A13 Funktionslose Beförderungsstelle an Grundschulen

  • Dass sie vermutlich bald eine Immobilie mit Wert um die 3/4 Mio herum erben wird, vergisst sie dabei natürlich zu erwähnen

    Und wenn es soweit ist, wird sie über die Erbschaftssteuer lamentieren.

    Selbst ein Friseur schafft es nicht, montags vor 10 Uhr so viele Gerüchte in die Welt zu setzen, wie das Kollegium eines Lehrerzimmers. (c) calmac

  • Was hat die zu erwartende Erbschaft mit der ungleichen Bezahlung zu tun?


    Ich bin ganz klar dafür, dass alle mit A13 einsteigen, da die Studienzeit absolut gleich lang ist.

    Mittlerweile machen alle 6 Semester für den Bachelor und 4 Semester für den Master. Dazu kommt das Referendariat mit 1,5 Jahren.


    Ich hoffe auch, dass es nicht bei den 5% bleibt.

    Unsere SL sagte in einer unserer letzten SK, dass die Stellen funktionslos ausgeschrieben werden, dass das aber nicht bedeutet, dass dort keine extra Aufgaben übernommen werden müssen.

    Das würde mit dem/der " Besten" ( nach der Bestenauslese) dann ganz individuell besprochen wo die Schwerpunkte liegen.

    Ausgeschrieben würden diese Stellen vor allem an großen Schulen mit schlechtem Standorttyp.

    Da wir zum 1er gehören und auch nicht sehr groß sind erwartet sie bei uns erstmal keine Stellen .

  • Hat jemand sich darauf beworben und hat schon das schulfachliche Gespräch hinter sich? Mich würde der Ablauf /Fragen beim Gespräch interessieren!
    Freue mich über Rückmeldungen.

  • Guten Abend, liebe Mitleser.

    Ich befinde mich derzeit im Auswahlverfahren für ein „funktionsloses Beförderungsamt“.


    Gibt es schon jemanden aus Charge 2 mit Zusagen zum 1.8.? Bezirksregierung Köln!

  • Jetzt wo A13 für alle wohl kommt, haben sich bei uns zurückgezogen und wollen gar keine Revision mehr machen

    Eine Absichtserklärung in einer Koalitionsvereinbarung ist noch kein in ein Gesetz gegossenes Vorhaben. Insofern kann ich persönlich nicht nachvollzeihen, warum man nicht den sichereren Weg der Revision geht.

  • Weil dieser Weg auch sichere Mehrarbeit bedeutet. Wirst sehen, wie sich viele in den A beißen, wenn trotz Revision es bei A13 bleibt.

    Es ist das erste Mal, dass es im Koalitionsvertrag steht.

    Ja, in Koalitionsverträgen stehen viele Vorhaben, die nach einem Gegencheck der Finanzen manchmal umgesetzt werden und manchmal auch nicht. Wir wissen auch alle, dass die anfallende Arbeit an Schulen so oder so ausgeführt werden muss, notfalls wird sie eben Lehrkräften ohne Funktionsstellen übertragen. Insofern bleibt abzuwerten, wer sich "in den A beißen" wird.


    Übrigens: Der Begriff Mehrarbeit ist ziemlich klar definiert. Die Übernahme besonderer Funktionen führt gerade nicht zu Mehrarbeit.

  • Also ist eine Revision keine zusätzliche Belastung?

    Wie kommst du auf diese Frage? Natürlich muss eine Revision entsprechend vorbereitet werden, was einen gewissen Aufwand mit sich bringt. Das hat aber nichts mit Mehrarbeit im Beruf zu tun, sondern ist ein Begleitumstand von Bewerbungen, die dem privaten Bereich zufallen. Und es ist ja ok, wenn man für sich entscheidet, diesen Aufwand zu scheuen.


    Ich persönlich würde (und habe) den überschaubaren Aufwand gerne hinnehmen, um zeitnah und relativ sicher eine Planstelle mit höherer Besoldung übertragen zu bekommen. Andere warten dann halt lieber ab, ob sich denn die neue Regierung auch wirklich an alle Vorhaben hält, die in einem nicht rechtsverbindlichen Vertrag im engeren Sinne stehen.


    PS: Selbst unter der Annahme, dass eine solche Erhöhung ganz sicher kommt, kann man das ganz pragmatisch durchrechnen: Eine (bis auf die Probezeit) nahezu sofortige Hochstufung im Vergleich zu einer Erhöhung bis z.B. 2024 bringt schon einmal netto einen Vorteil von ca. 3000 €. Wenn ich dafür einen Vorbereitungsaufwand von 10-20h habe, dann erhalte ich für diese nicht berufsbedingte Tätigkeit einen Stundenlohn von 150-300€. Es gibt schlechter bezahlte Tätigkeiten ;)

  • Weil dieser Weg auch sichere Mehrarbeit bedeutet. Wirst sehen, wie sich viele in den A beißen, wenn trotz Revision es bei A13 bleibt.


    Es ist das erste Mal, dass es im Koalitionsvertrag steht.

    Hier beziehe ich mich keiensfalls auf Mehrarbeit im Amt nach der Beförderung. Ist auch Quatsch, da ohnehin bei funktionslosen Beförderungen nichts gemacht werden müsste…:sehe ich direkt neben mir im Lz.


    Ich sage, mann kann sich die Bewerbung/Revision sparen, wenn A13 laut Gesetz spätetsens im Spätsommer festgezurrt wird. Die Urkunde bekäme man frühestens Anfang 23, und dann beginnt auch bereits die 1. Stufe der Angleichung (meine Meinung).

  • Ich sage, mann kann sich die Bewerbung/Revision sparen, wenn A13 laut Gesetz spätetsens im Spätsommer festgezurrt wird. Die Urkunde bekäme man frühestens Anfang 23, und dann beginnt auch bereits die 1. Stufe der Angleichung (meine Meinung).

    Weißt Du, wie lange ein reguläres Gesetzgebungsverfahren dauert? Aus konkreter einschlägiger Erfahrung weiß ich, dass das bei einer simplen Prüfungsordnung schon mehrere Monate (!) dauert und dann bei einem Gesetz noch möglicherweise in drei Lesungen durch den Landtag muss. Dann braucht das LBV mehrere Wochen, wenn nicht Monate, um das Ganze intern umzustellen und Tausende Bezügebescheinigungen und Überweisungen abzuändern.

    Spätsommer mag hinhauen - aber dann doch eher 2023.


    Meinungen sind ja schön und gut, aber sie sollten einen Realitäts- oder Erfahrungsbezug haben. Sonst sind sie Schall und Rauch.

  • Ich sage, mann kann sich die Bewerbung/Revision sparen, wenn A13 laut Gesetz spätetsens im Spätsommer festgezurrt wird. Die Urkunde bekäme man frühestens Anfang 23, und dann beginnt auch bereits die 1. Stufe der Angleichung (meine Meinung).

    Schon klar, aber da gehst du halt sehr optimistisch davon aus, dass dieses Vorhaben a) überhaupt umgesetzt wird und b) sehr schnell umgesetzt wird. Bolzbold hat schon darauf hingewiesen, dass das keineswegs so sein muss und selbst der Koalitionsvertrag sieht perspektivisch eher 2023 bis 2024 vor für die stufenweise Angleichung.


    Ich persönlich würde - wie oben beschrieben - die wenigen Stunden zusätzlichen Aufwand dann lieber doch investieren, um bereits deutlich früher und unabhängig davon, ob das Vorhaben nun wirklich umgesetzt wird, bereits die höhere Besoldungsstufe zu erhalten. Dass das andere für sich anders entscheiden und lieber aussitzen ist ja in Ordnung und eine persönliche Entscheidung.

  • Bei uns gibt es aktuell gar keine ausgeschriebenen A13 Stellen.

    Unsere SL sagte, dass die wohl zuerst an Brennpunktenschulen ausgeschrieben würden.

    Da würde ich auch für A13 nicht hin wollen.

    Aber wo wir schon beim Thema sind.

    Ein Bekannter sagte mir, dass nur die KuK's ab Einstellung 2009 irgendwann in den Genuss von A13 kämen.

    In der Presse las ich davon nichts.

    Mein Referendariat endete aber bereits ein paar Jahre davor.

    Falls jemand genauere Infos hat.

    Ich würde mich freuen.👍

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