Ministerin Gebauer plant den Regelbetrieb

  • ja, manchmal ist man zwiegespalten.
    Ich mache aber einen Unterschied zwischen "Ich bezahle, um mir die Arbeit schöner / einfacher zu machen" und "ich bezahle, um zu arbeiten".
    Über die Suchfunktion findet man dazu mehrere sehr gut geschriebene Beiträge von Botzbold.
    Die (immer niedrigeren) "Unmengen" an Geld (Zitat Ehemann :-D), die ich ausgebe, sind nicht "notwendig". Nur spare ich mir nicht nur morgens Zeit, wenn ich die Arbeitsblätter zuhause gedruckt habe, sondern auch viele Recherchen in einer Unibibliothek, wenn ich unterschiedliche Lehrwerke und Fachliteratur ab und zu anschaffe, um gute Unterrichtstexte daraus zu schöpfen. Dasselbe mit dem Tablet, das ich NICHT kaufen muss, ich könnte auch mit Papier und Folien und einem Leih-iPad der Schule arbeiten, aber es hatte eine sehr große Effizienz für mich und ich sehe es also nicht nur als Investition in meine Arbeit, sondern auch als Investition in meine Freizeit (weil: schneller arbeiten = mehr Freizeit, glücklicher bei der Arbeit = weniger Stress, usw..)

  • Und genau so sehe ich für mich auch die Investition in FFP2-Masken, denn ich würde sofort per Attest auch im kommenden Schuljahr (nach aktueller Rechtslage) rein digital unterrichten dürfen, möchte aber in der Präsenz arbeiten, da mich das mehr erfüllt. Dies geschrieben hatte ich aber ja gar keine Aussage zur Kostenfrage getroffen. Was das anbelangt wäre ich absolut dafür, dass mein Dienstherr, der mich ja auch am liebsten im Präsenzdienst einsetzen können möchte, die Kosten für diese FFP2-Masken trägt und das natürlich nicht nur bei mir, sondern bei allen Lehrkräften. Dafür dürfte man dann, solange es die Masken gibt und diese gestellt werden, auch durchaus von der Freistellungsoption vom Präsenzdienst für Risikogruppen abrücken (eh sei denn, jemand kann gar keine Maske tragen aus medizinischen Gründen), die dann ja auch obsolet wäre.

    "Benutzen wir unsere Vernunft, der wir auch diese Medizin verdanken, um das Kostbarste zu erhalten, das wir haben: unser soziales Gewebe, unsere Menschlichkeit. Sollten wir das nicht schaffen, hätte die Pest in der Tat gewonnen. Ich warte auf euch in der Schule." Domenico Squillace

  • Wichtig ist, dass diese FFP 2 Masken dann ihr Geld wert sind. Ich habe gestern einen Bericht gesehen, in dem FFP 2 Masken getestet wurden. Viele waren nicht sicher ... hätten teils noch nicht mal verkauft werden dürfen.

    Bei meiner flog direkt der Gummi ab, Apotheke, 7,95. Ob die was taugen, wissen Sie auch nicht..

    Klassenregel Nr. 17: "Niemand lecke am Würstchen des anderen."

    Klassenregel Nr. 20: "Ich helfe anderen beim Angeln."

  • Es wird ja niemand davon abgehalten durchgehend FFP2-Maske zu tragen zum Selbst- und Fremdschutz...

    Ich habe ein Attest, dass ich aus medizinischen Gründe nicht dauerhaft eine Maske tragen kann. Ich bin auf Abstand angewiesen. Maske nur kurzfristig.

    „Kinderlähmung ist grausam, Schluckimpfung ist süß.“

  • Ich will wirklich weder in irgendeine Panik ("nur in der Schule kann ich mich anstecken") verfallen, noch den Diskurs "ich gebe keinen Cent für meine Arbeit aus" befeuern, aber den Spruch darf man nicht als Arbeitnehmer zu oft sagen. Sorry. Wenn mein Arbeitgeber wirklich der Meinung ist, dass meine Arbeit quasi nur mit FFP2-Masken möglich ist, muss er auch einen Beitrag dazu leisten.

    Chili (die Unmengen an Geld für ihre Arbeit ausgibt, aber auch ab und zu einsieht, dass es bestimmte Grenzen gibt)

    Naja, ich habe noch nie für die Schule mein Geld für irgendetwas geopfert. Wäre ja noch schöner. Dann könnte ich ja gleich Eintritt dafür zahlen, dass ich arbeiten darf. Was in der Schule vorhanden ist, wird verwendet und was nicht da ist, kann auch nicht eingesetzt werden und Punkt!


    Bei der Coronamaske Schwamm drüber. Würde ich mir notfalls für mich noch selbst kaufen.


    Was mich mehr beunruhigt, ist die Tatsache, dass ich den Schülern in punkto Gesundheit ausgesetzt bin.

    Eine unbedachte Bewegung, Maske rutscht ab oder Riemen lockert sich...

    Ich möchte, dass ich auch seitens der Schüler geschützt bin. Die Maskenpflicht für alle würde das Risiko auf jeden Fall mindern.


    Dazu könnte ich mir auch vorstellen, mit Kleinstgruppen im Schichtsystem zu arbeiten. Dann könnte meinetwegen die Schule von 8-18 Uhr dauern. Für ordentlich Geld würde ich mich auch freiwillig melden, mehr Stunden zu abzuleisten. Zusätzliche Kollegen gibt es ja auf dem Arbeitsmarkt nicht. 8)

  • sondern auch als Investition in meine Freizeit (weil: schneller arbeiten = mehr Freizeit, glücklicher bei der Arbeit = weniger Stress, usw..)

    Falscher Ansatz. Dienst- und Freiziet können nicht wechselseitig verrechnet werden. Ich habe ein bestimmte Dienstzeit, was ich in der mit den zur Verfügung stehenden Mitteln machen kann, mache ich. Rest bleibt liegen. Schon mal darüber nachgedacht, warum manche Stunden besser vorbereitet sind als andere?


    Und nein, ich logge das nicht minutengenau mit, mittlerweile kann ich das ganz gut schätzen.

    „Kinderlähmung ist grausam, Schluckimpfung ist süß.“

  • Ich habe ein Attest, dass ich aus medizinischen Gründe nicht dauerhaft eine Maske tragen kann. Ich bin auf Abstand angewiesen. Maske nur kurzfristig.

    Das verstehe ich, dass das ein völlig anderer Fall ist für dich und tut mir sehr leid ehrlich gesagt, denn gerade das mit dem Abstand halten fällt zu vielen Menschen zunehmend schwer. Das ist für jemanden wie dich besonders anstrengend, auch wenn du persönlich sicherlich artikuliert und deutlich genug bist, um dir erforderlichen Raum zu verschaffen. :pirat: Bleib weiter gesund!

    "Benutzen wir unsere Vernunft, der wir auch diese Medizin verdanken, um das Kostbarste zu erhalten, das wir haben: unser soziales Gewebe, unsere Menschlichkeit. Sollten wir das nicht schaffen, hätte die Pest in der Tat gewonnen. Ich warte auf euch in der Schule." Domenico Squillace

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