Beiträge von kodi

    Das weiß von mir im echten Leben auch genau nur eine Person. ;)

    Es hat einen Grund, wieso man nicht drüber redet.

    Ich hab die Bevorratung wieder etwas systematisiert, nachdem ich im Rahmen der Corona-Maskenkrise festgestellt hab, dass die staatlichen Lager, die ich selbst mal bewacht habe, aufgelöst worden sind. Das war mir vorher nicht so klar. Ich hatte zwar die Auflösung des halbwegs bekannten lokalen "Erbsenbunkers" registriert, aber nicht die der nichtöffentlichen Lager.

    Nicht vorzubereiten ist keine Lösung und macht das Ganze noch schlimmer.

    Tausch dich am besten mit deinen Kollegen aus und stell deinen Unterricht auf die Methoden und Sozialformen um, die funktionieren. Man kann an nahezu keiner Realschule, Sekundarschule oder Hauptschule einen Standard-Gym-Unterricht durchziehen. Das Problem haben unsere Schulform-Quereinsteiger auch, obwohl unsere Schüler gut laufen.

    Bezüglich der Inhalte: Knallhart didaktisch reduzieren (ohne dass es falsch wird). Das wird immer belächelt, aber ist ziemlich anspruchsvoll, wenn man es richtig machen will. Erfolgserlebnisse für die Schüler schaffen um deren Motivation (wieder) aufzubauen.

    Egal ob es einen Ausstiegsweg gibt, der wird ja nicht von heute auf morgen klappen. Damit nicht der Rest der Zeit die persönliche Hölle bleibt, musst du dir Hilfe holen und deinen Unterricht umstellen. Das ist ein schwieriger Weg, so etwas wieder zu drehen, aber letztlich ein alternativloser.

    Auf jeden Fall sollte man nur lagern, was man auch wirklich isst. Wenn ich keine Linsen esse, lagere ich sie, obwohl sie auf der Notfallliste stehen, nicht.

    Kommt etwas drauf an wofür man bevorratet. Für begrenzt haltbare Lebensmittel stimmt das wegen des Durchtauschens auf jeden Fall.

    Getrocknete Linsen und Erbsen sind hingegen unbegrenzt haltbar. Selbst wenn man die nicht gerne isst, macht es durchaus Sinn die für die letzte Reserve zu lagern.

    Vor dem Budapester Memorandum war die Ukraine eine Atommacht mit der Möglichkeit die Bombe mittels Interkontinentalrakete weltweit abliefern zu können.

    Ja als DUD, weil die Freischaltcodes immer in Moskau lagen.

    Grundsätzlich hast du natürlich Recht, dass ein Teil der historischen Tragik in der Situation liegt, dass nun gerade Russland die Ukraine angegriffen hat, obwohl es deren Schutz gegen Rückgabe der Atombomben/raketen zugesichert hatte.

    Ich würde das Ding nicht größer machen als es ist.

    Gebt die herangetragenen Bedenken mit Angabe der Häufigkeit weiter und lasst es die SL klären.

    Letztendlich gibt es ja keine wirklichen Alternativen. Wenn ihr zwei Standorte habt, müsst ihr organisatorisch damit klar kommen, dass immer mal wieder auf die eine oder andere Art gewechselt werden muss, sei es der generell Klassenraumwechsel oder der Wechsel zwischen den Unterrichten.

    Irgendwie macht es auch einen Unterschied, ob man als rotzende, kotzende, hustende, spuckende Virenbombe durch die Gegend läuft oder zwar krank aber mit einem Mindestmaß an Hygienevorkehrungen. Ersteres beobachte ich ausschließlich bei Kindern, die auf die eine oder andere Art von den Eltern vernachlässigt oder abgeschoben werden. Bei Erwachsenen hab ich das mit Ausnahme eines Betrunkenen, dessen Leben generell außer Bahn zu geraten zu sein schien, noch nie gesehen.

    Was mich stört ist allerdings, dass der Anspruch bzw. die Umsetzung der "Digitalisierung" nicht mit den Rechtsgrundlagen momentan erfüllbar sind.

    Ich sehe das Problem nur bedingt. Du gestaltest die Digitalisierung im Rahmen des rechtlich möglichen. Wenn da irgendetwas nicht geht, dann ist das offensichtlich auch nicht das Ziel.

    SuS bekamen alle Arbeitsblätter als Photo (mit iPAD der Lehrkraft gemacht) zugesandt. Aus Sicht der Digitalisierung: super...

    Das ist auch nicht das, was unter Digitalisierung das Ziel ist, sondern nur ein anderer Weg um klassische, analog entworfene Medien zu verteilen. IPAD+Scan macht keinen digitalen Unterricht.

    Da stimme ich dir zu. Die sind Gold wert!

    Wir haben 4 Sozialpädagogen in Vollzeit, 2 Multiprofessionelle (Vollzeit) unter anderem an der Schnittstelle zur Sozialarbeit, 2-3 Sonderpädagogen in Vollzeit (gab gerade einen Wechsel) + Lehrer mit sonderpädagogischem Stellenanteil (zusammenaddiert 2-3 Stellen) + extern eingekaufte Betreuer im Ganztag mit sozialpädagogischem Hintergrund + 2 Bufdis + 2 "Coronaförderkräfte".

    Insgesamt also schon eine deutliche Investition bezogen auf 850 Schüler. Es wäre noch zusätzlicher Bedarf da. ;)

    Das stimmt natürlich. Unser SL ist ein absoluter Spezialist darin Personal und vor allem die nötigen Stellen zu gewinnen. Wir kapitalisieren auch Stellen um uns extern andere Expertisen einzukaufen, die uns im Kollegium fehlen.... vor allem für besondere Angebote im Ganztagsbereich. Fairerweise muss man auch dazu sagen, dass eine große Schule Synergieeffekte ermöglicht, die eine kleine nicht hat, einfach weil eine große Schule einen größeren Personalpool hat mit unterschiedlichen Fähigkeiten hat.

    Das ganze Schulkonzept und das gemeinsame Selbstverständnis ist auf die Beziehungsarbeit ausgerichtet. Das greift auf ganz verschiedenen Ebenen.

    Beginnend mit dem Menschenbild und dem Selbstanspruch: Wertschätzung, Individualität, Kümmern, Selbstwirksamkeit erlebbar machen, Vorbilder prägen, Konsequenz, Zukunftsorientiertheit in der sozialen Interaktion, etc.

    Eine weitere Ebene ist, dass wir versuchen die Schule zu einem interessanten Ort zu machen, wo sie Möglichkeiten haben sich zu entfalten, die sie sonst nicht hätten, z.B. durch diverse AGs, außerunterrichtliche Aktivitäten, Gemeinschaftserlebnisse, Projekte etc.

    Darüber hinaus investieren wir gezielt viele Deputatsstunden in soziale Förderstunden, in denen bedarfsorientiert an Problemen, dem sozialen Zusammenhalt, der Klassengemeinschaft, der Empathiefähigkeit oder der Persönlichkeitsstärkung gearbeitet wird.

    Dazu kommen dann mehrere sozialpädagogische Ansprechpartner, die Schülern und (eingeschränkt Eltern) bei Problemen helfen und sie beraten ggf. die entsprechenden Kontakte zur Jugendhilfe und ähnlichem aktivieren etc. Ziel ist dabei, dass jeder Schüler mehrere Vertrauenspersonen und niederschwellige Ansprechpartner hat und mit Problemen nicht alleine gelassen wird. Die Klassenlehrer, die Beratungslehrer und die SV-Lehrer sind in dieses System auch mit eingebunden. Ein analoges System gibt es im Bereich sonderpädagogische Förderung und für neu zugewanderte Schüler.

    Letztendlich geht es darum Schule vom Schüler aus zu denken.

    Was will ein Schüler:

    Anerkennung, Wertschätzung, Selbstwirksamkeitserfahrung, Hilfe bei Problemen, Entdeckung und Förderung der eigenen Interessen, Möglichkeit zur Persönlichkeitsentwicklung, Möglichkeit zur Selbstentfaltung, Interesse an der eigenen Person/gesehen werden, Achtung der Individualität, positive soziale Beziehungen.

    Wenn du das als Schule adressieren kannst, dann ist sie für die Schüler ein positiver Ort und es entsteht eine positive Verstärkungsschleife.

    Auch bei uns gibt es Herausforderungen und Probleme. Wir versuchen sie gemeinsam, zukunftsorientiert und lösungsorientiert anzugehen.

    Jedes Verfahren ist ein Einzelverfahren. Allerdings werden diese Stellen ja meist gleichzeitig den verschiedenen Schulen zugewiesen, sodass dann auch die Verfahren meisten sehr zeitnah zueinander abgeschlossen sind.

    Wenn aber dein Verfahren z.B. durch eine Klage verlängert wird, betrifft das nur dein Verfahren und nicht das der Nachbarschule.

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