Beiträge von DeadPoet

    "Ich finde ... Weidel nicht rechtsextrem."


    Ich finde Schokoeis lecker, aber das hat für eine politische Diskussion wenig Bewandtnis. Was man findet, ist da unerheblich. Ich hab Dir jetzt schon mehrfach den Beweis fast unter die Nase gehalten.

    Wenn Du fragst, wie Du beweisen sollst, dass Weidel nicht rechtsextrem ist ... eben genau das ist aber Deine Strategie umgekehrt. Die anderen sollen immer beweisen und Du weigerst Dich, auch nur ein wenig eigene Mühe zu verwenden..

    Ich hab immerhin schon Anhaltspunkte dafür geliefert, dass sie es ist. Von Dir kommt da aber wieder wenig.

    Du hast behauptet, in der AfD gäbe es auch viele anständige Konservative.

    Beleg fehlt, weil Du da eigentlich keine Leute kennst.

    Du hast behauptet, die AfD wäre bzgl. Klima und Migration eine echte Alternative für viele Wähler.

    Beleg fehlt, weil Du dich eigentlich gar nicht mit der AfD beschäftigst.


    Du behauptest, Weidel wäre nicht rechtsextrem.

    Ich möchte EINMAL, dass Du Dich wenigstens im Ansatz selbst informierst und habe Dir Hilfestellung gegeben.

    Aber Du bist einfach zu bequem, Dich zu informieren (siehe auch bzgl. der Leute in der AfD, des Programms usw). Du behauptest ständig Dinge über die AfD, die Du dann nach eigener Aussage gar nicht weißt. Du unterstellst ständig Leuten, die über die AfD - durchaus fundiert - etwas sagen, dass sie nur "behaupten" würden, lieferst aber selbst keinerlei Butter bei die Fische ... Aus meiner Sicht machst Du Dich hier absolut lächerlich, aber nur zu.

    Nö, weil DU bisher ALLES schuldig geblieben bist und Dich ständig erst aus dem Fenster lehnst und dann hinter Unwissen versteckst. Such Dir mal selbst.

    Klärst du mich dann noch auf was Weidel rechtsextrem macht?


    Google ist Dein Freund ... aber ich helfe Dir etwas: "Alice Weidel und Götz Kubitschek" zum Beispiel ... man könnte auch "Alice Weidel rechtsextreme Zitate" eingeben ...

    Du verfolgst die AfD nicht, behauptest aber ständig Dinge über sie.

    Du kennst kaum Politiker der AfD, behauptest aber, das wären viele anständige Konservative dabei.


    Nein, wer glaubt, im Nationalsozialismus ernsthaft sozialistische Programme zu sehen hat in Geschichte gepennt.

    HJ und BDM SOZIAL ausgerichtet? Ist es sozial die Kinder zum Bespitzeln der eigenen Eltern zu ermutigen? Über die HJ und den BDM zu schreiben, sie hätten sozialer Ungleichheit entgegen gewirkt ist ungefähr so, wie wenn man schreibt, durch einen zünftigen Krieg würde man Überbevölkerung vermeiden ...


    8(!!) BIS 10 Prozent ... das glaube ich nicht nur, für 10% und mehr Antisemitismus in der Bevölkerung gibt es genug Studien.

    Die Studie hat ja viel Kritik eingesteckt. Finde die ebenfalls sehr schwammig. Da werden Schlüsse gezogen aus wirklich teils unscharfen Aussagen. Am Ende ist wieder die Frage was ist rechtsextrem. Jemand der schon sagt dass manche Ausländer, die hier her kommen, nur an unserem Geld interessiert sind? Da ist die Studie extrem schwammig. Ich kenne nicht viele Afd Politiker. Muss ich passen. Aber kann zumindest bei der Weidel oder Meuthen jetzt keinen Rechtsextremismus erkennen.

    a) Irgendwie eine recht interessante Aussage für jemanden, der ständig postuliert, in der AfD gäbe es auch viele anständige Menschen.

    b) Vielleicht über Weidel noch einmal genauer informieren? Glaubst Du, Meuthen wird im Winter noch Parteichef sein, oder überhaupt in der AfD?

    c) was ist rechtsextrem? Ist Verharmlosung des Nationalsozialismus rechtsextrem? Ist blanker Antisemitismus für Dich rechtsextrem? Ist die Aussage, es gäbe wertvolles und unwertes Leben rechtsextrem? Denn dann brauche ich die Leipziger Studie nicht, da gibt es genügend andere, die 8-10% der Bevölkerung solche Gedanken attestieren.

    Die Afd schreit halt am lautesten. Die FDP ist ja beispielsweise sehr restriktiv auch beim Thema Asyl. Aber wenn man die drauf anspricht, werden die dann aus Furcht davor zu Nahe an die AFD gestellt zu werden, schnell kleinlaut und rudern zurück. Das verschreckt dann auch die Wähler. Die FDP will ja eigentlich auch die CO2 Steuer nicht erhöhen, abschaffen aber auch nicht. Das traut man sich dann doch nicht. Wer also die CO2 Steuer nicht möchte, hat eigentlich keine andere Möglichkeit. Ist man deswegen direkt rechtsextrem? Man kann natürlich fragen, ob er bereit ist all die anderen Punkte der AFD dafür in Kauf zu nehmen.

    Am Ende braucht man meiner Meinung nach rechts der Mitte wieder eine breitere Aufstellung. Links hat man ja deutlich mehr Auswahl heutzutage. Rechts bleibt immer nur FDP und Afd stehen. Wobei die FDP sich auch im Zweifel eher in die Mitte zurück zieht.

    Um zum Thema zurück zu kommen: Ich glaube es gibt da viele Wähler, die vor 20 Jahren noch CDU gewählt haben, die man nicht jetzt stigmatisieren sollte. Den harten Wählerkern der Extremen gibt es. Da ist Mühe vergebens. Aber man sollte die anderen "normaleren" Wähler nicht übersehen

    Mag sein ... nur sind wir halt jetzt 20 Jahre weiter. Wollen wir es als normal empfinden, Kindern Ohrfeigen zu geben, nur weil das vor 20 Jahren üblich war?


    Und nochmal: 10% hat die AfD im Moment. Ich denke nicht, dass das viele "normalere" Wähler drin sind - das IST der harte Wählerkern der Extremen (give or take 2%).


    Beleg: https://www.boell.de/sites/def…ragebogen_-_tabelle_3.png

    (dabei jetzt bitte beachten, dass die Aussagen, die da von 8-10% für gut befunden werden, in Meinen Augen ohne jede Diskussion rechtsextrem sind - da geht es nicht darum, wie man zur Einwanderung steht).


    Wir können aber gern mal das Experiment machen: Nenne mir einen AfD Politiker von bundesweiter Bedeutung, der für Dich zu den "normalen Menschen mit konservativer Haltung" gehört.

    Gekonnt die Insider ignoriert, die aus der Partei aussteigen und vor dem Extremismus in der Partei warnen.

    Gekonnt ignoriert, dass die anderen Parteien durchaus unterschiedliche Ansätze (auch bei Migration und Klima haben), damit man der AfD ein (positives?) Alleinstellungsmerkmal auf die Fahnen schreiben kann.


    Ja, mag sein dass die AfD für "diese" Wähler die einzige "Alternative" ist, aber "diese Wähler" (ca. 10%) sind nicht einfach nur mit der Klimapolitik der anderen Parteien unzufrieden. "Diese Wähler" treibt zum größeren Teil etwas anderes ... und das ist inzwischen nicht einmal mehr unter ein Deckmäntelchen versteckte Intoleranz.

    Es haben über die letzten Monate hinweg viele die AfD verlassen, weil sie ihnen zu extrem wurde (vgl. der AfD-Mann, der unter den Pseudonym Ferdinand Schwanenburg kürzlich das Buch "Machtergreifung" raus brachte). Wer da jetzt noch drin ist, den kann ich einfach nicht mehr als "normalen Menschen mit konservativer (rechter) Haltung" sehen.

    Meine Schulzeit war sehr schön. Viele, viele Gründe ... aber mir blieben besonders die letzten beiden Jahre Oberstufe so positiv im Gedächtnis, weil die Lehrkräfte uns als erwachsene Menschen sahen und uns unsere Fehler machen ließen. Kein Überbehüten und jeden Fehler um jeden Preis vermeiden, sondern Eigenverantwortung geben und auch mal auf die Nase fallen lassen.


    Viele LehrerInnen standen Absenzen in der Oberstufe sehr großzügig gegenüber. Der Satz "Sie wollen ein Abitur, sie müssen die Klausur schreiben und mit der Note leben können" fiel häufiger. Ich hatte das Gefühl, nun für mich selbst verantwortlich sein zu dürfen. Ich konnte blau machen (die 6. Stunde Englisch am Montag musste häufiger dran glauben), aber wenn ich dann mit den Noten in der Klausur nicht so ganz glücklich war (was in Englisch nicht vor kam), wusste ich halt auch, dass ich bei mir ansetzen musste.

    Wir hatten gestern Personalversammlung als Videokonferenz weil die SL uns mitgeteilt hat, dass so eine "Veranstaltung" in Präsenz nicht ginge ... aber unser Personalfest in zwei Wochen geht ... (ok, machen wir auch draußen, wenn das Wetter passt).

    Persönlich hätte ich mit der Impfpflicht kein Problem (bin ja schon geimpft).


    Ich hätte auch ganz allgemein mit einer Impfpflicht kein Problem.


    Aber: Ich hätte allgemein ein Problem mit einer Impfpflicht NUR für LehrerInnen und ErzieherInnen.


    - es gibt genügend andere Berufsgruppen, die für so eine Pandemie eine größere Rolle spielen (sagen nicht soooo viele Studien, dass Schulen kein Pandemieträger sind? Achso ... nur wenn es darum geht, sie nicht schließen zu müssen ...)


    - es bringt mMn nicht so viel, wenn nur die Erwachsenen in solchen Einrichtungen geimpft sind. Kinder erkranken zwar wohl nicht so schwer, können das Virus aber dennoch weiter geben und über long Covid Folgen bei Kindern weiß man auch nicht so viel. Außerdem unterrichte ich nicht nur "Kinder", sondern auch Jugendliche und junge Erwachsene. => Wenn, dann Impfpflicht für alle an der Schule (zumindest an weiterführenden Schulen). Und da gibt es dann wieder andere Gründe, warum man dagegen sein kann.

    Man könnte mir gar nicht so viel zahlen, dass ich SL machen würde. Damit es keine Missverständnisse gibt: eine gute SL ist nicht mit Gold aufzuwiegen. Leider gibt es nicht nur gute.

    Hauptgrund: Ich bin Lehrer geworden, weil ich mit Kindern und Jugendlichen arbeiten wollte (will) ... jede Minute, die ich nicht unterrichte, sondern Verwaltungsaufgaben machen muss, widerspricht dieser Motivation.

    Und: ich will auch noch Freizeit haben (hat man als Vollzeitlehrer mit Korrekturfach und ständigen Oberstufenkursen eh wenig) ... die Abende auch noch an der Schule verbringen? Nein, danke.

    Eine Schülerin hat sich vor kurzem im Unterricht übergeben ... nein, ich gehe nicht davon aus, dass es an mir oder am Thema lag, eher an der Hitze im Klassenzimmer und der Maskenpflicht.

    Da ich schon beim Geruch von Erbrochenem auch zur Übelkeit neige ... war das recht anstrengend (auch für den Rest der Klasse).

    War zwar gestern ... hab ich aber in der Intensität noch nie erlebt ... Doppelstunde Englisch 10. Klasse am Nachmittag (15.15-16.45), heiß und stickig im Klassenzimmer ... und ich musste die SchülerInnen am Ende fast zum Gehen auffordern, weil sie sich so vertieft mit einer amerikanischen Kurzgeschichte, deren Interpretation und einem möglichen Ende beschäftigt haben. Die hatte das echt gepackt und für mich die Rückmeldung, dass ich bei Auswahl der Geschichte und Hinführung etc. wohl viel richtig gemacht habe und vielleicht, vielleicht bei ein paar SchülerInnen eine bessere Beziehung zur Literatur geschaffen habe ... (vielleicht lag es auch daran, dass eine Interpretation der Geschichte darum geht, wie wichtig es ist, etwas zu haben, worauf man sich freuen kann ...)

    Mir scheint es, als würden viele unserer Eltern die Schreiben gar nicht wirklich (oder auch überhaupt nicht) lesen. Das KANN daran liegen, dass es ihnen schwer fällt, sie zu verstehen (wir haben durchaus viele Kinder, deren Elternhaus nicht Deutsch als Muttersprache hat. Ich glaube, dass die "Bemühungen" von Schule zu Schule verschieden sind, denn es liegt an der Schulleitung (und ggf. den Lehrkräften), wie Elterninformationen formuliert sind.

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