Beiträge von kodi

    Edit: die Firma Data Science hat mich gerade angerufen und mir wie paar anderen Unternehmen zuvor eine Absage erteilt mit der gleichen Begründung "Ihnen fehlt die Erfahrung und die Anlernzeit würde viel zu lange dauern aber ich war im Vorstellungsgespräch super". Sie wollen jemanden nur 6 Monate anlernen anstatt 12 und da stehe ich wieder da und habe nichts im Grunde und auch der Shitstorm hier im Forum macht das Ganze nicht besser.

    Mach es wie der Kriesel. Such dir ein interessantes Hobbyprojekt im Bereich Data Science und stell es auf dem CCC vor.

    Dann hast du spätestens nächstes Frühjahr exzellente Jobaussichten als Data Scientist.

    Du musst allerdings etwas auf die Bewerbungsfristen für die Vorträge achten.

    Leute die "den Stift fallen lassen" tun das so oder so, egal ob bei A12, A13 oder A14. Insofern trägt das Argument nicht so ganz.

    Unabhängig davon fehlt natürlich im ganzen Beamtensystem eine Leistungskomponente bei der Bezahlung.

    Das hat Vor- und Nachteile und ist letztlich Teil des Deals, wenn man sich in dieses System begibt.

    Um mal auf den Threadanlass zurück zu kommen...

    Ich glaub das erst, wenn ich es sehe oder die Klagen durch alle Instanzen durchgefochten sind.

    Die wertlosesten Versprechen hört man immer vor der Wahl. Sämtliche Parteien haben null Glaubwürdigkeit, was das Thema angeht, denn sie hätten das alle in den letzten 20 Jahren schon umsetzen können.

    Was passiert, wenn der Kollege mit dem kranken in den ersten beiden Stunden in der Sek I hätte? Bleiben die dann unbeaufsichtigt?

    Wir halten entsprechende bezahlte Reserven vor.

    Der Vertretungsplan bekommt morgens ein Update für den aktuellen Tag und es wird in der Regel bis Ende der 1. Stunde der Plan für den Folgetag erstellt. Manchmal gibt es während der Schulzeit noch ein Update für den Folgetag. Der Fall dass jemand eher kommen muss, tritt quasi nie auf (<1 pro Jahr) und stände immer am Morgen des Vortags fest.

    Passt leider nicht, weil es die Ergänzung zur Hausordnung ist ;)

    Aber um diese grundsätzlichen Regeln geht es, um die Ergänzung zur Schulordnung für die Lehrer, nicht um die Regeln, die für die Kinder an der Wand aushängen ;)

    Ist halt eine Frage der Philosophie und Herangehensweise.

    Wir hatten auch mal eine mehrseitige Hausordnung und entsprechende Raumordnungen mit allen möglichen Verboten und Geboten. Klappte nur so leidlich.

    Dann haben wir auf ein einfaches, kurzes Leitbild umgestellt, in dem steht, welches Verhalten wir uns wünschen. Das funktioniert deutlich besser.

    Es ist allerdings für Kollegen, die jede Kleinigkeit geregelt haben wollen, eine große Umstellung. Zum Glück haben wir davon nicht so viele.

    [...]

    Dort steht kurz zusammengefasst drin, dass man eindringlich darum bittet, dass die Kinder weiterhin Maske tragen " sollen"..sowohl vor den Osterferien, als auch danach...

    Wenn das kein Druck ist...finde ich unmöglich!

    Also wenn das "Druck" ist, dann weiß ich auch nicht mehr...

    Das ist doch so mit die softeste Möglichkeit, eine Bitte an die Eltern/Schüler heran zu tragen.

    Druck wäre:

    • ....wenn die Lehrerin vorne steht und eindringlich auf die Kinder einredet
    • ... Kinder jeden Tag ungefragt Masken in die Hand gedrückt bekommen
    • ... Kinder ohne Maske vom Unterricht oder Aktivitäten ausgeschlossen werden
    • ... Kinder ohne Masken im Klassenraum separiert werden
    • ... Eltern von Maskenverweigerern jedes mal Anrufe bekommen
    • ... Maskenverweigerer wegen Rücksichtslosigkeit vor der Klasse bloßgestellt werden

    Ich hab das kürzlich für mich auch durchgespielt und werde meine alte Heizung so lange wie möglich behalten.

    Es gibt derzeit keine wirklich befriedigende Lösung für ältere Häuser.

    Letztendlich hat nur eine gut ausgelegte Wärmepumpe das Potential ökologisch neutral zu sein. Das Problem ist, dass sie bei falscher Auslegung zur Energieschleuder wird, wie eine Stromdirektheizung.

    Unschlüssig bin ich welche Art dabei am sinnvollsten ist. Dezentral per Klimaanlage, zentrale Luftwärmepumpe, Erdwärmepumpe...

    Bei Pelletheizungen muss man sich klar machen, dass man dabei derzeit die russischen Taigawälder und rumänischen Waldnationalparke verheizt und die nicht nachgepflanzt werden. Die Waldflächen werden auch nicht für eine großflächige Umstellung reichen, selbst wenn sie nachhaltig bewirtschaftet würden.

    Gleiches gilt für Biogas, Biofuels, etc. Sie kann allerdings eine sinnvolle Einzellösung sein, wenn die nachhaltige lokale Versorgung gewährleistet ist.

    Ist es möglich, dass sie ein normales Notenzeugnis erhalten auf dem auch der Abschluss genannt wird und danach die Texte folgen? Habt ihr dazu einen Paragraphen?

    Das weiß ich nicht. Juristisch hängt das bestimmt davon ab, ob ein Anhang mit den Texten durch die Nennung unter Bemerkungen zum Bestandteil des Zeugnis wird.

    Der andere Weg ist auf jeden Fall der sicherere.

    Da die AO-SF keinen detaillierten Layout-Vorschlag zur Form des Zeugnisses macht, kannst du aber sicher das Formular so sortieren, dass die Noten in Form einer Übersicht vorne stehen.

    Also bei uns bekommen sie ein Textzeugnis mit zusätzlich eingetragenen Noten. Der zum HA9 gleichwertige Abschluss wird natürlich vermerkt.

    Das begründet sich durch folgende Paragraphen:

    Textzeugnisteil:

    (2) Alle Zeugnisse beschreiben die Lernentwicklung und den Leistungsstand...

    Noten:

    (4) Abweichend von Absatz 3 enthalten die Zeugnisse der Schülerinnen und Schüler im Bildungsgang gemäß § 35 Absatz 3 in allen Fächern zusätzlich Noten.

    HA9 Bildungsgang:

    (3) In einem besonderen Bildungsgang führt die Klasse 10 zu einem dem Hauptschulabschluss (nach Klasse 9) gleichwertigen Abschluss. Er wird vergeben, wenn die Leistungen

    Zusätzlich haben wir uns noch nach §33 (3) AO-SF den Schulkonferenzbeschluss geholt, um bei Elternwunsch/Bedarf auch in anderen Klassenstufen zusätzlich Noten vergeben zu können.

    Eine entsprechende Schild-Zeugnisvorlage findest du auf der Downloadseite für Schild-Reports im Zeugnisarchiv.

    Wenn ich das ohne Fachkonferenzbeschluss mache, kann dann hinterher jemand Wichtiges(TM) begründet die Stirn runzeln?

    "Du, die Möglichkeit steht doch in der APO S1. Das kennst du doch sicher!?"

    Lass dich nicht von irgendwelchen Wichtigtuern unter den Kollegen beeinflussen. Da steht nichts von Fako-Beschluss notwendig, also ist er es auch nicht.

    Grundsätzlich gilt eh: Gesetz schlägt Erlass schlägt Fako-Beschluss

    Du schneidest aus eurem Stundenkontingent mindestens so viele bezahlte (!) Deputats-Vertretungsreserven, wie du für die kritischen Stunden brauchst.

    Den Rest holst du dir über Auflösung von Teamkoppeln und Mehrarbeit in Springstunden/Hohlstunden.

    Die Randstunden hängst du je nach Jahrgangsstufe und Vorwarnzeit ab.

    Bei den nicht in Anspruch genommenen Reservestunden kannst du je nach Absprache mit dem Kollegium so verfahren, dass sie entweder gegen andere Vertretungen gegengerechnet werden oder die Kollegen machen in den nicht in Anspruch genommenen Reservestunden individuelle Förderungen. Beides hat Vor- und Nachteile.

    Wenn aufgrund des Stundenplans dauerhaft über Jahre immer die selben Kollegen die Hauptlast an Mehrarbeit tragen müssen, dann habt ihr entweder eine Schieflage bei den Zeitabsprachen oder eine ungeschickte Unterrichtsverteilung.

    Was ich noch zum eigentlichen Thread-Thema anmerken wollte: Es scheint furchtbar einfach zu sein, eine Sonderzahlung auszuzahlen. Warum muss msn dann bei den Pflegekräften so rinen furchtbaren Aufwand machen? Anträge und Zeuch?

    Naja, anders als die Pflegekräfte, haben wir alle die gleiche Gehaltsstelle (pro Bundesland). Insofern ist es tatsächlich sehr viel einfacher uns eine Sonderzahlung auszuzahlen.

    Deshalb würde mich interessieren, ob ihr mir Tipps geben könnt, worauf ich achten sollte/was ich dringend wissen muss/was ich erfragen sollte/…

    • Erst einmal die Strukturen und (offiziellen und inoffiziellen) Kommunikationskanäle kennen lernen, bevor du mit Veränderungsvorschlägen kommst.
    • Die neue Schule nicht im Vergleich zur alten Schule schlecht reden.

    Ich denke die unterschiedlichen Belastungen in verschiedenen Fächern lassen sich nicht auflösen. Wie will man z.B. die erhöhte Verantwortungen in Fächern wie Chemie, Physik, Technik, Sport, Kunst gegen Korrekturbelastung aufwiegen.

    Am Thema Korrekturbelastung könnte man allerdings schon etwas tun:

    • Müssen Klassenarbeiten so gestellt werden wie bisher oder gibt es effizientere Möglichkeiten die entsprechenden Kompetenzen zu testen? Einbau von anderen Elementen außer Textantworten.
    • Standardisierung von Klassenarbeiten.
    • Beschränkung des Textumfangs. Kurze präzise Antworten gegenüber langschweifigen Ausführungen vorziehen.
    • Ersatz von Klassenarbeiten wo möglich. (Hier in NRW 1 pro Jahr)
    • Geschicktere Unterrichtsverteilung, die die Belastungen verteilt.
    • Sperrung der Hauptfachkombinationen für Studis. (Eher eine langfristige Lösung.)

    Nach "erst" zehn Tagen Krieg, weiß ich nicht, wie man darauf kommt, dass hier schon welche in den Schulen sitzen.

    Ich erwarte die große Einschulungswelle im Sommer.

    Allerdings darf man nicht vergessen, dass die Ukraine zu den Ländern gehört, wo Bildung einen Stellenwert hat und der Schulbesuch Standard ist. Von daher gehe ich davon aus, dass die Familien schnell versuchen werden ihre Kinder wieder zur Schule zu schicken. Insofern finde ich die Überlegung nicht so abwegig, dass sich bereits jetzt schon welche deshalb melden, vor allem wenn sie hier Verwandte haben.

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