Beiträge von Finnegans Wake
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Sind diese vielen "Pilgerwege" nicht eine Erfindung der Tourismusbranche? Ich gebe mich eigentlich mit Fernwanderweg, Wanderweg und Rundwanderweg zufrieden.
In meiner Stadt, die auch eine Station mehrerer alter Pilgerwege und des Jakobswegs ist, gibt es eine Wegmarke, die seit fast 1000 Jahren den Namen Jakob trägt. An dem heutigen Ort gibt es zwar nicht mehr das Kloster, das an dieser Station des Jakobswegs gegründet wurde (daher lassen sich die fast 1000 Jahre aufs Jahr genau ableiten), der Name ist aber bis heute mit einer Stelle in der Stadt verbunden. In der Umgebung (~1h) gibt es in weiteren uralten Städten ebenso alte Belege von Jakobswegstationen und deren Wegmarken.
Die Jakobswege sind also eigentlich eine sehr alte Geschichte, wurden aber im 20. Jahrhundert wiederentdeckt und neu markiert bzw. dokumentiert. Also nicht erfunden sondern wiederentdeckt.
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Same
Zwischen diesseits und jenseits des Rheins (wenn wir mal den Westerwald aussparen
) gibt es den massiven Unterschied, dass unsere A14 ohne Funktionsaufgabe vergeben wird und bei euch kleine SL-Aufgaben dran hängen. Bei uns werden diese SL-Aufgaben zum größten Teil von A15/A16 erledigt, so dass wir scheinbar relativ viele A15er/innen bei uns in RLP haben. -
Vielen Dank für die Reaktionen.
Finnegans Wake Ich weiss, dass ich nicht mehr verbeamtet werden kann, und das ist in Ordnung für mich. In dem Alter hat es auch eine gewisse Logik. Ich habe gelesen, dass man möglicherweise mit T13 Stufe 4 direkt einsteigen kann, und später, aufgrund der langen Berufserfahrung, bald schon auch 6. Stufe bekommen könnte.Da kann ich nur für mein Bundesland sprechen und da auch nur anhand einzelner Fälle, die mir bekannt sind: Wenn du nichts schriftlich zugesichert hast wegen der Stufenzuordnung in E13, dann sind vage Zusagen erst mal wenig wert.
Macht es Sinn, noch im ungekündigten Zustand die Fühler auszustrecken? Direkt mal bei der betreffenden Schule anfragen?
Ja. Das haben die meisten Quereinsteiger/innen so gemacht, die ich kenne. Inklusive mir selbst. Du wirst ja auch nicht kündigen, ohne dass der neue Vertrag bei dir vorliegt. Der Kontakt zu einer Schule im Vorfeld der Bewerbung ist wichtig, damit du auch mal in den Betrieb reinschnuppern kannst. Außerdem wird das (bei uns in RLP) positiv gesehen.
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Zu BaWü und By kann ich in den Details nichts sagen, aber grundsätzlich:
- Mit Informatik und Mathe bist du grundsätzlich (an berufsbildenden Schulen) sehr willkommen.
- In meinem Bundesland - in den anderen wird es wohl sehr ähnlich sein - wäre mit den Fächern auch mit >50 ein Quereinstieg möglich.
- Aber beachte: In deinem Alter wirst du nicht mehr verbeamtet und das wird finanziell einen sehr großen Unterschied zu den verbeamteten Kolleginnen und Kollegen machen. Und da ihr den selben Job machen werdet, wird das eventuell zu Frust bei dir führen. Schau mal nach in den TVL-Tabellen, was da realistisch ist.
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Privates angespartes Vermögen (auf welche Art auch immer) kann und darf >>eigentlich<< hier keine Auswirkung haben.
Das habe ich mal hervorgehoben

Bei der Überversorgung geht es um Rentenbezüge von verschiedenen gesetzlichen Rentenversicherungsträgern. Eine Kapitallebensversicherung wird hier nicht berücksichtigt. Bei mir wird nur der erworbene Rentenanspruch aus der staatlichen Rentenversicherung angerechnet, die Rente aus der Zusatzversorgungskasse jedoch nicht.
Da bin ich mir (in RLP) nicht ganz klar. Eine Betriebsrente (VBL) aus einem Angestelltenverhältnis im ÖD wird als Rente angerechnet (in RLP). Wie es bei meiner privaten Betriebsrente aussieht, da bin ich nicht 100% geklärt, ich denke aber, dass sie nach §75LBeamtVG nicht unter die Anrechnung fällt.
Man weiß aber nie, was dem Gesetzgeber angesichts leerer Kassen (und zunehmendem Beamtenbashing) noch einfällt
Da befürchte ich auch, dass man ggf. die Anrechnungsregeln noch anpasst. Genauso wie die Verlängerung der Stufenlaufzeiten (damit verbunden Reduzierung der Stufen und gleichzeitig Reduzierung der pensionswirksamen Bezüge), Erhöhung der Frist von 2 Jahren, die man das Amt vor der Pension inne haben muss...
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Schade übrigens, dass sich die (?) TE gar nicht mehr gemeldet hat
!Das Übliche halt

Auf der anderen Seite wurde daraus eine andere interessante Diskussion gemacht

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2008 hat der Dow Jones 33,84% verloren. Das ist bitter, wenn man aber über Jahrzehnte ein Depot aufgebaut hat, ist man damit im Normalfall immer noch besser aufgestellt, als wenn man sein Sparbuch bespart hätte. Fünf Jahre später war das Vorcrashniveau wieder erreicht.
Ganz genau. Und wenn man natürlich 2008 panisch verkauft hat, hat man natürlich diesen Verlust komplett realisiert. Da der vernünftige Mensch aber schrittweise den Aktienanteil mit Vorlauf zur Rente/Pension reduziert, ist das aber kein Problem. Das Reduzieren des Depots sitzt man dann in so einer Krise natürlich auch aus und macht damit weiter, wenn sich der Markt erholt hat (wie du ja schreibst: 5 Jahre später). Damit hat man die ganzen Gewinne des langen Zeitraums mitgenommen.
Wer natürlich mit 66 auf einen Schlag das Depot auflösen muss(!) und das gleichzeitig in eine Krise fällt, hat eben in den 10 Jahren vorher viele vermeidbare Fehler gemacht.
Momentan sind Tech und KI-Werte überhitzt, nicht zwingend der gesamte Markt. Man sollte im fortgeschrittenen Alter natürlich schon gut überlegen, wie risikoreich das eigene Depot strukturiert ist. und ggf. im letzten Jahrzehnt vor Renteneintritt überlegen, Kapital abzuziehen und in krisensicherere Anlageformen umzuschichten für den Fall, dass. Das alles sind aber meines Erachtens keine überzeugenden Gründe, aus übersteigerten Ängsten vor einem Crash heraus auf die Vorsorgesäule Kapitalmarkt zu verzichten.
Genau meine Meinung. Wobei wir eben in eine eigene Immobilie investiert haben, die durch Glück (Kaufzeitpunkt) und Geschick (Forward-Darlehen 2021 für 2022 und 2024 abgeschlossen) nach 20 Jahren abbezahlt sein wird und in der Summe der Kapitalströme (Vergleichsrechnung: Anlage des Eigenkapitals in Aktien mit jährlicher Entnahme, um die Differenz zur niedrigeren Rate gegenüber mehr als doppelt so hoher Miete für das Objekt auszugleichen) nach 20 Jahren ein doppelt so großes (aber in der Immobilie gebundenes) Vermögen bedeutet im Vergleich zur Aktienanlage.
(Dies hat aber nur so funktioniert, weil Immobilienwerte und Mieten explodiert sind und die Weiterfinanzierung mit Minimal-Zins zwischen 1% und 1,5% geklappt hat.)
Für mich ist das Altersvorsorgedepot dennoch keine Option. Mein Plan A ist immer noch, mit Pensionseintritt in ein Land auszuwandern, das keine oder deutlich weniger Kapitalertragssteuern erhebt und mir nicht einen signifikanten Teil meines Geldes stiehlt. Das funktioniert mit Altersvorsorgedepot explizit nicht - sollte man ggf. auf dem Schirm haben.
Eine andere Frage, die mich da beschäftigt, ist: Wird das Altersvorsorgedepot angerechnet bei der Prüfung auf Überversorgung? Wenn es anders behandelt wird als Rente/Betriebsrente, dann wäre es eine Option. Wenn es aber zur Kürzung der Pension führen kann, dann eher keine Option. Hier habe ich noch keine genauen Informationen gefunden.
Das Altersvorsorgedepot hat halt die Nachteile:
- nicht flexibel (man kann es zwischendrin nicht nebenher verkaufen)
- wird später mit dem persönlichen Steuersatz versteuert
- eventuell Anrechnung auf die Pension --> Überversorgung????
aber die Vorteile:
- Prämien --> besonders in der Variante: Basissparbetrag (wenn ich mich nicht völlig täusche: 300€ im Jahr selbst einzahlen + 150€ Basisprämie + 2x 300€ bei zwei Kindern ergibt eine Einzahlung von 1050€ pro Jahr mit einem Eigenbeitrag von 300€)
- nachgelagerte Besteuerung --> während der Anlagezeit fließen die Gewinne ohne Abzüge in den Fonds und werden erst in der Pensionszeit versteuert
Da ich den Aspekt "Überversorgung" noch nicht beurteilen kann, werden wir wohl erst mal die Variante wählen, dass meine Frau die Prämien für die Kinder mitnimmt (die Prämien gibt's nämlich nur einmal pro Kind).
Und bevor jemand damit kommt, dass schon viele mit "geschenktem" Geld gelockt wurden und reingefallen sind: Bei Riester war mir das Modell mit den Prämien, aber hohen Abschlusskosten und niedriger Rendite zu suspekt und ich habe dankend verzichtet. Hier sind jetzt aber die Kosten gedeckelt und es ist eine höhere Rendite zu erwarten und das bei einer Quote:
Eigenanteil nur ca. 30% in den 1050€/Jahr,
weil 300€ Eigenanteil und Förderung 750€ in den 1050€.
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Und im Fachgespräch kann man KI nicht nutzen?
Wie meinst du das, im Fachgespräch eine KI zu nutzen?
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In der Neufassung der APO für NRW wird die Passage enthalten sein, dass eine Präsentation, bei der das Fachgespräch nicht ausreichend ist, ebenfalls im Gesamten niemals ausreichend sein kann.
KI nutzen ist ok, KI unverstanden nutzen, ist nicht ok.
In RLP ist es schon in Teilen ähnlich:
In unseren HBFen (Assistentenausbildung --> bspw. staatlich geprüfte(r) Sozialssistent(in) + FH-Reife) muss im Assistenten-Abschluss ein Projekt bearbeitet werden (als eine von drei in die Prüfungsnote einfließenden Leistungen: 1. Vornote aus zwei Jahren 2. Projekt und 3. Gesamtnote der schriftlichen Prüfungen).
Es gibt beim Projekt eine Präsentation + Fachgespräch/Kolloquium, die neben der Ausführung des Projekts benotet wird. Egal, wie das Projekt selbst erfolgreich bearbeitet wurde - also bspw. ein perfektes Projektergebnis abgeliefert wurde - führt die Teil-Note mangelhaft oder ungenügend in Präsentation + Fachgespräch zum Durchfallen. Die Landesverordnung stammt noch aus 2019, hat hier aber eine Regelung, die in KI-Zeiten hilfreich ist. Wenn jemand mit KI gearbeitet hat, aber alles durchdrungen, kommt die Person (mit einer guten Note) durch. Wenn jemand seine mit Hilfe von KI gelöste Projektaufgabe nicht durchdrungen hat, fällt die Person durch.
Das Durchfallen kommt in den letzten Durchläufen vermehrt vor und wir erkennen da deutlich das Muster von unverstandener KI-Nutzung.
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Die Quelle (BVerwG) ist hier zu finden:
https://www.bverwg.de/271216B2B3.16.0
In diesem Fall: vorher A14 Stufe 12 und RLP in Stufe 9 eingeordnet. Sie hat aber eine Ausgleichszulage erhalten. Da die Zulage aber nicht pensionswirksam ist, war das natürlich für die Kollegin später dann ein Verlust (sie hatte ja in Hessen prinzipiell höhere Bezüge und der Rückfall auf Stufe 9 ist mit 58 nicht mehr vollständig zu kompensieren).
Fazit: In diesem Fall ist der Verlust von drei Stufen schon extrem. Bedeutet für dich aber, dass RLP Stufen kürzen kann, aber dass es nicht so krass ausfallen muss. Wenn du in Stufe 10 landest, ist das ja ok. Du wirst dann voraussichtlich auch noch die Aufstiege bis zur 12 schaffen können.
(Da das Urteil selbst schon 10 Jahre (und der Fall selbst von 2013) alt ist, weiß ich aber nicht, ob die damalige Vorgehensweise noch so üblich ist. Das fiel damals wohl mit der Umstellung von Altersstufen auf Erfahrungsstufen unglücklich zusammen. Deine Recherche ist jedenfalls aktueller.)
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Die Herbstferien sind zwar schon rum (und heute wieder erster Arbeitstag), sie waren aber - wie auch der Urlaub - schön

Schöne Erlebnisse, gutes Essen, schöne Altstädte, eine schöne Bootsfahrt, kein Regen...
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Hallo zusammen,
weiß jemand, ob bei einer Versetzung über das Länderaustauschverfahren meine Erfahrungsstufe erhalten bleibt? Oder muss ich mit einer Rückstufung rechnen (von NRW nach RLP). Vielen Dank!
Vor mehr als 10 Jahren ist ein solcher Fall (Hessen -> RLP) mal maximal eskaliert. Die Lehrerin (in RLP dann in der SL) wurde damals massiv in den Erfahrungsstufen heruntergestuft und dies dann auch höchstrichterlich bestätigt, dass es rechtmäßig war.
Also: Es ist möglich und erlaubt, dass Erfahrungsstufen beim LTV gekürzt werden.
PS: Ich gebe nur den Sachverhalt wieder. Das bedeutet keine Wertung meinerseits!
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Die Ukraine hat hoch gepokert und ein zerstörtes Land mit einer halbierten Bevölkerung und unglaublich vielen Toten und Invaliden bekommen. Jede Verhandlungslösung in den letzten Jahren hätte für die Ukraine mehr gebracht.
Putin verhandelt nicht, er erwartet Kapitulation. Welche Verhandlungslösung wäre denn konkret in den letzten Jahren realistisch gewesen, die von Putin in irgendeiner Form angeboten wurde (außer der Quasi-Kapitulation)?
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17. August

Spoiler anzeigen
As I went down to Galway town to seek for recreation
On the seventeenth of August me mind being elevated
There were multitudes assembled with their tickets at the station
Me eyes began to dazzle and I'm goin' to see the races. -
Irland
(orange-weiß-grün)
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Für mich ist SAP ein waldorfer Softwareunternehmen. Ich würde die Abkürzung nie mit etwas im schulischen Kontext in Verbindung bringen.
SanduhrAnzeigeProgramm wurde es damals in der Firma genannt.
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noch lange drauf warten

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Erhol dich vom Forum! Ich denke, dass irgendwann wieder auftauchst, wenn der Abstand groß genug war.
Bis dahin: Mach's gut!
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