Beiträge von Maylin85

    Die Infektion selbst war kurz und heftig (2 Tage Ausfall in der Schule + Wochenende), die Diagnose ein Zufallsbefund bei einer DKMS-Voruntersuchung kurz danach. Die Spende ist dann leider auch ins Wasser gefallen, weil die Monozyten auch 10 Wochen später immer noch massiv erhöht waren - das nahm einfach überhaupt kein Ende. Alles "noch normal" laut Arzt, aber ich hab schon durchaus überlegt, was es über den Zustand meines Immunsystems aussagt, wenn das so einen grottenmiesen Job macht. Auch dass man ständig und in immer kürzeren Abständen symptomatisch an Corona erkrankt, ist ja nicht ganz normal 😕

    Ich hatte 2023 2x Corona, 2024 3x und dieses Jahr lag ich allein in der ersten Jahreshälfte 3x flach (2x Corona, 1x EBV, woher auch immer das kam) und es geht schon wieder los. Keine Ahnung, ob das alles noch Nachholeffekte der infektfreien Maskenzeit sind oder ob jede durchgemachte Infektion einen tatsächlich anfälliger für die nächste macht, aber ich bin mittlerweile jedenfalls auch sehr genervt. Ich war vorher quasi nie krank. Die EBV-Nachwehen zogen sich über 4 Monate und , ich mag für dieses Jahr auch nicht mehr.

    Und wieder zu versuchen ins Laufen einzusteigen, hab ich mittlerweile auch gar keine Lust mehr. Geht bei mir jedes Mal mit 2 Wochen Knieschmerzen einher, bis sicn da die Muskulatur wieder vernünftig sortiert hat 🙄

    Naja, dann hast eine ganze Menge Daten, die genauso stichhaltig sind wie andere Noten. Weißt du denn bei jedem Mal noch wieso diese Benotung stattfand?

    Teilweise. Bei 5en oder schlechter hinterlege ich während (!) des Unterrichts kurze Anmerkungen wie "keine Aufgabenarbeitung, kann sich auf Ansprache nicht fachlich sinnvoll zum Thema äußern", "schläft im Unterricht", "Arbeitsverweigerung" etc. Bei stilleren Schülern merke ich wiederum häufiger an, wenn zwar keine eigenititiative mündliche Beteiligung stattfindet, aber in Arbeitsphasen gut gearbeitet wird. Wenn jemand extrem positiv heraussticht, mache ich ebenfalls eine Notiz. Aber alles im laufenden Betrieb und nicht nach dem Unterricht und auch nicht flächendeckend immer und für alle.

    Ich bin im ehemaligen Arbeiterteil meiner Zechensiedlung gestrandet, aber die Beamtenhäuser hatten (und haben) das Privileg 1,50m hoher Mauern als Einfriedungen, während dem gemeinen Pöbel nur 50 cm Staketenzaun oder 1m hohe Hecken zugestanden werden.

    Ich hab eine App. Die öffnet direkt einen Editor mit Zahlen und springt nach Eingabe automatisch in die nächste Zeile. Das geht wirklich schnell und Sinn der Sache ist, eben NICHT stundenlang nachzudenken, sondern zügig Eindrücke in Notenform festzuhalten. Zusätzlich kann ich im gleichen Feld Notizen hinterlegen, wenn ich irgendwas besonderes vermerken möchte, und das mache ich bereits während des Unterrichts. Kostet insgesamt wirklich nicht viel Zeit.

    Den Punkt mit den Schülerfragen verstehe ich nicht ganz. Ich hab nach Unterrichtsende keine Schülerfragen mehr 🤔


    Ich bin vor vielen vielen Jahren mal über den Link hier gestolpert und fand das Verfahren plausibel.

    https://www.lehrerfreund.de/schule/1s/muen…chnell-ice/3752

    ...nur dass ich es eben nach jeder Stunde mache 😊

    Ich wüsste überhaupt nicht, wie man stichhaltige Mitarbeitsnoten macht, wenn man NICHT jede Stunde was notiert. Ob das nun +/-/o-Zeichen oder direkt Noten sind. Die einzelne Note mag "ungenau" sein, aber über die Wochen eine Halbjahres hinweg hat man bei vielen Einzelnoten dennoch eine solide Basis für die Mitarbeitsendnote.

    Ich empfinde es ganz subjektiv als unangenehm, KI-generierte Beiträge zu lesen. Wenn Gespräche und Diskussionen nur noch aus KI-copy & paste bestehen, ist das das Ende jeden menschlichen Austauschs, weil einfach völlig witzlos.

    Mir graut auch ehrlich gesagt vor einer Zukunft, in der sich nicht einmal mehr die Mühe gemacht wird, von der KI bereitgestellte Inhalte wenigstens noch einmal umzuwälzen und in eigene Worte zu fassen. Wenn das salonfähig wird (was ich leider befürchte), werden wir mittelfristig nur noch den ewig gleichen KI-Sprech zu lesen bekommen und die nachfolgenden Generationen werden in einer Weise in diese Sprachumgebung reinsozialisiert, dass sie einen Teil unserer heutigen Sprachkompetenzen gar nicht mehr ausbilden. Welche weitreichenderen Implikationen die ewige Konfrontation mit dieser Art von Konformität haben kann, wenn man zugesteht, dass Sprache auch entscheidend das Denken bestimmt, kann man sich selbst überlegen. Von der blinden KI-Gläubigkeit auf Inhaltseben mal ganz abgesehen...

    Vielleicht bin ich nicht mehr auf der Höhe der Zeit, aber ich möchte dazu jedenfalls nicht beitragen, lese es nicht gerne und sehe die Entwicklung ziemlich kritisch.

    Dass die Ersatzleistung in der Schule hätte stattfinden sollen, angekündigt war und sie für diese Stunde nicht entschuldigt war, hast du vorher so nirgends geschrieben. Das lässt die Sache natürlich anders aussehen.


    ...und auf dem Zeugnis kommen 6 und NB meines Wissens durchaus aufs Gleiche raus.

    Ein Bußgeldverfahren anzustoßen, wenn jemand nur sehr selektiv in einem einzelnen Kurs fehlt und ansonsten am Unterricht teilnimmt, halte ich für ziemlich aussichtslos. Hier liegt ja kein klassischer Fall von Schulabsentismus vor. Manche Schüler fehlen wochen- oder monatelang, bevor sich was bewegt.

    Ich würde evtl. klären, ob die 6 für die Ersatzleistung so haltbar ist. Konkret frage ich mich: ist es zulässig, einem Schüler, der entschuldigt fehlt, eine häusliche Ersatzleistung aufzutragen und diese dann auch noch zu benoten? Dies auch vor dem Hintergrund, dass Hausaufgaben ja eigentlich nicht benotet werden dürfen. Taucht diese Schülerin konsequent zu keinem einzigen Termin auf, tendiert mein Bauchgefühl weiterhin zu einem "nicht bewertbar". Im Ergebnis hat das ja sowieso den gleichen Effekt wie eine 6.

Werbung