Freie Schule Oberndorf sucht Lehrer*Innen

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    • Freie Schule Oberndorf sucht Lehrer*Innen

      Liebe Lehrerschaft,
      für unsere Freie Grund- & Oberschule in 21787 Oberndorf suchen wir ab sofort geeignete Lernbegleiter (Voll- und Teilzeit). Da unsere Schule erst im letzten Jahr eröffnet hat, kann hier viel selbst mitgestaltet und aufgebaut werden. Unsere konzeptionellen Schwerpunkte liegen auf der Mitbestimmung und der individuellen Freiheit. Jedes Kind folgt seinem eigenen inneren Plan und wir begleiten Sie dabei. Wir leben echte Inklusion. Oberndorf zählt zu den alternativsten, aktivsten und somit lebenswertesten Dörfern in Deutschland.Unsere Schulgründung im letzten Jahr wurde vom NDR begleitet. Diesen und weitere Medienberichte, sowie das Konzept auf unserer Webseite einsehen: lernart.schule

      Also, was suchen wir?
      Für unsere Freie Schule im Aufbau suchen wir engagierte PädagogInnen zur Ergänzung unseres Teams. Das erwarten wir:
      • mindestens 1. Staatsexamen (Lehramt), gerne Sonderpädagogik oder Primarstufe oder vergleichbare Qualifikation
      • Erfahrung mit alternativen Lernkonzepten (z.B. Montessori/ Wild) oder die Bereitschaft, sich mit diesen auseinander zu setzen.
      • Empathie- und Begeisterungsfähigkeit
      • hohes Verantwortungsbewusstsein, Belastbarkeit und Zuverlässigkeit
      • Identifikation mit unserem pädagogischen Konzept (zu finden unter Konzept)
      Das bieten wir:
      • viel Freiraum in der Mitgestaltung unserer neu gegründeten Schule und Offenheit für eigene Ideen
      • ein engagiertes Team
      • ein großes Schulgebäude mit schönem Gelände, Schulbauernhof und viel Potential
      • tägliches Frühstücksbuffet (Bio und regional)
      • persönlicher Arbeitslaptop
      • aktives alternatives Dorfleben
      • uvm.
      Wir freuen uns auf deine Bewerbung an Christian Beckmann: info@lernart.schule

      Beste Grüße,
      Christian Beckmann
    • Das Prinzip des vollständig vom Kind selbstgesteuerten, selbstgewählten Lernprozesses wird meines Erachtens Kindern nicht gerecht und verkennt insbesondere bei Kindern mit bestimmten Lernproblemen, dass diese gezielterer Förderung und Anleitung bedürfen, als lediglich der Lernbegleitung. Für leistungsstarke Kinder aus bildungsnahen Elternhäusern mag so ein Konzept noch funktionieren (habe so einen Fall in der Familie), vielen Kindern wird es nicht gerecht. Ein permissiver Erziehungs- bzw.Lehr- und Lernstil hat eben nicht nur Vorteile. Der autoritative (oder demokratische) Erziehungsstil ist deutlich kindgerechter, verlangt Eltern aber auch ab von persönlichen Vorlieben zu abstrahieren ebenso wie von individuellen Vorstellungen von "Zwang" hin zu echter bedürfnisorientierter Erziehung (und auch entsprechender Lehr- und Lernräume) von Kindern, die selbstverständlich nicht in einem regelfreien Raum erfolgen kann, in dem es nur darum gehen kann was ein Individuum gerade möchte. Frustrationstoleranz bauen Kinder so nämlich nicht auf.

      Das Kind einer Nachbarin ist an einer freien Schule mit analogem Konzept. In der 4.Klasse kennt es noch immer nicht das kleine 1x1, weil es sich bisher noch nicht damit intensiver beschäftigen wollte. Die Mutter ist zuversichtlich, dass ihr Kind das noch lernen wird, wenn es erst im Alltag sieht, dass rechnen zu können wichtig ist. Wann dieser Erkenntnisschritt dann kommt- offen. Bis dahin stehen weitere andere Interessen des Kindes im Fokus.
    • Es geht ja hier nur um die Suche nach einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter, nicht um die Bewertung eines pädagogischen Konzepts.
      Be happy for the moment. This moment is your life.
      Leuchttürme laufen nicht herum, um Boote zu retten. Sie stehen einfach da und leuchten.
      Ein Esel ist ein Zebra ohne Streifen.
    • Interessant. Habe mich mal gerade auf der Seite umgeguckt. Was Schüler bzw. Eltern dort erhalten bzw. leisten/zahlen müssen ist schön erklärt. Ich finde allerdings nichts analoges für Lehrer. Für die staatlichen Schulen kann man das problemlos herausfinden. Wo findet man das für ihre Schule?
      zum Beispiel:
      geplante Lehrer-Schüler Relation?
      geplante Lehrer-Arbeitszeit?
      geplante Bezahlung des Lehrers?
      ...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Volker_D ()

    • CDL schrieb:

      Das Kind einer Nachbarin ist an einer freien Schule mit analogem Konzept. In der 4.Klasse kennt es noch immer nicht das kleine 1x1, weil es sich bisher noch nicht damit intensiver beschäftigen wollte.
      Analoges Konzept- hast du beide gelesen?

      Und dass Kinder das 1x1 nicht beherrschen gibt's an staatlichen Schulen so furchtbar oft, dass mich das Anekdotische hier echt ärgert.

      CDL schrieb:

      Das Prinzip des vollständig vom Kind selbstgesteuerten, selbstgewählten Lernprozesses wird meines Erachtens Kindern nicht gerecht und verkennt insbesondere bei Kindern mit bestimmten Lernproblemen, dass diese gezielterer Förderung und Anleitung bedürfen, als lediglich der Lernbegleitung.
      Deswegen werden ja auch Lehrer gesucht. Von vollständig stand im Ausgangspost jedenfalls nichts.

      Hier wird sich alle Nas' lang über die Bedingungen an staatlichen Schulen beschwert. Zu große Klassen, zu aggressive Schüler, zu schlechte Lesekenntnisse, zu schlechte Rechtschreibung, zu schlechte Rechenkünste, auf dem Zahnfleisch gehende Lehrer, schlechte Nachmittagsbetreuung... Und sobald jemand ein eigenes Konzept entwirft, Lehrer einlädt, mitzugestalten, (hier noch: solidarische Landwirtschaft einbezieht) usw. wird kleingeredet, was das Zeug hält? das finde ich absolut unangemessen.

      Schau dir bitte diese Schule von innen an und bewerte dann öffentlich darunter.
    • Wahrscheinlich zu offtopic. Bitte ggf. auslagern:
      In den meisten Bundesländern werden Schüler von staatlich genehmigten Ersatzschulen "Nichtschüler" genannt?! (In einigen anderen Ländern wohl "Externe Schüler" oder "Schulfremde"?!)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Volker_D ()

    • SwinginPhone schrieb:

      Volker_D schrieb:

      Wahrscheinlich zu offtopic. Bitte ggf. auslagern:
      In den meisten Bundesländern werden Schüler von staatlich genehmigten Ersatzschulen "Nichtschüler" genannt?! (In einigen anderen Ländern wohl "Externe Schüler" oder "Schulfremde"?!)
      Wer erzählt so etwas?Bin ich also doch ein „Nichtlehrer“..?
      Mir scheint, du verwechselst "staatlich genehmigt" mit "staatlich anerkannt".
      Ein Blick ins Gesetz erspart viel Geschwätz.
    • Volker_D schrieb:

      Interessant. Habe mich mal gerade auf der Seite umgeguckt. Was Schüler bzw. Eltern dort erhalten bzw. leisten/zahlen müssen ist schön erklärt. Ich finde allerdings nichts analoges für Lehrer. Für die staatlichen Schulen kann man das problemlos herausfinden. Wo findet man das für ihre Schule?
      zum Beispiel:
      geplante Lehrer-Schüler Relation?
      geplante Lehrer-Arbeitszeit?
      geplante Bezahlung des Lehrers?
      ...
      Hallo Volker_D!
      • Da wir noch ein kleines Team haben schwankt der Lehrer/Schüler Schlüssel etwas. Dieser liegt zwischen 1 zu 9 bis 1 zu 12.
      • Wir suchen Voll- und Teilzeitkräfte.
      • Die Bezahlung beträgt 80% des TV-L. Leider können wir momentan nicht mehr Zahlen, da wir die ersten drei Jahre alleine finanzieren müssen. Erst ab den vierten Jahr greift die Finanzierung des Landes Niedersachsen. In der Gründungsphase ist also Idealismus gefragt.
      Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

      Beste Grüße,
      Christian Beckmann
    • Volker_D schrieb:

      Wahrscheinlich zu offtopic. Bitte ggf. auslagern:
      In den meisten Bundesländern werden Schüler von staatlich genehmigten Ersatzschulen "Nichtschüler" genannt?! (In einigen anderen Ländern wohl "Externe Schüler" oder "Schulfremde"?!)
      Ich kenne es so: wenn Schulen genehmigt sind, aber noch keine Anerkennung haben (noch keine Prüfungen abnehmen/Bildungsempfehlungen ausstellen dürfen), können Kinder/Jugendliche Schulfremdenprüfungen in anderen Schulen ablegen. Schüler sind sie aber trotzdem. Eine Gründungsinitiative in Sachsen hat mal versucht, eine Sudbury School zu etablieren, die haben nicht die Genehmigung erhalten. Das heißt, Kinder würden nicht die Schulpflicht erfüllen, hätte man die Schule einfach trotzdem gegründet.
    • fossi74 schrieb:

      SwinginPhone schrieb:

      Volker_D schrieb:

      Wahrscheinlich zu offtopic. Bitte ggf. auslagern:
      In den meisten Bundesländern werden Schüler von staatlich genehmigten Ersatzschulen "Nichtschüler" genannt?! (In einigen anderen Ländern wohl "Externe Schüler" oder "Schulfremde"?!)

      Wer erzählt so etwas? Bin ich also doch ein „Nichtlehrer“..?
      Mir scheint, du verwechselst "staatlich genehmigt" mit "staatlich anerkannt".
      Alles klar! Danke! Vielleicht sollte ich mal mit unseren Homepage-Machern reden, dass das „staatlich anerkannt“ erst beim zweiten Klick erscheint.