Wenn die Lehrkraft zu spät kommt

  • Hallo ihr,

    bei uns gab es jetzt den wirklich seltenen Fall, dass Kollegen aufgrund einer Sperrung zu spät gekommen sind. Nun bekommen alle eine Minus Stunde angerechnet. Wie wird so etwas bei euch gehandhabt? Die Stimmung im Kollegium ist nicht mehr so gut. Auch wegen anderer Vorfälle mit der Schulleitung.
    Früher vor dem jetzigen Ereignis, hat man es als Ausnahme betrachtet, was es auch war.

    Jetzt gäbe es einen neuen Erlass von der Bezirksregierung, dass sofort eine Minus Stunde angerechnet werden muss. Von anderen Schule habe ich aber anderes gehört: also keine Konsequenz für einmaliges Zuspätkommen.

    Viele Grüße

  • Bei uns gibt es bei einmalig auch kein Konsequenz, wenn das häufig passiert, dann sagt die Schulleitung evtl. etwas, aber was ist die Konsequenz, wenn man da Minusstunden bekommt?!?


    Richtig, man meldet sich dann das nächste Mal einfach für den ganzen Tag krank, haben wir viel weniger von!

  • Das Wegerisiko liegt beim Arbeitnehmer, das ist bei Lehrkräften auch nicht anders als bei allen anderen Beschäftigten. Dass Arbeitszeit nicht als abgeleistet angerechnet wird, wenn man zu spät erscheint, ist rechtlich auch nicht zu beanstanden. Bei höherer Gewalt bleibt es dabei, in anderen Fällen (und dazu gehört auch, wenn ich mich auf eine bekannte Baumaßahme nicht einstelle und darum zu spät komme), kann auch bei Angestellten eine Abmahnung und bei Wiederholung die Kündigung erfolgen, bei Beamten entsprechende disziplinarrechtliche Maßnahmen.

  • Rein rechtlich ist das schon klar. Aber es war eher die Frage an die aktiven Lehrkräfte, wie es konkret bei ihnen gehandhabt wird. Da bei uns sonst nie jemand zu spät kommt, ist es als Gängelung der Stundenplanmacher empfunden worden. Vor allem: gibt es ein neues Gesetz? Neue Regel?

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