Ich lasse mein Essen nie bezahlen ☝️
Beiträge von Maylin85
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Naja, die Guten sind alle vergeben... Wer in deinem geschätzten Alter single ohne irgendwas (in deinem Sinne ohne Kinder, Macke...) ist und auch noch ein paar Ansprüche erfüllen soll, den kann man wahrscheinlich lange suchen...
Möglich. Wobei ich ziemlich sicher bin, dass die ahnungslosen Frauen dieser Fremdgehtypen ihre Männer durchaus auch zu "den Guten" zählen - hart arbeitende Familienväter, die "Überstunden" schieben, ständig auf "Dienstreise" sind und sich für die Familie abstrampeln eben 😊
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oh du hast aber echt ein negatives Bild!
Oder ein realistisches. Ich hatte keinen einzigen Treffer, der wirklich Single war (gut, das mag auch daran liegen, welchen Typ Mann man links/rechts wischt, aber dennoch). Mein Highlight war der Typ, dem nach 5 Monaten einfiel, dass er verheiratet und seine Frau mit Kind Nr. 4 schwanger ist. Einmal habe ich den Mann einer Freundin in einer App entdeckt, einmal einen definitiv verheirateten Kollegen. Meine Ex-Kollegin hat eine üble Story mit jemandem durchlebt, der sich nach Monaten als liiert herausstellte, und hatte danach noch 1-2 Dates, bei denen zumindest ein ähnlicher Verdacht aufkam. Eine Freundin hat ihren Mann bei Tinder gefunden und seinen ebenfalls verheirateten Kumpel direkt mit. Alles anekdotisch und Einzelfälle, klar. Aber...
Ich hab neulich mal irgendwo gelesen, in ca. 50% aller Ehen geht jemand fremd - in solchen Apps lässt sich das eben leicht und unkompliziert organisieren, insbesondere, wenn der Partner einen dort nicht vermutet.
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Du meinst bestimmt so ein Tinder-Date in der Absicht, jemanden zu finden.
Ich meinte das ungeplante, zufällige, unbeabsichtigte Verlieben, das einfach so passiert und eigentlich gar nicht gewollt war.
So lief es bei dem Herrn mit den 3 Kindern, würde mir kein zweites Mal passieren. Ich habe seinerzeit nicht gezielt nach Kindern gefragt, weil ich naiverweise dachte, wer Kinder hat, erzählt das von alleine sehr früh. Hat er nicht und kam erst raus, als ich hinterfragt habe, wieso er ständig keine Zeit hat (hatte vermutet, er dated vermutlich parallel). Ich habe gelernt und frage mittlerweile sofort.
App-Dates sind meiner (natürlich völlig anekdotischen, aber war halt so) Erfahrung nach zu quasi 100% verheiratet mit Familie, kreuzen aber was anderes an, was dann beim ca. 2.-4. Date rauskommt. Das kann man direkt komplett vergessen. Ich würde aber jeder liierten Frau empfehlen, ab und an mal mit einer dem Partner unbekannten Handynummer (wichtig, da man einstellen kann, seinen Kontakten nicht angezeigt zu werden) in die gängigen Apps reinzuschauen. Aus Gründen.
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Wir haben einen Konferenztag, an den vorherigen Schulen sind die Konferenzen immer Mo-Do durchrotiert. Ich fand das rotierende System deutlich besser, denn es benachteiligt nicht überproportional diejenigen, die am Konferenztag frei oder nur einen kurzen Tag haben.
Dass Teilzeitkräfte überall uneingeschänkt teilnehmen müssen, wie einige berichten, spricht für ein schlechtes Teilzeitkonzept. Unsere Teilzeitler gehen früher (konnten z.B. am pädagogischen Tag zur Mittagspause gehen). An der letzten Schule haben Leute mit 50%-Stellen Tandems gebildet, abwechselnd an Konferenzen teilgenommen und sich gegenseitig informiert. Geht alles, wenn man denn möchte.
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Wenn man konsequent Ausflüge, TdoT, Konferenzen, Elterngespräche, Klassenleitungsaufgaben, Aufsichten etc. prozentual anteilig vergeben würde, müssten die Vollzeitkräfte diese Aufgaben bis zu den 100% übernehmen.
Diese Logik ist eben falsch, denn das sprengt dann auch den Rahmen der Vollzeitkräfte (bzw. die Mehrheit leistet eh bereits Überstunden)
Die Diskussion wäre sofort vom Tisch bei korrekter Arbeitszeiterfassung, dann geht nämlich für jeden Beschäftigungsumfang nur das, was zeitlich auch tatsächlich reinpasst und bezahlt wird.
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aber der Gedanke, mitten i[m] [...]Hausbau die Partnerschaft ohne triftigen Grund zu beenden, stört mich.
Nicht mittendrin, danach. Typisches Muster im Freundeskreis ist Hochzeit, Kind, Hausabau oder wahlweise Hauskauf und umfngreiche Renovierung über zig Monate oder Jahre, parallel dazu teilweise noch 2. Kind, Einzug, Trennung nach 1-3 Jahren im Haus 🙂
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Faszinierend, welch reaktionäre Haltungen noch durch diese Gesellschaft geistern.
Meine Eltern hätten sich locker 5 oder 10 Jahre früher trennen können und ich bin sicher, es hätte niemand Schaden genommen. Solange Verhältnis zu und Umgang mit den Kindern vernünftig gestaltet wird, soll doch bitte jeder sein Leben leben, wie und mit wem er möchte und es ihm gut tut, Funktionierende Ehen sind statistisch wohl eh in der Minderheit, wenn knapp 30% eh geschieden werden und man noch all diejenigen hinzuzählt, die nur aus pragmatischen Gründen oder Zwängen bestehen bleiben.
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Ich bewundere diese optimistische Sicht auf Gesellschaft und gesellschaftliche Dynamik. Ganz unironisch 🙂
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Ich meinte: wenn ein Paar, bei dem beide Partner arbeiten und Steuern zahlen, eine Betreuung benötigt und dann aus sozialen Gründen keinen Platz bekommt, während Kinder von Leuten, die ganztätig zu Hause sind, aufgenommen werden, dann läuft doch was falsch. Ich verstehe ja die Argumentation über den Aspekt notwendiger Frühförderung, aber es kann auch nicht sein, dass Steuerzahler zwar alles finanzieren dürfen, im Bedarfsfall selbst dann aber nachrangig behandelt werden und ggf. gravierende Einschränkungen und fiananzielle Verluste hinnehmen müssen, weil eine Berufstätigkeit nicht mehr oder nur eingeschränkt möglich ist. Kinderbetreuungseinrichtungen sollten in erster Linie Berufstätigen den Rücken frei halten.
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Und diejenigen, die arbeiten und den Wumms finanzieren, gehen leer aus? Kanns ja auch nicht sein.
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Freunde von mir leben das Nestmodell. Kannte ich bis dahin nicht und heißt, die Kinder leben dauerhaft in einer Wohnung (bzw. in dem Fall im noch nicht abbezahlten Haus) und Mutter/Vater zieht im Wochenwechsel dort mit ein. Furchtbar teuer und hat den Nebeneffekt, dass beide sich für die Auswärtswoche jeweils nur ein 1-Zimmer-Apartment in irgendwelchen abgeranzten Ecken der Stadt leisten können.
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass man dauerhaft so leben kann und schaue gespannt zu. Betreuungstechnisch aber sicherlich ein sehr faires Modell.
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Ehrlich gesagt, hatte ich in letzter Zeit den Eindruck, dass du von deiner Arbeit in diesen Klassen sehr genervt bist und unglücklich, dass du dort eingesetzt bist. Aber vielleicht irre ich mich oder habe deine Beiträge falsch interpretiert.
Mich hat am Gymnasium sehr frustriert, dass es einfach keins war (verglichen mit den beiden anderen, die ich aus Ref und Vertretungsstelle kannte). Ein erheblicher Teil der Schüler in der Unterstufe war mit den Anforderungen komplett überfordert und ungeeignet, dennoch war Abschulen aus verschiedenen Gründen sehr unpopulär. Einerseits wollte die Schule es nicht, Stichwort Stellen, andererseits gab es in der Kommune auch schlicht keine Schulplätze an anderen Schulformen und ca. im Februar/März kamen lustige Vorgaben, wie viele Schüler man denn am Ende der Erprobungsstufe abgeben "darf" - das waren bei Sechszügigkeit in meinem ersten Jahr dort 8. Ich hatte damals zwei Unterstufenklassen in Englisch und ein Drittel meiner Schüler stand mangelhaft. Das ist ein sehr unngenehmes Spannungsfeld und man ist ständig in Rechtfertigungsposition, wenn man seine Noten nicht einfach wunschgemäß hochsetzt.
In den genannten Klassen bin ich auch nicht superglücklich, der Eindruck stimmt wohl, aber die Schüler sind da, wo sie sind, am richtigen Platz. Und ich bin als Lehrkraft nicht in der Situation Komptenzen bescheinigen zu sollen, die faktisch nicht da sind - finde ich im Gesamtpaket deutlich angenehmer, weil es keine Dissonanz zwischen Schülerschaft und formellem Anforderungsniveau gibt. Was mich nervt, ist angesichts von Verhaltensauffälligkeiten und Arbeitsverhalten die konkrete Unterrichtsarbeit, aber das betrifft eine ganz andere Ebene und ist vor allem ein Bereich, auf den ich selbst Einfluss habe und an dem ich arbeiten kann... ich bin seit ein paar Wochen vorsichtig optimistisch, dass das besser gelingt 🙂
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Du würdest dann aber vielleicht nicht am Gym arbeiten, sondern an einer anderen Schulform, in der die 50% des Fünferjahrgangs, die des Gymnasiums nicht angemessen hältst, mit denen gemeinsam unterrichtet werden, die du am Gym nie zu Gesicht bekommst, weil sie dieses nicht in Erwägung ziehen.
Deine Klasse wäre auch groß und das Lernvermögen wäre bei jedem Schüler irgendwo zwischen Hochbegabung und Unterstützungsbedarf Geistige Entwicklung.
Die phänomenale Ausstattung, die gerne vorgeschlagen wird, hat es so noch nicht gegeben.
Es bleibt allein die Vorstellung derjenigen, die es sich am Gymnasium ihren Vorstellungen entsprechend einrichten möchten, ohne Rücksicht auf alle und alles andere.Darum: schaffen wir die traumhaften Vorstellungen der Versorgung an anderen Schulformen, so gut, dass selbst Menschen wie plattyplus ihre Kinder auf diese Schulform schicken mögen. Erst dadurch würde sich ein Traumgespinst des Gymnasiums verwirklichen lassen, mit den verbleibenden 20% Schüler:innen und der Lehrkräfte und allen Vor- und Nachteilen, die das mit sich bringen würde.
Ich bin ja gar nicht mehr am Gymnasium, sondern unterrichte inzwischen auch Ausbildungsvorbereitungklassen und Klassen mit Ziel Hauptschulabschluss. Das kann ich erheblich besser ertragen, als die Farce am Gymnasium, wo man unter dem Druck steht, eigentlich formell ein gewisses Grundniveau halten zu müssen (was aber gar nicht möglich ist, seit sich jeder anmelden kann, wie er lustig ist).
Abgesehen dvon gibt es in meiner idealen Welt gar nicht einerseits Gymnasium und andererseits Rest, sondern eine saubere Mehrgliedrigkeit. Je anspruchsvoller die Bedürfnisse und je betreuungsintensiver die Schülerschaft, desto mehr Ressourcen.
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Komm zu mir nach Haus. Mein Mann sieht meine Tochter als seine an. Und dass, obwohl der Papa nach der Trennung präsent war. Meine Bedingung war: Uns gibts nur zusammen.
Der Mann meiner Mutter hat meine Schwester und mich auch direkt voll und ganz als "gehört zum Paket" akzeptiert, da war nie irgendwas disharmonisch (während sie umgekehrt recht flott seine Katzen zur Ex-Partnerin ausquartiert hat, was wiederum an seiner Stelle für mich komplett red flag gewesen wäre 🤨). Ich halte das aber eher für eine Ausnahme.
Generell gilt aber wohl, je älter die Kinder sind, desto weniger problematisch ist die Konstellation. Kinder jenseits der Schulzeit leben ihr eigenes Leben und wären mir auch egal. Im Ausgangsposting las es sich für mich so, als ginge es um kleinere Kinder und die sind eben Zeitfresser und erfordern mehr Betreuung.
In Sachen Einschränkungen durch Haustiere gebe ich Plattyplus Recht. Wenn jemand darauf keine Lust hat und es Ausschlusskriterium ist, ist das genau okay, wie die analoge Haltung zu Kindern.
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Das ist an den anderen Schulen auch so, wird aber gerne bei denen vergessen, die sich, wie Maylin85 , eine stärkere Segregation wünschen.
Ich habe genau an einem solchen Gymnasium gearbeitet, an dem 50% eines Fünferjahrgangs keine Gymnasialempfehlung hatten und jeder durchzogen wurde/werden sollte, weil "sonst müssen wir abordnen". Meinst du, es macht Spaß, da zu arbeiten? Ich halte diese Argumentation und ihre Effekte für extrem fragwürdig.
Und nein, ich beschwere mich nicht, wenn andere Schulen mehr Ressourcen bekommen. Es gibt Schulen, die brauchen das aufgrund ihrer Klientel, und andere, wo es quasi keine Schwierigkeiten gibt und auch eine dünne Personaldecke funktioniert (auch das habe ich erlebt). Es wäre schon viel geholfen, wenn Ressourcen bedarfsgerecht verteilt würden. Das ist aber halt schwierig, wenn Schüler sich so verteilen dürfen, dass quasi überall erhöhter Bedarf besteht.
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Ja. Da kann man dann meinetwegen doppelte Ressourcen reinstecken, Klassen halbieren und versuchen zu retten, was zu retten ist, versaut aber wenigstens nicht eine komplette Schülergeneration.
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Es wäre für alle Beteiligten besser, Schulen könnten sich die Schüler aussuchen. Denn gäbe es in jeder Stadt wenigstens ein paar Reste an "guten Schulen", an denen das Niveau gehalten werden kann und nicht nur flächendeckend verkappte Gesamtschulen.
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Naja, wer ist schon "Familienmensch" für eine fremde Familie. Zu einem gewissen Grad gehören Kinder bei einem Menschen mit Kindern zum Gesamtpaket, dennoch möchte ich denjenigen sehen, der sie nicht - und wenn auch bloß insgeheim und aus Gründen nicht laut ausgesprochen - als mindestens kleinen Störfaktor wahrnimmt. Gerade in der Anfangsphase. Je weniger sie in Erscheinung treten, desto besser ist das erstmal.
Es wird auch seine Gründe haben, dass viele Männer Kinder in Dating Apps erstmal verschweigen, denn natürlich beeinflusst diese Angabe die Matchquote. Wer nach einer Trennung erstmal eine neue Beziehung priorisiert, gehört dann eben ggf. zu den 30%.
Hunde sind immer ein Plus 😊
Katzen tolerabel.
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Letztlich ja wechselseitig.
Ich könnte mir aber tatsächlich vorstellen, dass ein Teil der 30% eben seine neue Beziehung über Kinder priorisiert (weil sie sonst tendenziell nicht funktioniert) und die Zahl auch deswegen zustande kommt. Insbesondere dann, wenn die neue Partnerin deutlich jünger ist. Lässt sich jedenfalls völlig anekdotisch vereinzelt im Bekanntenkreis beobachten.
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