Beiträge von Seph

    Das letzte Mal als ich Schüler in Klasse 5 hatte, bei denen das erfolgreiche Ablegen des Abiturs nicht wahrscheinlich erschien, habe ich mich eher gefragt, was deren Grundschullehrer so richtig oder so gut bzw. besser als ich gemacht haben, so dass die Eltern das Abitur sehr wohl für erreichbar halten, obwohl die Kinder ihre Probleme haben.

    Ich sage das jetzt mal mit dem Blick von jemandem, der genau solche Schüler regelmäßig erfolgreich ein Abitur ablegen sieht: Ich halte den Ansatz, bei 5.Klässlern schon treffgenau einschätzen zu wollen, wer ein Abitur erreichen kann und wer nicht, für wenig erfolgversprechend.


    PS: Das gilt übrigens in beide Richtungen der Prognose. Dafür passiert zwischen Klasse 5 und 13 einfach viel zu viel in der individuellen Entwicklung jedes Kindes.

    Gibts ja nicht :D NKM hätte ich ja noch verstanden, aber man vertauscht doch keine Buchstaben bei einer Abkürzung!!!

    Dann heißt die Ministerin auch noch Hamburg. Das ist doch extra um alle zu verwirren.

    Ich weise mal vorsichtig darauf hin, dass auch bei euch in Hessen die Abkürzung HMKB lautet und damit die Reihenfolge MK statt KM verwendet wird :). Ich vermute, dass dies vor allem dazu dient, Verwechslungen zu vermeiden.

    Es gibt in Niedersachsen keine Maximalzahl an zu unterrichtenden Stunden, ich kenne mehrere Fälle von KuK, die mit 100% ihrer Stunden mit einer oder mehreren außerschulischen Aufgabenpaketen abgeordnet waren / sind.

    Interessanterweise gilt das ausgerechnet für Schulleiter nicht. Diese haben nach §23 Abs. 3 der Nds. ArbZVO eine Mindestunterrichtsverpflichtung von 2 Stunden. Die von dir angesprochenen Fälle laufen aber über entsprechende Abordnungen. Inwiefern Lehrkräfte auch ohne Abordnungen derart viele Abminderungsstunden auf sich bündeln können, dass sie trotzdem keinen Unterricht mehr halten müssen, kann ich gerade nicht einschätzen.

    So sehe ich das nicht. Ich sehe viel mehr, dass unsere Regierung da überstürzt ein Gesetz, nämlich das Selbstbestimmungsgesetz durchgedrückt hat, ohne über die Folgen nachzudenken.

    Während das mit dem unterschiedlichen Wert des Nießbrauchrechts noch lustig ist, eben weil es auf unterschiedlichen Lebenserwartungstabellen für Männer und Frauen beruht, wird das im Falle von Straftätern dann schon viel ernster. Es gibt ja schon Straftäter, die sich spontan als Frau identifizieren, weil sie so hoffen im Frauen-Knast unterzukommen.

    --> https://www.faz.net/einspruch/der-…-110648227.html

    Und auch dort hatte der Versuch gerade nicht den erwünschten Erfolg, da auch diese Person etwas stark vereinfachende Annahmen gemacht hatte.

    So habe ich das mit der freien Geschlechterwahl noch gar nicht gesehen. :staun:

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Interessant könnte das auch bei der Wehrpflicht werden bzw. wenn es darum geht sich dieser Pflicht zu entziehen.

    Selten so einen Schwachsinn gesehen. Letztlich ist das wieder einer der Versuche, das Selbstbestimmungsgesetz anhand unrealistischer Annahmen in den Dreck zu ziehen. Immerhin räumen sie selbst noch ein, dass es dazu bisher keinerlei rechtlich haltbare Einschätzung gibt.

    Auch wenn es jetzt ein wenig Off Topic ist (Ich bitte dafür um Entschuldigung!): Dann müsste man im Geschichtsunterricht, wenn das 'Dritte Reich' dran ist, von Nationalsozialist: innen und Faschist:innen, sprechen, wenn man ein Genderfan ist. Ist das so? 8)

    Einen Zwang dazu gibt es nicht, es kann aber sicher nicht schaden, auch im Geschichtsunterricht deutlich zu machen, dass die dem Nationalsozialismus zugewandten Personen nicht nur männlich waren....

    PS: .....und sind.

    Mein Eindruck war: je mehr supertollen Förderkram man am Tag der offenen Tür präsentiert, desto mehr zieht man Anmeldungen an, die man gar nicht haben will. Oder nicht haben wollen sollte.

    Seid ihr sicher, dass die Schulen selbst losen und nicht die nächsthöhere Stelle? Denn wenn unsere Schule diese Quoten ohne Empfehlung auch noch selbst so gelost hätte, wäre das ja noch wilder 😅

    Deswegen zeigt man auch nicht "supertollen Förderkram", sondern für gute Schüler attraktive Angebote. Und ja, ich habe solche Losverfahren begleitet und mitentworfen. Diese finden an den Schulen selbst mit Blick auf die eigenen vorliegenden Anmeldungen statt. Wir hatten dazu eine Vertretung des Schulträgers als eine Aufsicht zur Sicherstellung eines fairen Verfahrens eingeladen, was uns bei späteren Widersprüchen sehr geholfen hat.

    Wenn tatsächlich neutral und objektiv gelost werden würde, würde das einen erheblichen Unterschied machen, weil es dann keinen Sinn machen würde auf eine Zahl von Anmeldungen hin zu arbeiten, die über der Zahl der möglichen Aufnahmen liegt.

    Das tut aber keiner.

    Doch, eine deutlich höhere Zahl von Anmeldungen als Schulplätze kann auch bei einem fairen Losverfahren durchaus sinnvoll sein. In NDS spielt das für Ganztagsschulen und Gesamtschulen eine Rolle, da diese nach §59a NSchG das Losverfahren derart ausgestalten können, dass sie z.B. zur Erreichung einer repräsentativen Leistungsverteilung Lostöpfe nach Leistungen bilden können und so eher sicherstellen können, auch die "höheren" Leistungstöpfe hinreichend füllen zu können. Auch die Aufnahme von lernzieldifferent zu beschulenden Schülern kann dadurch nach Quote etwas begrenzt werden.

    In meiner Stadt durfte nichtmals selektiert werden, sondern es wurde bei Überanmeldungen gelost (außer, es waren bereits Geschwister auf der Schule). Das macht die Jagd auf viele Anmeldungen noch absurder, denn je "netter" eine Schule sich präsentiert, desto mehr ungeeignete Kandidaten melden sich da auch an.

    Das kann ich nicht bestätigen. Die "ungeeigneten" Kandidaten kommen so oder so selten zu Infoveranstaltungen und tauchen - nicht selten erst nach den offiziellen Anmeldeterminen - ohnehin noch auf. Eine Schule ist sehr gut darin beraten, bis dahin ihre Plätze vollständig belegt zu haben, um damit gerade nicht "zugemüllt" zu werden. Für unsere Schule war es ein absoluter Gamechanger, genau in dieser Position zu sein und das genannte Klientel nicht mehr aufnehmen zu können/müssen.

    Die Frage nach dem Wochentag ist bei uns auch immer wieder in der Diskussion und ich kenne auch beide Varianten (also Nachmittag nach dem Unterricht oder Samstag Vormittag). Und ehrlich gesagt empfinde ich Samstags als etwas entspannter, als eine solche Veranstaltung noch am Nachmittag wuppen zu müssen. Aber das mag Geschmacksfrage sein und ich prügel mich nun auch wirklich nicht darum, an einem Wochenende zur Schule zu fahren. An der eigentlichen Arbeitszeit ändert sich dadurch aber ohnehin nichts.

    Im Gegensatz zu der merkwürdigen Verwendung überflüssiger Leerzeichen . (sic!)

    Heute setzt sich ja immer mehr die überflüssige Null durch: „Martinsmarkt am 08. November“.

    Ich werde bald 052, meine Schuhgröße ist 045 und meine Hausnummer ist 007 ...

    Bei Lebensalter, Hausnummern und Schuhgrößen habe ich das noch nie gesehen. Beim Datum schreibe ich das aber selbst auch so und hat schlicht den Hintergrund, dass z.B. Dateien mit Datumsangabe so eindeutiger anordenbar sind.

    Ich wage mich mal mit folgender Aussage aus dem Busch Mehrarbeit, die nicht aufs Deputat angerechnet wird, kann nach BGB drei Jahre lang eingereicht werden.

    Hast du dafür ein Beispiel? Angeordnete Mehrarbeit entsteht in Schule regelmäßig nur durch aufs Deputat anzurechnende Vertretungsstunden o.ä. Wie wir hier schon oft diskutiert haben, entsteht sie nicht dadurch, dass ich unvorhergesehen viel Zeit in die Optimierung eines Arbeitsblattes stecke.

    Einen schönen Abend wünsche ich euch allen,

    ich bin ken Lehrer, sondern zurzeit Azubi. Ich will jetzt nicht viel über die Ausbildung sprechen, also mach ich es kurz. Die Ausbildung gefällt mir aus verschiedenen Gründen nicht mehr, und ich hab überlegt da ich ja eh qualifiziert bin ob es nicht möglich wäre in das jetzige Halbjahr noch einzusteigen, oder zum 2. Halbjahr einzusteigen. Ich würde mich über viele Antworten freuen.

    Zu mir: Wohne in Nrw, 16 Jahre, MSA mit Quali

    Mit freundlichen Grüßen!

    Ich kann dazu nur sagen, dass wir vergleichbares bereits gemacht haben und das durchaus funktioniert hat. Das steht und fällt halt wie so oft mit der eigenen Motivation und dem Durchhaltevermögen. Und wie schon einmal beschrieben wurde: Schüler, die während der E-Phase (zumindest vorübergehend) im Ausland waren, können i.d.R. auch wieder einsteigen. Das macht aber wirklich nur dann Sinn, wenn das nicht nur eine Art Auffangstation für dich sein soll, sondern du wirklich "Gas geben" möchtest und das Abi noch machen willst.

    Artikel 51 der UN-Charta erlaubt ausdrücklich Verteidigungskriege.
    —> https://de.wikipedia.org/wiki/Recht_zur_Selbstverteidigung

    Zum maximalen Umfang der Verteidigung, auch auf dem Staatsgebiet des Aggressors, empfehle ich dies:

    —> https://amp.dw.com/de/ukraine-wie…gung/a-66410241

    Witzigerweise zeigt dein eigener Link bereits, dass dies auf den Gaza-Konflikt nicht so ohne weiteres anwendbar ist. Aber das muss dir entgangen sein ;) PS: Auch das Recht zur Selbstverteidigung beinhaltet nicht die vollständige Entziehung der Lebensgrundlagen eines Volkes.

    Eine Analogie wirst du auch im persönlichen Recht zur Notwehr finden, bei der ebenfalls sonst sanktioniertes Verhalten in Ordnung sein kann....sofern kein "Notwehrexzess" stattfindet. Auch im Völkerrecht gibt es Schranken beim Recht zur Selbstverteidigung....


    PS: Gerne noch einmal vorsorglich: niemand bestreitet hier das Recht von Israel, sich gegen die Terrorangriffe der Hamas zu verteidigen. Das ist sinnvoll und notwendig. Genauso sinnvoll und notwendig ist es aber, sich mal zu fragen, wann dabei übers Ziel hinausgeschossen wird und nicht einfach jede Handlung in diesem Kontext gutzuheißen.

Werbung