Wechsel NRW nach Berlin - Verbeamtung

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    • Wechsel NRW nach Berlin - Verbeamtung

      Hallo zusammen,
      aktuell mache ich meinen Master in NRW. Ich spiele mit dem Gedanken, nachdem ich mein Referendariat in NRW absolviert habe, nach Berlin zu wechseln. Soweit ich das gelesen habe, wird man in Berlin ja nicht verbeamtet und darf bei einem Wechseln nach Berlin seinen Beamtenstatus nur behalten, wenn man bereits fünf Jahre verbeamtet war. Wenn ich nach Berlin wechseln würde, würde ich das direkt machen und nicht nach fünf Jahren. Ich muss sagen, es würde mich sehr reizen, in Berlin zu leben. Dennoch würde ich auch gerne als Beamter arbeiten. Wie würdet ihr die Pros und Cons bewerten? Überwiegen die Vorteile des Beamtentums oder sind die Unterschiede in Berlin gar nicht so groß? Ist es wert, seine Verbeamtung aufzugeben, um "in der Stadt seiner Träume zu leben"?

      Danke für alle Antworten.
    • Hallo,

      überleg dir das gut, ob du wirklich in Berlin arbeiten willst. Das Klientel ist durchaus ein Anderes, was interessant aber durchaus auch ziemlich nervtötend sein kann...

      Hinzu kommt, das Berlin dich gern dahin verteilt wo sie dich grad brauchen kann also auch passieren das man dann mal an einer GS landet.
      • Nicht, wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt. -Machiavelli-
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      • In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst! -Augustinus-
    • Berlin ist arm, aber sexy?

      elxbarto schrieb:

      Wie würdet ihr die Pros und Cons bewerten? Überwiegen die Vorteile des Beamtentums
      Ja.
      • höheres Nettogehalt
      • Pension
      • Unkündbarkeit
      • günstige private Krankenversicherung
      tagesspiegel.de/berlin/gehalts…in-verdienen/8198974.html

      elxbarto schrieb:

      Ist es wert, seine Verbeamtung aufzugeben, um "in der Stadt seiner Träume zu leben"?
      Das musst du entscheiden.
    • Danke für eure Antworten.

      Kappa, hier im Ruhrgebiet, wo ich aktuell wohne, wird das Klientel wohl ähnlich sein - wenn nicht sogar schlechter. ;) Ich studiere Wirtschaftsinformatik. Hier in NRW hat man damit ziemlich gute Karten, sich auszusuchen, wo man arbeitet. Ich würde hoffen, dass das in Berlin ähnlich ist.

      Danke für den Link, Landlehrer.
    • Landlehrer schrieb:

      Berlin ist arm, aber sexy?

      elxbarto schrieb:

      Wie würdet ihr die Pros und Cons bewerten? Überwiegen die Vorteile des Beamtentums
      Ja.
      • höheres Nettogehalt
      • Pension
      • Unkündbarkeit
      • günstige private Krankenversicherung
      tagesspiegel.de/berlin/gehalts…in-verdienen/8198974.html

      elxbarto schrieb:

      Ist es wert, seine Verbeamtung aufzugeben, um "in der Stadt seiner Träume zu leben"?
      Das musst du entscheiden.
      Naja, der Artikel ist von 2013 und ganz so groß ist der Unterschied zwischen Beamte und Angestellte nach diverse Streiks nun nicht mehr, mal sollte also lieber die aktuellen Tabellen nehmen nach den Tarifverhandlungen!
      Die anderen Vorteile sehe ich auch nicht immer als Vorteil, man macht sich leicht zum Sklaven, das muss ich mir als Angestellter nicht bieten lassen.
      Wie gesagt, bei mir ist das Netto aktuell mit Angestelltentarif höher als verbeamtet. Wobei ich das mit drei Kindern fast wieder raus habe, da ginge es dann schon.
      Ich halte ja nicht viel von PKV und finde sie weder günstig noch empfehlenswert mit Familie.
      Kündbar bin ich als Angestellte auch nicht wirklich, da muss schon viel passieren und leisten können sie es sich auch nicht.

      elxbarto schrieb:

      Danke für eure Antworten.

      Kappa, hier im Ruhrgebiet, wo ich aktuell wohne, wird das Klientel wohl ähnlich sein - wenn nicht sogar schlechter. ;) Ich studiere Wirtschaftsinformatik. Hier in NRW hat man damit ziemlich gute Karten, sich auszusuchen, wo man arbeitet. Ich würde hoffen, dass das in Berlin ähnlich ist.

      Danke für den Link, Landlehrer.
      Bin ich mir nicht sicher, alles was Oberschule ist, ist hier deutlich schlechter an Einstellungschancen als Grundschule, das ist ja das, was hier schon angesprochen wurde.

      Nordseekrabbe schrieb:

      Du könntest auch überlegen, im Umland von Berlin zu arbeiten. Brandenburg verbeamtet noch.
      Das ist genau ein Grund, warum ich es für mich erst mal ausgeschlossen habe, denn aktuell verdient man in Berlin als Angestellter besser als Beamter in Brandenburg (durch die außertarifliche Zulage, die dich gleich auf Erfahrungsstufe 5 hievt).
    • Guck dir die Tabelle an und entscheide selbst, ob es dir das finanziell wert ist. Ich als verbeamtete Lehrerin brauche noch ein paar Jahre, bis ich so viel verdiene wie meine Freundinnen in der Stadt...
    • Etwas anderer Aspekt:
      Du baust dir im Ref und im Studium ja normalerweise Kontakte zu lokalen Strukturen in der Region auf. Ich meine jetzt professionelle Kontakte: Wo kann ich mit den Schülern, was machen. Außerschulische Lernorte. Welche Bildungsnetzwerke gibt es, etc.

      Die fehlen dir dann, wenn du die Region wechselst.

      Das habe ich als nachteilig empfunden und es hat bei mir ca. 5 Jahre gedauert um ein ähnliches Netzwerk wieder aufzubauen. Manche davon sind auch als "Externer" schwer neu zu gründen, z.B. Kontakte in die lokale Uni.