Die Narrenkappe ist sicher auch immer griffbereit.
Ja ![]()
Man braucht sie als Schulleiter ja oft...
Das weiß ich nicht.
Die Narrenkappe ist sicher auch immer griffbereit.
Ja ![]()
Man braucht sie als Schulleiter ja oft...
Das weiß ich nicht.
Puh, ich bekomme mal wieder nicht alles mit hier. Dabei habe ich heute schon Vanilleeis gegessen!
Hat's das bei euch eisgeregnet?
Soll ich die Terrasse schon mal mit Sirup garnieren?
Kommst du dann und schleckst das Eis weg?
Kopfkino
Ich sehe wegen der ausgeblendeten Beiträge nur eure Kommentare, aber nicht mehr die, auf die ihr euch bezieht, aber: Respekt, dass ihr immer wieder und immer noch so hilfreich, hilfsbereit und weitestgehend sachlich antwortet. Ich hatte schon vor längerer Zeit aufgegeben, helfen zu wollen. Für Hilfe lasse ich mich nicht auf diese Weise anpöbeln. Das *plonk* ist schon länger her und was ich hier rudimentär erkennen kann, zeigt mir, dass es sinnvoll war.
Wer freiwillig den Weg übers Berufskolleg geht, statt das Fachabitur an Gymnasium, Gesamtschule oder auch WBK nebenbei geschenkt mitzunehmen, macht es sich unnötig schwer.
Nicht unbedingt. Ich berichte mal bei uns aus RLP: Hier gibt es die zweijährige Höhere Berufsfachschule, an der neben einer schulischen Ausbildung als Assistent(in) (bspw. Sozialassistenz) auch der schulische Teil der FH-Reife erworben werden kann. Der Vorteil dabei ist, dass die "komplette" FH-Reife dann mit einem 1/2-jährigen Praktikum erworben werden kann. In dieses halbe Jahr zählen auch schon die schulischen Praktika der HBF hinein. Auf diese Weise kann man 4 Monate nach dem "Fachabi" (schulisch) mit dem "Fachabi" (komplett) fertig sein.
Nach der 12. Klasse bspw. am Gymi ist dagegen ein einjähriges Praktikum nötig. Ergo: Fachabi in der HBF bedeutet >1/2 Jahr Zeit gewonnen.
Und was die Schwierigkeit angeht: Anekdotisch -> Wie ich den fachlichen Anspruch in allgemeinbildenden Fächern am Gym und in der HBF sehe, ist es in der HBF definitiv nicht schwerer. Einziger Nachteil der HBF: Ich muss am Ende Prüfungen schreiben. 3x berufliches Fach und 3x allg.b. Fächer. Das ist wirklich mehr Arbeit. Am Ende mal.
PS/edit:
Wie man in s3g4 Beitrag sieht, ist das berufliche Schulwesen ein System, das für Spätstarter Chancen schafft. Es erlaubt an den verschiedensten Stellen im Schulleben/in der Ausbildungszeit Qualifikationen draufzusetzen und parallel/nebenher/anschließend zu erwerben. Konkrete Beispiele aus dem direkten beruflichen Umfeld: Vom Hauptschüler zum Lehrer. Über verschiedene Stationen im BBS-Bereich. Wir schaffen Durchlässigkeit ![]()
An der Schule meines Kindes kam jemand mit den Skiern.
Am Rhein bricht jedes Mal die komplette Zivilisation zusammen, wenn ein Schneeflöckchen sich am Himmel zeigt. Mein Sohn vergleicht das mit der Zombieapokalypse.
Diese Tätigkeiten muss man ausüben wollen - mit allen Konsequenzen, die sich daraus ergeben. Das macht man nicht des Geldes wegen.
Als didaktische Leitung hat man auch die Aufgabe, die Entwicklung eines neues didaktischen Konzepts, die Entwicklung des Unterrichts, die Unterrichtsqualität, die Fort- und Weiterbildung des Kollegiums voranzubringen, Studientage mit zu begleiten in ihrer Ausrichtung, Referendare*innen zu begleiten (bspw. in RLP im Bereich Schulrecht auszubilden oder sie bei UBs zu besuchen) etc.
Das muss man können und wollen. Dementsprechend sollte man dies als Ziel haben und aus der eigenen schulischen Arbeit heraus solche Erfahrungen mitbringen. Dies sollte dann auch im Bewerbungsverfahren deutlich und die entsprechenden Kompetenzen nachgewiesen werden.
Ist denn ggf. durch die Kontaktaufnahme zur ausschreibenden Schule eine Tendenz zu erkennen, ob es eine/n Hauskandidaten*in gibt?
Ja, klar. Die Summe der Ferientage bzw. der unterrichtsfreien Tage ist ja sowieso in allen BL gleich. (EDIT: Die der Feiertage nur leider nicht...)
Das ist ja irgendwie auch doof! Weißt du, warum es nicht einheitlich geregelt ist, ob die Schulämter/Schulaufsicht oder die Schulen selbst darüber entscheiden dürfen?
Bei uns ist es sogar innerhalb der Stadt unterschiedlich, wie freie Tage gelegt werden. Von Nachbarstädten müssen wir gar nicht reden ![]()
Alternativ per Post schicken.
In gut ausgestatteten Schulen gibt es auch Fax ![]()
hinter dem Horizont
Ja, aber die Arbeitszeit wurde doch erfasst. In mehreren Studien. In Sachsen wurde kürzlich wieder bestätigt, dass insbesondere Schulleitungen zu viel arbeiten. Wenn der Schulleiter eines Gymnasiums in Wanne-Eickel sich selbst gerne reden hört und die Zeit noch mehr in die Höhe treibt, wird irgendwer in den sauren Apfel beißen müssen um ihm zu sagen, dass er aller Beteiligten Zeit vergeudet.
Und genau hier und bei ähnlichen Dingen kann dann Entlastung geschaffen werden. Und bei TZ-Kräften kann es dann endlich auch zu einer Entlastung bei nicht teilbaren Aufgaben kommen, die zur Zeit in der Regel nicht stattfindet.
Oder ich verstehe nicht, was ihr meint. Soll an dieser einen Schule mit unnötigen Konferenzen alle eine Stunde weniger unterrichten müssen?
Nee, aber die unnötigen Konferenzen, die übertriebene Dokumentation etc. werden dann hoffentlich reduziert werden.
Ich glaube auch nicht, dass es dadurch mehr Geld gibt. Ich erhoffe mir aber, dass es für viele KuK zu einer Entlastung kommt, in der Form, dass an manchen Stellen abgespeckt wird. Also dass bspw. die klassenleitende TZ-GS-Lehrerin endlich mal Richtung ihres TZ-Anteils bei der Arbeitszeit kommt.
Also: Teilnahme an DBs/Konfis reduzieren, Dauer dieser Veranstaltungen reduzieren, Dokumentationspflichten reduzieren etc.
Wieso soll das der Staat finanzieren, wenn ihr unnötig lange irgendwo rumhängt? Das ist ja dann ganz offenbar ein Problem eurer Mitbestimmungsgremien.
Wenn man dienstlich abhängt, ist es Arbeitszeit. Wenn das nicht gewünscht ist, muss das Abhängen verkürzt werden. Dazu dienst die AZ-Erfassung.
Ich rate deinem Sohn davon dringend ab, es ist wie als Mann in einen Frauenorden einzutreten. Das stellt man sich mit Anfang 20 vielleicht besser vor, als es ist. Dazu gelten im Umgang mit Kindern im Grundschulalter für Männer andere Maßstäbe und Richtlinien als für Frauen. Die allgemeinen Nachteile einer Verbeamtung wie Einschränkung der Freizügigkeit kann man demgegenüber vernachlässigen, oder sie kommen halt noch dazu, als Maus zum Elefanten auf der Brücke.
In jedem Fall ist Mann in Grundschulkollegien immer ein bisschen ein Exot. Das ist erst mal neutral formuliert
Wie man das dann individuell positiv oder negativ in manchen Aspekten erlebt, das ist dann die Frage.
(Zu dem Frauenorden GS passt dann umgekehrt die Bezeichnung Männerorden an BBSen in technischen Abteilungen
Hier sind Frauen seltener und fallen dann (positiv) auf.)
Ich sehe den Widerspruch nicht. Im Jahr 2026 eine Arbeitszeiterfassung mit "Musterliste, die man sich im Sekretariat holt" durchzuführen, wäre ein gutes Beispuiel für "furchtbare Umsetzung". Ich befürchte deshalb leider, dass ihr beide recht haben werdet...
Das Dokumentieren der Arbeitszeit ist auch Arbeitszeit. Wenn das mit Absicht möglichst aufwendig gestaltet wird, wird damit mit voller Absicht Arbeitszeit verschenkt. Durch den Dienstherrn.
Das sind einige sehr interessante Aspekte, dafür auch jetzt explizit Danke an chilipaprika und Seph
Eine Zeiterfassung würde mir persönlich weder Vor- noch Nachteile bringen, da ich im groben Überschlag über das Gesamtjahr im Soll bin, das ich weder groß unter- noch überschreite.
Es würde aber besonders helfen bei TZ-Kräften, die bspw. an GSen mit Klassenleitungen und all den damit verbundenen Aufgaben. Bei denen sich bisher viele SLen einen schlanken Fuß machen und eben keine Entlastung bei nicht teilbaren Aufgaben schaffen. Gerade in dem Bereich kenne ich viele (in diesem Falle explizit) Lehrerinnen, die wegen der eigenen Familie in TZ sind und deren Mehr-Belastung über ihre TZ-Quote hinaus durch die SLen ignoriert wird. Das gipfelt dann sogar in Aussagen wie (mehrfach an verschiedenen Schulen von verschiedenen Lehrerinnen gehört): "Die Aufgabe übernimmst du. Du hast ja Zeit im Gegensatz zu den VZ-Kräften." oder auch dass die Teilnahme an allen Konferenzen und DBen erzwungen wird OHNE Entlastung/Ausgleich dafür zu schaffen etc.
Die Anordnung von Mehrarbeit ist auch eine sehr spannende Frage. In einem Job, der in den Unterrichtswochen fast standardmäßig sowohl täglich als auch wöchentlich eine Überschreitung der durchschnittlichen Stundenzahl bringt (auch ohne an jedem AB bis ins letzte Fitzelchen zu basteln). Wie wird da eine pragmatische Lösung gefunden? Beantrage ich dann an jedem Schultag explizit eine Überschreitung? Beantrage ich - auf die Woche gesehen - donnerstags Mehrarbeit für Freitag, weil ich sonst nach der 2. Stunde den Unterricht beenden müsste? Was wäre dann - mal skurril weitergedacht - wenn die SL mir das nicht rechtzeitig genehmigt? Darf ich dann überhaupt weiter unterrichten?
Dieser Wust an Verwaltungsaufwand wäre übrigens auch Arbeitszeit ![]()
Hier ginge also nur eine pragmatische Lösung, dass bspw. Mehrarbeit bis zu einer Wochenarbeitszeit von 45h (bspw.) generell angeordnet ist, weil sonst das System im Bürokratie erstickt. Der Wert müsste so hoch angesetzt sein, dass in normal intensiven Wochen die Arbeitszeit mit Mehrarbeitsanträgen nicht verschwendet wird. Und dann hätte sich das Problem mit der Anordnung schon wieder weitestgehend erledigt.
Wie gesagt: Ich sehe in dem Instrument der AZ-Erfassung jetzt keine wirklich dramatischen Probleme für die Lehrkräfte am Horizont erscheinen. Vielmehr sehe ich für viele überbelastete Lehrkräfte die Chance, dass sie zu einer gesünderen Arbeitsweise zurückkommen können.
Und Seph Ich sehe deine drei Punkte oben als logisch und rational und begründet an und ich glaube, dass du als Mitglied der SL nach dieser Maxim handelst. Die Erfahrung lehrt aber leider auch, dass die individuelle Meldung von Überlastung in der Regel nicht zur Entlastung führt. (Das passt auch zu den Erfahrungen aus Wiesbaden, wo ein systemisches / strukturelles Problem, das individuell nicht mehr handhabbar ist, durch die Schulverwaltung wieder zu einem individuellen heruntergebrochen wird.) Und hier sehe ich - leider - nur noch die AZ-Erfassung als Lösung. Wie sehr das ein Schreckgespenst ist, zeigen ja die entsprechenden Reaktionen bspw. in NRW.
Klare Anweisung vom Chef. Das wird denen schwer fallen, aber da müssen die Schulleiter und Ministerialbeamten wohl durch.
Wenn ich so sehe, wie manche es schaffen, sich durch das Leben als Lehrkraft durchzumogeln, ohne dass ihnen Vorgesetzte ernsthaft an den Karren fahren können, dann zweifle ich daran, dass man notorischen Trödlern bei einer Zeiterfassung so leicht beikommen könnte.
In der Schule habe ich mich (außer in vielen Konferenzen und manchen Fortbildungen...) nie gelangweilt. Ich vermisse sie (die Schule) trotzdem überhaupt nicht. Denn im privaten Bereich kenne ich ebenso keine Langeweile. Ich kann gut komplett abschalten, wenn nichts "zu tun ist", und finde das "entspannte Gammeln" auf dem Sofa dann auch nicht als langweilig...
Ja! Die Erholung, Aktivitäten zuhause, Ausgehen, Menschen treffen... das sind alles Dinge, die ich lieber täte als zu unterrichten. Aber irgendwas muss ich halt arbeiten und da habe ich das Glück, dass der Job oft Spaß macht, unterhaltsam ist und selten langweilt und das bei gescheiter Bezahlung. Das ist doch für einen Job ziemlich okay.
Hier mal ein Überblick über das, was in Wiesbaden passiert ist:
1. Die Überlastungsanzeigen. Hier wird sehr deutlich, dass das Hauptproblem in den Strukturen liegt, die dann zu individuellen Überlastungen von KuK, Kollegien und Schulen führen, die aber vor allem strukturell behandelt werden müssen:
https://www.hessenschau.de/gesellschaft/4…hessen-100.html
2. Die Reaktionen: Hier zeigt sich bzw. wird so wahrgenommen, dass die strukturellen Probleme ignoriert und jeweils Mikromanagement betrieben werden soll, das die großen Probleme nicht löst. Außerdem gab es in der Vergangenheit wohl schon folgenlose Gespräche und die Lehrkräfte fühlen sich in den Kollegien und in den Personalräten unter Druck gesetzt.
https://www.hessenschau.de/gesellschaft/n…sbaden-100.html
https://www.hessenschau.de/tv-sendung/str…deo-211748.html
Fazit: Die Überlastungsanzeigen führen zu keinen strukturellen Veränderungen. Und diese sind - neben der wichtigen individuellen Schulsituation - ein so großer Brocken, der über bzw. auf allem lastet. Der Brocken ist aber so groß, dass aus Sicht der Politik das Beheben der Probleme zu teuer und aufwändig ist. Sollen eben die Schulämter auf ihrer Ebene mit den Wiesbadener Schulen herumwurschteln. Wenn also die Bildungspolitik bewusst und gezielt große Lösungen verweigert, dann muss eben mit anderen Mitteln eine Entlastung erzwungen werden. Und da ist die AZ-Erfassung eine Möglichkeit. Welchen Druck bspw. "wer schreit denn jetzt da herum?"-Dorothee verspürt, merkt man ja an ihren panischen Drohungen.
Und noch ein Edit: Vor einigen Jahren wurden in Hessen Lehrkräfte befragt zu den Belastungsfaktoren im Job. Resultat waren damals auch schon Angebote zur Lehrergesundheit - was ja nichts schlechtes sein muss - aber die in der Befragung genannten großen Belastungsfaktoren? Daran wurde nichts geschraubt.
Seph Die Problematik, die eine Zeiterfassung sinnvoll erscheinen lässt, ist eben, dass immer mehr Zusatzaufgaben/-aufwände - sowohl strukturell (also politisch gesteuert) als auch durch gesellschaftliche Veränderungen - entstanden sind. Diese sind im bisherigen Deputatsmodell nicht mehr adäquat abgebildet. Eine Zeiterfassung könnte bspw. den Wahn endloser und zweiwöchig stattfindender Konferenzen reduzieren, die massiven Dokumentationspflichten verringern, Verwaltungsaufgaben an Verwaltungsangestellte delegieren helfen etc. Oder vielleicht endlich mal schnell und einfach nutzbare Software (Schulverwaltung, Zeugnisse...). Warum? Weil der Dienstherr dann endlich solche Probleme angehen müsste, um seine Lehrkräfte endlich wieder ihren Hauptjob machen zu lassen.
Überlastungsanzeigen funktionieren leider nicht. Vor nicht allzu langer Zeit wurden in Wiesbaden massiv solche Anzeigen erstellt, um auf systematische und strukturelle Probleme aufmerksam zu machen. Reaktion? Das Problem wurde individualisiert statt an den Strukturen zu arbeiten. Inklusive - ungelogen - Angeboten zur Achtsamkeit etc.
PS: es gibt sicherlich auch die Lehrkräfte, die sich individuell Probleme auch selbst verursachen, die Hauptbelastung kommt aber durch strukturelle Probleme.
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