Gute Frage.
Das System (keine*r tut es), gekoppelt mit der Tatsache, dass ich die SuS dieses Jahr in der Mittelstufe habe, nächstes Jahr in der Oberstufe habe.
Da sind die Hürden viel höher, als im Ref, wo ich keine Wahl hatte, weil es für uns Pflicht war (und die SuS es zwar doof fanden, aber ich musste nunmal. Und am Ende hatte ich auch "Gefallen" daran. Bzw. fand auch Vorteile.).
Anrede volljähriger Schüler
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Gute Frage.
Das System (keine*r tut es), gekoppelt mit der Tatsache, dass ich die SuS dieses Jahr in der Mittelstufe habe, nächstes Jahr in der Oberstufe habe.
Da sind die Hürden viel höher, als im Ref, wo ich keine Wahl hatte, weil es für uns Pflicht war (und die SuS es zwar doof fanden, aber ich musste nunmal. Und am Ende hatte ich auch "Gefallen" daran. Bzw. fand auch Vorteile.).Du kannst es ja als "Umbruch" beschreiben, Oberstufe ich schon was anders als Mittelstufe, also siezen wir uns jetzt alle (die SuS untereinander machen das sicher nicht, aber das ist ja nicht schlimm).
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Das ist halt die Frage, weshalb es den Thread gibt. Ich bin grundsätzlich abgeneigt, wegen der Gruppendynamik und meinem Eindruck, daß 'Sie' für Schüler an dieser Schule absolut unüblich ist. Andererseits weiß ich aber eben nicht so richtig, ob ich mich von der Art und Weise, wie er das vor versammelter Mannschaft eingefordert hat, so angegriffen gefühlt habe, daß ich dem schon deshalb nicht entsprechen möchte. Ersteres wäre legitim zu begründen, zweiteres unprofessionell und unangemessen. Was mich hier ins Grübeln bringt ist eben die Lage, daß der Schüler dieses Recht hat, ich eben nur nicht weiß, ob andere Überlegungen dieses Recht im Kontext Schule zumindest einschränken.
Ich würde daraus keinen Zweikampf machen. Wozu? Er wird ein neues Thema finden und du wirst wieder überlegen, was du tun kannst, um am längeren Hebel zu sitzen. Er kontrolliert die Situation dadurch, dass du zu Hause sitzt und grübelst.
Nenne Herrn Müller freundlich Herrn Müller und nimm ihm den Wind aus den Segeln.
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Wenn ein (formal) erwachsener Mensch einfordert, gesiezt zu werden, halte ich fast schon für übergriffig, ihm das zu entsagen oder von einer Mehrheitsmeinung abhängig zu machen. Wo zieht man denn hier die Grenze? Ich halte es auch eher für Eingeständnis der eigenen Unsicherheit, wenn man hier ein Fass aufmacht und sich weigert oder die Klasse abstimmen lässt.
Wenn ein Kollege von den anderen mit Sie angesprochen werde würde, würde man ja auch nicht sagen "Ne du, das mache ich nicht, das ist schlecht für die Gruppendynamik." Man würde es machen und sich seinen Teil dabei denken. Oder man würde seine Bedenken formulieren... und es trotzdem machen.
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