Beiträge von Maylin85

    Tja, was ist links?

    Ich sehe die aktuelle CDU sehr weit rechts. Warum meinen wohl viele, sie könnte mit der AfD Politik machen?

    In ihren Äußerungen möglicherweise, aber davon wird ja herzlich wenig auch tatsächlich politisch umgesetzt. Wie auch, in Koalitionen mit Parteien aus dem linken Spektrum...

    Ich finde die Brandmauer grundsätzlich richtig. Gleichzeitig wählt eine Mehrheit der Bürger aber mittlerweile rechtskonservativ oder rechtsradikal, bekommt aber weiterhin überwiegend linke Politik. Wenn man so weitermacht, braucht man sich nicht wundern, dass die AfD immer mehr Zulauf bekommt und in einigen Bundesländern auf absolute Mehrheiten zusteuern könnte.

    Bei Analysen von Wählerverhalten schaut man immer auf verbindende Merkmale und Muster. Wenn Russlanddeutsche überproportional AfD wählen, dann ist das doch zunächst einmal nur eine Tatsachenbenennung. Kris hat nirgends geschrieben, dass sie deren Wahlverhalten als "nicht-baden-württembergisches Wahlverhalten" klassifiziert und rechte Strömungen beschönigt. Es macht aber für das politische Gesamtklima imo schon einen Unterschied, ob man ein Durchsickern in die Breite der Gesellschaft sieht oder einen Schwerpunkt bei bestimmten Gruppierungen.

    Dass es unter den Anthroposophen eine hohe AfD-Anhängerschaft gibt, war mir neu und wundert much spontan.

    Regionen wie das Ruhrgebiet und das Saarland hatten durchaus auch strukturelle, flächendeckende Probleme auszustehen und sich durch Strukturwandel zu kämpfen. Gleiches gilt beispielsweise für die alten Textilstandorte. Jetzt trifft es mit der Autoindustrie eben die nächste Branche.

    Schön ist das nie und natürlich prägt es Menschen und ihre politische Haltung.

    Spannend ist ja, dass es nach wie vor Schulen gibt, die in Randstunden einfach nach Hause schicken, und welche, die komplett alles vertreten oder mitbetreuen. Es wäre ja schon viel gewonnen, wenn Randstundenentfall sinnvollerweise einfach wieder normaler Standard würde.

    Frau Bas ließ eben im Radio verlauten, die Wahl sei so sehr Personenwahl gewesen, dass der Wähler halt nicht mehr auf Inhalte geschaut habe. So kann man mit einem desaströsen Ergebnis natürlich auch viel besser umgehen, als wenn man mal hinterfragen muss, ob die eigenen Inhalte noch mehrheitsfähig sind.

    Diese Partei ist sowas von neben der Spur mittlerweile...

    Mal gucken, ob der Iran-Krieg und der erneute Preisschock an den Energiemärkten (Tankstellen, Heizölhandel, Gaspreise, …) wie damals zu Beginn des Ukraine-Kriegs dafür sorgen, dass Deutschland auch gegen den Willen der Bundesregierung die Energiewende in Richtung Solaranlagen, Wärmepumpen, Batterie- und Druckluftspeichern, .. durchzieht.

    —> https://www.focus.de/earth/wegen-ir…083643dc2c.html

    Das Timing des neuen Heizungsgesetzes war jedenfalls extrem unglücklich, sieht doch jetzt jeder, wohin die Gasheizung im Heizungskeller bei steigenden Preisen führt.

    Wie damals, als diese Diskussion hier begann, erhoffe ich mir immer noch eine Ansprache zur Lage der Nation vom Bundespräsidenten oder -kanzler, wo er die Bevölkerung „an die Hand nimmt“ und ganz direkt sagt, was jeder Bürger machen kann bzw. soll. Bsp.: „Die Energieversorgung ist eine Frage nationaler Souveränität, jede kWh zählt, also baut Solaranlagen auf, egal ob groß oder klein (=Balkonkraftwerk), versucht den Verbrauch an die Produktion anzupassen, also stellt die Spülmaschinen dann an, wenn die Sonne scheint, …“

    Also eine ganz konkrete Ansage wie es laufen soll. Sicher macht man sich mit dermaßen konkreten Aussagen als Politiker angreifbar, es wäre meiner Meinung nach aber ein Zeichen von Führungsqualität.

    Alternativ könnte man die gängelnden Steuern und Abgaben mal runternehmen und hätte schlagartig ganz andere Preise. Schwankende Rohstoffpreise schön und gut, dass unsere Endpreise so aussehen, wie sie aussehen, liegt aber einzig an politischen Irrwegen wie CO2 Bepreisung und Mineralölsteuer.

    Das hat sich in 3 Wochen verwachsen. Und ob man jetzt die Schule ist, die gerade hohe oder niedrige Anmeldezahlen hat, ist dafür doch egal - umverteilte Kinder gibt es so oder so. Ich würde bevorzugen, die Schule sein, die das Thema Mehrarbeit bestmöglich im Griff hat. Entfallende Randstunden helfen dabei.

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