Beiträge von Seph

    PS: Sowohl mit einer vorgegebenen Zeiterfassung als auch bereits jetzt schon wird diese als Grundlage für Gespräche bei Belastungssituationen dienen, um dann gemeinsam mit der SL zu prüfen, an welchen Stellen ggf. Entlastungen vorgenommen werden können und müssen. Das wird dann (und auch jetzt schon) zwangsläufig außerunterrichtliche Aufgaben betreffen, sei es nun die Unterrichtsvor- und nachbereitung oder die Teilnahmequote an Dienstbesprechungen o.ä.


    Diese Situation besteht aber wie gesagt jetzt schon und wird insbesondere bei Überlastungsanzeigen, aber auch z.B. bei Teilzeitkräften mit Blick auf außerunterrichtliche Verpflichtungen und bei Lehrkräften insgesamt in Spitzenbelastungszeiten wie den Abschlussprüfungen immer wieder durchgeführt.

    Ich möchte aber eine offizielle Zeiterfassung, denn durch meine individuelle kann ich fast ausschließlich an der Stellschraube Unterrichtsplanung/ -vorbereitung o.Ä. drehen, was die Qualität des Unterrichts negativ beeinflusst.

    Ich frage mich immer wieder, welche Erwartungen an eine solche "offizielle" Zeiterfassung geknüpft werden. Diese wird nichts anderes sein als die Dienstanweisung, die eigene Arbeitszeit mit Tool x eigenständig zu erfassen. Beweiswert und Steuerungsmöglichkeiten davon werden dann aber auch nicht anders sein als bisher.

    ich dachte ja zuerst die web.de adresse gäbe es vielleicht auch und habe da gestern mal eine testmail hingeschrieben, wo sofort eine fehlermeldung kam.

    Es macht halt einen nahezu zwanghaften Eindruck, wenn man sich wegen einer solchen unbedeutenden Kleinigkeit so intensiv damit beschäftigt. Aber das mag täuschen. Nach dem Brief fragt nie wieder jemand, den kannst du auch getrost vernichten. Das bedeutet auch, dass bereits hier und jetzt mehr Zeit in diese Lapalie geflossen ist, als überhaupt sinnvoll gewesen wäre und ich befürchte anhand deiner Aussagen, dass die Zeit hier im Forum nur die Spitze des Eisbergs darstellt. Wie gesagt: freu dich doch einfach über die erfolgte Amtsübertragung und mach einen Haken dran.

    wisst ihr, wieso die Schule den Brief zur AMtsübertragung nicht selbst am PC erstellt, sondern den von der Behörde zugeschickt bekommt und der Schulleiter nur noch unterschreiben und das Datum eintragen muss, aber als Absender bzw. Ersteller des Briefes die Schule erscheint und nicht die Behörde, obwohl letztere ihn erstellt hat.

    Das ist nicht so viel anders als bei einigen internen Abläufen an Schulen. Es ist durchaus sinnvoll, wenn diese Begleitbriefe in gewisser Hinsicht standardisiert sind und nicht an jeder Schule anders aussehen. Aber letztlich ist es egal, der Brief hat keinerlei Relevanz für die erfolgreiche Amtsübertragung. Die Urkunde kannst du dir einrahmen und die darüber freuen.

    Es geht mir doch nicht darum, dass es web.de ist, sondern dass die mailadresse der Schule falsch ist. web.de oder gmx. de oder yahoo ist natürlich auch ungewöhnlich, weil ich eigtl nur Schulen kenne, bei denen die Firma nicht in der mailAdresse enthalten ist, aber in meinem Fall geht es mir darum, dass auf diesem Formular eine mailAdresse steht, die wir , wenn überhaupt, vor 20 Jahren mal hatten.

    Noch einmal: Der Begleitbrief ist irrelevant für die Ernennung, entscheidend ist die Urkunde.

    Ich betone es immer wieder gerne: auch jetzt ist es bereits überhaupt kein Problem und empfehlenswert, eine Arbeitszeiterfassung für sich selbst durchzuführen, um damit die eigene Arbeitszeit auch sinnvoll steuern zu können. Dafür müssen wir nicht erst auf eine zentrale Lösung warten.

    Hallo, ich habe gestern meine Amtsübertragung für die A 14 Stelle erhalten., also die Urkunde und einen Brief, wo die Amtsübertragung formuliert wird. Die Urkunde ist von der Behröde ausgestellt. Der Brief zur Amtsübertragung ist ein Brief an mich, der von der Behörde gedruckt wurde, aber ganz oben den Namen der Schule sowie Telefonnummer und mailadresse enthält und an die Schule geschickt wurde. Der Schulleiter musste noch Datum und Unterschrift eintragen. DAs Dokument sieht aber so aus, als sei es ein offizielles Dokument der Schule. Bei diesem Brief fiel mir auf, dass eine falsche Email-Adresse der Schule dort ganz unten notiert ist, eine mail Adresse mit „web.de“, die wir wahrscheinlich vor 20 Jahren mal hatten, aber längst durch eine andere ohne das „web.de“ ersetzt wurde. Dieses offizielle Schreiben nun enthält eine falsche Mail-Adresse der Schule. Das darf doch eigentlich nicht sein, dass das dort falsch steht. Meint ihr, ich sollte darum bitten, das korrigieren zu lassen. Leute, die das sehen, würden ja wahrscheinlich auch wegen der web.de Mail der Schule stutzen und zudem ist diese mail-Adresse ja auch falsch und wenn man dort etwas hinschickt, kommt sofort eine Fehlermeldung. eigentlich ist es ja unwichtig, aber man kann doch schon erwarten, dass da. alles richtig ist

    Der Begleitbrief ist letztlich irrelevant und eine alte Mailadresse der Schule darauf schadet nun auch nicht. Entscheidend ist, dass die Urkunde korrekt ausgestellt ist und das scheint ja der Fall zu sein.

    Den Ausdruck "Feuerwehr-Lehrer" benutzt man aber schon lange nicht mehr, obwohl sie es de facto sind.

    Aha. Wer ist denn in dem Zusammenhang "man" und was meinst du mit "schon lange nicht mehr?". Für NDS findet sich der Begriff u.a. noch in Pressemitteilungen des MK aus den 2010er Jahren oder im vergangen Jahr in einer Stellungnahme des Landeselternrates zur aktuellen Personalsituation. Aber ja, der Begriff ist eher umgangssprachlich und taucht daher von offizieller Seite eher selten auf.

    Mich wundert, dass du von deiner Stammschule aus überhaupt so oft gegen deinen Willen abgeordnet werden kannst. Es gibt dort doch sicher auch andere Fachlehrkräfte, die dafür in Frage kämen.

    Super. Bei mir kommt jetzt um 10 vor 6, dass die Schulleitung ab der 5. Stunde Distanzunterricht angeordnet hat. Dass man da wirklich noch eine Nacht drüber schlafen musste, finde ich doch fragwürdig. Genauso wie Distanzunterricht bei Hitze. Aber da viele Schüler einen weiten Anfahrtsweg haben, werden die wohl ohnehin erst ab der 7. Stunde am Distanzunterricht teilnehmen können und das betrifft dann jedenfalls nicht mehr mich.

    Was ist das denn für ein unentschlossener Schwachsinn deiner SL? Also entweder man ordnet von Anfang an Distanzunterricht an (ist das überhaupt irgendwo noch rechtens?) oder man gibt in irgendeiner Form hitzefrei, wenn die Umstände es erfordern. Aber erst Präsenzunterricht, um dann in den Distanzunterricht zu wechseln, ist schon reichlich schräg.

    Das sehe ich ganz anders. Die Differenz müsste, meiner Einschätzung nach, Rückwirkend nach der Bewährungszeit gezahlt werden.

    Auf welcher rechtlichen Basis denn? Es gibt wie gesagt keinen Automatismus, der eine Beförderung nach x Monaten vorsieht, selbst wenn das der Regelfall in der Praxis ist.

    PS: Dass das hier extrem blöd gelaufen ist und eine Nachzahlung moralisch geboten wäre, versteht sich von selbst. Das durchzuklagen halte ich aber für wenig aussichtsreich. Das mag ein Fachanwalt aber sicher besser einschätzen können.

    Entscheidend ist das Schreiben, mit dem dir der Dienstposten (nicht die Aufgaben und oder dienstrechtlichen Befugnisse) einer stellvertretenden Schulleitung übertragen wurden, von da an sind 6 Monate zu rechnen.

    Volle Zustimmung. Und auch das ist nur der frühestmögliche Beförderungszeitpunkt und noch kein Automatismus.

    Eine Beförderung kann jedoch grundsätzlich nur einmal im Jahr erfolgen. Das bedeutet: Ich werde frühestens im August oder September 2025 nach A14 hoch gestuft (weil es erst diesen Monat bemerkt wurde, dass die Beförderung nach A14 noch fehlt). Eine Beförderung nach A15 ist somit vor August/September 2026 nicht möglich – obwohl ich das Amt bereits seit August 2024 ausübe!

    Der Ablauf dürfte so korrekt sein. Warum nicht bereits im Februar 2025 eine Beförderung auf A14 erfolgte, wenn du das Amt tatsächlich bereits im letzten Sommer übertragen bekommen hattest, erschließt sich mir aber auch nicht so recht. Rückwirkend wird sich daran aber leider wirklich nichts ändern lassen.

    Was glaubt ihr denn eigentlich, was die Staatsanwaltschaft macht, wenn eine Anzeige gegen eine noch nicht straffällig gewordene 9. Klässlerin kommt, weil sie mal behauptet hat, Lehrkraft x habe ihr in den Ausschnitt geschaut? Das Verfahren wird schlicht unmittelbar eingestellt und auf den Privatklageweg verwiesen. In dem Fall bleibt da auch nichts dauerhaft in einer Akte hängen. Sinnvoller ist hier mit hoher Sicherheit ein entsprechendes Gespräch der Beteiligten vor Ort in der Schule.

    Ich wollte damit nur sagen, dass man in NRW nur die Bereitschaft zur Übernahme der Aufgabe haben muss. Man muss diese nicht bereits ausgefüllt haben. Insofern denke ich, dass man sich in die meisten Tätigkeiten gut einarbeiten kann. Ich verstehe nicht warum es negativ ausgelegt wird, wenn man sich vorstellen kann sich in viele Themengebiete einzuarbeiten. Die Haltung hat nichts mit der Chance zu tun, dass Gutachten ist an der Stelle entscheidend.

    Es geht nicht darum, genau diese Stelle vorher bereits ohne Beförderung ausgefüllt zu haben. Es geht darum, dass man für die angestrebte Stelle auch die notwendigen Kenntnisse und Befähigung mitbringen sollte, wofür gewisse Vorerfahrungen in verwandten Aufgabenfeldern sinnvoll sind. Das Vorgehen "Ich bewerbe mich einfach auf alles, irgendwas wird schon dabei sein" spricht jedenfalls nicht gerade für den Bewerber und seine ernsten Interessen an der jeweiligen Stelle.

    Vor allem sollte es etwas sein, in was man bestenfalls bereits eingearbeitet ist oder wofür man zweckdienliche Vorerfahrungen mitbringt. Mal ein ganz offensichtliches Beispiel: als Bio/Deu-Lehrkraft braucht man sich nun einmal nicht auf eine Mathe-Fachleitung bewerben. Weniger offensichtlich, aber dennoch sicher plausibel: für die Koordination des Seminarfachs sollte man zumindest einige Durchläufe im Seminarfach mal unterrichtet haben usw.

    Wofür muss man sich denn genau einarbeiten? Man nimmt die Aufgabe doch erst mit der Stelle an.

    Und dafür sollte man sich vorab mit den Inhalten der auszufüllenden Stelle durchaus beschäftigt haben.

    Mir wurde von Bekannten gesagt, dass man sich gut und gerne auf mehrere Stellen bewerben kann und am Ende schaut man dann, ob man eine bekommt. Es erhöht ja nur die Chancen, obwohl man dann an der eigenen Schule evtl. nicht mehr in Frage kommt.

    Da haben dir deine Bekannten einen Bären aufgebunden. Im Gegenteil minimiert ein solches Vorgehen deine Chancen auf die Übernahme einer entsprechenden Stelle erheblich....und das auf sehr lange Zeit. Geh getrost davon aus, dass die Schulen in der näheren Umgebung untereinander kommunizieren und bei Kanditaten, die sich querbeet auf alle möglichen Stellen an allen möglichen Schulen bewerben, deren Ernsthaftigkeit und auch Befähigung schnell in Frage gestellt werden. Letztlich kommuniziert man damit weniger, dass man genau die Stelle x möchte und auch gut ausfüllen kann, sondern dass man dort, wo man derzeit ist, schnellstmöglich weg will oder gar muss.

    Die Innenstadt wird tatsächlich auch von öffentlicher Seite als Gefährlich eingestuft, hinsichtlich sich dort häufender Straftaten, hauptsächlich im Bereich Drogendelikten, aber auch Körperverletzungen usw.

    Man kennt sie, die ganzen Grundschulklassen, die aufgrund eines Innenstadtbesuchs in die Drogenkriminalität abrutschen.... :autsch:

    PS: Die Kriminalitätsstatistik der Polizeidirektion Chemnitz weist für 2024 einen spürbaren Rückgang von Gewaltdelikten auf. Leicht gestiegen sind hingegen Vermögensdelikte und Sachbeschädigungen (v.a. Kfz und Straßen/Wege/Plätze). Auch das sind nicht unbedingt Gefahrenfelder für Grundschulklassen bei einem Schulausflug.

    Insbesondere durch den hohen Ausländeranteil dort auch noch anderweitige Straftaten die ich hier nicht weiter benennen möchte.

    Mal abgesehen vom rassistischen Unterton, kann man die einzig in Frage kommenden Straftaten, die einen Bezug zur Nationalität haben könnten, ganz klar benennen. Es kann dabei ja nur um mögliche Straftaten im Zusammenhang mit dem Aufenthalts-, Asyl- und Freizügigkeitsgesetz gehen. Nur sind diese ebenfalls deutlich rückläufig gewesen.

    Ich stimme dir, Seph, grundsätzlich zu, aber inwiefern ist es valider, eine Note für drei Doppelstunden zu geben? (und mangels "Zwischenbewertungen" irgendwelchen Effekten zu verfallen (letzter Eindruck, Halo-Effekt, usw..)

    Nur kurz zur Klarstellung: diese Variante habe ich nicht als Alternative ins Spiel gebracht und halte ich tatsächlich ebenfalls nicht für valide.

    Ja, die gibt es. chilipaprika hat das schon ganz gut beschrieben:

    Aber kontinuierliche Notizen sind mir lieber als dass ich an einem Tag drei SuS beobachte.

    Nur heißen kontinuierliche Notizen eben nicht, dass daraus sofort Einzelnoten entstehen. Man kann innerhalb einer Sequenz aber sehr wohl notieren, wie gut die einzelnen Schüler mit Problemstellungen klar kommen, ob sie Inhalte einordnen und miteinander verknüpfen können usw. Dafür muss es dann auch nicht für jeden einzelnen Schüler in jeder Stunde Notizen geben, im Verlauf einer Einheit kommt aber für jeden einiges zusammen. Anschließend kann man kriteriengestützt auch eine Note festlegen. Ich nutze dafür eine Kriterienliste, in der eines von mehreren Kriterien z.B. auf den Umgang mit Problemstellungen abzielt. Die könnten dann so aufgefächert sein:


    sehr gut - kann neue Problemstellungen sachgerecht beurteilen und eigenständig lösen

    gut - kann neue Problemstellungen meist eigenständig lösen

    befriedigend - kann neue Problemstellungen mit Unterstützung meist eigenständig lösen

    ausreichend - kann neue Problemstellungen mit Unterstützung teilweise eigenständig lösen

    mangelhaft - kann neue Problemstellungen auch mit Unterstützung oft nicht lösen

    ungenügend - kann neue Problemstellungen auch mit Unterstützung nicht lösen


    Das ist etwas, was ich im Unterrichtsverlauf über mehrere Stunden hinweg in meinen Fächern sehr gut beobachten kann und bei dem die Schwankungen bei den einzelnen Schülern auch nicht sehr groß sind, sodass es nicht schlimm ist, das nicht jede Stunde lückenlos für alle notiert zu haben. Auch die Schüler können sich anhand solcher Kriterien meist sehr zielsicher selbst einschätzen.

Werbung