Genauso kenne ich das auch.
(mit Scheibe statt Bosselkugel, aber ich bin nicht so)
und da wird nichts getauscht. Es wird ALLES getrunken ![]()
Belastungserleben von Lehrkräften - kurzer Online-Fragebogen (2. Durchlauf)
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Aria -
8. März 2026 12:56 -
Unerledigt
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So, wie du es schreibst, bekommt der Bauer Bier ins Feld gestellt.

Man fährt mit dem mit Alkohol unterschiedlichster Sorten (Korn, roter, grüner, Krüden, Bier) gefüllten Bollerwagen los, manchmal gibt es auch etwas zu Essen, z.B. Mettenden,
ich kenne es so, dass man boßelt, oft gibt es eine Hin- und Rückstrecke, seltener einen Rundweg,
das Wetter wird genommen, wie es ist, oft ist es kalt, manchmal fies mit Wind und Regen von der Seite, auf dem Rückweg ist es dann die andere Seite, so ist man rundum kalt und nass,
am Ende kehrt man irgendwo ein, wo es dann schön warm ist und ein deftiges Grünkohlessen gibt, mit noch mehr Alkohol dazu.
Das trifft es ganz gut. Hin und zurück mit Bollerwagen, Bier, Kurzen und Mettwurst u.ä. Knabbereien, in der Mitte 1x Essen gehen, kurz vor Ende Zwischenstopp in der Dorfkneipe.
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in der Mitte 1x Essen gehen,
"in der Mitte"?! Ja, wo gibt's denn sowas??? Das Grünkohlessen mit anschließendem "geselligen Beisammensein" bildet doch das Ende einer jeden Grünkohltour! Danach (also am späteren Abend) geht es direkt ab ins heimische Bett und nicht noch in 'ne andere Kneipe
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mit Scheibe statt Bosselkugel
Das ist dann "Kloatscheeten" (Kloatscheeten – Wikipedia) - dies ist eher im südwestlichen NDS (Grafschaft Bentheim und tw. im Emsland) verbreitet. Nicht zu verwechseln mit dem "Klootschießen" (dazu benutzt man - wie beim Boßeln - eine Kugel; Klootschießen – Wikipedia)
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