Meine Gedanken dazu:
- Ausweitung des §183 StGB auf alle Geschlechter oder wahlweise dessen ersatzlose Abschaffung. Ich wäre für die Ausweitung.
Siehe hierzu §183a StGB....gleicher Strafrahmen.
- Anpassung der Aufsichtenregelung bei Klassenfahrten. Wenn Schülerinnen da nur von Lehrerinnen beaufsichtigt werden dürfen, sollten Schüler auch nur von Lehrern beaufsichtigt werden dürfen. Aktuell gilt nur der erste Teil der Regelung.
- Die Quotenregelung bei Beförderungen sollten nur bei neuen Beförderungen gelten und nicht auf die Gesamtanzahl. Wenn ich höre, daß bis zum Jahr 2035 (Datum fast beliebig ersetzbar) die Vorstandsposten paritätisch besetzt sein sollen, heißt das doch, daß bis dahin nur noch Frauen befördert werden dürfen, um das zu schaffen. Für die aktuelle Generation der Männer bedeutet dies, daß sie nie eine Chance auf eine Karriere haben werden. Bis auch sie wieder Posten bekommen können, sind sie schon kurz vor der Rente und zu alt.
- Der Satz in den Stellenausschreibungen: „Bei gleicher Qualifikation werden Frauen bevorzugt“, sollte in Frauenberufen durch „Bei gleicher Qualifikation werden Männer bevorzugt“, ersetzt werden. Ich denke da gerade an den ganzen Grundschulbereich, in dem Männer extrem unterrepräsentiert sind.
Da scheint NDS etwas weiter zu sein. Im Fahrtenerlass ist bei uns nur von Lehrkräften und deren Anzahl, nicht jedoch deren Geschlechterverteilung zu lesen. Normalerweise fahren bei uns zwar auch gemischtgeschlechtliche Teams, es gibt aber auch Klassen, in denen beide Klassenlehrkräfte männlich sind und dementsprechend auch in dieser Konstellation fahren.
Zur Quotenregelung scheint ein Missverständnis vorzuliegen: Einerseits bezieht sich diese (wiederum in NDS) auf das jeweils unterrepräsentierte Geschlecht und keineswegs nur auf Frauen und bedeutet andererseits gerade nicht, dass mittelfristig nur Frauen zu befördern sind, sondern lediglich, dass das jeweils unterrepräsentierte Geschlecht bei gleicher Qualifikation (!) zu bevorzugen ist, um näher an eine paritätische Besetzung heranzukommen.