Beiträge von Seph

    Ich bevorzuge Abszisse und Ordinate, weil es in der Physik ja nur selten x- und y-Achsen gibt.

    Man könnte - insbesondere bei den jüngeren Jahrgängen - auch schlicht von "Rechts-" und "Hochachse" sprechen, um die eindeutig zu benennen. Die Gefahr der Verwechslung ist dann jedenfalls minimiert.


    mathmatiker Und ja, man darf natürlich auch die Begriffe der Abszisse und Ordinate verwenden. Aus deren Nichtverwendung aber die Unzulässigkeit einer Aufgabenstellung ableiten zu wollen, ist lächerlich.

    Die Tafel in einer meiner Klasse ist sofort runter gefahren (bis zum Boden), sobald etwas zusätzlich daran gehängt wurde. Es reichten schon Plakate mit Magneten oder ähnliche "Schwergewichte". Ich habe dann immer meinen Stuhl mit der Lehne unter die Tafel gestellt... und kann mich nicht daran erinnern, dass da jemals etwas repariert wurde.

    Wie gesagt: das ist i.d.R. durch einfaches Nachjustieren der Federn schnell gefixt. Die mechanische Blockade durch Klemmen ist da wenig sinnvoll und wird spätestens dann problematisch, wenn sich so etwas mal löst und dadurch Verletzungen entstehen. Dafür möchte mit Sicherheit keine Lehrkraft haften, die da auf eigene Hand gebastelt hat.

    Es wird nicht einmal angeklebt. Es ist ein Kunststoffteil was am Seitenbalken aufgesteckt wird. Es ist mit gummi gepolstert und tut der Tafel nichts

    Das mag alles sein. Dennoch tun Lehrkräfte gut daran, keine selbst gebastelten Dinge an den Boards anzubringen, sondern stattdessen die Wartung dem Träger zu überlassen. Wie ich bereits aufgezeigt habe, muss dafür im Regelfall auch nichts aufgesteckt werden.

    Es steht Ihnen natürlich frei, bei den Schulträgern vorstellig zu werden und Ihr Produkt dort anzubieten.

    Wie oben erwähnt, wenn die Schüler*innen den Graphen der Funktion zeichnen und den Schnittpunkt ablesen, wieso sollte ich dann keine volle Punktzahl geben? Es ist in dem Sinne kein direkter "Fehler", es ist aber meiner Ansicht nach eher sinnvoller, die Operatoren so zu verwenden wie es im Abitur eben der Fall ist.

    Auch im Abitur sind rechnerische Verfahren zur Lösung von Gleichungen nach wie vor obligatorisch. Es reicht gerade nicht aus, nur grafische Lösungen vorzulegen. Dass es dennoch einzelne Aufgaben gibt, in denen auch ein grafischer Lösungsweg möglich ist, steht dazu nicht im Widerspruch.

    Ihr habt Assistenzen? Kenne ich von keiner meiner 5 Schulen inkl. Referendariat.

    In NDS gibt es für Schulen auch die Möglichkeit, auf Schulassistenten zurückzugreifen, diese kosten die Schule dann aber eine ganze Reihe von sonst im Kollegium zu vergebenden Abminderungsstunden. Und ob sich das dann im Sinne einer spürbaren Entlastung des Kollegiums wirklich lohnt, hängt extrem von der Person ab, die eine solche Assistenzstelle dann besetzt.

    Hallo alle zusammen,

    die Frage ist ernst gemeint: Wie teuer ist es, wenn man fachfremd, ohne bisher ein einiziges Material zu besitzen, Sachunterricht in Klasse 3 oder 4 unterrichten muss? Die Schule hat kaum Material und die Kinder haben kein Lehrbuch.

    Die Schulleitung möchte also, dass du fachfremd Sachunterricht unterrichtest? Dann ist das doch ganz klar eine Frage für die Schulleitung. Diese ist dann auch dafür zuständig, dem Schulträger klar zu machen, dass Sachunterricht bestimmte Materialien und Einrichtungsgegenstände bedingt, die möglichst schnell zu beschaffen sind.


    Um noch konstruktiv ergänzend zu den guten Vorschlägen von Quittengelee etwas beizutragen: fragt gerne auch mal bei den umliegenden weiterführenden Schulen, ob ihr für bestimmte experimentelle Settings dort vorbeikommen dürft. Wir haben unsere benachbarten Grundschulen öfter mal im Haus, auch zum gemeinsamen Experimentieren.

    Ich würde den Thread gerne kurz für eine Zwischenfrage/Nachfrage kapern: Kann man denn seine Versetzungschancen steigern, wenn man z.B. eine neue Schule hat und der SL dort würde einen mit Kusshand gerne nehmen und auch die Fächer passen? Oder hat so etwas null Einfluss auf die schlechtestenfalls 5-jährige Freigabezeit? Also sowohl offiziell als auch inoffiziell betrachtet.

    Wenn die SL nicht zufällig in gutem Kontakt stehen und da irgendeinen "Deal" im Hintergrund machen, ändert das Interesse einer Schule erst einmal nichts daran, dass die Stammschule auch wirklich freigeben muss.

    Wer erstellt denn gar keine Unterrichtsmaterialien selbst? Unterricht nur nach Lehrwerk oder Lehrervortrag und Unterrichtsgespräch? Kenne ich niemanden. Stelle ich mir zumindest an meiner Schulform auch schwierig vor.

    Die Lehrbücher und zugehörigen Arbeitshefte, die wir nutzen, sind durchaus sinnvoll nutzbar. Ansonsten gibt es noch eine ganze Reihe von Lernplattformen und Aufgabenmaterial online, welches hinzugezogen werden kann. Ich sehe wenig Anlass dafür, dann noch eigene Unterrichtsmaterialien zu erfinden.

    Legitime Fragen. Wenn auch nicht jeder Soziopath sein möge, so geht es doch immer auch um Macht, das ist nunmal Teil der Jobbeschreibung.

    Und auch wichtig: wie verändert sich jemand durch eine Machtposition?

    Es gibt nahezu keine Führungsposition, in der man derart wenig "Macht" hat, wie in der Schulleitung. Ich bezweifle stark, dass es einer nennenswerten Anzahl von Personen in Schulleitungspositionen um diese Kategorie ging.

    Ich leite mir das so her. Welche Triebkräfte gibt es, mehr Arbeit ("Verantwortung" ) zu übernehmen.

    "Etwas gestalten wollen" hört man oft. Was denn? Den Mangel verwalten, die Bass besonders toll umsetzen?

    "Mehr Geld" ne, nicht wirklich, gerade in Lebenszeit umgerechnet nicht.

    Was bleibt als Motivation? Macht über andere auszuüben und diese das auch spüren zu lassen. Natürlich aus guten Motiven, weil man hat ja den Überblick, deshalb ist man ja in dieser Position.

    Zentrale Motivation ist die gerade durch aktive Mitgestaltung von Arbeitsbedingungen erlebbare Selbstwirksamkeit im Beruf anstatt sich immer auf die "bösen da oben" zurückziehen zu müssen.

    Das kann ich so überhaupt nicht herauslesen. Bisher schrieb er im Wesentlichen über seine Arbeitsweise, und er hat dargelegt, dass er versucht, für alle KollegInnen das beste herauszuholen - auch bei denjenigen, die sich durch häufiges Beschweren hervortun - so würde ich den Karen-Begriff deuten - auch wenn er bei enger Auslegung mit der Rassismuskomponente sicherlich nicht passt.

    Das hatte ich auch so gelesen. Mal abgesehen vom Begriff - den man als unangemessen wahrnehmen kann - ist die Kernaussage absolut nachvollziehbar: es frustriert unglaublich, wenn man für die Kollegen alles gibt und es dann dennoch permanentes Meckern gibt...nicht selten von den immer wieder gleichen 2-3 Personen.

    Da sich der Beitrag im off topic Bereich befindet, gehe ich davon aus, dass der "Träger" in diesem Fall keine Rolle spielt, da es sich vermutlich um eine Privatanschaffung für die eigene Wohnung handelt.

    Ah, danke für die Einordnung. Daran hatte ich tatsächlich nicht gedacht.


    Zum Thema: es scheint einige Lösungen für Schränke zu geben, in denen man Beamer ganz gut unterbringen kann.

    SUPER WÄRE EIN IKEA HACK.

    Sofern gegenüber der Leinwand Platz an der Wand ist und man ohnehin da eine Art Bücherregal oder so hinstellen möchte, würde ich vermutlich einfach ein Kallax nehmen, in eine der "Waben" einen Einsatz mit Tür einbauen und dort den Beamer unterbringen. Dann ist er aus dem Sichtfeld, wenn er nicht genutzt wird.

    Warum man permanente Großschreibung mit einem Werbelink koppeln muss, um eine Lösung für etwas zu finden, was ohnehin nur in Absprache mit dem Träger angeschafft werden kann, erschließt sich mir zwar nicht, ich vermute aber einen gehackten Account.


    Ansonsten sei nur gesagt, dass man passende Schränke auch in Deutschland findet und nicht nach Frankreich ausweichen muss.

    Oder du musst die Aufgaben, wofür du befördert wurdest, in der entsprechenden Zeit schaffen. 5 Unterrichtsstunden ist nicht *nur*, das merkt man vielleicht nicht mehr, wenn man bereits seit Jahren nur noch an 4 Tagen unterrichtet.

    Die Kernaussage von Moebius war eine deutlich andere: die 5 Abminderungsstunden decken bei Koordinatoren nicht ansatzweise die zusätzlichen Aufgaben durch das Amt ab. Und damit meine ich explizit nicht die typischen außerunterrichtlichen Aufgaben, die ohnehin jede Lehrkraft hat, sondern ausschließlich die dann dazu noch kommenden administrativen Aufgaben qua Amt. Im Übrigen unterrichten bei uns gerade die Koordinatoren i.d.R. an 5 Tagen in der Woche, keine Sorge.

    Danke für die zügige Klarstellung, dass an den niederen Schulformen der Aufwand natürlich nicht der Rede wert ist im Gegensatz zu dem ach so aufwendigen an den Gymnasien. Ich war schon vor Abschicken des Beitrages gespannt, wie lange es dauert, bis diese Belehrung kommt. Die Wartung unserer deutlich über 100 PCs, der ca. 100 schuleigenen Tablets sowie die Unterstützung der Schüler bei ihren eigenen Tablets sind dagegen natürlich pipifax!

    Das sind sie an keiner Schule und das ist überall einerseits zuviel für eine Person und eigentlich auch keine Aufgabe für Lehrkräfte. Ich möchte aber auch betonen, dass das auch an den weiterführenden Schulen keineswegs die Regel ist, für diese Art von Aufgaben eine Beförderungsstelle vorzuhalten...schon gar keine A15.

Werbung