Bewerbung und Stellensuche Baden-Württemberg, Bayern, Österreich und Schweiz

  • Hallo zusammen,

    ich würde mich gerne mit euch über eure Erfahrungen beim Wechsel in ein anderes Bundesland bzw. Land nach dem Referendariat austauschen – insbesondere im Bereich Sonderpädagogik.

    Kurz zu mir: Ich bin angehender Lehramtsanwärter in Sachsen und werde mein Referendariat im Februar 2027 beenden. Anschließend möchte ich gerne in den Süden Deutschlands bzw. nach Österreich oder in die Schweiz ziehen und bin daher aktuell sehr an euren Erfahrungen und Einschätzungen interessiert.

    Mich würden vor allem folgende Punkte interessieren:

    - Wie lief der Wechsel von einem Bundesland bzw. Land in ein anderes bei euch ab?

    - Wie wurden Staatsexamen und Referendariat anerkannt?

    - Wie gut waren eure Einstellungschancen nach dem Referendariat?

    - Habt ihr euch direkt bei Schulen oder über die jeweiligen Behörden beworben?

    - Wie sah es mit Planstellen und Verbeamtung aus?

    - Welche Unterschiede gibt es bei den Voraussetzungen und Bewerbungsverfahren?

    - Gibt es Regionen, in denen die Chancen für Sonderpädagog:innen besonders gut sind?

    - Und ganz allgemein: Würdet ihr den Wechsel empfehlen

    Ich freue mich über jeden Tipp oder Hinweis :aufgepasst:

    Vielen Dank!

  • Anschließend möchte ich gerne in den Süden Deutschlands bzw. nach Österreich oder in die Schweiz ziehen

    Sicher? Warum?

    Hier ist im Sommer schreckliche Hitze.

    Sonderpädagogen können wir aber natürlich brauchen.

    Stellen auf dem Land gibt es in der Regel mehr als in den Uni- und Großstädten, wo viele hinwollen.

    Zum Wechsel kann ich mangels eigener Erfahrung nichts sagen.

    Bewerbungs- und Einstellungsmodalitäten kann man recherchieren.

  • Hallo zusammen,


    Kurz zu mir: Ich bin angehender Lehramtsanwärter in Sachsen und werde mein Referendariat im Februar 2027 beenden.

    Nur ein halbes Jahr Ref.? Das muss vermutlich Februar 2028 heißen.....

    Zu den anderen Fragen: Ich habe als bereits verbeamtete Lehrerin mit ein paar Jahren Berufserfahrung über das Ländertauschverfahren von Bayern nach Baden-Württemberg gewechselt und da war alles sehr ähnlich. Für mich war es so, als hätte ich lediglich die Schule gewechselt und wäre in ein anderes Kollegium gekommen. Es hat ein bissel geschwäbelt und es wurde nicht fränkisch oder oberbayerisch geredet, wie ich es schon kannte, aber ich mag unterschiedliche sprachliche Einfärbungen und habe mich gleich wohlgefühlt. Ein Teil meiner angeheirateten Familie redet alemannisch, so dass ich da sowieso einiges gewöhnt bin. Die schulische Arbeit hier ist sehr ähnlich zu dem, wie ich es aus dem anderen Bundesland kannte.

    Bestimmt kommt es auch sehr darauf an, von wo nach wo du wechselst, ob es größere Unterschiede im schulischen System gibt oder nicht. Wenn du sowieso wechseln möchtest, wäre es auch nicht schlecht gewesen, das Ref. gleich im neuen Bundesland zu machen.

    Nicht jeder wird es verstehen, und das ist okay!

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