Beiträge von Maylin85

    Ja, die unbegrenzte EU Zuwanderung aus bildungsfernen Schichten ist in meiner Stadt auch ein großes Problem und das sind die Kandidaten, die man dann irgendwann in der Ausbildungsvorbereitung vor sich sitzen hat. Wenn sie denn mal kommen. Läuft.

    Wenn das alte Thema noch bis Mitte Januar Überhangsstunden in 12.2 hatte, hat man doch zwei Themen. Nicht galant, aber formal ausreichend - oder nicht?

    Generell muss man gerade in 12.2 sehr aufpassen, dass man sich zeitlich nicht verzettelt. Mit nur einer Einzelstunde Vorlauf bis zur Klausur, muss dann eben eine pragmatische Notlösung her. Würde ich meinen.


    Im allergrößten Notfall ist der andere Themenbereich eben eine Wiederholungsstunde zu einem Altthema.

    Ich verstehe nicht so recht, wie sich die Ausbildung von Seiteneinsteigern und Referendaren im Seminar unterscheiden sollte. Referendare bringen doch auch "nur" die fachwissenschaftliche Ausbildung mit. Das Bisschen Didaktik und Pädagogik, was man im Studium an die Hand bekommt, ist marginal und kann man sich an zwei Wochenenden in der Fachliteratur anlesen. Dass die Bewertungsmaßstäbe am Ende gleich sind, ergibt sich ja vermutlich aus dem Aspekt des grundsätzlichen Qualitätssicherungsanspruchs an schulisches Personal.

    Den beschriebenen Umgang der Kollegen mit Seiteneinsteigern finde ich sehr traurig und würde behaupten, dass das an keiner meiner bisherigen Schulen so gewesen ist. Kollege ist Kollege.

    Blöde Frage, aber wieso musst du das alles nochmal üben? Mediation bleibt Mediation, das üben die Schüler jahrelang und muss doch nicht brandaktuell vor der Klausur nochmal gemacht werden. Und was ist ein "neues" Hörverstehen? Gehts da um die Inhaltsebene oder das Format? Wenn letzteres, dann würde ich das in der Einzelstunde machen und mit einem klar begrenzten Aspekt des noch ausstehenden inhaltlichen Bereichs verknüpfen, der dann idealerweise für die Klausur auch ausreicht. Alles andere später.

    Ja, natürlich. Es bleibt ja auch nichts anderes übrig.

    Ich wünsche mir angesichts solcher Fälle nur langsam wirklich dringlich eine veränderte Rechtslage, die das Recht auf Aufenthalt und Leistungen auch an gewisse Pflichten koppelt.


    Generell kann man die Schulpflicht auch direkt aufheben, wenn letztlich eh egal und Abstinenzen hingenommen werden.

    Einverstanden. Spannend bleibt aber, warum das gerade beim Gendern so emotionale Reaktionen hervorruft.
    Wenn sich Jugendsprache entwickelt ("cringe" oder "sus" oder was auch immer aktuellere Beispiele sind), rollt man vielleicht mit den Augen aber verwendet sie halt selbst nicht. Gleiches gilt für Anglizismen etc. Aber beim Gendern wird plötzlich von "Genderwahn" und "Sprachpolizei" schwadroniert.

    Ich persönliche gendere im Schriftlichen weitestgehend regelmäßig durch genderneutrale Begriffe wie "Lehrkräfte" oder eben durch die Doppelnennung. Gendersternchen oder Doppelpunkt oder Binnen-I verwende ich persönlich nicht - aus persönlichem sprachästhetischem Empfinden, ebenso wie denn Glottisschlag im Mündlichen oder Schülys oder Ähnliches. Ich bin also wahrlich kein extremer Verfechter des Genderns. Es ist mir aber völlig egal, wenn andere das machen, auch wenn sie "anreinende Staaten" oder "hostende" oder was auch immer verwenden, das ist ihre Sache.

    Gleichzeitg ist es mir, trotz meiner linksversifften Bubble und trotz des Umgangs mit Jugendlichen, die oft sehr links sind und sich schnell empören können, noch NIE passiert, dass ich dumm angemacht wurde, weil ich nicht gegendert habe. Ich halte das Gehabe von "Verordnungen" und von "Gendergeboten" für Hysterie und für einen absoluten Strohmann.

    Da stimme ich weitgehend zu. Vielleicht habe ich mich auch missverständlich ausgedrückt - für mich ist Gendern kein emotionales Thema und es stört mich auch nicht, wenn andere Leute gendern. Ich nehme nur zur Kenntnis, dass mir manches sprachlich nicht sonderlich gefällt und die Begriffe im Unterrichtsmaterial waren ein Beispiel dafür.

    Und wie sieht die aus in einem solchen, konkreten Fall?

    Um Kinder, die in solchen Elternhäusern aufwachsen, noch zu retten, müsste man sie strenggenommen aus den Familien nehmen und ein engagierteres Umfeld verbringen.

    Nein, mein Befinden ist kein Grund. Grund sind die gesellschaftlichen Kosten, die hier verursacht und der Allgemeinheit aufgebürdet werden. Schau dir das quantitative Ausmaß solcher Fälle in beispielsweise Ruhrpottkommunen doch mal vor Ort an und lass dir vorrechnen, was dabei so zusammen kommt. Aber wir haben es ja... 😊


    Wie genau müsste die "Unterstützung" denn hier aussehen, wenn die Eltern das Kind nicht zur Schule bringen? Persönlicher Abholdienst? Ernst gemeinte Frage, hier fehlt ja scheinbar bereits jede Basis, an die man anknüpfen könnte.

    Aber die Lösung ist Unterstützung ... nicht Abschiebung. Wenn das schon ein Grund zum Abschieben ist, ist die Schwelle aber inzwischen sehr niedrig geworden.

    Wir unterstützen uns hier dumm und dämlich. Ich finde ehrlich gesagt bemerkenswert, bei solchen Fällen von "schon" zu sprechen, wo diese Familie doch offensichtlich nichtmals die Kooperationsbereitschaft aufbringen kann, das Kind morgens bis zur Schule zu bringen. Wer schon in der Grundschule ganz selbstverständlich in Schulabstinenz hereinsozialisiert wird, legt später ganz sicher auch keine Kehrtwende mehr hin - hier hat man mit hoher Wahrscheinlichkeit einen schulischen Dauerpflegefall, der einen Haufen Personal (Klassenlehrer, Sozialpädagogen, Jugendamt etc.) über Jahre hinweg beschäftigen wird für einen Mehrwert von 0. Dass aus diesem Kind mal ein Nettosteuerzahler wird, ist schon jetzt mehr als unwahrscheinlich.

    Ich befürworte sowohl Fachkräftezuwanderung als auch die Aufnahme von Menschen mit validen Fluchtgründen, habe mit tollen, engagierten Zuwanderern gearbeitet und sehe durchaus, dass es lohnt, Ressourcen für Hilfsangebote bereitzustellen. In Fällen, wo kein angemessenes Engagement für eine konstruktive Zusammenrbeit zu erkennen ist und sich nicht an Spielregeln gehalten wird, braucht es aber ganz dringend Mechanismen für eine zügige Sanktionierung und notfalls Ausweisung. Solche Fälle kosten Unsummen und je mehr ich davon leider selbst erleben muss, desto übler stößt mir auf, welche Verhaltensweisen wir hier dulden.

    Im Singular geht's sowieso nicht, wenn die Intention das Gendern ist.

    Der/die Vorsitzende ist doch ebenfalls Singular. Im Unterrichtsmaterial ging es um "der Arbeitgebende" und "der Unternehmende", auch Singular. Vielleicht wirkte es auf mich da auch besonders unpassend, weil es bei Unternehmen und Arbeitgebern ja nichtmals direkt um Personen geht, sondern um eher abstrakte Begriffe.

    Sorry kodi, aber wer so offensichtlich nicht mitarbeitet, ist Belastung und nicht Bereicherung. Ein Grundschulkind morgens in eine Schule zu verbringen, ist wohl kein unzumutbares Hexenwerk. Insbesondere, wenn man Zeit hat. Wobei hier teilweise gelassen zugesehen wird, ist einfach nur noch falsch.

    Eltern mit Migrationsgeschichte, die beide nur einen Minijob haben und nicht für den Schulbesuch ihres schulabstinenten Grundschulkindes sorgen können = mindestens 3 dauerhafte Belastungen für das Sozialsystem. Und da wundert man sich, warum zunehmend vehementer Abschiebungen gefordert werden. Das wäre wohl ein klassischer Fall von je schneller, desto besser.

    Ich bin wirklich gespannt, ob sich das Gendern langfristig durchsetzt. Ich selbst finde es (abgesehen von Benennung männlicher und weiblicher Formen) immer noch sprachlich ungalant und mache es nicht, bei anderen ist es mir aber auch egal.

    Absurd fand ich neulich, als ich in Unterrichtsmaterial über "Arbeitgebende" statt Arbeitgeber und "Unternehmende" statt Unternehmer gestolpert bin. Für mein Empfinden ist das die Schwelle, an der es hochgradig albern wird. Aber nun gut.

    Übrigends kann die Federal Reserve keine Schulden bedienen, sie kann lediglich Staatsanleihen kaufen oder verkaufen und das auch nur zum Ziel, die Währung stabil zu halten und Inflation oder Deflation im Zaum zu halten. Zu diesem Zweck kann sie die Geldmenge ebenfals erhöhen oder verringern.

    Das meinte ich, war blöd ausgedrückt.

    Den Sell-Out sehe ich eher als sinnvolle Diversifizierung, aber das geht eben auch nur zu einem gewissen Grad. Irgendwo muss das Geld hin und ganz ohne Anlagen in Dollar als globaler Leitwährung wird es nicht gehen. Dänemark und Schweden haben ein klares Zeichen gesetzt, ob das aber rein ökonomisch eine vernünftige Entscheidung war, kann man sicher diskutieren.

    In den letzten 72 Stunden sind Gold und Bitcoin um 15%, Silber um 25% gecrasht, nachdem sie vorher irrational stark gestiegen sind. Ich glaube, dass es dieses Jahr an den Finanzmärkten sehr ungemütlich wird. Da würde ich auch nicht ausschließen, dass auch Staaten Probleme bekommen.

    Das trifft dann aber wiederum Staaten ohne eigene Zentralbank und mit hoher Verschuldung in Fremdwährung härter, also sind die USA relativ gesehen vermutlich immer noch besser aufgestellt, als andere.

    Aus Privatanlegersicht bin ich bei Turbulenzen jedenfalls nach wie vor lieber in Dollar (oder Schweizer Franken) investiert, als in anderen Währungen.

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