Bewerbung Ref (Hessen) - Schulen direkt kontaktieren?

  • Hallo,

    es wäre sehr nett, wenn mir jemand eine Einschätzung zu meiner Situation geben könnte. :)

    Ich habe gerade das erste Staatsexamen in Hessen für das Lehramt an Gymnasien gemacht und werde mich nun für den Vorbereitungsdienst bewerben. Wir dürfen bis zu drei Studienseminare als Wunschort angeben, jedoch keine konkreten Schulen. Ich lebe in einer eher ländlichen Gegend, bin örtlich gebunden (jedoch nichts, was ich formell geltend machen könnte) und würde deshalb ungerne sehr weit pendeln müssen.

    Meine Fächer sind ein Mangelfach (Informatik) und eine Geisteswissenschaft; mein Schnitt 1,6. Ich habe in einem anderen Beitrag hier gelesen, dass eine Kombination wie meine später bei der Bewerbung um eine Planstelle aus taktischen Gründen von den Schulen blind wohl eher nicht ausgeschrieben würde, und ich mich deshalb direkt an die Schulen wenden sollte. Dies werde ich auf jeden Fall berücksichtigen.

    Aber wie ist es mit dem Referendariat? Macht es Sinn, sich hier vorab an eine oder mehrere Schulen zu wenden, um diese darüber zu informieren, dass man zur Verfügung stehen wird und man gerne das Referendariat bei ihnen ableisten möchte, oder kommt das eher komisch rüber? Haben die Schulen da überhaupt groß ein Mitspracherecht?

    Hat des Weiteren evtl. jemand Einblicke/Wissen, wie der Vorgang konkret abläuft? Melden die Schulen da an, welche Fächer sie gebrauchen könnten, oder erfolgt die Zuteilung weitgehend unabhängig von deren Wünschen? Wird versucht, die Bewerber und Bewerberinnen in Nähe ihres Wohnortes unterzubringen oder eher gewürfelt? (Wäre ja alleine schon ökologisch fragwürdig, wenn Leute unnötig ewig pendeln müssten).


    Vielen Dank im Voraus schon mal und ein schönes Wochenende.

  • Hallo,

    ich kann es nur für NRW und unser Gymnasium sagen.
    Wenn sich angehende LAAs bei uns melden und die Fächerkombi passt, dann fordern wir die Person an.
    Ansosten werden die LAAs an die Schulen zugewiesen haben, die entsprechende Fachwünsche priorisiert oder ausgeschlossen haben.

    Ergo... Schaden kanns nicht, mal die Fühler auszustrecken.

  • In Hessen benötigts du zuerst einen Platz beim Studienseminar, danach erst an einer Schule. Eine Schule kann dringensten Bedarf haben, solange kein Seminarplatz vorhanden ist, funktioniert es nicht.

    Mit Info wirst du vermutlich einen Platz bekommen, aber ich bin mir nicht sicher, ob tatsächlich alle Seminare überhaupt Info anbieten.

  • In Hessen benötigts du zuerst einen Platz beim Studienseminar, danach erst an einer Schule. Eine Schule kann dringensten Bedarf haben, solange kein Seminarplatz vorhanden ist, funktioniert es nicht.

    Mit Info wirst du vermutlich einen Platz bekommen, aber ich bin mir nicht sicher, ob tatsächlich alle Seminare überhaupt Info anbieten.

    Na klar, immer weiter dieses Märchen erzählen. Zum Leid aller, die sich gewissenhaft! an solche und ähnliche Informationen hielten und halten und diesen folgen. Es wird wohl stets auch in den entsprenden Infoveranstaltungen an der Uni so als unumstößliche Wahrheit gepredigt. "Ausgelacht" wird man dann von denjenigen, die wissen, "wie der Hase läuft". Nämlich denjenigen, die ganz genau wussten und wissen dass das so nicht stimmt. Der Schulleiter "forderte sie an" (inoffiziell, per Telefon- und wie das eben so läuft...) und dann landeten sie anschließend auch im entsprechenden Studienseminar. Den Profiteuren keine Vorwürfe, aber "Wut" ggü. den Verantwortlichen dieser o.g. Praxis sollte in einem Rechtsstaat verständlich sein.

  • ...Ergänzung: Alterra spricht an, dass das jeweilige Fach im entsprechenden Studienseminar überhaupt ausgebildet werden muss. Das stimmt natürlich. (Aber auch hier gibt es dann Ausbildungskooperationen mit anderen Studienseminaren.)

    Mein Beitrag bezieht sich auf die von mir beschriebene allgemeine Praxis, zu behaupten, man müsse einem Studienseminar zugeteilt werden, bevor man überhaupt eine Schule fragen könne. Ich benenne das als das, wie es sich in der Vergangenheit nachweislich herausgestellt hat: Desinformation. Und Vorsatz ist hierbei durchaus zu unterstellen. Gewissenhafte Uniabsolventen hielten und halten sich dann daran.

    An den Threadersteller: Versuch es einfach mal, falls du ggf. zu dem Schulleiter einer dir genehmen Schule schon einen Draht haben solltest. Ich hoffe, meine Infos helfen dir weiter. Wahrheit sollte stets weiter getragen werden.

  • Na klar, immer weiter dieses Märchen erzählen. Zum Leid aller, die sich gewissenhaft! an solche und ähnliche Informationen hielten und halten und diesen folgen. Es wird wohl stets auch in den entsprenden Infoveranstaltungen an der Uni so als unumstößliche Wahrheit gepredigt. "Ausgelacht" wird man dann von denjenigen, die wissen, "wie der Hase läuft". Nämlich denjenigen, die ganz genau wussten und wissen dass das so nicht stimmt. Der Schulleiter "forderte sie an" (inoffiziell, per Telefon- und wie das eben so läuft...) und dann landeten sie anschließend auch im entsprechenden Studienseminar. Den Profiteuren keine Vorwürfe, aber "Wut" ggü. den Verantwortlichen dieser o.g. Praxis sollte in einem Rechtsstaat verständlich sein.

    Für welches Bundesland sprichst du?

    In Bayern funktioniert das z.B. für das erste Jahr im Ref gar nicht.

    Viele Grüße aus dem Süden :wink_1:

  • Glaube ich dir. Bundesland steht doch oben.

    Ich habe nach deinem Bundesland gefragt. Woher soll ich wissen, dass du auch von Hessen redest?

    Hatte extra in dein Profil geschaut aber da stand nichts.

    Viele Grüße aus dem Süden :wink_1:

  • Ich habe nach deinem Bundesland gefragt. Woher soll ich wissen, dass du auch von Hessen redest?

    Hatte extra in dein Profil geschaut aber da stand nichts.

    Sorry, ich verstehe deine Frage nicht. Der Threadersteller erwähnte ein Bundesland.

Werbung