Beiträge von Finnegans Wake
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Ich freue mich: RLP gibt 0,5% mehr in der ersten Tariferhöhung im Vergleich zu anderen Bundesländern. Immerhin etwas

Oh, du hast Recht! Ich habe eben mal nachgesehen. Die erste Runde liegt 0,5% über dem TVL und die beiden folgenden Runden genau auf dem Ergebnis des Tarifvertrags. Ich nehme mal an, dass das dem geschuldet ist, eine amtsangemessene Besoldung herzustellen. Unser Berufsverband schrieb auch, dass gleichzeitig in den unteren Besoldungsgruppen niedrige Erfahrungsstufen gestrichen werden sollen, um die Amtsangemessenheit gerade so zu erreichen.
Die Tarifbeschäftigten werden durch die 0,5% zusätzlich bei uns Beamten aber noch mehr abgehängt

edit: Ich muss mich korrigieren. Die Vermutung, dass der Aufschlag von 0,5% gegenüber dem Tarifergebnis der amtsangemessenen Besoldung geschuldet ist, war streng genommen falsch. Das kommt zustande, weil man einen Mindestbetrag von 100€ gewählt hat. Um dann das Abstandsgebot nicht zu verletzen, wurde wohl gerechnet, was das prozentual für die unteren Besoldungsgruppen bedeutet und dann 3,3% für alle gewählt. Das zeigt, dass die Mindestbeträge, die bei Besoldungserhöhungen in den letzten Jahren oft gewählt wurden und prozentual(!) für die unteren Besoldungsgruppen sehr hohe Steigerungen bedeuteten, jetzt in RLP als problematisch für die Abstände gesehen werden.
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Sachbearbeiter, die einen Master oder ein abgeschlossenes Ingenieursstudium haben? Wo finde ich die denn?
Wenn ich Master gegen Diplom tausche, dann trifft das vollständig zu: Die gesamte (kleine) Abteilung, in der ich gearbeitet hatte in der Industrie, bestand aus Sachbearbeitern mit Diplom. Wir haben anspruchsvolle Standard-Aufgaben erledigt. Damit waren wir Sachbearbeiter und eben keine Führungskräfte. Und dennoch hatte ich damit ein Gehalt, mit dem ich mich privat hätte versichern können (ich bin aber in der GKV geblieben). Das zur finanziellen Einordnung.
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“Lecker“ oder „hamham“ sagen hier mehr,
aber am Zaunkönig ist nicht viel dran.
„Lerchenzungen, Zaunköniglebern, Buchfinkenhirne… greifen Sie zu, solange Sie noch heiß sind!“Auf den Poden mit dem Purschen!
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Du solltest bei deiner Grundaussage bleiben, die ich ebenfalls so sehe: Die Studienrichtungen sind schlichtweg nicht vergleichbar, weil es alles eigenständige Fächer sind. Also, nein, natürlich sind wir nicht mit Ärzten und Ingenieure zu vergleichen. Vielleicht sollt man sich erstmal auf Kriterien einigen, die man miteinander vergleicht, wenn man das denn unbedingt machen muss. Auch Ingenieure sind nicht mit Physikern oder Mathematiker zu vergleichen, wie denn auch. Das sind völlig andere Spezialisierungen.
Ich vergleiche ja nicht inhaltlich
Ich vergleiche in dem Sinne, dass ich hier weder eine Höher- noch eine Minderwertigkeit sehe. -
Passend zum Thema Vergütung hier ein aktueller Artikel.
https://arbeits-abc.de/ab-wann-gutver…ox-newtab-de-de
Jeder kann sein eigenes Netto ausrechnen und mit dem Netto der Top 20 % bzw. Top 10 % vergleichen. Ich wette, dass fast alle verbeamteten Lehrerinnen und Lehrer in den Top 20 % und viele davon in den Top 10 % landen. Die Top 1 % bleiben uns aber erspart.
Ich hatte mal auf einer anderen Seite einen Gehaltsvergleich gesehen (das war vom IW Köln) , den ich mal ausprobiert habe:
https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user…hner/index.html
Der Vergleichsmaßstab ist dann für mich: Hochschulabschluss. Das ist der Maßstab, den ich für uns als Doppelakademiker verwende. Dann berücksichtige ich für meine persönliche Interpretation des Ergebnisses, dass wir nach (gemäßigter) Karriere am Anfang des letzten Drittels des Berufslebens da stehen, wo das Gehalt sich vom Berufsanfänger nach oben hin entfernt hat. Wenn ich das dann eingebe, sind wir trotz der letztgenannten Aspekte definitiv nicht in den TOP20 der Hochschulabsolventen. Das zeigt für mich: Wir kratzen inzwischen am oberen Drittel der Hochschulabsolventen. Das ist schon gut, aber weit entfernt von der Spitze.
Wie gesagt: Mit ein bisschen Karriere und am Rande des letzten Drittel des Berufslebens.
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Erstmal nur zur Infa habe ich meine beiden Fächer auf Diplom studiert und bin dann erst Lehrerin geworden. Zweitens, ja, ein Ingenieursstudium ist fachlich hinter einem Chemie, Physik oder Mathestudium anzusiedeln vom Anspruch. Formal ist es aber die gleiche Qualifikation.
Nein. Ein universitäres(!) ingenieurwissenschaftliches Studium hat fachlich einen Abstraktionsgrad und einen Anspruch, der auf einem Niveau mit Mathe und mit Physik liegt. Die Mathematik und die Physik im Ingenieursstudium sind - zwangsläufig - jeweils geringer als in dem entsprechenden Fachstudium, aber die fachwissenschaftlichen/fachspezifischen Inhalte (von denen zwangsläufig dann Physiker/innen und Mathematikerinnen keine Ahnung haben) des Ingenieursstudiengangs sind nicht minder schwierig.
Wenn man ganz ehrlich ist, dann sind Fächer wie Ingenieurwissenschaft oder Medizin noch viel extremer anwendungsbezogene, fachlich abgespeckte Versionen von entsprechenden Fächern (z.B. Physik, Chemie).
Nein. Das universitäre(!) ingenieurwissenschaftliche Studium bereitet weniger auf die Anwendung der Erkenntnisse vor (da sind FHen in dieser Hinsicht besser aufgestellt), sondern vor allem auf die Erarbeitung neuer Erkenntnisse. Und ein Ingenieursstudium ist ein eigenständiges Studium einer eigenen Fachwissenschaft, die zwar - logisch - physikalische und mathematische Konzepte verwendet, dennoch aber keine abgespeckte Variante dieser Fachrichtungen ist, sondern eine eigenständige Wissenschaft. Umgekehrt sehe ich, wie wenig Ahnung studierte Physiker/innen (logischerweise) von Grundlagen meiner Ingenieurwissenschaft haben, auch wenn sie mal ein Semester lang eine Vorlesung dazu gehört haben. Ist aber auch klar und eben kein Defizit, sondern eine ganz andere fachwissenschaftliche Ausrichtung.
Was dann aber die berufliche Realität ist: Das, was ich im Studium gelernt hatte, hat mich nicht direkt auf die Anwendung der fachwissenschaftlichen Erkenntnisse vorbereitet. Was ich aber konnte: Jeden neuen Kontext und Zusammenhang erschließen. Da war ich anfangs von FH-Ingenieuren in manchen Situationen abgehängt worden, wo ein bekannter Kontext variiert vorkam. Da waren sie erst mal schneller, weil sie es irgendwie schon kannten (nach einem halben Jahr Erfahrung war da aber kein Unterschied mehr), aber in neuen Kontexten war ich immer schneller, weil ich im Studium gelernt hatte, abstrakte fachwissenschaftliche Kontexte zu erschließen.
Ein Diplom in Physik ist also deutlich anspruchsvoller als als Ingenieur, ein Diplom in Mathe deutlich anspruchsvoller als seinen Abschluss in Medizin zu bestehen. Letzteres schafften in meiner Familie auch Leute, die allenfalls durchschnittlich intelligent sind.
An was machst du das konkret fest? Welche ingenieurwissenschaftlichen Konzepte, Fächer, Vorlesungen etc. kennst du, die dich das so felsenfest behaupten lassen? Wenn ich auf die Durchfall-Quoten zurückschaue, die es in unserem Semester gab (und sie galten noch als harmlos im Vergleich zu denen der Massen-Semester vor uns), dann ist eine Abbruchquote von ca. 50% nicht gerade ein Ausweis davon, dass das Ingenieursstudium an einer (zugegebenermaßen TOP5-Universitäten im ingenieurswissenschaftlichen Bereich) mit durchschnittlicher Intelligenz zu schaffen ist.
Lehramtsstudium wurde glaube ich sehr verändert, zu meiner Zeit hatten wir auch Lehrämtler/innen in den Hauptstudiumsseminaren und Praktika sitzen (aber mit abgespecktem Umfang). Inhaltlich würde ich das dann nicht mehr über einem Ingenieurswissenschaftsstudium ansiedeln. Was die Ingenieure an angewandter, abgespeckter Physik, Chemie und Mathematik haben dürfe aber nicht über dem von Lehramtsstudenten entsprechender Fächer liegen.
Ja klar, die Ingenieurwissenschaft sind einfach nur billige abgespeckter Mathe- und Physik-Studiengänge. Noch mal: Das ist jeweils eine eigene Fachwissenschaft. Und noch mal: Was weißt du konkret über die Inhalte verschiedener Ingenieursstudiengänge?
Ich weiß, dass wir in Chemie mal Lehrämtler hatten mit Physik / Chemie als Lehramtsfächern und, dass diese in physikalischer Chemie echt fachlich gut mithalten konnten, in Teilen sogar deutliche Vorteile hatten. Das konnte man von den wenigen Ingenieuren, die in Chemie auftauchten (vermutlich Nebenfach?) nicht behaupten, die waren ... wie würde man heute sagen... total lost!
Ja klar, wie soll ein Maschinenbauer oder Elektroingenieur in Chemie auch alles anders als lost sein? Das ist nicht seine Fachwissenschaft. Und: Wenn Physiker versuchen, mir etwas über meine Fachwissenschaft zu erzählen, weil sie es mal ein Semester lang gestreift haben, dann wird es ganz schnell zappenduster. Nicht weil die Leute doof wären oder ihr Studium nicht anspruchsvoll war, aber es ist eben ein anderes Studium.
Kurzum, ja, einen Lehrämtler (zumindest naturwissenschaftlicher Fächer) mit Ingenieuren und Ärzten zu vergleichen ist absolut angemessen.
Bei diesem Vergleich gehe ich mit. Wobei ich Ingenieure gleichermaßen mit reinen Physikern und Mathematikern (alle natürlich m w d gemeint) vergleichen würde.
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Stapel auf dem Schreibtisch
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Aufwand wird unterschätzt
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... also noch Stunden.

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Die Kombination ist ja schon ein bisschen exotisch, aber das berufsbildende Schulwesen ist ja vielfältig in Bezug auf die dort lehrenden Personen, deren Berufswege, ihren Einsatz etc.
Ich lese aus dem Post mal heraus: Sonderpädagogik ist ein berufliches Fach.
Ohne natürlich jetzt irgendwelche Garantien geben oder 100% belastbare Aussagen machen zu können:
- Bautechnik und (Sonder-)Pädagogik sind prinzipiell ja beides berufliche Fachrichtungen und beide sind (aus RLP-Sicht) gesuchte Fachrichtungen.
- Bündelschulen, die beide Fachrichtungen anbieten (also Bau und Sozialwesen) dürften sehr selten sein. Ich kenne aber durchaus Konstellationen, bei denen Lehrkräfte an zwei (nahen) BBSen parallel eingesetzt sind. So etwas könnte(!) mit einer solchen Kombi möglich sein.
- Was aber grundsätzlich für deine Attraktivität als Lehrkraft nicht so problematisch sein muss: Jedes Fach für sich ist ja als berufliche Fachrichtung schon gesucht. Nicht ungewöhnlich ist es auch, dass man zu 100% mit einem beruflichen Fach an einer Schule eingesetzt wird, weil der Bedarf so hoch ist. Insofern ist häufig(!) das zweite Fach sogar egal.
- Weiterer Aspekt, was die Attraktivität angeht: Auch wenn du vor allem fachlich in der Bau-Abteilung eingesetzt würdest, wäre die Qualifikation, die aus dem Zweitfach herausgelesen wird, die: Die Person hat Handwerkszeug, das sie als Begleitung und/oder Klassenleitung in "schwierigen" Schulformen (BVJ/BF...) über das unterrichtsfachliche hinaus attraktiv macht.
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Wie weit ist es noch?
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Aber nur in RLP dann, in Hessen gibt es keine Öffnung für Wirtschaft. Wirtschaft ist die berufliche Fachrichtung, die schon seit Jahren überlaufen ist... also für "berufliche Verhältnisse".
Derzeit ist Wirtschaft tatsächlich landesweit im Quereinstieg offen. Das ist aber nicht immer der Fall. Da sich Wirtschaft auf BBS-Lehramt in RLP direkt studieren lässt, ist in der Regel der Markt gut versorgt. Derzeit aber - wie gesagt - nicht genügend. (Da wir recht große Grenzgebiete mit Hessen haben, kann es für grenznahe Wohnorte eine machbare Alternative sein, QE in RLP zu machen.)
Falls sich also andere Mitlesende dafür interessieren: Das Zeitfenster mit Wirtschaft ist offen und kann sich ggf. recht schnell wieder schließen! Andere Fächer wie Metall, Elektro, Informatik, Pädagogik, Ernährung... sind normalerweise dauerhaft offen.
edit: Da das die TE betrifft (auch wenn du ja BWL nicht mehr machen willst): In RLP gibt es einen Einstieg mit einem theoretischen beruflichen Fach ohne Zweitfach als sogenannte Fachlehrer/in. Da ist zur Zeit eine Stelle auch mit Wirtschaft ausgeschrieben (die aber in Bernkastel zu weit weg ist). Es gibt aber die Möglichkeit, Schulen zu kontaktieren, in der Hoffnung, dass diese dann eine entsprechende Stelle ausschreiben. Also auch in diesem Fall ist in RLP eventuell ein Einstieg möglich.
Nachteil als Fachlehrkraft: A11 und später A12 soweit ich weiß. Aber: Zweitfach kann man nachstudieren.
Details hier: https://add.rlp.de/themen/schule-…efte/fachlehrer
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Eventuell ginge ein QE mit Wirtschaft an einer BBS.
Vorteile:
- deutlich früher fertig
- aus dem ersten Punkt folgend: Verbeamtung auch deutlich früher. Man weiß ja nicht, welche weiteren Wehwehchen man in den 5 Jahren noch bekommt, die die Verbeamtung erschweren können.
- die Studiums-Phase ohne Geld wird vermieden
- BBS ist klasse

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Es ist auch vergleichbar mit: Aus Motivationsgründen gebe ich dir diesmal die 2.
Ich hasse diesen Spruch

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Bei den Eltern-Whatsapp-Gruppen hatten wir bisher Glück. Manche Fragen waren zwar immer mal wieder aus unserer eigenen Lehrersicht heraus durchaus dämlich, es hielt sich aber noch in Grenzen. Die meisten Posts zeigten eher missverstandene Aufgaben oder Elternbriefe (Lesekompetenz... Was sollen die Kinder morgen zum Ausflug mitnehmen?) oder Schusseligkeit der Kinder (HA nicht aufgeschrieben, Termin der KA nicht notiert, HA-Heft in der Schule liegen gelassen...).
Insgesamt eher harmlos oder amüsant.
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was die Welt im Innersten zusammenhält
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