Trump hat meines Wissens keinen Krieg begonnen.
Wie würdest du denn dann den erst kürzlich erfolgten Angriff von strategischen US-Bombern auf den Iran beschreiben?
PS: Bitte nicht mit "Spezialoperation" ![]()
Trump hat meines Wissens keinen Krieg begonnen.
Wie würdest du denn dann den erst kürzlich erfolgten Angriff von strategischen US-Bombern auf den Iran beschreiben?
PS: Bitte nicht mit "Spezialoperation" ![]()
Ich erfasse die Arbeitszeit seit Langem und werde deshalb diesen Monat Klage gegen den Dienstherrn einreichen wg. Verletzung der ges. Ruhe-und Pausenzeiten und Arbeitszeitbetrugs.
Worin siehst du denn einen Arbeitszeitbetrug seitens des Dienstherrn? Das ist schon insofern ein interessanter Vorwurf, als dass ein Arbeitszeitbetrug im Regelfall vom Arbeitnehmer durch Vortäuschen der Erbringung einer Arbeitsleistung begangen wird, obwohl dies nicht der Fall ist (Klassiker: Raucherpausen ohne Ausstempeln oder privates Surfen während der Arbeitszeit). Von Arbeitgeberseite kommen hier eigentlich nur manipulierte Zeiterfassungen in Frage oder angewiesene (!), aber nicht vergütete Mehrarbeit. Die gleiche Frage dürfte sich bei Ruhe- und Pausenzeiten stellen. Mir ist jedenfalls keine Schule bekannt, die nicht auch eine Mittagspause hätte, in der man sich aus Dienstgeschäften zurückziehen kann. Zumindest bei uns sind die Aufsichten in der Mittagszeit dann gerade nicht mit Kollegen besetzt, die davor und danach durchgängig Unterricht hatten. In Probleme mit Ruhezeiten kommt man höchstens bei Dienstveranstaltungen, die nach ca. 21 Uhr erst enden.
Sicher hast du die genannten Umstände auch rechtzeitig beim Dienstherrn angezeigt und kannst nachweisen, dass hier explizite Anweisungen bestanden, die zu den vorgeworfenen Verstößen führten.
Ungerecht ist das ganze Verfahren. Es werden ja offensichtlich nicht die gleichen Maßstäbe angelegt.
Nein, diese Verfahren laufen i.d.R. sehr fair ab. Und ich finde es so gar nicht offensichtlich, dass da nicht gleiche Maßstäbe angelegt werden. Schon einmal darüber nachgedacht, dass die Bewerber mit 5 Punkten halt wirklich spitze sein könnten?
An meiner alten Schule hatte jemand die Stelle von außen bekommen, weil man den dort weg haben wollte. Er hat ebenfalls die volle Punktzahl erhalten. Es war dann ein echter Reinfall.
Diese Urban Legends kenne ich auch und kann dir versichern, dass da oft viel Hörensagen dabei ist. Es mag im Einzelfall so sein, dass der Wechsel einer Lehrkraft auch im Interesse der abgebenden Schule ist. Als SL würde man sich aber ganz schön in die Nesseln setzen, einen "Reinfall" als 5-Punkte Kandidat zu verkaufen. Zumindest bei uns in der Region sprechen die Schulleitungen ziemlich offen miteinander über Wechselkandidaten und deren Besonderheiten. Man muss sich einfach mal klarmachen, dass die Schulleitungen in der engeren Umgebung an vielen Stellen auch langfristig zusammenarbeiten und alle miteinander wenig Interesse daran haben, sich gegenseitig den Fehdehandschuh hinzuwerfen, indem sie "Reinfälle" als Top-Kandidaten verkaufen. So etwas vergiftet nachhaltig die Stimmung und den eigenen Ruf und fällt früher oder später auf einen zurück.
Wer sich mit einem bestimmten Outfit in der Öffentlichkeit bewegt, will m.E. auch so gesehen werden.
Gesehen werden ist etwas deutlich anderes als angestarrt werden.
Zitat von StatistNr27Wir haben im letzten Durchgang auch eine Fremdbewerbung bekommen, mit Höchstpunktzahl. Dabei sei das ja nicht normal und die Hausbewerber haben nur gute bis sehr gute Bewertungen bekommen. Das finde ich so ungerecht. Für die neue Ausschreibung kenne ich auch wieder zwei Externe.
Was soll daran ungerecht sein, wenn noch besser geeignete Bewerber die Stelle bekommen? Haben sie diese nicht verdient, nur weil sie von außen kommen?
Zitat von StatistNr27Ich werde bei der nächsten Pleite aber mal bei der SL nachfragen, ob ich mich doch besser an eine andere Schule bewerben soll, weil es sonst ja nichts wird…
Das kann durchaus zielführend sein, wenn eine andere Schule eine für dich passendere Stelle ausschreibt.
Wenn ich mich da mit 25 Kindern aufhalte, arbeite ich aber....
Davon hat doch niemand etwas geschrieben. Es ging darum, dass kein generelles Aufenthaltsverbot für Personen in einem solchen Raum besteht und die SL gerade nicht sicherstellen muss, dass niemand den Raum betritt. Dass in einem solchen Raum nicht mehr gearbeitet werden kann und das auch nicht mehr angeordnet werden darf, hatte ich selbst geschrieben. Das gilt natürlich auch für die Betreuung einer Klasse.
Ab 35 Grad ist der Aufenthalt im Raun verboten, da kommt der Schulleiter in Teufels Küche, wenn er wegsieht und ein Retttungswagen kommen muss.
Die ASR spricht hier nur davon, dass der Raum dann nicht mehr als Arbeitsraum geeignet ist, ein Aufenthaltsverbot im engeren Sinne besteht nicht. Gleichwohl darf natürlich kein Unterricht in einem solchen Raum mehr angeordnet werden. Der SL muss aber nicht aktiv verhindern, dass dieser Raum betreten wird.
Den Hinweis auf die entsprechenden Grenzen in der ASR finde ich aber wichtig und bin da ganz bei dir. Darauf darf man im schulischen Alltag durchaus pochen. Wobei das vielfach wohl nicht erheblich ist. Selbst bei Raumtemperaturen über 30° sind lediglich Maßnahmen zu treffen, die da nur begrenzt helfen (z.B. Außenjalousien nutzen, Lüften am frühen Morgen u.ä.).
Ich freue mich sehr darauf, mich heute doch noch von meiner 4. Klasse verabschieden zu können. Aufgrund meiner Krankmeldung bis zum 11. wurde mir untersagt die Schule zu betreten (wegen Verletzungsgefahr und dem fehlenden Versicherungsschutz) , so dass ich am Klassenfest gestern leider auch nicht als Gast teilnehmen durfte.
Eine Krankmeldung zwingt einen nicht dazu, bis zum Ablauf dieser nicht mehr die Arbeitsstelle betreten zu dürfen. Verletzungsgefahr besteht auch bei Personen ohne aktuelle Krankmeldung und der Versicherungsschutz erlischt gerade nicht dadurch.
Naja, messbar ist die außerunterrichtliche Arbeitszeit schon. Dass sich aus der teilweisen Ineffizienz von Kollegen bei einigen dieser Aufgaben eine abrechenbare Mehrarbeit ableiten lässt, halte ich für fraglich. Das gilt insbesondere dann, wenn diese nicht explizit angeordnet war. Insofern halte ich die hier oft gehörte Forderung nach einer offiziellen Arbeitszeiterfassung für mit falschen Erwartungen überfrachtet.
Gleichzeitig bin ich ein starker Verfechter der Erfassung der vollständigen Arbeitszeit. Aber eben vor allem dafür, diese für sich selbst hinreichend steuern zu können. Und dann sieht man gerade im Bereich der außerunterrichtlichen Tätigkeiten vermutlich sehr schnell, an welchen Stellen man sinnvoll kürzen könnte. Das sind dann sicher auch diese Aspekte:
Ich bin eher schnell und effizient und eben auch erfahren - da geht einem eine Korrektur halt schneller von der Hand. Ich neige auch nicht zum Erbsenzählen wie manch andere.
Ich sehe auch, wie viel Zeit manche mit endlosen Gesprächen verbraten, die man auf ein Zehntel kürzen könnte. In welchem Detail Stunden vorbereitet werden können, die ich aus dem Ärmel schütte.
PS: Bevor das wieder jemand in den falschen Hals bekommt: mir ist durchaus bewusst, dass man als Lehrkraft auch bei effizientem Vorgehen durchaus über die Arbeitszeitgrenzen kommen kann. Aber gerade dann ist die persönliche Arbeitszeiterfassung auch eine super Gesprächsgrundlage, um mit der SL auszuloten, wo Entlastungen punktgenau möglich sind.
Frauen, die ihr Dekolleté bewusst betonen, wünschen sich doch, dass Mann dort hinschaut.
Oder sehe ich das falsch?
Wünschen/Wollen vlt. nicht, mehr oder weniger bewusst in Kauf nehmen schon eher. Und man kann dazu sagen was man will, aber es macht für die Betreffende sicher dann eben doch noch einmal einen Unterschied, ob ein Gleichaltriger hinschaut oder sich ein mehr als 20 Jahre älterer Mann dazu verleiten lässt.
Die eigentliche Verarschung dabei sehe ich weniger im Kleingedruckten, dass dies nur für "Mitglieder" gültig sei, sondern dass wir diese angeblichen Rabatte indirekt alle selbst zahlen. Natürlich haben die Märkte ihre Preise passend zur Einführung dieser Bonusaktionen angepasst, was u.a. bei Rewe mit Einführung des Rewe-Bonusprogramms gut nachvollziehbar war und letztlich auch vorher mit Payback nicht viel anders lief. Teilnehmende erhalten nun einige wenige "Rabatt"punkte, während diese durch alle anderen gegenfinanziert werden.
Das geht ja noch, solange man sich nicht selbst auflöst...
Das wäre dann allerdings wirklich Beschädigung von Landeseigentum ![]()
Oder ist das eine "Spezialität" der Schule, an der ich gerade bin?
Nein, das ist sicher keine Spezialität deiner Schule. Mich wundert eher, dass das in BY soviel anders gewesen sein soll. Wer kümmert sich denn dort um die aufgezählten Punkte, die ja sicher auch anfallen? Also so etwas wie Klassenaktionen organisieren, Schnittstelle zwischen Fachlehrkräften und Eltern/Klasse, Fehlzeiten dokumentieren usw.
In NDS ist das jedenfalls auch eher bei den Klassenlehrkräften angesiedelt...allerdings ohne Entlastungsstunde ![]()
Ich hätte gerne eine Zeiterfassung offiziell die es mir und meinen KuK ermöglicht, auch Mehrarbeit abrechnen zu können. Und dabei gleich die Definition von Mehrarbeit geändert wird, denn in Brandenburg bedeutet dies rein praktisch nur jede selbsterteilte Unterrichtsstunde.
Auch das ist jetzt bereits möglich, wie einzelne Gerichtsverfahren zeigen. Und andersherum wird auch eine "offizielle" Zeiterfassung (noch einmal: das ist nichts anderes als die Dienstanweisung, genau das zu tun, was man auch jetzt bereits tun kann) nichts daran ändern, dass Mehrarbeit nicht einfach im Ermessen des Arbeitnehmers/Beamten genommen werden kann, sondern diese angeordnet werden muss. Das bedeutet auch, dass der Arbeitnehmer/Beamte bei drohender Arbeitszeitüberschreitung diese auch anzuzeigen hat und mit der SL zusammen klären muss, wie damit umgegangen werden soll.
PS: Sowohl mit einer vorgegebenen Zeiterfassung als auch bereits jetzt schon wird diese als Grundlage für Gespräche bei Belastungssituationen dienen, um dann gemeinsam mit der SL zu prüfen, an welchen Stellen ggf. Entlastungen vorgenommen werden können und müssen. Das wird dann (und auch jetzt schon) zwangsläufig außerunterrichtliche Aufgaben betreffen, sei es nun die Unterrichtsvor- und nachbereitung oder die Teilnahmequote an Dienstbesprechungen o.ä.
Diese Situation besteht aber wie gesagt jetzt schon und wird insbesondere bei Überlastungsanzeigen, aber auch z.B. bei Teilzeitkräften mit Blick auf außerunterrichtliche Verpflichtungen und bei Lehrkräften insgesamt in Spitzenbelastungszeiten wie den Abschlussprüfungen immer wieder durchgeführt.
Ich möchte aber eine offizielle Zeiterfassung, denn durch meine individuelle kann ich fast ausschließlich an der Stellschraube Unterrichtsplanung/ -vorbereitung o.Ä. drehen, was die Qualität des Unterrichts negativ beeinflusst.
Ich frage mich immer wieder, welche Erwartungen an eine solche "offizielle" Zeiterfassung geknüpft werden. Diese wird nichts anderes sein als die Dienstanweisung, die eigene Arbeitszeit mit Tool x eigenständig zu erfassen. Beweiswert und Steuerungsmöglichkeiten davon werden dann aber auch nicht anders sein als bisher.
ich dachte ja zuerst die web.de adresse gäbe es vielleicht auch und habe da gestern mal eine testmail hingeschrieben, wo sofort eine fehlermeldung kam.
Es macht halt einen nahezu zwanghaften Eindruck, wenn man sich wegen einer solchen unbedeutenden Kleinigkeit so intensiv damit beschäftigt. Aber das mag täuschen. Nach dem Brief fragt nie wieder jemand, den kannst du auch getrost vernichten. Das bedeutet auch, dass bereits hier und jetzt mehr Zeit in diese Lapalie geflossen ist, als überhaupt sinnvoll gewesen wäre und ich befürchte anhand deiner Aussagen, dass die Zeit hier im Forum nur die Spitze des Eisbergs darstellt. Wie gesagt: freu dich doch einfach über die erfolgte Amtsübertragung und mach einen Haken dran.
wisst ihr, wieso die Schule den Brief zur AMtsübertragung nicht selbst am PC erstellt, sondern den von der Behörde zugeschickt bekommt und der Schulleiter nur noch unterschreiben und das Datum eintragen muss, aber als Absender bzw. Ersteller des Briefes die Schule erscheint und nicht die Behörde, obwohl letztere ihn erstellt hat.
Das ist nicht so viel anders als bei einigen internen Abläufen an Schulen. Es ist durchaus sinnvoll, wenn diese Begleitbriefe in gewisser Hinsicht standardisiert sind und nicht an jeder Schule anders aussehen. Aber letztlich ist es egal, der Brief hat keinerlei Relevanz für die erfolgreiche Amtsübertragung. Die Urkunde kannst du dir einrahmen und die darüber freuen.
Es geht mir doch nicht darum, dass es web.de ist, sondern dass die mailadresse der Schule falsch ist. web.de oder gmx. de oder yahoo ist natürlich auch ungewöhnlich, weil ich eigtl nur Schulen kenne, bei denen die Firma nicht in der mailAdresse enthalten ist, aber in meinem Fall geht es mir darum, dass auf diesem Formular eine mailAdresse steht, die wir , wenn überhaupt, vor 20 Jahren mal hatten.
Noch einmal: Der Begleitbrief ist irrelevant für die Ernennung, entscheidend ist die Urkunde.
Ich betone es immer wieder gerne: auch jetzt ist es bereits überhaupt kein Problem und empfehlenswert, eine Arbeitszeiterfassung für sich selbst durchzuführen, um damit die eigene Arbeitszeit auch sinnvoll steuern zu können. Dafür müssen wir nicht erst auf eine zentrale Lösung warten.
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