Wenn ich morgen als Kultusminister aufwachen würde, wäre mein Vorschlag:
Die Grundschullehrkräfte schlagen die geeignete weiterführende Schulform vor und dann wird die vom Wohnort aus geographisch nächstgelegene Schule, die dieser Schulform entspricht, zugewiesen.
Ich kann mir nicht vorstellen, was auf systemischer Ebene dagegen sprechen sollte.
Aus systemischer Ebene vielleicht nicht, aber als Elternteil sollte man doch entscheiden können, ob das Kind auf eine Schule mit Sport, Musik oder naturwissenschaftlichem Schwerpunkt geht. Wenn dein Kind sehr musikalisch ist und Instrumente spielt, wäre es doch schade, es könnte nicht auf die Schule mit dem Orchester gehen, nur weil die 1 km weiter entfernt ist. Dafür müsste es einen Sportschwerpunkt machen, obwohl es Sport hasst.
Genau, und ich möchte doch auswählen können, welche Fremdsprache mein Kind lernt oder ob es bilingualen Unterricht bekommt oder nicht, ob es auf eine kirchliche Schule geht oder nicht.