Beiträge von Suave

    Ich stelle seit mehreren Jahren immer wieder jemanden ein, der nicht Lehramt studiert hat. Es ist aber eine Person, die ich kenne, die sich in dem entsprechenden Bereich anders sehr gut fortgebildet hat und die mit großartigem Engagement daher kommt. Jemand völlig Fremdes würde ich nicht einfach so einstellen.

    Ich kann das zwar sehr gut nachvollziehen, aber wie nennt man das auf Deutsch in der Gesamtbetrachtung aller deiner Sätze (der "Fremde" könnte ja weitaus qualifizierter sein) - Klüngelei ist der passende Begriff, oder? Gerne inhaltlich korrigieren.

    Noch eine letzte Ergänzung dazu: Unliebsame, vollkommen harmlose Beiträge sind (Stichwort Macht) durch Moderatoren einfach löschbar. Ein Beitragsstrang kann in Folge dessen ganz anders wirken. Und wiederum zu vollkommen abstrusen, eigenwilligen Handlungen seitens o.g. Personen unter fadenscheinigen Begründungen führen.

    Als nicht NRWlerin kann ich zum eigentlichen Thema nichts beitragen, finde aber deine Unterstellungen gegenüber dem Frosch schon nicht ohne.

    Wenn du ihm die Verfassungstreue und die charakterliche Eignung absprichst, dann solltest du das auch jetzt belegen und nicht damit drohen, dass das irgendwann geschieht.

    Was willst du damit erreichen?

    Ich habe weder gedroht, noch angekündigt, irgendwann irgendetwas dsbzgl. erreichen zu wollen. Was soll diese Unterstellung? Ich habe jedoch "von Hause aus" ein großes Gerechtigkeitsempfinden für alle Menschen und bin sensibel für Zensur- und damit einhergehend u.a. "Geschichten Geschehenes" (durch eigene Macht) anders aussehen zu lassen/ zu erzählen, als sie wirklich stattfanden. Auch das wird dir sicher erneut nicht ausreichend sein. Ich werde dazu aber jetzt nichts mehr weiter sagen. Also, weitermachen, Grüße.

    Wahrscheinlich (und beobachtbar) weiter zunehmend (auch in verschiedenen Tätigkeitsbereichen neben Unterricht):

    zu

    1) Was für eine Stelle?

    2) Beides. Und um Lehrerstellen zu sparen.

    3) Die Frage: für was? Aber ja, es gibt zunehmend Menschen, die als Lehrer auftreten und von Schülern und Eltern so wahrgenommen/ bezeichnet werden, die weder annähernd Lehramt studiert haben, geschweige denn ein Ref. gemacht haben.

    4) Das wiederum seh ich jetzt anders. Antwort: Ja, warum nicht, wenn man dich lässt.

    5) Abhängig von der konkreten Schule. Und wiederum abhängig von der konkreten Schulform/ Bildungsgang ist, was man dich (rechtlich) machen lässt. Und ob es einfach reicht, dass am Ende des Tages einfach kein Schüler aus dem Fenster gesprungen ist.

    6) Kann ich dir nichts Offizielles dazu sagen. Und inoffiziell sieht es sicher immer auch nochmal unterschiedlich aus.

    Hm, wenn ich mal A15 bekomme, lade ich mein Kollegium um Essen ein.

    Du bist, denke ich, auf dem besten Weg. Wird schon irgendwann vor deiner Pension noch was. Außerdem bist du ja, wie hier selbst kundgetan, eh schon sehr vermögend, also ja eigentlich auf sowas gar nicht angewiesen. Gönn also vielleicht auch (den) anderen mal was. Zu gegebener Zeit hätte ich da ggf. jedoch auch noch ein paar Screenshots und Argumente, die, aus meiner Sicht, sicher sehr starke Zweifel an deiner charakterlichen bzw. verfassungstreuen Eignung- bzgl. deines Handelns hier- dokumentieren würden. Grüße- weitermachen! :)

    ...Ergänzung: Alterra spricht an, dass das jeweilige Fach im entsprechenden Studienseminar überhaupt ausgebildet werden muss. Das stimmt natürlich. (Aber auch hier gibt es dann Ausbildungskooperationen mit anderen Studienseminaren.)

    Mein Beitrag bezieht sich auf die von mir beschriebene allgemeine Praxis, zu behaupten, man müsse einem Studienseminar zugeteilt werden, bevor man überhaupt eine Schule fragen könne. Ich benenne das als das, wie es sich in der Vergangenheit nachweislich herausgestellt hat: Desinformation. Und Vorsatz ist hierbei durchaus zu unterstellen. Gewissenhafte Uniabsolventen hielten und halten sich dann daran.

    An den Threadersteller: Versuch es einfach mal, falls du ggf. zu dem Schulleiter einer dir genehmen Schule schon einen Draht haben solltest. Ich hoffe, meine Infos helfen dir weiter. Wahrheit sollte stets weiter getragen werden.

    In Hessen benötigts du zuerst einen Platz beim Studienseminar, danach erst an einer Schule. Eine Schule kann dringensten Bedarf haben, solange kein Seminarplatz vorhanden ist, funktioniert es nicht.

    Mit Info wirst du vermutlich einen Platz bekommen, aber ich bin mir nicht sicher, ob tatsächlich alle Seminare überhaupt Info anbieten.

    Na klar, immer weiter dieses Märchen erzählen. Zum Leid aller, die sich gewissenhaft! an solche und ähnliche Informationen hielten und halten und diesen folgen. Es wird wohl stets auch in den entsprenden Infoveranstaltungen an der Uni so als unumstößliche Wahrheit gepredigt. "Ausgelacht" wird man dann von denjenigen, die wissen, "wie der Hase läuft". Nämlich denjenigen, die ganz genau wussten und wissen dass das so nicht stimmt. Der Schulleiter "forderte sie an" (inoffiziell, per Telefon- und wie das eben so läuft...) und dann landeten sie anschließend auch im entsprechenden Studienseminar. Den Profiteuren keine Vorwürfe, aber "Wut" ggü. den Verantwortlichen dieser o.g. Praxis sollte in einem Rechtsstaat verständlich sein.

    Ich dachte ja tatsächlich, dass es in jedem Bundesland das Punktesystem 0-15 in der Sekundarstufe II (und an der Uni) gäbe. Ist dem nicht so? Dementsprechend bin ich ein klein wenig überrascht, dass hier die Einordnung der Aussage "5 Punkte" für solche Konfusion sorgt...

    Ich habe bei mir grob geschätzt 40% funktionale Analphabeten im Unterricht sitzen, die z.T. sogar die Fachoberschulreife mit Q-Vermerk mitbringen. Wer denen bestätigt hat, dass sie fit sind für die gymnasiale Oberstufe, ist mir ein Rätsel.

    Na, dann geh mit diesen Kolleginnen und Kollegen mal ins Gespräch, wenn du sie greifen kannst- oder lass es. Sie sind aus meiner Sicht ein großer Teil des großen Problems. Hier im Forum gibt es ja auch die eine und den anderen, die nach meiner Lesart genau so etwas im Alltag (oder vor ihrer Pension) praktizier(t)en :). Es geht für die Gesellschaft jedenfalls so nicht (mehr lange) weiter.

    Von Deiner Notengebung sind also die Lebenschancen aller deiner Schüler abhängig, denn machen wir uns nichts vor, unsere Noten haben schon eine Selektionsfunktion bzgl. zukünftiger Chancen der Schüler. Wer darf auf eine Universität? Welcher Schüler wird zum Vorstellungsgespräch für eine Lehre überhaupt eingeladen und nicht gleich aussortiert, ...

    Und genau das ist an so mancher Übergangsstelle (im besten Fall ins Berufsleben (Ausbildung)) das Problem heutzutage. Die Noten spiegeln kaum noch wider, was ein Schüler wirklich kann. Selbst innerhalb einzelner Städte sind Noten zudem kaum vergleichbar. Und zumindest einzelne Lehrerinnen und Lehrer, auch an beruflichen Schulen, treibt genau das um. Manche machen einfach weiter, wenige andere können es (zum Glück) kaum noch mit ihrem Gewissen vereinbaren, wofür sie Haupt-/ Realschulabschlüsse oder gar Hochschulzugangsberechtigungen mit ihrer eigenen Unterschrift! erteilen. Was bitte denken die (Personal-)Chefs kleiner und großer Betriebe bitte, wenn sie dann in der Realität die Noten mit den Fähigkeiten derselben Bewerber abgleichen? Ich würde mich an Stelle der angesprochenen, wenigen Kollegen auch schämen. Denn unsere eigentliche Aufgabe wurde nicht erfüllt. Aber vielleicht wird das, bei noch so viel Engagement, für uns in dieser Zeit in Deutschland auch einfach immer schwerer bis unmöglich. Und hier sind wir wieder bei der Frage, wie der Wohlstand für alle in der Gesellschaft, den wir hier mal kannten, in Zukunft noch irgendwie aufrechtzuerhalten sein soll.

    Fest steht auch, dass u.a.

    a) eine Besoldung (langfristig und ob in der Form überhaupt) davon abhängt, wie es unserem Staat/ den Ländern finanziell geht

    b) dass in diesem Zusammenhang die/ eine unserer Kernaufgaben- egal welche Schulform- neben der "Schaffung" zukünftig mündiger, erwachsener Bürger auch die Erziehung solcher steht, die durch ihre Arbeit die wirtschaftliche Grundlage schaffen (können), dass "wir" überhaupt (in diesem Maße) bezahlt werden können

    Und ich habe durchaus das Gefühl, dass dieser elementar wichtige Gedanke als Triebfeder der eigenen Arbeit einem größeren Teil der Kollegen, ob jung oder alt, "immer mehr abhanden kommt". So lange es einem selbst "gut geht" und das Geld aufs Konto fließt. Ich erlebe diesbezüglich vereinzelt sehr große Ignoranz/ "Arroganz". Was aus den entsprechenden Schülern wirklich wird/ werden kann, wenn man sie "los ist"? Nebensächlich.

    Wir haben in Deutschland riesige Probleme- selbst geschaffen. Grundlage jeder Art des Wohlstands war vor allem schon immer günstige, (saubere) Energie bzw. der Zugang dazu. U.a. das haben wir uns selbst genommen.

    Ohne eine starke Wirtschaft wird es immer dunkler werden. Es sieht tatsächlich gerade sehr, sehr schlecht für Deutschlands Zukunft aus.

    Ich weiß zwar nicht, wie es in jedem Winkel Deutschlands aussieht. Aber als Beispiel, nicht erst seit 5 Jahren: Wie viele von 25 Realschülern können noch fehlerfrei einen oder zwei Sätze schreiben? Und wie war das vor 20 oder gar 50 Jahren? Ich kenne die Antwort und die Beispiele.

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