• Du bist vermutlich deshalb verwundert, weil Bayern noch Wert auf eine ordentliche Ausbildung und Qualifikation legt.

    Vermutlich. Ich sehe hier keine befristeten Kollegen mit Vollzeit... und schon gar nicht mehrere Jahre lang... und schon gar nicht an derselben Schule...

    Mag aber daran liegen, dass die Gegend hier vergleichsweise beliebt ist.

  • In Bayern variiert das doch aber auch regional sehr stark... In Oberbayern sollen stud. mobile Reserven (Vertretungslehrkräfte im Studium) Klassenleitungen an der Grundschule vertreten usw.

    In NRW ist es doch genauso. Im Ruhrgebiet wird alles Mögliche eingestellt und die Qualität leidet. Dann sollen es die ganzen Grundschullehrkräfte richten, die aus allen möglichen anderen Landesteilen dorthin mehrere Jahre zwangsabgeordnet werden. Das Ganze nennt man dann "freiwillige Abordnung" und verkauft es als tollen Erfolg.

    Dass es Bundesländer gibt, wo es noch schlimmer aussieht (Berichte aus Thüringen mit jedem dritten Lehrer als Quereinsteiger oder auch Berlin und Sachsen-Anhalt mit ähnlichen Zuständen...), möchte ich aber nicht anzweifeln.

  • Welche sind die fünf Klassen?

    Klasse 1: Quereinsteiger mit Berufsausbildung, NRW Eg 10

    Klasse 2: Quereinsteiger mit Bacherlor, in NRW Eg 11

    Klasse 3: Quereinsteiger mit Master (oder Diplom also Hochschulstudium mit mindesten 7 Semester) Eg 12

    Klasse 4: Quereinsteiger mit OBAS , NRW Eg 13

    Klasse 5: Vollerfüller jedoch nicht mit dem erforderlichen LA (also Gymnasiallehrer für Realschule)

    Und last, da wären wir sogar bei Klasse 6: Menschen der Klasse vier oder fünf die verbeamtet sind mit A 13

    An alle Deutschlehrer:
    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten. :doc:

  • KlasseBrutto EinstiegBerufsende
    Eins5146371926
    zwei5324677110
    drei5373482597
    vier5932484319
    A13 NRW6614680066

    Hinweis: Der wirkliche Gewinn des Beamten A13 liegt also nicht am Brutto, sondern an etwa 19000 Euro pro Jahr die sie oder er am Ende der Laufbahn jährlich an Sozialversicherung einspart. Geht man davon aus, dass der Beamte etwa 8000 im Jahr (grobe Schätzung nach oben) für seine private KV ausgibt sind das immer noch 12000 Versicherungkosten die er im Jahr gegenüber dem Tarifbeschäftigten einspart.

    An alle Deutschlehrer:
    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten. :doc:

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