Beiträge von Finnegans Wake

    Ich habe erst an einen Aprilscherz gedacht. Sowas kann auch nur Bayern einfallen...

    Bei uns gibt es diese Hymnen:

    ...

    Lief bei uns schon auf Abschlussfeiern und findet hier auch niemand befremdlich( und mitsingen können sowieso alle, da braucht es keine Textblätter). Wenn die Nationalhymne oder eine NRW Hymne jetzt vorgeschrieben wäre, fänden das sicher alle erstmal extrem seltsam.

    Das kenne ich aus meiner Stadt ähnlich ;)

    Und die Leute (auch Kinder) sind in erstaunlichem Umfang textsicher :)

    Ich bin mit meiner Entscheidung auch bis heute zufrieden. Und das ist schon ziemlich lange her, dass ich quereingestiegen bin. Ich würde es wieder machen. Die Zeit in der Industrie war für mich eine tolle Erfahrung und der Job war wirklich gut, aber ich hatte immer das Gefühl, dass mir etwas fehlt. Bzw. Ich hatte immer das Bauchgrummeln, dass ich mich irgendwann ärgern werde, wenn ich den Lehrerjob nicht probiere. Zurück kann und will ich aber nicht mehr in die Industrie.

    Im Endeffekt wusste ich schon im Studium, dass ich nicht das machen will, was 97% meiner Mitstudenten wollten: Einen klassischen Ingenieursjob. Ich wollte was mit Menschen machen.

    Die Freiheiten, die der Job bietet, genieße ich. Der Umgang mit Menschen macht mir Spaß. Mit dem Einsatz in der Schule habe ich Glück bzw. eigentlich habe ich mir durch Engagement an den richtigen Stellen und die Bereitschaft, mich immer wieder in Neues rein zu arbeiten, meine Nischen geschaffen. Das trägt deutlich zur Arbeitszufriedenheit bei, hat aber auch öfters zu einiger Arbeit geführt. Mit vielen Klassen im BVJ wäre ich wahrscheinlich weniger zufrieden mit meinem Beruf.

    Reich werde ich nicht und die Karrieremöglichkeiten sind beschränkt. Das ist ok. Arm oder schlecht bezahlt bin ich nicht.

    Die nervigen Seiten des Jobs kann ich ganz gut verkraften. Die Zeit mit den Kindern in den Ferien ist wirklich besonders. Das ist ein Privileg.

    Ich würde mich freuen, wenn es bei uns mehr Eis-Kaffee geben würde. Also im griechischen Sinne, Kaffee mit Eiswürfeln. Ich liebe das ja und freue mich immer Länder zu bereisen, die auch gerne kalten Kaffee trinken :)

    Vanille-Eis im Kaffee ist auch lecker. Und ansonsten (was kalten Kaffee angeht) macht Milch Kaffee 1. von der Temperatur her trinkbar und 2. geschmacklich perfekt. Aber das ist völlig offtopic.

    btw. wundere ich mich gerade über mich selbst, dass ich noch nicht auf die Idee kam, diesen Klassiker ontopic hier im Thread zu verlinken:

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    Noch eine Ergänzung: Ich selbst bin kein talentierter Schrauber und wäre mit einem ebike wahrscheinlich überfordert. Und wenn der Arbeitsgeber bspw. - wie kiggie schrieb - Versicherung etc. übernimmt, ist das Leasing sicherlich finanziell attraktiv.

    Ich denke auch, dass es bei vielen Fällen ein bisschen Ersparnis geben wird. Alleine der Gedanke, dass es eben auch Fälle gibt, in denen man drauflegt, zeigt halt ein Konstruktionsproblem. Es müsste so attraktiv sein, dass es sich sehr offensichtlich lohnt. Das Hantieren mit Steuervorteilen klingt für mich so bisschen wie Anlagemodelle für Ärzte aus den 90ern ;) :D

    Ein Vorteil ist sicherlich, dass man bei einem sehr teuren Rad die Kosten strecken kann. Auf der anderen Seite: Würde ich mir das teurere Rad auch direkt kaufen oder dann ein günstigeres? Also: Wird der Wunsch nach dem teuren Rad vor allem durch dieses Leasing-Modell geweckt?

    Versicherung, Wartung, Diebstahlschutz sind inbegriffen, das ist sicherlich ein Vorteil. Einen Teil davon kann man aber auch günstig so abdecken. Da stellt sich die Frage: Übernehme ich dann nach der Laufzeit das Rad, nachdem ich es durch das Leasing quasi schon fast bezahlt habe? Wenn ja, dann bin ich auch wieder für Wartung etc. verantwortlich. Wenn nein, fange ich wieder mit neuen Raten (und einem neuen Rad) an.

    Der Fahrradhandel fühlt sich von den Leasingunternehmen auch unter Druck gesetzt und ist nicht immer so glücklich darüber. Teils gewährt man beim Leasing Rabatte nicht, die beim normalen Kauf gegeben werden.

    Als Beamte hat man mehrere Probleme nicht, die Angestellte beim Leasing haben: Keine Auswirkungen auf die Pension (die Angestellte eben bei der Rente haben), Arbeitslosengeld etc.

    Lohnend dürfte das Modell finanziell besonders sein für kinderlose Singles mit hohen Bezügen. Mit Familie und Kindern und ggf. TZ-Anteil und normalen Bezügen sieht es dann wahrscheinlich anders aus. Das mal zwei Extrempositionen, wie sich die steuerlichen Vorteile stark oder nicht auswirken können.

    Es ist aus meiner Sicht eine gute Idee, Radeln attraktiver zu machen. Die gewählten Modelle sind aber für mich(!) zu undurchsichtig und komplex. Heißt: Ich radel ungeleast weiter, freue mich aber für jede(n), die/der sein Wunschfahrrad darüber findet und beim Radeln nicht nur Spaß hat, sondern auch Geld spart.

    Soweit ich es verstehe, ist für die Pension nur der Stellenanteil ausschlaggebend. Für Angestellte hast du natürlich recht. Auch der Rest ist richtig. Leasing ist in den meisten Fällen die schlechteste Finanzierungsvariante.

    Ja. Dadurch dass Versicherungen etc. immer inkludiert sind und verschiedene Unternehmen mit verdienen möchten, zahlt man in der Summe aus Raten und "günstigem" Kauf zum Restwert (wo man sogar noch einen geldwerten Vorteil versteuern muss) gar nicht mal so selten mehr als beim direkten Kauf. Trotz Steuerersparnis.

    Das kann zwar häufig etwas günstiger sein als ein Kauf, ist aber öfters auch ungünstiger. Dazu müsste man eine sehr exakte Steuerberechnung durchführen. Die Online-Rechner führen da in die Irre, da nur sehr grob. Da ist bspw. nicht berücksichtigt, dass man in der Steuererklärung ja noch andere Dinge absetzt bzw. zusammen veranlagt wird. Da täuscht die im Rechner angesetzte Steuerklasse, weil V da andere Ergebnisse liefert als III und beide nicht ganz korrekt sind im Vergleich zu "nach der Steuererklärung".

    Mich stört dabei die Intransparenz und die Tatsache, dass der Begriff Dienstrad hier völlig absurd ist. Für mich wäre der Begriff Dienstrad korrekt, wenn der Dienstherr das Ganze zahlt und ich nur den geldwerten Vorteil versteuere, wie das bei Dienstwagen geschieht.

    Ich habe mir mein letztes Biobike normal gekauft. Meine Kritik setzt hier ja nicht am Fahrrad an sondern an der Intransparenz und am Begriff "Dienstrad".

    So jetzt ein paar Ergänzungen/Korrekturen.

    Zuerst mal: Es gibt eine Seite, auf der beide Varianten tabellarisch verglichen werden.

    Daraus:

    QE vs. SE

    12h (7h U, 5h Hosp) vs bis zu 18h U (gegen Ende der Ausbildung)

    24 Monate Dauer (bei beiden)

    mind. 100 VA im Seminar vs. 40 VA im Seminar

    Beratungsgespräche, UBs und Prüfung der bildungswissenschaftlichen Grundlagen bei beiden gleich

    Anwärterbezüge A13 vs. TVL E12 (Achtung: Erfahrungsstufen?!)

    "2. Staatsprüfung => Befähigung für das Lehramt an berufsbildenden Schulen" vs "Zeugnis über die Prüfung von Lehrkräften im Seiteneinstieg für das Lehramt an berufsbildenden Schulen => Erwerb der Befähigung für das Lehramt an berufsbildenden Schulen in zwei Fächern"

    nach Abschluss: Bewerbung auf Planstellen (Verbeamtung) vs i.d.R. Verbeamtung an Einsatzschule


    Beides ist anstrengend und fordernd. Bei beidem muss man sich darauf einlassen, Lehrer-Azubi zu sein und unterrichten zu lernen. Man wird teils stundenlang oder sogar tagelang an Stunden brüten. Man muss bereit sein, sich auf die Didaktik und das pädagogische Denken des Seminars einzulassen und dies im Unterricht umzusetzen. Im SE mit bis zu 18 Stunden ist es aber echt heftig.

    Es geht öfters immens viel Zeit in den Job (beim SE noch einmal extremer) und damit gibt es Phasen, in denen mich die Familie als Mitbewohner ab und zu sieht (jetzt mal überspitzt).

    Ich kann nicht beurteilen, wie anstrengend das mit Familie ist, weil ich mein Ref ohne Kinder gemacht hatte. Es war sehr fordernd (sowohl geistig als auch zeitlich), aber ich habe es nie als unmögliche Herausforderung wahrgenommen.

    Ich bin mit meiner Arbeit als Lehrer an einer BBS zufrieden. Die Arbeit ist vielfältig (manches macht weniger Spaß). Meine Klassen bewegen sich auf sehr unterschiedlichen Niveaus, dabei empfinde ich das aber als einen Teil dessen, was den Beruf spannend hält. Ich arbeite gerne mit meinen SuS und würde den Einstieg wieder genau so machen.

    Es gibt organisatorisch und durch die festgelegten Unterrichtsstunden starre Strukturen, auf der anderen Seite schaffe ich es, die freien Teile meines Berufs zu nutzen und die Mehrarbeit des SJes in den Ferien auszugleichen. Die Bezahlung ist für mich völlig in Ordnung (auch im Vergleich zu meinem Industriejob).


    Zu den Fragen ganz oben:

    Zu 1) In der Intensivphase hat man drei volle Tage im Seminar pro Woche und die sind so gut wie garnicht flexibel. Das fordert die Kinderbetreuung heraus. Später in der normalen Ausbildungsphase gibt es zwei (edit: freigehaltene) Seminartage pro Woche, an denen man neben Pflichtveranstaltungen (bspw. Fachdidaktik, Seminargruppe) noch freiwillige Angebote (edit: quasi Wahlpflicht) wählt, wobei das in den Seminaren in Details wohl variiert. edit: Wichtig dabei ist, dass die beiden Seminartage dann manchmal voll sind und manchmal ohne Veranstaltungen.

    Zu 2): In der Regel wird Rücksicht genommen bei der Zuweisung des Schulortes, aber das hängt von den Schulen in der Nähe ab, ob es das Fach gibt. Das Seminar weist nicht zu sondern die ADD.

    Zu 3) Wenn man von einer Schule gewünscht wird, erhöht das die Chancen, dass die ADD entsprechend zuweist. Garantie gibt es aber nicht. Also: Am besten über ein kleines Praktikum an einer Schule Kontakt aufnehmen.

    zu 4) und 5): Siehe oben in meinen Posts.

    Nachher mehr Details (wenn ich mal mehr Zeit habe), aber jetzt schon mal:

    QE vs SE:

    Unterrichtsstunden: bis zu 18(!) Stunden eigenverantwortlich im SE. Das ist SEHR viel! Wenn man da rumschludert, hat es zwar keine Auswirkungen auf das Ref, aber in der Schule wird das negativ auffallen. Im QE hat man dagegen nur die Stunden wie alle Refis (ich müsste schauen, wie viele). Also: Die Arbeitsbelastung ist im SE sehr viel höher und darunter leidet die eigene Leistungsfähigkeit und die Qualität des Ausbildung.

    Bezahlung: Klar, im SE als angestellte Lehrkraft wird man nach TV-L bezahlt. Das ist wahrscheinlich mehr als im QE mit Verbeamtung auf Zeit. Es ist aber nicht wirklich sehr viel mehr, besonders auch dann, wenn man Kinder hat und im QE eben Kinderzuschläge bekommt. Der Vorteil hängt also sehr vom Familienstand ab.

    Stelle: Wer im QE oder SE einsteigt, hat ein gesuchtes Mangelfach. Im SE war früher zumindest die feste Stelle nach der Ausbildung im Vertrag festgeschrieben (Voraussetzung: bestandene Prüfung). Dann als verbeamtete Lehrkraft beim Vorliegen der beamtenrechtlichen Voraussetzung (Alter, Amtsarzt...). Im QE ist die Stelle nicht festgeschrieben, aber sehr wahrscheinlich wegen des Mangelfachs.

    Vorsicht: Anerkennung des Abschlusses. Als QE hat man das normale 2. StEx und kann problemlos das BL wechseln. Im SE hat man einen Abschluss, der in RLP dem 2. StEx gleichgestellt ist, Damit kann man in RLP Funktionsstellen bekommen etc., es wird aber nicht garantiert, dass der Abschluss in anderen BL anerkannt wird.

    Später mehr.

    Ich versuche mit meiner Bialetti Kaffeeeis zu machen, indem ich damit Kaffee koche und die Maschine mit Inhalt ins Eisfach stelle. Das Ergebnis schmeckt mir nicht. Was mache ich falsch? Wenn ich das gefrorene Espressopulver aus dem Sieb lutsche, ist es so körnig. Welches Espressopulver soll ich stattdessen benutzen? Soll ich besser ganze Bohnen in die Bialetti geben? Hilfe!!!! Ich bin am Verzweifeln!

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