Beiträge von Seph

    Der Arbeitgeber muss keine Mehrarbeit nachweisen, sondern die tatsächliche Arbeitszeiterfassung umsetzen.

    Der Arbeitnehmer, der eine Vergütung von Mehrarbeit verlangt, muss nachweisen, dass diese auch tatsächlich entstanden ist und notwendig war. So jedenfalls die derzeitige Rechtslage, die sich auch in den o.g. Urteilen wiederfindet.


    In einem der Fälle konnte der betreffende SL diese zumindest teilweise nachweisen und hatte eine entsprechende Vergütung der nachgewiesenen Mehrarbeit erhalten, im anderen Fall wurde diese nur pauschal behauptet, was dem Gericht nicht ausreichte.

    Was ist daran schwierig?

    Der Nachweis und die Anerkennung der Mehrarbeit. Die einfache Tatsachenbehauptung, man habe x Stunden mehr gearbeitet, reicht dafür regelmäßig nicht aus, wie übrigens selbst bei dem von Tom123 angesprochenen Fall deutlich wurde. Selbst vom OVG wurde nur ein Teil der geltend gemachten Überstunden anerkannt. Das betraf die nachgewiesene, strukturell bedingte Mehrarbeit und war überhaupt nur möglich, weil der betreffende SL sehr präzise Mehrbelastung und deren Ursache aufzeichnete. In einem anderen Fall wurde die Mehrarbeit gar nicht anerkannt, weil diese individuelle und präzise Aufzeichnung fehlte.


    Daher: Arbeitszeiten für sich möglichst detailliert erfassen...und zwar nicht nur die reine Zeit, sondern idealerweise auch die jeweilige Verwendung. Ich persönlich orientiere mich dabei an der Aufschlüsselung der Arbeitszeit auf Aufgabenbereiche in der damaligen Arbeitszeitstudie (also Unterricht, unterrichtsnahe Tätigkeiten (Korrekturen, Vorbereitungszeit....), Kommunikation (DB, päd. Gespräche....), Schulentwicklungstätigkeiten usw.

    Ich glaube, dass die 43 aus der Arbeitszeitstudie in Niedersachsen kommen. Die Ferien komplett frei, passt ja auch nicht. Wir haben die letzte Woche der Sommerferien in der Regel 2-3 Tage in der Schule. Meistens ist man auch am Ferienbeginn noch ein Tag in der Schule, um Restarbeiten zu erledigen. Dazu natürlich noch die normalen Aufgaben in den Ferien. Unterrichtsplanung, Korrekturen, Berichte/Zeugnisse etc. schreiben. Am Ende müsste man es mal genau zählen. Dazu fehlt mir aber die Lust.

    Das ist eigentlich vergleichsweise einfach. Ein Vollzeitarbeitnehmer hat abzgl. seines Urlaubs von knapp 30 Tagen und Feiertagen etwa 220 Arbeitstage im Jahr (das Finanzamt akzeptiert bei 5-Tage -Wochen bis zu 230 Tage). Das Schuljahr selbst umfasst aber nur etwa 190 Schultage. Wenn man demnach wirklich konsequent in der unterrichtsfreien Zeit gar nicht arbeiten würde, müsste man dann in der Schulzeit bei einer nominell 40h-Woche knapp 46h/Woche arbeiten.


    Nun ist es natürlich so, dass man zumindest die 2-3 Vorbereitungstage vor Schuljahresstart hat und evtl. auch in der unterrichtsfreien Zeit korrigiert o.ä. Wenn das insgesamt 10 Tage im Jahr ausmacht, kommt man eher in den Bereich 44h/Woche...aber auch nur, wenn an den besagten 10 Tagen ebenfalls jeweils 8h/d gearbeitet wird, sonst ist man schnell eher bei 45h/Woche im Mittel.


    In der Praxis schwankt die wöchentliche Arbeitszeit aber ohnehin so stark von Woche zu Woche, dass nur eine persönliche Arbeitszeiterfassung detaillierte Auskunft über die Verteilung geben kann. Die angesprochenen Wochenstundenzahlen sind insofern nur ein langfristiger Mittelwert zur Orientierung.

    Nirgendwo sonst bemisst sich ein erheblicher Anteil der Besoldung an der rein privaten Entscheidung, ob man Kinder möchte oder nicht. Man wird nicht für die Besoldungsgruppe bzw. seine Tätigkeit bezahlt, wie das in allen anderen Arbeitsverhältnissen außer dem Beamtentum normal ist, sondern nach seinem Privatvergnügen, ob man Kinder hat oder nicht. Das ist doch völlig absurd!

    Nein, man wird weder für seine Tätigkeit direkt bezahlt noch dafür, dass man Kinder hat. Beamte werden amtsangemessen alimentiert und dazu gehört, dass ein gewisser Lebensstandard - dessen Kosten auch von den Familienverhältnissen abhängen - sicherzustellen ist.

    Das 2. Staatsexamen bzw. der Vorbereitungsdienst ist für den Erwerb der Laufbahnbefähigung. Das ist kein Bildungsabschluss.

    2025_dqr_liste_zugeordnete_qualifik_01082025.pdf

    In der Liste werden "zum Master gleichgestellte Abschlüsse" aufgeführt. Zwar ist das 1. Staatsexamen kein akademischer Abschluss im engeren Sinn und lässt sich nicht 1:1 in einen Master "tauschen", es wird aber i.d.R. gerade als gleichgestellt anerkannt. Deutlich wird das u.a. daran, dass man auch auf Basis eines 1. Staatsexamens an der Uni weiter promovieren kann, ohne zunächst noch einen akadamischen Abschluss erreichen zu müssen.


    PS: In der Liste wird auch das Staatsexamen explizit auf Qualifikationsniveau 7 genannt (siehe S.83).

    Für Brandenburg gilt die angesprochene "Soll"-Regelung:


    Zitat von Verwaltungsvorschriften zur Leistungsbewertung in den Schulen des Landes Brandenburg

    4) Die Korrekturzeiten sollen in der Primarstufe eine Woche, in der Sekundarstufe I zwei Wochen und in der gymnasialen Oberstufe drei Wochen nicht überschreiten. Schriftliche Arbeiten sollen jedoch spätestens vor der nächsten schriftlichen Arbeit korrigiert und zurück gegeben werden.

    Moin zusammen,

    ich habe mein Ref nun hinter mir und fange nun an einer Gesamtschule als Vertretungslehrer an. Gleichzeitig finden aktuell die Bewerbungen für die unbefristeten Stellen statt. Habt ihr Erfahrungswerte zu Unterschieden zwischen städtischen und ländlichen Gesamtschulen? Kann man davon ausgehen, dass ländliche Gesamtschulen eine verhaltensunauffälligere Schülerschaft hat? Oder ist das einfach von Schule zu Schule unterschiedlich? Wie ist das Unterrichten an städtischen Gesamtschulen, was die Schüler angeht? Ich bin für Sek 2 ausgebildet, das heisst ich habe zumindest die Oberstufe als Ausgleich.

    Das kann bereits zwischen räumlich nah gelegenen Schulen sehr unterschiedlich aussehen. Bei uns in der Region gibt es auch im urbanen Bereich sowohl Gesamtschulen, die zu den beliebtesten weiterführenden Schulen überhaupt gehören und entsprechend "gutes" Klientel haben, als auch solche, die eher Resterampen sind. Zum Unterschied Stadt vs. Land lässt sich im Durchschnitt schon sagen, dass sich problematische Konstellationen eher im urbanen Raum ballen, aber auch das muss nichts für die konkreten Schulen heißen.


    Die eigenen Arbeitsbedingungen hängen übrigens oft viel mehr von der Stimmung im Kollegium und der Haltung von Schulleitung gegenüber dem Kollegium ab als von der Zusammensetzung der Schülerschaft. Dass sich das teils gegenseitig bedingt, ist aber leider auch Teil der Realität an einigen Schulen. Dennoch würde ich empfehlen, in Frage kommende Schulen aktiv zu kontaktieren und diese mal im laufenden Betrieb zu besuchen, um einen ersten Eindruck zu erhalten.

    Und, wo ist der Unterschied zu dem, was ich sage?

    Du hast den Punkt, wenn eine Teilnahme zwingend erforderlich ist, dann ist ein Ausgleich zu gewähren, ja auch merkwürdig gekürzt.

    Der Unterschied besteht darin, dass auch von Teilzeitkräften anteilig zu ihrer Teilzeitquote die Teilnahme an entsprechenden Veranstaltungen zu erwarten ist... und zwar ohne Ausgleich. Der Fall des notwendigen Ausgleichs ist limitiert auf Teilnahmepflichten über die Teilzeitquote hinaus.

    Ich bin aber leid, dass ich den gleichen Text immer und immer wieder an alle Kollegen schicke. Die sollen mich in Ruhe lassen.

    Das kann ich verstehen und lässt sich zum Glück leicht mit einer Abwesenheitsnotiz in der E-Mail-Adresse beheben:


    "Vielen Dank für Ihre Nachricht. Aus gesundheitlichen Gründen bin ich derzeit nicht im Dienst. Ich werde Ihr Anliegen nach meiner Rückkehr bearbeiten."

    Es geht nur um eine normale LK. Gelten da auch 3 Wochen?

    Grundsätzlich ja und gleichzeitig ist das eine "Soll"-Regelung. Diese bedeutet, dass so zu verfahren ist, außer es liegen im Ausnahmefall begründete Umstände vor, die dies verhindern. Eine 2-wöchige Erkrankung ist mit Sicherheit ein solcher Ausnahmefall und dann dauert die Korrektur halt mal länger.

    Nein, steht immer noch so im Frauenförderplan, der aktuell gültig ist.

    Hast du ja selber nachlesen können.

    Da steht drin, dass Teilzeitkräfte an Konferenzen, außerunterrichtlichen Veranstaltungen usw. lediglich anteilig (entsprechend ihrer Quote) teilzunehmen haben ODER entsprechender Ausgleich an anderer Stelle zu gewähren ist. Es steht auch drin, dass an Wochentagen, an denen Zeitfenster für Kooperation und Teamarbeit festgelegt sind, nach Möglichkeit keine unterrichtsfreien Tage sein sollen.

    Ah, verstehe. Ich denke, im Ergebnis ist der Unterschied gar nicht so groß. Denn auch ein Losverfahren wie beschrieben führt nicht gerade dazu, dass man sich die Schüler "aussuchen" kann. Ich möchte aber nicht ausschließen, dass es Schulen gibt, an denen diese Verfahren tatsächlich intransparent ablaufen und ein solches Ergebnis haben können.

    Ach, muss es schön sein, an einer solchen Schule zu arbeiten.
    (Da spricht nur mein Neid als arbeitende Kraft, die Schwächen und Ungerechtigkeiten des Systems dahingestellt)

    Ehrlich gesagt kann ich dir da gerade nicht folgen. Ein transparentes Losverfahren bei den Anmeldungen halte ich nicht gerade für eine Besonderheit, sondern sollte eher der Standard sein und hat auch erst einmal wenig mit den eigentlichen Arbeitsumständen der Kolleginnen und Kollegen zu tun. Dass intransparente Verfahren wiederum durchaus zurecht das Bedürfnis von Eltern wecken, die Schulplatzvergaben auch auf rechtlichem Weg zu hinterfragen, ist nachvollziehbar und einfach unnötiger Stress. Aber auch mit dem haben die Kolleginnen und Kollegen vor Ort herzlich wenig zu tun, das ist eher für die SL ein Problem.

    Das Thema Anmeldung bei weiterführenden Schulen ist immer mit Kritik am Anmeldeverfahren verbunden. Es gibt einen Anwalt , vertritt solche Anliegen. Oft sind die Losverfahren intransparent, die Angabe von Wunschschulen obsolet, sobald eine Überanmeldung auftritt.

    Da gibt es nicht nur einen Anwalt - der hoffentlich hier nicht bald verlinkt werden soll - sondern grundsätzlich können da diverse Personen konsultiert werden. Ansonsten halt erst einmal begründet Widerspruch gegen den Bescheid einlegen und versuchen nachzuweisen, dass es Fehler bei der Zuteilung gab (also z.B. nicht ausgeschöpfte Kapazitäten, nicht berücksichtigte Kriterien im Losverfahren o.ä.)


    Unser Verfahren ist da ziemlich transparent und wird unter Aufsicht des Schulträgers durchgeführt. Das führt dann aber auch dazu, dass es sehr rechtssicher ist, auch wenn immer mal wieder versucht wird, gegen die Ablehnung anzugehen.

    Mich wundert, dass trotz der gesunkenen PKW Kaufpreise für E-Autos immer noch sehr viel mehr Verbrenner verkauft werden.

    Leider sind PV Anlagen immer noch so teuer, dass sich eine PV Anlage bei mir niemals auch nur ansatzweise rentieren würde. Wäre also ein Projekt nur für mein grünes Gewissen.

    Das ist durchaus im Verbund zu betrachten. Ich mache inzwischen übrigens auch ein Fragezeichen an die angeblich geringeren Wartungskosten von E-Autos, nachdem ich gesehen habe, was alleine ein kleiner Schaden am HV-Kabelbaum - der bei vielen Modellen quasi ungeschützt verläuft - kostet. Nur sind die meisten reinen E-Fahrzeuge bislang noch nicht in dem Alter, in dem die typischen Verschleißerscheinungen auftreten.

    Sehe ich nicht so. In der Kita und in Bürojobs nicht. Was hier viele vergessen: Danach ist für die Leute Feierabend. Die korrigieren nicht noch stundenlange Aufsätze oder bereiten sich vor. Deutsch hat einen hohen Vorbereitungsaufwand. Ich kenne keine Bürofachkraft, keinen Sozialarbeiter und keinen Verkäufer, der sich nach Feierabend noch einmal stundenlang an den Schreibtisch schwingt. Ja, das ist vielleicht einteilbar von der Zeit, aber einteilbar heißt ja nicht, dass es nie gemacht werden muss. Mir wäre auch neu, dass ich meinen Job im Home office machen kann.

    Ich habe nie etwas davon geschrieben, dass das nie gemacht werden muss, sondern dass man sich - anders als in den meisten anderen Berufen - ganz gut aussuchen kann, WANN man das macht. Und gerade das macht die gute Verträglichkeit mit Familie aus. Unser Job ist gerade eine Kopplung aus Präsenzzeiten und Homeoffice. Nur sind die Präsenzzeiten weitgehend verträglich mit typischen Kita-Zeiten (und späteren Schulzeiten) der eigenen Kinder und die Homeoffice-Zeiten sind wie gesagt passend zum Bedarf des Familienlebens frei verschiebbar.

    Und ja, es gibt Berufe, in denen man zu Hause nichts mehr beruflich tun muss, was durchaus seine Vorteile haben kann. Nur sind dafür die Präsenzzeiten in der Firma erheblich länger als in Schule. In diesen Berufen ist man nicht oft bereits gegen 14 Uhr zu Hause und kann erst einmal etwas mit den Kindern machen. Das wiederum scheinst du zu übersehen.

    Gartenfreundin-H20


    Alleinerziehend mit kleinen Kindern ist so ziemlich jeder Beruf herausfordernd. Entweder, weil er schlicht gar nicht im Homeoffice erledigbar ist und man damit noch viel länger an zwingende externe Betreuung der Kinder angewiesen ist oder weil es im Homeoffice, welches dann dennoch oft termingebundene Tätigkeiten mit sich bringt, die von dir zurecht beschriebenen Probleme der Ablenkbarkeit gibt.

    Gerade im Lehramt korrelieren unserer Abwesenheitszeiten von zu Hause i.d.R. äußerst gut mit den Zeiten möglicher externer Kinderbetreuung und die Homeoffice-Zeiten sind zeitlich sehr flexibel zu legen. Das kann dann eben auch bedeuten, nachmittags bewusst Zeit für die eigenen Kinder zu haben und dann abends am Schreibtisch zu sitzen. Es gibt kaum andere Berufe, in denen dies derart flexibel möglich ist.

    Auch das ist völlig abwegig, ein kontrollierte Fusion ist etwas ganz anderes als eine Wasserstoffbombe (sonst hätten wir sie schon seit 50 Jahren).

    Mal abgesehen davon, dass die Richtung der Schlussfolgerung falsch ist, wurde die Forschung an der Trägheitsfusion anfangs gezielt für militärische Zwecke betrieben. Die mögliche zivile Nutzung ist - wie so oft - eher eine Art "Abfallprodukt" und wird erst seit den 2010er Jahren verstärkt untersucht. Auch die derzeit größte Forschungseinrichtung hierzu (die NIF) wurde v.a. zum Zweck des Erhalts der Kernwaffenkapazitäten ohne Nukleartests geschaffen und finanziert.

    Waffentechnisch kann es sehr interessant sein, zur Zündung einer Fusionsbombe nicht mehr auf die Zündung einer Fissionsbombe angewiesen zu sein. Damit ließe sich die Sprengkraft noch freier variieren und Fusionsbomben u.U. weiter miniaturisieren.

    Quittengelee


    Vlt. löst man das mal von der einseitigen Betrachtung Sachsen vs Baden-Württemberg. Deutschland ist als alternde und perspektivisch schrumpfende Gesellschaft zwangsläufig auf einen Fachkräfte-Nachschub aus dem Ausland angewiesen und in einigen Bereichen (z.B. Medizin, Pflege) sieht man das auch heute schon deutlich. Wenn gleichzeitig massiv gegen Personen aus dem Ausland gehetzt wird, dann sorgt das wiederum nicht gerade für einen Standortvorteil, der diese zum Kommen und Bleiben anregt, was sich sehr wohl auf Standortentscheidungen von Unternehmen auswirken kann. Es wirkt sich übrigens auch klar auf die Attraktivität als Wissenschaftsstandort aus, ein Sektor der sehr stark von internationalem Austausch und Personal abhängt. Der Befund ist übrigens nicht neu, schon 2015 machte sich die damalige sächsische Wissenschaftsministerin Stange darüber große Sorgen:

    Wenn Flüchtlingsheime brennen, Rechtsradikale in Heidenau aufmarschieren oder Pegida durch Dresden zieht, dann hat das auch „verheerende Auswirkungen“ auf den Wissenschaftsstandort Sachsen.

    „Der Imageschaden ist enorm“, sagt Sachsens Ministerin für Wissenschaft und Kunst Eva-Maria Stange (SPD). Das Problem beginne nicht erst bei Pegida. Man dürfe auch nicht vergessen, dass die NPD zwei Legislaturperioden lang im sächsischen Landtag vertreten gewesen sei. „Und das schreckt ausländische Wissenschaftler erheblich ab“, betont die SPD-Politikerin.


    Das Grundproblem gibt es quasi deutschlandweit, nur war es in einigen östlichen Bundesländern bisher am offensichtlichsten sichtbar. Dass ausländerfeindliche Positionen (und Taten!) gerade dort schnell auf fruchtbaren Boden fielen, kann man sich an frühen Erfolgen der AfD und auch Bewegungen wie Pegida schnell klar machen. Dass das bei weitem nicht nur auf die neuen Bundesländer beschränkt ist, können wir an den letzten Landtagswahlen natürlich auch gut sehen. Gleichzeitig gibt es nach wie vor eine große Abwanderungsbewegung insbesondere junger Menschen aus den neuen Bundesländern, was den Fachkräftemangel und die gleichzeitige Überalterung der Gesellschaft noch beschleunigt. Dass sich dies auf den Wirtschaftsstandort auswirkt, dürfte schnell klar sein.

Werbung