Jupp, die Systeme Rente und Pension sind schlicht nicht vergleichbar. Zum Einen beruhen sie auf ganz anderen Grundgedanken und der Vergleich von Durchschnittswerten ist nicht sinnvoll, da die Grundmengen bereits nicht vergleichbar sind. Zum Anderen lassen solche Betrachtungen i.d.R. ergänzende Sicherungssystem wie betriebliche Altersvorsorge gerne unter den Tisch fallen.
Beiträge von Seph
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Guckt euch mal um bei Scoperty, da wird immobilienbesitzenden Lehrkräften warm ums Herz:
https://scoperty.deDie Daten, mit denen Scoperty arbeitet, sind viel zu beschränkt, um halbwegs verlässliche Werteinschätzungen von Immobilien vorzunehmen. Insbesondere der bauliche Zustand wird nicht hinreichend einbezogen. Bei Scoperty werden quasi alle Immobilien in der gleichen Lage mit scheinbar vergleichbarer Größe über einen Kamm geschert. Auch die angegebenen Preisspannen sind so hoch, dass damit kaum eine verlässliche Markteinschätzung möglich ist.
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Herr Lauterbach ist kompetent und ich freue mich, dass er unser neuer Gesundheitsminister wird.
Die Kompetenz als Minister wird sich zeigen müssen, das darf man nicht mit medialer Präsenz oder Expertentum in einem engen Fachgebiet verwechseln. Zur Pandemiebekämpfung wird er vermutlich mehr sinnvolles beitragen können als Jens Spahn, insbesondere sein evidenzbasierter Ansatz ist dabei sicher zu schätzen. Mir machen seine weiteren gesundheitspolitischen Schwerpunkte etwas Sorgen. Dazu gehören neben der Bürgerversicherung auch die weitere Reduktion der Krankenhausanzahl und die Ausrichtung der Versorgung an Kosten-Effektivität, was insgesamt letztlich auf Leistungskürzungen hinausläuft.
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Nur fürs Protokoll: Meine Empfehlung bezog sich explizit auf die Anfertigung eines Gedächtnisprotokolls (eine gängige Empfehlung im Zusammenhang mit Mobbing), nicht auf strafrechtlich relevante Handlungen.
Du warst auch nicht der Angesprochene in diesem Zusammenhang. Die Anfertigung eines Gedächtnisprotokolls ist definitiv angezeigt und eine sehr sinnvolle Empfehlung.
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Der Held ist mir bereits seit 4 Jahren bekannt. Was ich von ihm halte ist eine andere Seite. Zumal er selbst Billigzeug aus China bewirbt. Warum sollte jedem, der seine Entwicklung verfolgt hat klar sein.
Hattest du das "Billigzeug" schon einmal selbst in der Hand? Ich habe inzwischen neben Lego auch Bluebrixx, Mould King und Xingbao gebaut und nie Probleme mit der Teilequalität gehabt.
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Falsch. Mir wurde unterstellt ich wäre nicht authentisch, weil ich meine Familie nicht mit Lego zuballere und mein Hobby nicht jedem auf die Nase Binde. Lasst das doch bitte jeden selbst entscheiden. Alles andere ist sonst keine Toleranz
Nein, es ging nicht um "zuballern" oder "jedem auf die Nase binden", sondern um "Mist, Besuch kommt. Ich muss mein Hobby verstecken". Das ist schon etwas deutlich anderes. Aber ja, das muss letztlich jeder selbst entscheiden. Ich habe die Beiträge hier eher so verstanden, dass niemand sonst schlechte Erfahrungen mit der Offenlegung dieses Hobbys im Bekanntenkreis gemacht hat.
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Übrigens: Letzte Woche erst gebaut. Das Set finde ich so genial...eine Hommage an die alten Pirates-Serien.
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Ich muss gestehen, dass ich den regelmäßig wiederkehrenden Diskussion um die Berechnung der Noten nicht folgen kann. Ich verstehe schlicht das Problem nicht.
Die Kultusministerkonferenz hatte bereits in den 60er Jahren eine gemeinsame Notendefinition beschlossen. Die Noten werden zwar mit Ziffern verschlüsselt, die eigentliche Bezeichnung der Noten lautet aber "sehr gut", "gut" usw. Bereits hier müsste deutlich werden, dass man mit Wörtern nicht rechnen kann.
Im Beschluss der KMK ist auch definiert, wann bestimmte Noten zu erteilen sind. So ist beispielsweise die Note "ungenügend" dann zu erteilen, wenn "die Leistungen den Anforderungen nicht entspricht und selbst die Grundkenntnisse so lückenhaft sind, dass die Mängel in absehbarer Zeit nicht behoben werden können".
So einen Fall hatte ich vor einigen Jahren mal. Über das gesamte Schuljahr hinweg sind so eklatante und nicht in absehbarer Zeit behebbare Mängel in den Grundkenntnissen deutlich geworden, dass nichts anderes in Frage kam, als diese Note zu erteilen. Dafür ist auch unerheblich gewesen, dass in einfacheren Tests (die heißen bei euch glaube ich Stehgreifaufgaben) durchaus auch einige mangelhafte bis schwach ausreichende Leistungen erzielt wurden. Im Gesamtbild der Leistungen aus Klassenarbeiten und im Unterricht erkennbaren Kenntnissen bzw. erheblichen Fachlücken, die nicht angegangen wurden, ergab sich dennoch eine ungenügende Fachleistung. Eine "Berechnung" hätte dann vlt. noch 1-2 Punkte und damit eine mangelhafte Gesamtleistung ergeben, die aber nach der Notendefinition schlicht nicht gerechtfertigt war.
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Sek-II-Lehrer bekommen ja noch die Amtszulage und bleiben im Normalfall nicht ewig bei A 13 ...
Das ist extrem stark bundeslandabhängig. In Niedersachsen gibt es z.B. bei einem 100-Lehrkräfte-Kollegium effektiv etwa folgende Anzahlen gleichzeitig vorhandener Stellen:
1x A16 (SL)
1xA15Z (stellv. SL)
3-5x A15 (Koordinatoren)
ca. 15-20x A14 (Funktionsstellen)
ca. 75x A13Z/E13
Je nach Altersstruktur im Kollegium und bei den Inhabern der Funktionsstellen gehen nicht wenige Lehrkräfte im Eingangsamt in den Ruhestand, da schlicht die Möglichkeiten zur Beförderung fehlen.
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Na, ja ich finde es eher seltsam, wenn nicht bewusst ist, dass dieses Hobby eher mal die Mehrheit von Kindern gedacht war und wenn die ganze Wohnung am Wochenende (wie bei mir) dann teilweise so aussieht wie ein Kinderzimmer, kommt das bei manchen Erwachsenen dann eben komisch rüber und ich verschwende keine Zeit mich da für irgendwas zu rechtfertigen.
Lego richtet seine Sets seit einigen Jahren immer stärker auf die erwachsene Zielgruppe aus. Die Ideas- / Creator Expert- und viele der Star Wars-Sets (um nur einige Serien zu nennen) sind erkennbar keine Kinderspielzeuge. Ähnliches gilt für alternative Hersteller. Bei mir stehen im Moment z.B. einige der Modular Buildings nebeneinander auf dem Regal und die Tower Bridge im Fensterbrett. Darüber freut sich sowohl der kleine als auch der große Besuch jedesmal wieder.
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Übrigens stellt die Tatsache Amtsträger oder als für den öffentlichen Dienst besonders Verpflichteter zu sein, eine Verschärfung der Tathandlung nach §201 StGB dar, was mit höherem Strafmaß geahndet werden kann.
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Ja, das höre ich immer wieder, von den gleichen drei Usern hier. Es ist aber erstens Vorschrift so, und auch die Sportlehrkräfte halten sich daran. Und zweitens... ich halte nicht viel von der mathematischen Argumentation für diesen Fall. Ich glaube, ob es Unsinn ist oder nicht, entscheidet nicht die Mathematik. Kann es überhaupt *mathematischen* Unsinn gebebn? Die Mathematik bietet mehrere Modellierungsmöglichkeiten für Dinge, heißt: sie kann herangezogen werden, um Aufgaben in der nichtmathematischen Welt zu lösen, und das ist toll und faszinierend an der Mathematik. Ob eine Modellierung sinnvoll ist oder nicht, halte ich aber für keine Frage der Mathematik, sondern für eine Frage der nichtmathematischen Welt - heißt: ob sie ihren Zweck dort erfüllt.
Deine Argumentation liefert doch gerade die Argumente, warum man Noten gerade nicht berechnen sollte! Die Bewertung der Leistungsfähigkeit bezogen auf die zu erreichenden Fachkompetenzen lässt sich doch gerade nicht auf das Rechnen mit Dezimalzahlen herunterbrechen. Am Ende geht es darum, eine angemessene Einschätzung der Leistungen im Rahmen der eigentlichen Notendefinitionen durchzuführen. Dass dafür Einschätzungen in Zahlen umformuliert werden und mit einem arithmetischen Mittel gearbeitet wird, ist m.M.n. auch pädagogisch nicht zu halten. Ausreißer werden dabei deutlich überbewertet und Tendenzen der Leistungsentwicklung lassen sich damit schlicht nicht abbilden.
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Anwalt ist hier wohl eher falsch, was soll der machen?
Eine Abmahnung des mutmaßlich strafbaren Verhaltens erwirken und auf eine Unterlassungserklärung hinwirken.
Ich bin aber bei MrsPace , dass das eher Ultima Ratio wäre und die Suche nach internen Lösungen zunächst vorzuziehen ist.
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Wenn das alle die, die sich impfen lassen bezüglich möglicher unerwünschter schwerer Impfwirkungen auch tun, gerne.
Weil...
... und das habt ihr ja auch alle unmittelbar vor der Impfung unterschrieben.
Das Vergleich hinkt aber deutlich. Das wird einem klar, wenn man sich mal die Anzahlen und Häufigkeiten schwerer Impfnebenwirkungen und schwerer Covid-19-Verläufe Ungeimpfter nebeneinander legt. Das ist dir wahrscheinlich sogar selbst klar, passt aber natürlich nicht zur eigenen Botschaft

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Das hört sich wirklich übel an und ist sicher eine unangenehme Situation. Wenn das schon so eskaliert ist und Gespräche nicht mehr weiterführen, sind vlt. härtere Gangarten angezeigt. Intern käme hier die Inpflichtnahme der Schulleitung im Rahmen ihrer Fürsorgepflicht in Frage, die dem Kollegen klar zu machen hätte, dass dieses Verhalten nicht länger toleriert wird. Da hier ggf. gemauert wird und das nicht zum Erfolg führt, käme evtl. auch der Rechtsweg in Frage.
Je nach Inhalt könnte eine Üble Nachrede vorliegen, gegen die man vorgehen kann. Das muss nicht gleich ein Verfahren sein, was man eh als Privatklage anregen müsste. Es reicht bereits das Erwirken einer strafbewehrten Unterlassungserklärung mit vereinbarter Vertragsstrafe.
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Nein kann ich nicht, nicht bei der realen Inflation aktuell. Wir verlieren dieses Jahr wieder an Kaufkraft bei den lächerlichen Verhandlungsabschlüssen.
Fairerweise muss man dazu sagen, dass die derzeitige Inflation vor allem auf deutlich höhere Energiepreise zurückgeht. Diese sind insbesondere deswegen (scheinbar) so stark erhöht, da sie im Vorjahreszeitraum extrem niedrig lagen und sich nun wieder normalisiert haben. Gleichzeitig ist es im Rahmen der Klimapolitik durchaus wünschenswert, dass Preissteigerungen im Energiesektor sich auch wirklich im Portemonnaie niederschlagen.
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Und das bedeutet, dass ihr keine gesteigerten Sorgen habt, dass das Kind einen Folgeschaden davontragen kann, sonst würdet ihr einen Weg finden, es zu Hause zu lassen. Ich werte das gar nicht, es ist einfach Fakt.
Es ist gerade kein Fakt, sondern die Lebensrealität der meisten Familien. Im Übrigen vernachlässigst du - wie auch Nymphicus - die gesundheitlichen Gefahren für Kinder, wenn sie sich häuslich isolieren müssen. Auch wenn diese Propaganda hier von einigen wenigen vertreten wird : Es gibt bei weitem nicht nur Covid-19 und gerade für diese Altersgruppe sind Schäden psychischer Natur durch Isolation mit hoher Sicherheit schlimmer.
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Zwischen Kind aus der Schule nehmen und Job verlieren gibt es einige Eskalationsstufen. Gerüchteweise soll es möglich privat Betreuung zu organisieren. Wenn jemand diese Alternativen versucht hat, bin ich gerne verständnisvoll und immer an der Seite der Eltern, die diesen Druck als ungerechte Zumutung empfinden. Aber es von vornherein als Wahl zwischen diesen 2 Möglichkeiten zu inszenieren ist unehrlich.
Weil idR die Mutter diese Entscheidung trifft, die Hauptbezugsperson ist und der Vater Hauptverdiener ist. Aber Du hast recht, für einen Vater sollte es genauso ein Dilemma sein.
In was für einer Welt lebst du eigentlich? Zwischen Kind aus der Schule nehmen (mal abgesehen davon, dass das zumindest in NDS derzeit gar nicht zulässig wäre außer in sehr stark limitierten Ausnahmefällen) und unbezahlter Freistellung (Nein, es muss nicht gleich ein Jobverlust sein) gibt es in der Praxis gerade nicht einige Eskalationsstufen. Die gerüchteweise private Betreuung ist oft genau das: ein Gerücht.
Zumindest für meinen weiten Bekanntenkreis kann ich definitiv sagen, dass solche Entscheidungen durch beide Elternteile gemeinsam getroffen werden. Das sieht im Übrigen auch der Gesetzgeber so vor....
Ich finde es ehrlich gesagt unsäglich, Eltern hier vorzuwerfen, sie nähmen bewusst eine Infektion ihrer Kinder in Kauf, um in Ruhe ihrem Job nachgehen zu können. Du scheinst dabei auch vollkommen zu übersehen, dass auch Kinder Rechte haben. Das gilt insbesondere für das Recht auf Bildung. Gleichzeitig scheint dir das Konzept der Abwägung von Risiken völlig fremd zu sein und ich bin dankbar, dass es viele umsichtige Leute in meinem Umfeld gibt, die dafür ein gutes Gespür haben.
PS: Das ebenfalls für Kinder bestehende Recht auf körperliche Unversehrtheit scheint zunächst zu suggerieren, eine Infektion mit allen Mitteln verhindern zu müssen. Das stimmt aber nicht zwingend. Gesundheitlicher Schutz besteht gerade nicht nur darin, Infektionen zu verhindern, sondern auch die physische und mentale Gesundheit zu erhalten und zu fördern. Eine Isolation von Kindern zu Hause steht da in keinem Verhältnis zu den in dieser Altersgruppe eher geringen Risiken einer Infektion.
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Das finde ich tatsächlich auch den eigentlichen Skandal. Während die Besoldung im Eingangsamt wirklich kein Grund zum Beschweren ist, sind die geringen Beförderungschancen und die verschwindend kleinen Unterschiede zwischen den einzelnen Stufen kaum Leistungsanreize. Während man die Eingangsbesoldung von Lehrkräften noch gut mit Gehältern ohne Personalverantwortung in anderen akademischen Berufsfeldern vergleichen kann, gilt das für die Leitungsebenen definitiv nicht mehr.
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Ich weise in solchen Zusammenhänge gerne darauf hin, dass das Berechnen von Durchschnittsnoten sowohl mathematisch als auch inhaltlich nicht zu rechtfertigen ist
und bin offen gestanden entsetzt, dass die Notenverordnung in MP genau ein solches unhaltbares Verfahren festschreibt.*Aber das hilft ja nichts, wenn es nun einmal festgeschrieben ist.Eine Möglichkeit für unterschiedliche Gewichtungen wäre, die Notenanzahl künstlich aufzublähen. Dann wird der doppelt gewichtete Test halt mit 2 gleichen Noten eingetragen, der einfache Test nur einfach.
*Edit: MP rettet sich etwas durch den sehr linearen Bewertungsmaßstab. Damit sind die Abstände zwischen Noten immerhin nahezu konstant.
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