Beiträge von Anna Lisa

    An der Situation stört mich viel mehr das du mit Magen-Darm 5 Tage zur Schule gegangen bist. Wenn du krank bist bleib bitte einfach zu Hause! Gerade sowas braucht der Planer dann auch nicht wenn du andere ansteckst.

    Ansonsten: Haken hinter, Krankentag stehen dir zu und fertig ist.

    Danke. Ich muss nur in die Nähe von Personen mit Magen-Darm kommen und schon liege ich eine Woche flach. Das nützt dem Vertretungsplaner dann auch wenig.

    Magen-Darm ist hochansteckend! Wenn du Pech hast, legst du das halbe Kollegium plus ein paar Dutzend Schüler flache.

    Die betroffenen Kolleginnen haben hier aber nicht einfach "nur" aus versehen (eher: schuldlos) jemanden überfahren, sondern waren betrunken, zu schnell oder irgendwie anders fahrlässig unterwegs, um in dem Bild zu bleiben, sonst wäre es kein schuldhaftes Versäumnis gewesen für das die beiden verurteilt worden sind.

    Hast du das gleiche Mitgefühl auch mit einem alkoholisierten Autofahrer, der bei einem Unfall den Tod eines Kindes verschuldet?

    Na ja, das ist ja jetzt ein krasser Vergleich. Finde ich nicht passend.

    Auch wenn ich mit meinem Auto - aus Versehen - jemanden überfahre, der dann tot ist, bin ich natürlich schuldig, ganz klar. Trotzdem habe ich ja Gefühle und bin ein Mensch, der noch viele Jahre weiter leben muss - mit dieser Schuld. Vermutlich brauche ich dann auch Hilfe in Form einer Therapie. Ich kann mich ja schlecht umbringen.

    Warum darf man darüber nicht sprechen? Natürlich würde ich das nicht mit Betroffenen / Angehörigen / Leuten, die das Kind kannten tun. Das ist klar.

    Unabhängig von der Schuldfrage und der juristischen Beurteilung: Was ich mich frage, ist, wie es den beiden Lehrerinnen jetzt geht? Kommen sie mit dem Erlebten klar? Geben sie sich vielleicht moralisch doch die Schuld? Sind sie arbeitsfähig?

    Ich kann mir gar nicht vorstellen, in so einer Situation an meiner alten Schule weiterzuarbeiten, auch noch in der selben Klasse, in der alle Kinder Zeuge dieses Vorfalls waren.

    Weiß man da etwas?

    Wieso bereitet ihr keinen Unterricht vor oder korrigiert in "Freistunden"? Ich hab da keinen Nerv, Sport zu machen oder irgendwas. 45 min sind doch schnell rum.

    Mein Material steht zu Hause und ich kann mich echt nicht konzentrieren, wenn 1000 Leute neben mir, vor mir und hinter mir laut quatschen. Wir haben 1 LZ für 140 Kollegen.

    Ist jedenfalls nie auch nur annähernd so effektiv wie zu Hause.

    Wieso bereitet ihr keinen Unterricht vor oder korrigiert in "Freistunden"? Ich hab da keinen Nerv, Sport zu machen oder irgendwas. 45 min sind doch schnell rum.

    Ich habe halt nicht immer was zu korrigieren, nur in Klausurphasen. Die meisten Wochen des Jahres eben nicht.

    Montags z.B. habe ich 3 Freistunden. Nicht am Stück. Die gehen nicht schnell rum

    Solche Dinge kaufe ich am Wochenende und in der Woche nur noch Frisches nach, das dann nicht unbedingt gekühlt werden muss. 2mal pro Woche Großeinkauf ist ja irgendwie nicht besonders effizient, da mache ich lieber einen sehr goßen und dann einen kleinen Einkauf.

    Am Wochenende gehe ich gar nicht einkaufen. Da habe ich frei.

    Ich mach 2x pro Woche Großeinkauf. Meine Familie scheint verfressen zu sein . :essen: Wir haben aber auch 2 männliche Teenies und kochen 7x die Woche frisch (außer wenn es Pizza gibt ;))

    Einkaufen heißt ja nicht zwingend Lebensmittel. Ich habe schon Schuhe und Fahrräder eingekauft :D

    Bei 2 oder mehr 3 Freistunden kann man auch schon Sport machen. Ich war schon im Fitnessstudio sowie Laufen in meinen Freistunden, dann ist es wirklich frei.

    Ich brauche schon 20 Minuten bis in mein Fitnessstudio, da geht 1 Freistunde für die Fahrt drauf. Funktioniert also nur bei 3 Freistunden am Stück.

    Gefrierschrank und Kühlschrank mit Gefrierfach. :handschlag:

    (Aktuell ist mindestens Speiseeis und mein Mittagessen für morgen drinnen. Bevor jemand sich entsetzt, wir haben 2 Kühlschränke, in einem sind nur Lebensmittel (z. B. Kokosfett und div. Speiseöle für Versuche).)

    Wenn ich von TK Ware rede, dann von z.B. 4 Pizzen + Gemüsebeutel etc. Das ist ja voluminös, das passt in kein Gefrierfach eines Kühlschranks

    Ich gehe nur recht selten in "Freistunden" einkaufen (hatte tatsächlich in den letzten Schuljahren zum Glück gar keine Hohlstunden). Meine Einkäufe erledige ich - wenn notwendig - normalerweise auf dem Heimweg von der Schule. Ansonsten machen mein Mann und ich (oder nur einer von uns) freitags oder samstags einen "Wocheneinkauf" oder mein Mann geht auf dem Heimweg einkaufen, wenn wir "unter der Woche" noch etwas brauchen. Muss ja nicht immer ich erledigen ;) .

    Wir haben aber auch in jedem unserer Lehrkräftezimmer eine Küche oder Küchenecke mit Kühlschrank, teilweise auch mit Tiefkühlfach. Da ist genug Platz, um Einkäufe unterzubringen.

    Habt ihr denn in der Schule gar keinen Kühlschrank? Wenn nicht: Wo lagert ihr denn Milch für den Pausenkaffee, von Zuhause mitgebrachtes Mittagessen u. ä.?

    Wie haben nur einen Mini Kühlschrank im einzigen LZ. Der ist halt schon belegt dann von Kollegen und da passt nur ein Bruchteil der Lebensmittel für meine 4-köpfige Familie rein. Ich gehe auch nur 2x die Woche einkaufen, da kommt viel zusammen.

    Ich finde eine Verteilung über die Woche angenehm. Da ich per Fahrrad an die Schule kann, ist das also nicht das Problem.

    Was ich wirklich nicht haben kann, sind mehrere einstündige Hohlstunden über einen Tag verteilt. Wenn das an zwei oder drei Tagen passiert :autsch: .

    Bei längeren Hohlstunden kann man nämlich sinnvoll reagieren; einkaufen, was essen gehen (also daheim), Unterrichte vorbereiten, Klausuren korrigieren.

    Einstündige Hohlstunden sind dagegen pure Zeitverschwendung

    Ich lese immer wieder, dass Kollegen in Freistunden einkaufen gehen.

    Wie macht ihr das mit der Kühl - und TK Ware? Die kann doch nicht so lange im Auto lagern. Kauft ihr so etwas gar nicht?

    Ich habe das immer auf meinem Einkaufszettel stehen.

    Schwimmen sollte wie ein letztes Kindergartenjahr verpflichtend sein. Schwimmen ist eine Basiskompetenz die jedes Kind können muss.

    Kinder sollten die Grundstile B, R, K lernen und in tiefem Wasser tauchen können.


    Aber wie immer eine Frage des Geldes. Am Ende ist es wie immer im Leben; diejenigen die den Willen haben (und finanzielle Möglichkeiten) fahren ihre Kinder auch zu weiter entfernten Schwimmkursen. Diejenigen die das nicht haben, stehen weiter an der Seitenlinie.

    Schulischer Schwimmunterricht kann einen über z.B. zwei Jahre wöchentlich stattfindenden Schwimmkurs nicht ersetzen. Man müsste Entscheiden was Priorität hat; und von allen Sportarten ist Schwimmen diejenige, die lebenswichtig ist. Denn die meisten gehen gerne ins Freibad, See, Meer.

    Genau wie Rad fahren. Können auch nicht alle Kinder

    PS: Mir ist dabei - wie wahrscheinlich allen hier - auch klar, dass das auch sehr von den konkreten Gruppen und Altersstufen abhängt. Meiner persönlichen Einschätzung nach lässt sich eine Fahrt einer Grundschulklasse mit Übernachtung z.B. wirklich nicht mit nur 2 Personen abdecken, auch wenn das in der Praxis sicher nach wie vor vorkommt. Unsere Grundschule hier fährt daher grds. nur mit mind. 3 Personen.

    Fahrten mit älteren Schülern wiederum lassen sich dann mit 2 Personen abdecken, wenn Aktivitäten und auch unbeaufsichtigte Freizeiten integriert werden können, die die zwischenzeitliche Aufsicht stark reduzieren oder gar unnötig werden lassen. Wir hatten auch schon einmal eine Fahrt mit 2 Klassen und - aufgrund kurzfristiger Erkrankung - nur 3 Lehrkräften durchgeführt (natürlich schriftlich dokumentiert vorab remonstriert ;) ). Dies war dadurch stark erleichtert, dass wir vor Ort noch Teamer für die Aktivitäten hatten und durch ein eng begrenztes Gelände sehr einfache Aufsichtsverhältnisse vorlagen. So konnten sich zu jedem Zeitpunkt 1 oder 2 Lehrkräfte in Absprache untereinander zurückziehen. Das war vorher bereits klar, sonst hätten wir diese auch nicht durchgeführt.

    Mit anderen Gruppen und in anderen Settings hätten wir das sicher nie so gehandhabt.

    Dann kannst du aber theoretisch nur in die JH in der Pampa 1 Stunde entfernt fahren. Wenn du z.B. nach Berlin fährst und deine Klasse ihre "Freizeit" alleine nur nach einem Programmpunkt und über1-stündiger Fahrt mit S-Bahn etc. in der City hat, kannst du deine Freizeit auch vergessen. Das bedeutet dann nämlich, dass du nicht zurück in die JH kannst, um deinen Mittagsschlaf zu halten, sondern halt die 2 Stunden "Freizeit" wahrscheinlich mit deinem Kollegen im Café sitzt, und ja doch das eine oder andere besprichst und planst. Das ist für mich keine Freizeit.

    Bei unserer Fahrt nach Berlin hatten wir vormittags und nachmittags Programmpunkte und klar, da braucht man 2 Begleitpersonen. Alleine schon für die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln, aber auch, weil wir oft in 2 Gruppen bei den Führungen aufgeteilt wurden. Außerdem gibt es ja in jeder Klasse Verhaltensoriginelle.

    Ich weiß nicht, wie es bei euch ist, aber bei uns gibt es in jeder Klasse mindestens 3 Inklusionsschüler. Die haben meist den Förderschwerpunkt Lernen und dafür gibt es dann leider keine weitere Begleitperson. Trotzdem ist es dann nötig zu zweit mit 30 Schülern durch die Großstadt zu pendeln.

    Klar, jetzt kommt: Ihr könnt doch in die Pampa fahren. Aber verkaufe das mal 10ern als Abschlussfahrt. Wir entscheiden so etwas nämlich auch gemeinsam mit unseren Schülern. Demokratie und so. ;)

    Das ist in NRW ab Klasse 5 aufwärts so nicht zulässig.

    Quelle: https://bass.schule.nrw/288.htm

    Ich hatte mal die Diskussion mit meiner damaligen Schulleitung, weil wir mit zwei (männlichen) Kollegen auf Klassenfahrt gehen wollten. Die SL wollte dies erst mit Verweis auf die BASS nicht genehmigen. Erst als ich als Klassenlehrer erwähnte, dass meine Klasse zufällig eine reine Jungs-Klasse war, hatten wir keine Probleme mehr.

    Hhhhhm. Dann macht sich meine Schulleitung wohl regelmäßig strafbar. Gleichzeitig mit uns waren noch 2 weitere Klassen mit jeweils 2 weiblichen Begleitern unterwegs. Das passiert regelmäßig und wird genauso von der Schulleitung genehmigt.

    PS: Auch bei ganztägigen Ausflügen (z.B. Busausflug in andere Städte) ist nicht zwingend die Begleitung aller Lehrkräfte notwendig. Es ist durchaus möglich, dass man sich in diese Begleitung und dann spiegelbildlich in Abendaufsichten u.ä. reinteilt. Mir ist klar, dass das in der Praxis niemand möchte und dann oft doch die meisten Lehrkräfte vollständig an allen Programmpunkten teilnehmen. Das liegt dann aber nicht daran, dass das zwingend notwendig wäre.

    Damit sind wir wieder schnell beim Grundproblem der Arbeitszeiterfassung: es ist weitgehend unstrittig, dass Lehrkräfte in der Praxis im Mittel mehr arbeiten, als vorgesehen ist. Und gleichzeitig haben sie sich an die vorgesehenen Arbeitszeiten zu halten. Das erfordert dann aber auch ein aktives Ausgestalten der Arbeitszeitverteilung, sei es nun in Schule oder bei Dienstreisen. Und wenn es durch Dienstanweisungen wirklich zu unvermeidbaren Verstößen gegen die Arbeitszeitvorgaben kommen würde, dann stehen auch jetzt schon Instrumente bereit, sich dagegen zu wehren. Dafür müssen wir nicht erst auf eine zentrale Arbeitszeiterfassung warten.

    Wenn man nur zu zweit ist und 30 Schüler zu beaufsichtigen hat, geht das nicht.

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