Coaching einer Sonderpädagogin

  • Hallo liebe Kollegen,

    ich suche eine Person, die sich vorstellen könnte mich ca. 5 Stunden (max. 10 Stunden) in meiner Vorbereitung für die Zwischen- und Endprüfung zu unterstützen. Ich habe immer wieder Probleme im Finden geeigneter Grobziele u.v.m... für diese zwei sehr wichtigen Prüfungen möchte ich mir daher nochmal Unterstützung suchen. Das ganze soll nicht unentgeltlich sein.

    Ich arbeite im Bundesland M-V, falls das wichtig sein sollte. Online Gespräch sind jedoch möglich.


    Liebe Grüße

  • Fragen, die du öffentlich machen kannst, kannst du im Forum stellen. Hier hast du gefühlte 1000 Coaches. Ok, manchmal sind die Antworten unbequem, wirken auf dich vielleicht überheblich oder unverständlich. Aber jeder hat seine Ecken und Kanten, so wie du auch.
    Vielleicht hilft das aber schon, die Fragen, die du nicht öffentlich machen willst, zu konkretisieren.

    Sag mal was zu deiner Schulform und den Problemen, denen du dich gegenüber siehst und die für dich nicht lösbar erscheinen.

    Planung ersetzt Zufall durch Irrtum. :P

    8) Politische Korrektheit ist das scheindemokratische Deckmäntelchen um Selbstzensur und vorauseilenden Gehorsam. :whistling:

    Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen.

  • Ich würde mich freuen, wenn sich da jemand findet, der es mit mir gemeinsam bespricht und mich im besten Fall unterstützt.

    Vielleicht meldet sich ja doch noch jemand. :)

    Liebe Grüße

  • Ich kann mir das auch nicht vorstellen aus verschiedenen Gründen (Welcher Geldbetrag sollte das sein und was für eine Verantwortung übernimmt man dann? Vielleicht erzähle ich dir Käse, der für dein Bundesland nicht gilt usw.).

    Frag doch lieber konkrete Fragen und dann können mehrere Leute ihren Senf dazugeben und du kannst überlegen, was du davon umsetzen willst.

    Einmal editiert, zuletzt von Quittengelee (30. September 2026 14:25)

  • Ich möcht in meinem nächsten Unterrichtsbesuch die Frustrationstoleranz durch das Anwenden kognitiver Regulationsstrategien steigern. Nun stehe ich vor der Herausforderung, wie ich das sichtbar mache. Reicht es, zu sehen, dass die Schüler*innen Teile der Strategien anwenden? Was braucht es unbedingt, damit ich am Ende sagen kann, das Ziel wurde erreicht. So in diese Richtung gehen die Fragen, die ich habe.

  • Um welche Förderschulart und welche Klassenstufe geht es? Willst du innerhalb des Fachunterrichts für ein bestimmtes Kind eine Technik einführen? Oder soll es das Stundenziel für alle sein, diese Technik zu erlernen? Im ersten Fall hättest du ggf. die Besonderheit, dass das Ziel überhaupt nicht beobachtbar sein könnte, weil das Kind kein Problem hat und super mitmacht.

    Zielerreichung überprüfen geht grundsätzlich am besten, wenn es so spezifisch wie möglich formuliert ist und beobachtbar. Außerdem braucht man die Lernvoraussetzungen, damit man es genau abstimmen kann. Was muss man schon können, um diesen Schritt zu erwerben? Das kann in einer Unterrichtsstunde ja bloß ein kleiner Schritt sein, "Frustrationstoleranz" erlernt man nicht in 45 min.

  • Ich bin an einer Förderschule für Verhaltensauffällige Kinder. Somit wird es auch das Grobziel der Unterrichtseinheit sein und dennoch muss ich in meiner Stunde ja für die Prüfer sichtbar machen, dass ich da bereits etwas geschafft habe... Bei uns steht das fachliche an zweiter Stelle. Im Prinzip bringe ich den Kindern die Techniken als fachlichen Bestandteil bei und baue das ein in den eigentlich Fachunterricht. In meinem Fall Sachkunde. Wir werden experimentieren, so der Plan. Ich gehe davon aus, dass dabei nicht immer alles gleich klappt und sie daher auch Frust erleben.

  • Das klingt nach Klasse 2-4. Gehst du beim Experimentieren davon aus, dass die Experimente nicht klappen oder dass die Zusammenarbeit nicht klappt oder die Schüler sich nicht darauf konzentrieren können? Das Problem ist erst einmal vielschichtig und das wäre einzugrenzen und die einzelnen Schwierigkeiten zu definieren. Dann müsste man sich überlegen, was man konkret hier machen kann.

    Ich kann es jetzt nur von der Grundschule aus schreiben.

    Letztendlich müsstest du in meinen Augen die Einheit so planen, dass die Schwierigkeiten schrittweise gesteigert werden. In der Grundschule mache ich z.B. erst einmal Partnerarbeit, bevor ich Gruppenarbeit machen lasse. Auch bei der Gruppenarbeit gibt es Unterschiede in der Herausforderung. Oder es gibt erst einmal einfache, machbare Experimente, wo sie die Regeln des Eperimentierens lernen. Letztendlich müssen - ich schreibe jetzt für die Grundschule - alle Methoden eingeübt (und reflektiert) werden. Vom einfachen zum schweren. Für mich wäre das in der Grundschule vor allem ein Methodenproblem. Oben drauf käme in der heterogenen Grundschule der Umgang mit verhaltensauffälligen Schülern. Doch da ist der Umgang eher individuell.

    Es wäre gut, wenn du die Klassenstufe und das Thema nennst, dann kann man etwas dazu schreiben. Der Inhalt des Lehrplans wird sich ja nicht zu sehr von der Grundschule unterscheiden.

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