teil davon anschließend wieder vergessen. Es gibt gute Gründe, diese Art des Lernens als anachronistisch zu empfinden und nach neuen, wirkungsvolleren Lernwegen zu suchen.
    • Die Fähigkeit, selbstgesteuert Wissen zu erwerben (sprich Informationen zu recherchieren und zu reorganisieren) gewinnt dabei an Bedeutung.
    • Es wäre schön, wenn Lehrkräfte ihren Beruf mit Freude und Motivation ausüben (wie in jedem anderen Beruf auch) und dabei aber eine klare und professionelle Abgrenzung zur Selbstaufopferung ziehen. Nur weil das, was ich mache, eine hohe gesellschaftliche Relevanz hat, heißt das nicht, dass ich verpflichtet bin, mich dafür aufzuarbeiten oder privates Geld oder über die Maßen Freizeit in meinen Beruf zu investieren. Wo diese Grenze ist, kann nicht allgemein festgelegt werden; da muss jeder in einem bestimmten sinnvollen Rahmen selbst rausfinden, womit er zufrieden ist.
    • Es gibt beim Thema Schule eine gewisse Tendenz dazu, die für sich selbst als richtig erkannten Wege als allgemeingültig zu erklären und diese mit einem gewissen missionarischen Eifer zu verteidigen. Das trifft für alle Seiten der Bildungsdiskussion zu und führt in der Regel nicht dazu, dass irgendwas besser wird oder irgendjemand von irgendwas überzeugt wird.
  • Sunny08, DAS Kernproblem unseres Schulsystems liegt vermutlich darin, dass es auf lange Sicht viel zu viele frustrierte Lehrer produziert, was zu entsprechenden Haltungen führen kann.


    Für Interessierte habe ich hier begonnen, ein Interview (Video) mit Hattie zu übersetzen, wo er auf Haltungen von Lehrern (= Mindframes) eingeht: (Leider bin ich gerade an einem unklaren Wort hängen geblieben.)


    http://skolnet.de/john-hattie-im-interview/ (die ersten 10 Minuten > Mindframes)


    Hattie bekräftigt immer wieder, dass Mindframes / Haltungen DER Schlüsselfaktor seien - und nicht die Methoden. Aber wir reden, reden, reden... immer um die unwichtigen Dinge, wie Hattie sagt. Reden wir endlich über unsere Haltungen.


    Scooby
    Was du eben geschrieben hast, ist das Klügste, was ich hier bislang gelesen habe! :prost:

    3 Mal editiert, zuletzt von MarekBr ()

  • Guck mal bitte auf die Seite. Da habe ich das Wort auch markiert (ganz unten) --> low / loan / ...??? (ab 5.10 min bis 5.20 min)

    Einmal editiert, zuletzt von MarekBr ()

    • Offizieller Beitrag

    Interessanterweise war ich im letzten Herbst Anfang November für zwei Tage an der genannten Schule im Rahmen des #LernLab Berlin: http://lernlabberlin.wordpress.com/author/lernlab/ . In diesem Rahmen bin ich auch Herrn Großpietsch begegnet und habe einen bodenständigen, realistischen Menschen und Schulleiter getroffen. Die wenigen Kollegen, die ich getroffen habe, waren engagiert, die Schüler waren...eben Schüler.


    Nicht dass ich mir ein Gesamturteil bilden könnte oder wollte wie einige hier in diesem Thread, aber es gibt ja im Netz einige weitere Quellen, wo man sein Bild über Großpietsch etwas differenzieren könnte. Ebenfalls ist er öffentlich unterwegs auf Twitter.


    Man könnte also, wenn man wollte.

  • Ergänzend dazu sei dieser aktuelle Artikel genannt:


    http://www.faz.net/aktuell/pol…-unkuendbar-12791679.html



    als eine Art Zusammenfassung verschiedener Stimmen in der "Ich-entlass-mir-meine-Lehrer"-Diskussion. Solange es nicht auf ein allgemeines Hire-and-Fire rausläuft - was in der Praxis nur über Kettenbefristung respektive Leih- und Zeitarbeit möglich ist - könnte ich mich mit einer Reform anfreunden. z.B. neue Regelungen, die bei absoluter Unfähigkeit die Versetzung in einen Sachbearbeiterposten in einer Behörde ermöglicht.

  • Ich habe das als positiv bezeichnete Beispiel der Entlassung von 74 Lehrern in den USA mal nachgelesen:


    https://www.wsws.org/en/articles/2010/05/cent-m19.html
    http://abcnews.go.com/WN/rhode…teachers/story?id=9911693


    Situation:


    Die Schule liegt in einem "Problemviertel", aka einem kleinen Ort, 65% der Schüler kommen aus hispanischen Zuwanderfamilien, 14% sind afroamerikanischer Herkunft. 30% der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsschwelle (die in den USA bekanntlich ohnehin noch deutlich unter der deutschen liegt). 96% (in Worten sechsundneunzig) qualifizieren sich für kostenfreie oder kostenreduzierte Schulspeisung. Es zwar nicht ganz Neukölln, aber für amerikanische Verhältnisse nahe dran.


    In der High School haben nur 48% ihr Diploma erreicht (sehr großzügig ausgedrückt: ihr Abitur oder erweiterten Realschulabschluß gemacht). Daraufhin wollte die Schulbehörde z.T. schlechter bezahlte, z.T. unbezahlte dauerhafte Mehrarbeit für eine Art Hausaufgabenbetreuung einführen und bis zu 10 Sommerferientage für zusätzliche Fortbildung vorschreiben.


    Als die Lehrer und die Gewerkschaft das ablehnten, wurde die gesamte Belegschaft durch den Schulrat gefeuert mit der Begründung, dass die Schule einen "turnaround" brauche. Dafür gibt es eine eigenen Gesetzgebung, nach der Schulen die in einem "turnaround"-Programm sind alle ihre Lehrer entlassen und nicht mehr als die Hälfte neu einstellen dürfen. In Reaktion hat die Gewerkschaft nachgegeben und alle Bedingungen wurden akzeptiert im Gegenzug zur Wiedereinstellung aller Lehrer.




    Was sagt uns das? Offenbar zeichnen sich schlechte Lehrer dadurch aus, dass viele Leute ihr Abitur nicht schaffen. Seltsamerweise arbeiten all diese schlechten Lehrer in sozialen Brennpunkten. Ob es am Ende vielleicht nicht (nur) an den Lehrern lag? Man muss natürlich hinzufügen, dass sich das ganze in der Wirtschaftskrise ereignete und die Lehrer durch das Marktumfeld schlechte Karten haben. In Deutschland würde ein solches Szenario vorr. zu einem Massenexodus von MINT-Lehrern aus dem Bundesland führen, d.h. bei einer Neueinstellung der gefeuerten müsste der Unterricht ohne Mathe, Physik, Chemie statt finden. Es zeigt aber auch, dass der Staat so er die Möglichkeit hat, seine Verhandlungsmacht voll ausnutzt und Dinge wie Fairniss nicht selbstverständlich sind.



    Da kann man als angestellter Lehrer - wie alle neuen in Berlin - nur froh sein, dass es bei uns das Kündigungsschutzgesetz gibt. Einen Tarifvertrag gibt es ja für die angestellten Lehrer nicht. Ich verstehe natürlich, dass man unfähige Ausnahmefälle bei Lehrern (sicher nicht 50%), entfernen können muss. Aber bei bestimmten Ideen (besser Wunschvorstellungen) die aktuell durch die Medien geistern - auch lanciert durch "Bildungsökonomen" und einige Schulleiter - kann man nur den Kopf schütteln. Das würde oft auf ein spezielles Lehrerarbeitsrecht hinauslaufen, bei denen das für normale Angestellte gültige Kündigungsschutzgesetz außer Kraft gesetzt wird. Falls das überhaupt verfassungskonform ist. Und falls ihnen nicht dann alle Mathe-/Physiklehrer davon laufen. Einem Schulleiter oder Professor, der es sich in seiner Verbeamtung bequem gemacht hat kommen solche Forderungen sicher leicht über die Lippen. Dann möchte ich aber auch, dass diese Leute anbieten bei einer Umsetzung in ein Angestelltenverhältnis zu wechseln, neu in eine "Problem-Uni" wechseln und sich nach gleichem Maßstäben beurteilen und ggf. feuern lassen.

  • Daraufhin wollte die Schulbehörde z.T. schlechter bezahlte, z.T. unbezahlte dauerhafte Mehrarbeit für eine Art Hausaufgabenbetreuung einführen und bis zu 10 Sommerferientage für zusätzliche Fortbildung vorschreiben.


    Als die Lehrer und die Gewerkschaft das ablehnten, wurde die gesamte Belegschaft durch den Schulrat gefeuert mit der Begründung, dass die Schule einen "turnaround" brauche. Dafür gibt es eine eigenen Gesetzgebung, nach der Schulen die in einem "turnaround"-Programm sind alle ihre Lehrer entlassen und nicht mehr als die Hälfte neu einstellen dürfen. In Reaktion hat die Gewerkschaft nachgegeben und alle Bedingungen wurden akzeptiert im Gegenzug zur Wiedereinstellung aller Lehrer.

    Wenn´s darum geht, für Lehrer eine "Sonderbehandlung" einzuführen und geltendes Recht außer Kraft zu setzen, braucht man gar nicht bis nach Amerika blicken: Vor kurzem wollten sich noch die dänischen Lehrer gegen eine massive Verschlechterung der Arbeitsbedingungen wehren. Als Reultat wurden sie zuerst von den kommunalen Arbeitgebern unter Verlust des Gehalts ausgesperrt, so dass der Unterricht lange Zeit ausfallen musste (wobei die veröffentliche Meinung die alleinige Schuld daran den Lehrern zuschob), und zweitens wurde in Dänemark ein "Sondergesetz" auf den Weg gebracht, dass derartige Tarifkämpfe in Schulen für illegal erklärte. Die Lehrkräfte mussten schließlich kapitulieren. En passant die Arbeitnehmerrechte für Lehrräfte beschnitten, und das in einem gar nicht so weit entfernten Staat. Geht offensichtlich alles, wenn man will...


    Zitat

    Das würde oft auf ein spezielles Lehrerarbeitsrecht hinauslaufen, bei denen das für normale Angestellte gültige Kündigungsschutzgesetz außer Kraft gesetzt wird. Falls das überhaupt verfassungskonform ist.

    Wenn´s der "Volkswille" so will. Und ist ja für die "gute und gerechte Sache" (soziale Gerechtigkeit, "Bildungsrepublik" usw.)


    Gruß !

    Mikael - Experte für das Lehren und Lernen

  • Bedenklich.


    https://www.gew.de/Lehreraussp…in_Daenemark_beendet.html


    Ich zitiere: "In Dänemark werden Lehrerinnen und Lehrer jetzt gezwungen, länger
    zu arbeiten und Verschlechterungen ihrer Arbeitsbedingungen zu
    akzeptieren. Dies, weil die sozialdemokratisch geführte Regierung unter
    Ministerpräsidentin Helle Thorning-Schmidt eine Schulreform plant, die
    die Einführung von Ganztagsschulen vorsieht und kostenneutral umgesetzt
    werden soll."


    "Per Eilbeschluss hatte das dänische Parlament vergangene Woche ein
    Sondergesetz verabschiedet, das die Aussperrung ab heute beendet und
    erhebliche Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen für Lehrkräfte
    vorsieht. Deren Arbeitszeit wird verlängert und flexibilisiert.
    Schulleitungen können künftig darüber bestimmen, wie viel Arbeitszeit
    ein Lehrer für Vor- und Nachbereitung und wie viel er für den Unterricht
    aufzuwenden hat. Bisherige Schutzregelungen, die eine verringerte
    Stundenzahl für ältere Lehrkräfte über sechzig Jahre vorsahen,
    entfallen."




    Der in einem anderen Threat angesprochene Plan, die Ganztagsschule in Bayern (und absehbar auch den anderen Ländern) verbindlich an allen Schulen einzuführen erscheint damit in einem anderen Licht. Ich denke die Annahme einiger Lehrer, dass die Zusatzbelastung durch Hausaufgabenbetreuung und Aufsichten an anderer Stelle ausgeglichen wird, kann ob des adjektivs "kostenneutral" als naiv bezeichnet werden (siehe die Umsetzung der Inklusion). Zur Not wird die Vor-/Nachbereitungszeit einfach wegdefiniert.


    Es ist natürlich bezeichnend, dass in einer unglaublichen Naivität die GEW selbst leider der größten Kämpfer für die Ganztagsschule und die Inklusion ist. Habe dort bereits diverse Beschlüsse und Mitteilungen gefunden, welche die Länder zur Einführung der Ganztagsschule aufrufen, in denen entweder gar nicht oder nur ganz am Rande der Ausgleich der Mehrbelastung angesprochen ist. Dort dominieren dann jene, welche Schule als Berufung statt "nur" einen verantwortungsvollen Arbeitsplatz ansehen und für die jeder Lehrer, dessen Lebensinhalt nicht nur um die Schule rotiert, eine Fehlbesetzung ist. In die gleiche Kerbe zielen ja auch der Herr Großpietsch und die Bildungsökonomen.

  • ein neuer Ansatz:


    http://www.welt.de/print/welt_…Abschluss-kann-jeder.html



    eine Privatschule für unterprivilegierte Kinder in einem Berliner Brennpunkt. 3 (drei) Lehrer in Kernfächern in der Klasse, jeder Schüler trifft sich jede Woche für 30 Minuten mit seinem Vertrauenslehrer. Ein berufsorientierendes Unterrichtsfach. Insgesamt 4 Lehrkräfte + Honorarlehrer für eine Klasse von 26 Schülern.


    Interessant.


    Ich bitte um kosten-neutrale flächendeckende Einführung des Konzepts.

  • Zitat Nettmensch :

    Zitat

    Ich bitte um kosten-neutrale flächendeckende Einführung des Konzepts.

    Ich nicht, auch nicht für die kostenneutrale Umsetzung der Reformen an unseren normalen staatlichen Schulen !


    Fortschritt braucht zusätzliche Ressourcen und kostet nun mal (mehr) Geld. Ich bin dafür, dass sich die liebe GEW intensiv dafür einsetzt, dass unsere Lehrergehälter um mindestens ein Drittel gekürzt werden und dieses Drittel für die angedachten (bildungskommunistischen) Reformen verwendet werden.


    Das fehlende Drittel Lehrergehalt bei den einzelnen Lehrern könnte insofern ausgeglichen werden, dass die Lehrerarbeitszeit noch um ein Drittel angehoben wird. Die neuesten soziologischen Studien (Wir glauben hier ja jeder Studie) haben nämlich ergeben, dass man in der Freizeit das meiste Geld ausgibt. 8_o_)

    Ihr kommuniziert mit dem künftigen Bildungsminister !

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