Beiträge von Philio

    Picardine, warum muss es denn unbedingt die Grundschule sein? Meiner Ansicht nach ist in dieser Schulart die Schnittmenge aus den Anforderungen und deinem Studium am kleinsten... in anderen Schularten, wie schon erwähnt, könnte das aber ganz anders sein. Aber ohne Experte für Sachsen oder Thüringen zu sein, ist die Hauptschwierigkeit der Master, den du brauchst - z. B. in berufsbildenden Schulen öffnet sich mit dem richtigen Master zur richtigen Zeit oft so manche Tür, auch ohne Lehramtsstudium. Hast du wirklich keine Möglichkeit, berufsbegleitend zu studieren? Klar, das hat einen entsprechenden Zeithorizont, besonders wenn du Familie hast, aber wenn du den Job wirklich willst...

    Finnek96 Die Auskünfte von Wollsocken80 und FrauZipp sind sinngemäss auch für deinen Fall gültig. Für konkrete Info bezüglich Anerkennung würde ich vielleicht direkt an einer PH nachfragen, dort sind die Leute aus der Praxis der Lehrerausbildung mit denen man reden und Szenarien durchdenken kann - mit der EDK habe ich selbst keine Erfahrung, aber ich kann mir vorstellen, das Fälle dort behördenüblich „nach Aktenlage“ behandelt werden.

    Aber, aber, ... das geht doch nicht! 😱 Hab auch seit Ewigkeiten kein Heft mehr gelesen, aber trotzdem...

    Ups, sorry, wollte euch nicht so lange auf die Folter spannen, aber in den letzten Tagen hatte ich so viel um die Ohren, dass ich das Rätsel völlig aus den Augen verloren habe... mea culpa!


    Also, noch ein Tipp: Es ist ein Film, das Zitat ist der Anfang einer längeren Ansprache... ach ja, die Person, die das sagt, trägt eine Maske!



    Edit: .. und ich habe in der Hektik überlesen, dass die richtige Antwort dabei war. roteAmeise hat recht!


    Edit 2: Ich sollte mir wirklich mehr Zeit zum schreiben der Beiträge nehmen ... icke du hast selbstverstänlich recht, die Lösung war von dir :rose:

    Akutelles aus der Schweiz (PK mit dem Bundesrat und Daniel Koch, Leiter BAG läuft gerade noch):


    Die Intensiv-Betten sind bereits zu 80 % belegt (gibt nämlich noch andere Kranke ausser Corona-Infizierte, wer hätte das gedacht ...), die Lage im Tessin ist dramatisch. Man kann die Leute nicht in andere Kantone verfrachten weil sie nicht mehr transportfähig sind. Jetzt wird Material z. B. aus Zürich auf schnellstem Weg ins Tessin runtergekarrt. Daniel Koch hält eine generelle Ausgangssperre nicht für sinnvoll, die habe in Italien bislang auch nicht sehr viel Wirkung gezeigt (stimmt übrigens, man werfe nur einen Blick auf die Zahlen). 3888 bestätigte Infektionen, 36 Todesfälle (davon die meisten im Tessin).

    Habe mal etwas mit den Infektionsdaten (Anzahl Infektionen gemäss BAG) rumgespielt, die lassen sich schon ziemlich gut an eine Logistische Kurve anfitten - die Sättigung hat allerdings mit den 3888 von heute einen Sprung auf etwa 6100 gemacht (gestern war sie noch bei etwa 4400). Der Wendepunkt war nach diesen Daten vorgestern und die Sättigung wäre in etwa 10 Tagen erreicht... Mal sehen...

    Nöö, aber statt diesen seltsamen Aktionen hätte ich schon ein paar konkrete Ideen:

    • Fernflugreisen aus "Spaß" (worunter auch der Urlaub fällt) verbieten
    • Ölheizungen verbieten
    • Pendlerpauschale abschaffen, im Gegenzug die Steuer auf Benzin und Diesel verdoppeln
    • Die "Fehlbelegung" von Einfamilienhäusern mit 1-2 Personen verbieten (Wohnraum-Beheizung ist einer der größten CO2-Produzenten)

    Nur ein paar Ideen für den Anfang, aber Habeck hat das vielleicht alles schon auf dem Plan.


    Gruß !

    Auch wenn es politisch inkorrekt sein sollte: Kernenergie fördern. Aber nicht das alte Zeugs, dass da bei uns noch rumsteht, sondern Reaktoren mit dem Design und der Technik des 21. Jahrhunderts. Neulich hatte ich mir aus Langeweile die Netflix Miniserie über Bill Gates angesehen, in einer Folge ging es darum. Von Glorifizierung und Personenkult in der Serie mal abgesehen glaube ich schon, dass da technologisch noch viel zu holen ist - aber das ist, wie qualitativ hochwertige Bildung, eben nicht umsonst zu haben und braucht viel Geld, politischen und gesellschaftlichen Willen.

    Wir verwenden Moodle im Unterricht, für die Lernenden werden Hausaufgaben und Prüfungstermine im Kalender eingetragen. Außerdem stelle ich ihnen Material zur Verfügung, Musterlösungen, Links zu Videos oder Internetseiten usw. Die anderen Funktionen wie das Wiki oder das Multiple Choice benutze ich gelegentlich, aber selten.


    In der Schulorganisation verwenden wir Outlook, die ganze Terminplanung läuft darüber.

    Ja, wenn c&p nicht geht weil der Text nicht erkannt wird, dann OCR über das PDF laufen lassen und dann nochmal versuchen. Funktioniert zuverlässig und ist viel günstiger als ein Konverter oder Adobe Acrobat.
    Open Source Konverter sind für PDF als Quelle kaum zu gebrauchen. Pandoc ist da ein Projekt, das ich vor ein paar Jahren mal ausprobiert habe... der Output war eher mäßig. Aber vielleicht funktioniert es inzwischen besser.

    Basteln = nach meinem Verständnis praktische Beschäftigung mit einem Thema, bei der die Hände benutzt werden um im weiteren Sinne etwas herzustellen. Ich hatte @Wollsocken80 so verstanden, dass sie das in Schülerprojekten macht bzw. machen lässt und einige ihre Schüler basteln eben nicht mögen. Daraufhin hatte ich festgestellt, dass ich auch in letztere Kategorie gehören würde - eben zu einer Gruppe von Schülern, die man mit einem solchen Angebot nicht „abholen“ könnte. Weiterer Tiefsinn war damit nicht beabsichtigt.

    1. Ein Doppelfachstudium wie in Deutschland ist in dieser Form in der Schweiz nicht vorgesehen. Hier müsstest du wohl einerseits zur Studienberatung und anderseits zur entsprechenden deutschen Behörde, wenn du alle Bedingungen unter einen Hut bringen willst.


    2. Ja, man kann schon nach dem Bachelor anfangen. Die PHs raten allerdings davon ab, denn der Arbeitsaufwand ist hoch, nicht zu vergessen die Logistik. Alle, die ich kenne, waren schon mit dem Master fertig als sie an die PH sind.


    3. Wenn ich mich richtig erinnere, so um die 60 Lektionen pro Fach, inkl. Nachbesprechung. Sollte aber in den Studienbedingungen stehen.
    Du kannst aber auch schon Lehrerfahrung vor dem Abschluss sammeln - viele unterrichten schon parallel zu PH Studium. Hatte ich auch gemacht, 50% Unterricht, 50% PH (das dauerte dann entsprechend 2 Jahre).

    Für das Lehrdiplom musst du, wenn du den Master hast, ein separates Studium an einer PH machen - in deinem Fall wäre das die PH Zürich. Dieses Studium umfasst 60 ECTS und beinhaltet nur Erziehungswissenschafts- und Didaktikmodule, sowie auch ein Erfahrungspraktikum was in etwa der „Lehrprobe“ entspricht. Danach bist du fertig ausgebildete Sek 2 Lehrerin.


    Wenn du später in Deutschland unterrichten willst, musst du das Lehrdiplom auch in zwei Fächern machen (in der Schweiz kann man auch nur mit einem Fach Sek 2 unterrichten) und entsprechend ECTS im zweiten Fach haben. Anerkennung ist in der Tat Ländersache, aber da 60 ECTS umgerechnet kürzer als ein Ref in Deutschland sind, verlangen die deutschen Behörden noch Berufspraxis - zumindest in BW ist das so.

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