Beiträge von DeadPoet

    Warum wird nicht einfach mehr und früher geheizt, wenn so viel gelüftet wird? Das ist zwar umweltschädlich, aber meiner Meinung nach die beste Option. Noch mehr Ausfall (selbst wenn dann ändere Ferien verkürzt werden) ist doch keine Lösung.

    Weil das die Heizungen nicht schaffen, wenn alle 20 Minuten gelüftet wird.


    Ich habe, als ich die Nachricht das erste Mal hörte, gedacht, dass das vorgeschlagen wird, weil man um Weihnachten rum mit noch höheren Infektionszahlen rechnet. Aber wenn es um die Kälte durch Lüften im Klassenzimmer geht, muss ich anmerken, dass dann von Mitte November bis Mitte März Ferien sein müssten (jedenfalls in meiner Gegend).

    Kann man die fehlenden Eigenschaften / Werte nicht gerade ganz gut mit Fußball vermitteln ... Regeln einhalten, Respekt, wer mault kriegt gelb usw.

    Auch in Verbindung mit schriftlichen Tests über diese Regeln.

    Da würde ich ansetzen, um erst einmal die Klasse in den Griff zu kriegen.

    Ich halte so viel Abstand, wie ich kann. Bei Klassen von ca 30 SuS sind 1,5m allerdings kaum möglich (erste Bank mit SuS steht fast direkt vor mir). Manchmal muss ich auch näher an die SuS, weil ich sie sonst gar nicht verstehe (manche tragen noch Maske, siehe oben ... oder der Lärmpegel ist so hoch, siehe unten) ... oder ich will mal einen Blick in ihr Heft werfen.


    Lüften: ich versuche im Moment noch, die Fenster offen zu lassen ... aber ... es wird kälter, am Freitag hat es so geregnet, dass wir die Fenster schließen mussten, da sonst wirklich Überschwemmungen im Raum entstanden wären. Und: Wir haben einerseits "entzerrte" Pausen (bedeutet, dass von 9.30 bis 11.00 immer Klassen in der Pause sind) und dadurch auch mehr Lärm vor den Klassenzimmern (und noch mehr, wenn die Fenster offen sind) ... andererseits haben wir auch Baustelle an/in der Schule (Sanierung) und oft muss ich die Fenster schließen, weil direkt vor den Fenstern lärmintensive Arbeiten durchgeführt werden.

    Ganz persönlich (und sicher nicht für alle gleich): Ich bin mit meinem Gehalt absolut zufrieden, auch wenn ich viele Arbeitsmaterialien selbst finanzieren muss. Man darf nicht vergessen, dass man - anders als manche vergleichbare Jobs in der Wirtschaft, die evtl. besser bezahlt werden - keinen "Knick" durch (mehr oder weniger kurze) Arbeitslosigkeit fürchten muss und im Ruhestand mit der Pension auch nicht so schlecht da steht.

    Gerade jetzt ... ich muss nicht in Kurzarbeit, krieg mein volles Gehalt, muss nicht um meinen Job fürchten. Zusatzbelastung durch Präsenz- und Online-Unterricht? Ja, aber wenn ich ehrlich bin weniger als man erst denken würde.

    Die Studie ist zwar nett, wurde aber von der GEW finanziert. Zudem sollten Lehrer selbst ihre Arbeitszeit protokollieren, was das Ergebnis natürlich extrem verzerren dürfte. (Das ist jetzt keine Kritik an dem Ergebnis sondern eine Kritik an der Methodik, welche das Ergebnis verfälscht).

    Nur kommen im Prinzip alle Studien zu diesem Ergebnis, egal, wer finanziert (und der Staat finanziert keine - warum wohl?).

    Ich habe z.B. nicht das Gefühl, dass alleine die fachlichen Aspekte eine Rolle spielen. Ich möchte aber im Internet diesmal nicht darauf eingehen, wieso ich zu diesem Gefühl komme (und denke, dass ich bisher nicht als Hysteriker in Erscheinung getreten bin). Übrigens: zwischen "verunsichert" und "Panik" besteht doch ein Unterschied.

    Ja, wenn man alles im Umkreis von gefühlt 10 km um eine infizierte Person herum in Quarantäne schickt, kann das wohl so sein. Ob das sinnvoll ist, ist natürlich eine andere Frage.

    Die Aussage ist jetzt extrem undifferenziert - siehe mein Zitat aus der Presse weiter oben.

    Ich lese gerade:

    "Nach einem positiven Corona-Test müssen zwei Lehrer des xxx- Gymnasiums in xxx die kommenden Tage in häuslicher Quarantäne verbringen. Beide zeigen keine Symptome. “Da das geltende Hygienekonzept konsequent umgesetzt wurde, können die von ihnen unterrichteten Klassen weiter am Präsenzunterricht teilnehmen”, heißt es in einer Mitteilung des Landratsamtes xxx.

    Das Gesundheitsamt kontaktiert nun das weitere Umfeld der Betroffenen und leitet im Bedarfsfall weitere Maßnahmen ein. Das restliche Lehrerkollegium soll Anfang kommender Woche im Zuge einer Reihentestung routinemäßig untersucht werden."


    Also zwei Lehrer infiziert, die Klassen, die sie unterrichtet haben, gehen weiter zur Schule, ebenso alle Kolleginnen und Kollegen. Nächsten Montag (im günstigsten Fall) neue Reihentestung und dann nach einigen Tagen ein Ergebnis. Erscheint das jetzt nur mir etwas optimistisch? Zu glauben, die beiden Lehrer hätten niemanden angesteckt / man hätte jetzt noch eine Woche Zeit, neu zu testen und das Ergebnis abzuwarten?

    Ich hätte eigentlich gedacht, dass man in so einem Fall zumindest die unterrichteten Klassen in Quarantäne schickt?

    Für die BRD kann ich nur Statistiken für das Alter der Erkrankten finden, die Jugendliche ab 15 und Erwachsene bis Mitte 30 in einen Topf werfen (die Gruppe macht einen ganz schönen Teil der Erkrankten aus, aber lässt keine Schlüsse auf Schule zu.

    Für die Schweiz hab ich Statistiken gefunden, wonach der Prozentsatz der Erkrankten im Schulalter 5-6 % beträgt ... damit wäre Schule eher weniger relevant, oder?

    Nein, aus eigener Erfahrung: Der Wert über 50 wird als "KANN"-Bestimmung aufgefasst, die zuständigen Behörden (Gesundheitsamt etc) entscheiden nach Lage vor Ort ... (sonst hätten wir dieses Schuljahr erst gar nicht mit ganzen Klassen starten dürfen).

    Ich bin gespannt, wie sich die Zahlen entwickeln. Aber auch Reiserückkehrer haben Kinder an unseren Schulen ... ich hoffe, die haben sich dann wirklich alle testen lassen und bleiben wenn nötig in Quarantäne. Ich hab da schon Dinge erlebt ...

    Naja die Maßnahme Landshuts mit Masken für Grundschüler ist ja auch nicht gerade inspirierend. Auch in Landshut sollen es vor allem Rückkehrer vom Balkan sein ... Das mit den Plänen und dem Wert des Papiers auf dem sie stehen sehe ich ähnlich.

    Montag: (über)lange Konferenz komplett mit Maske

    Dienstag: 5 Unterrichtsstunden durchgehend mit Maske, davon 2 als Klassleiter in einer Einführungsklasse (heißt, die SuS sind komplett neu bei uns, obwohl 10. Jahrgangsstufe) => unheimlich viel geredet

    Mittwoch: 5 Unterrichtsstunden mit Maske, davon 2 wieder als Klassleiter. Als Sahnehäubchen gab es - gerade als ich den Neuen das Verhalten im Brandfall erklären wollte - Feueralarm (keine Probe, Feuerwehr kam mit Blaulicht und schwerem Gerät).

    Wir werden gerade saniert (gerade? seit 6 Jahren) und in der 3. und 4. Stunde war Unterricht kaum möglich, weil gebohrt wurde (gefühlt mit einem 4 Meter großen Bohrer).


    Gut, dass die eigentlich in der ersten Woche geplanten Fachsitzungen wegen der Pandemie ausfallen ...


    Ja, ich bin platt und etwas genervt.

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