Beiträge von Philio

    Du bist eindeutig komisch ...

    Ich weiss 😂 Du bist auch nicht die erste, die das feststellt... 🤭

    Das eigentlich Schicke an Python finde ich persönlich die Libraries und damit verbunden die Tatsachen, dass mit einem Paketmanager wie Conda (ich nutze conda-forge) das Auflösen der Abhängigkeiten in den meisten Fällen ziemlich gut klappt - zumindest, soweit es mich betrifft.

    Im Gegensatz zu Julia, die ich von der Idee her super finde, die aber praktisch unter einem ziemlichen Entwicklungschaos zu leiden scheint - die Cummunity hat sich da anscheinend noch nicht auf einen gemeinsamen roten Faden einigen können. Jedenfalls war das so, als ich vor einem halben Jahr mal etwas probieren wollte und an inkompatiblen Paketen gescheitert bin.

    Python ist für Leute, die eigentlich keine Lust auf Informatik haben. Es hat schon einen Grund, dass es im Scientific Computing unterdessen so weit verbreitet ist. Als Naturwissenschaftlerin interessiere ich mich nicht für Code-Optimierung sondern für die Auswertung meiner Daten. Wobei in dem Bereich Fortran wohl auch nie aussterben wird

    Also ich programmiere mega gerne in Python 😇

    In C++ würde ich nichts mehr machen wollen, dazu ist mir die Sprache bzw. das ganze Ökosystem inzwischen zu Old School und meine Lieblingssprache war C++ noch nie, auch nicht, als ich vor einer gefühlten Ewigkeit (wobei... nicht nur gefühlt, ist schon fast 10 Jahre her 😅) damit noch meine Brötchen verdient habe 😂

    Wenn eine systemnahe Sprache, dann würde ich mir tatsächlich Rust überlegen. Oder abwarten, ob Google mit Carbon tatsächlich den grossen Wurf schafft.

    Fortran mochte ich immer schon gerne, da werde ich vielleicht mal wieder einen Blick einwerfen, wenn ich Zeit dazu habe.

    Darf man das fragen?

    Denkt ihr an die Schule?

    Überdenkt ihr eure Arbeit?

    Oder „schaltet“ ihr komplett ab?

    Ja

    Ja

    Nein

    Jein

    Mehr Kontext: Meine Arbeit empfinde ich nicht als Belastung, daher belasten mich auch die Gedanken an meine Arbeit nicht. Es gibt für mich also keinen Grund „komplett abschalten“ zu müssen - den gibt es während der Unterrichtszeit auch nicht. Wenn ich mich gedanklich mit meiner Arbeit beschäftigen möchte oder muss, dann mache ich das, und wenn nicht, dann nicht.

    Da bin ich schon ... :)

    Jetzt frage ich mich, ob es möglich ist und wie meine Chancen in der Schweiz zu unterrichten sind oder ob mir was fehlt.


    Kurz gesagt, dir fehlt ein abgeschlossenes Referendariat. Über den Weg der Anerkennung eines ausländischen Abschlusses geht es nicht - nachdem du keinen berufsqualifizierten Abschluss erworben hast, kann dir auch keiner anerkannt werden. Was dir anerkannt werden kann, sind deine bisher erbrachten Studienleistungen - für dich bedeutet das, dass du hier in der Schweiz an einer PH noch nachstudieren müsstest. Zumal es deine Studienfächer hier auf Sek 1-Stufe nicht als eigenständige Unterrichtsfächer gibt - beide sind in Integrationsfächer eingebunden (Biologie im Fach Natur und Technik und Geografie in Räume, Zeiten und Gesellschaften... oder so ähnlich). Ausserdem werden in der Schweiz Sek-1-Studierende in 4 Unterrichtsfächern ausgebildet, nicht nur in 2... insgesamt sind die Ausbildungswege für Sek 1 zwischen Deutschland und der Schweiz nicht sehr kompatibel. Wie es genau in deinem Fall aussieht - dazu müsstest du eine schweizerische PH kontaktieren.

    Zum Thema Mieten vs. Kaufen verweise ich mal auf ein Video von Ben Felix (dessen Videos ich allgemein für sehr empfehlenswert halte).

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Bei uns ist es eine Neujahrsfeier, sie findet immer im Januar in demselben Restaurant statt. Den Veranstaltungsraum des Restaurants haben wir dafür gemietet, es gibt jedes Jahr ein Buffet: Salat, Raclette, Dessert. Alle sind eingeladen, und ich gehe da sehr gerne hin 🙂

    Nicht speziell vor Weihnachten, aber… (aushol) persönlich bin ich nicht so der Fan von Filme schauen, ich mag lieber etwas aktiveres, z. B. ein Quiz, und bringe dann auch Schokoloade in prismaförmiger Verpackung als Preis mit 😉

    Einen Film habe ich tatsächlich einmal angeschaut (aber nicht vor Weihnachten). Mehrwert… hm, vielleicht den, dass der Film der Mathematik ein gewissen glamouröses Flair gibt - eine Kombination, die ausserhalb der Vorstellungskraft der meisten Menschen liegt 😂 Es war „21“ 😇

    Ui, weisst du noch, wo du das gemacht hast? Also war das ein frei zugängliches online Tool? Ich komme da sicher ein gutes Stück weiter rechts raus.

    Bin mir nicht mehr sicher, aber ich glaube, es war Smartvote:

    https://www.smartvote.ch/de/group/527/election/23_ch_nr/home

    Das ist noch von 2023, die aktualisieren die Fragen erst wieder, wenn Wahlen anstehen. Aber das macht ja nichts, für die eigene Standortbestimmung reicht es 🙂

    Die Anhängerschaft der SVP ist an unseren Mittelschulen im Vergleich zur restlichen Bevölkerung deutlich unterrepräsentiert, die Mehrheit findet sich aber mitnichten links sondern ganz klar in der Mitte des politischen Spektrums. Irgendwo zwischen Mitte (ehemals CVP, entspricht der deutschen CDU) und FDP.

    Ja, das kann ich so auch für meine Schule bestätigen. Nach meiner Selbsteinschätzung bin ich linksliberal - eine politische Position, von der ich dachte, dass sie de facto ausgestorben ist. Aber tatsächlich finden sich doch unter meinen Kolleginnen und Kollegen ein paar, die ich spontan auch in diese Schublade stecken würde 😉 Ohne Evidenz würde ich meinen, deutlich mehr als im Durchschnitt der Bevölkerung.

    Ah, falls es euch interessiert, mir ist gerade eingefallen, dass ich mal so eine politische Standortbestimmung gemacht habe - und ich habe sie wider erwarten auch wieder gefunden 😂

    Politische Standortbestimmung.png

    Basel ist gut für Biologie, Medizin und erstaunlicherweise auch Informatik, Chemie empfehle ich allen Zürich.

    Denjenigen, die nach der Nummer, die sie mit mir mitgemacht haben, noch Ambitionen in Richtung Uni haben (wenige, meist Medizin, Psychologie oder Wirtschaft … wobei, seit diesem Semester habe ich tatsächlich „meinen“ ersten Mathestudenten 😂), sage ich immer, sie sollen nicht an die ETH, wenn sie ihr Studentenleben geniessen wollen 😉

    Ein Freund aus meiner Jugend hat das zu spüren bekommen - er hat Physik wegen des Prestige der ETH da studiert, war aber nicht so auf der mathematisch-theoretischen Seite. Das hat sich bitter gerächt - er hat sein Diplom damals geschafft, aber er meinte, dass er mit Physik in seinem Leben nie wieder etwas zu tun haben will 😂

    Passend dazu: Für mich lohnt sich der jährliche Beitrag, den ich an den Ehemaligenverein meiner Uni zahle. Dadurch habe ich unter anderem auch Zugriff auf diverse eBook-Pakete, hauptsächlich auf das von Springer:

    https://link.springer.com

    Besonders im MINT Bereich und in Wirtschaft ist das Angebot riesig…

    Falls ihr das noch nicht kanntet, vielleicht bietet eure Alma Mater so etwas auch an?

    Ich kenne die Klientel an Berufskollegs, die ist unserer, ganz besonders denen aus dem Bereich Abendrealschule nicht ganz unähnlich ;)

    Ist auch über Ländergrenzen hinweg so 😂 Allerdings hat sich der Trend im vergangenen Jahr dramatisch von den Energys (von denen ich auch manche gerne mag 😇) zu diesem Produkt hin verschoben:

    https://www.eltonymate.com/products/

    Unglücklicherweise finde ich das Zeug auch ziemlich lecker 🤣

    Ja, mein Beitrag könnte direkt von Sabine kommen 😂 Von allen in den Medien präsenten theoretischen Physikern und Physikerinnen ist bei ihr die Schnittmenge der Ansichten mit meinen am grössten. Der nächste auf meiner Liste ist Sean Carroll, meine Schnittmenge mit ihm ist aber kleiner - witzigerweise habe ich mit ihm meistens ein Match, wenn ich mit Sabine keines habe - und umgekehrt 😂

    Das Problem mit der physikalischen Grundlagenforschung ist aber, dass es tatsächlich in der Theorie noch etwas zu holen gibt - mindestens zwei grosse Brocken, der eine ist die Quantengravitation, der andere der Messprozess. Meine Intuition, an dieser Stelle durch keinerlei Expertenwissen meinerseits getrübt 😇, ist, dass beide Probleme zusammenhängen - eine Outsideridee, die ich ähnlich nur von Roger Penrose gehört habe - von wem auch sonst 😉 … aber leider hat es der gute Roger trotz seiner beneidenswerten Genialität in vielen Fällen nicht geschafft, seine Ideen in Gleichungen zu verwandeln 😜 und in Anbetracht seines Alters ist damit auch eher nicht mehr zu rechnen …

    Wenn mir Physik schon zu „experimentell“ ist, was soll ich dann erst zu Chemie sagen? 😂 Bin tatsächlich eher Geistes- als Naturwissenschaftler - da kommt theoretische Physik noch am ehesten ran. Wenn man so die letzten Jahrzehnte in den Grundlagen der Physik so Revue passieren lässt - Stringtheorie, Loop-Quantum-Gravity , etc. - dann ist man hier von der reinen Geisteswissenschaft wirklich nicht mehr so weit weg 😂 Von der Empirik hat man sich da schon vor längerer Zeit verabschiedet 😉

    In Physik warte ich immer noch auf den Nobelpreis für Aspect und Zeilinger - der ist schon laaaange überfällig…

    Um mich mal selbst zu zitieren… schon interessant, dass ich den Clauser damals ausgelassen habe. Prophetische Fähigkeiten möchte ich nicht für mich in Anspruch nehmen, aber witzig ist es schon 😂😂

    Der Bingo-Zettel wird natürlich jedes Mal mit 9 Feldern aus einer Auswahl aus 30 Themen generiert. Da sind deine auch bei. Einzig "Kinder-/Ortszuschlag" ist per default in die Mitte gesetzt. Dann sind die Chancen größer ..... ;)

    Wollte schon anmerken, dass „Religion“ gar nicht vorkommt 😂 Gibt’s das irgendwo online? 😇

    Mich kannst du jagen mit allem, was ins Kaufmännische geht, ich bin heilfroh, dass sich genügend andere Leute dafür interessieren. Dass das nützlich ist, verstehe ich absolut nur ich kann mich null und nicht dafür begeistern.

    Als jemand, der mal eine kaufmännische Lehre gemacht hat, kann ich dich da

    sehr gut verstehen 😇 Wenn ich mich bei meinen Lernenden vorstelle, dann sage ich immer, ich hätte die Lehre gemacht, die alle diejenigen machen, die keine Ahnung haben, was sie sonst machen sollen. Bisher war es noch jedes Mal so, dass dann sofort jemand „KV!“ gerufen hat - auch und gerade in Klassen, in denen viele diese Lehre selber gemacht haben 😂😂😂

    Zugegeben, BWL und Rechnungswesen finde ich nicht so aufregend… aber VWL finde ich richtig spannend, speziell alles, was in Richtung Finanzmärkte geht. Auch alles rund um „Personal Finance“.

    Daraus lassen sich auch spannende Programmierprojekte machen, um mal wieder die Kurve zum eigentlichen Thema zu kriegen 😅 Zum Beispiel automatisierte Analyse von Kursen, Indices oder Unternehmensdaten mit Live-Daten aus dem Web und Visualisierung als Dashboard mit Dash oder Streamlit 😊

    Dein Vergleich zu Bio ist ziemlich gut, denke ich. Würde ich auch nicht unterrichten wollen 😂 Da hätte ich schon im Studium keine Chance gehabt - bin kein Auswendiglerner und diese Bücher mit 1000+ Seiten , wie Stryer oder Lodish, pro Semester reinzuziehen, wäre für mich unmöglich gewesen - von wegen Bio ist einfacher als Physik 😂 Für mich ist Bio eines der schwierigsten Fächer, die ich mir vorstellen kann.

    Technische Informatik, hmm… ja, in dieser Richtung waren tatsächlich meine Aufgaben in der Industrie, hauptsächlich Embedded Systems. Dazu muss ich zugeben, dass mich die technischen Hintergründe mal mehr und mal weniger interessiert haben. Hinderniserkennung für autonomes Fahren fand ich spannend (ja, das war damals vor über 10 Jahren schon „in“ 🤭), die Steuerung von Motoren eher weniger. Bin halt doch Theoretiker 😂 mit technischen Umsetzungen kann man mich eher nicht ködern.

    Die Studierenden kann ich deshalb gut verstehen - für Webentwicklung o.ä. muss man nicht noch die Funktionsweise von anderen technischen Systemen verstehen. BWL ist als Kombination sehr clever, wenn man an den Arbeitsmarkt denkt - Hintergrundwissen in diesem Bereich ist für viele der attraktiven Jobs wahrscheinlich nützlicher als technisches Wissen.

Werbung