Beiträge von Seph
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Definitiv eines der äußerst sehenswerten Chateaus an der Loire (ok, streng genommen nicht direkt an der Loire)....auch wenn das bestimmt schon knapp 25 Jahre her ist, dass ich mal dort war
. Habe da ein kleines Trauma von Urlaub mit meinen Eltern und gefühlt 3 Schlössern pro Tag. -
PS: Mein Tipp wäre Chateau Chenonceau.
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Das ist ganz bestimmt irgendein Schloss an der Loire!
Da gibt es ja zum Glück nur noch knapp 400 zur Auswahl

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Nachtrag: Kannst du ausschließen, das die "sauber" geschriebenen Seiten zuvor als Konzept - und dann ins Reine geschrieben wurden und der rest dann unter Zeitdruck ohne Konzept angefügt - oder davorgesetzt wurde?
Betrug zu unterstellen, ist dünnes Eis, falls keine Beweise vorliegen.Ich weiß nicht, wie das bei euch so gehandhabt wurde. Aber bei uns haben die Prüflinge explizit alle (!) Blätter am Ende der Prüfung abzugeben. Das schließt explizit auch Konzeptpapiere mit ein.
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Wir sitzen in diesem Moment mit 6 Lehrkräften zur Prüfungsaufsicht in einem Raum. Weniger als 2 fände ich schwierig.
Was ist das für eine Halle? Wo nehmt ihr denn alle das Personal für so viele Aufsichten her?
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Die Prüfungsdauer von ca. 10min für den vorbereiteten Teil und ca. 10min für den freieren Prüfungsteil sollte da eigentlich recht einheitlich sein. Soweit ich das überblicke, ist das zumindest in BaWü nicht wesentlich anders geregelt als in NRW oder NDS. Interessanterweise scheint die Vorbereitungszeit aber abzuweichen, was natürlich Unterschiede bei der Art der Aufgabenstellungen für den 1. Prüfungsteil begründen kann.
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Ich habe ebenfalls mit dem Zeitfaktor 3 sehr gute Erfahrungen gemacht, aber das mag abhängig von der Art der Aufgabenstellungen auch mit anderen Zeitfaktoren angemessen funktionieren.
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Warum sind die Arbeits- und Lernbedingungen an Schulen, die fast nur von leistungsschwächeren Schülern besucht werden, nicht gut?
Bitte nicht aus dem Kontext meines Beitrags #36 reißen, in dem ich diese Aussage in Verbindung mit konkreten Gesamtschulen vor Ort und deren Rahmenbedingungen setze. Warum es innerhalb der gleichen Schulform durchaus einen Unterschied macht, welchen sozioökonomischen Background die Schülerschaft hat und wie deren Leistungsverteilung ausfällt, muss ich hier jetzt nicht ernsthaft erklären oder? Das wäre dann wohl in einem anderen Thread besser aufgehoben.
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Ja, man sollte schulrechtlich ziemlich sattelfest sein. Das gilt insbesondere, aber nicht nur, für die Bereiche, die durch die angestrebte Stelle besonders tangiert werden. Bei mir ging es im Gespräch neben den schulrechtlichen Aspekten dann auch viel um das mit der Stelle verbundene Rollenbild (z.B. Zusammenarbeit mit dem SL, Führen von Geprächen mit Lehrkräften u.v.m.) und konkrete Gestaltungsideen für die entsprechende Schule aus der neuen Rolle heraus.
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Bei mir sind das doch eine ganze Reihe von Mails pro Tag, das hängt aber insbesondere mit der Funktionsstelle zusammen. Und dennoch sind auch diese Mails i.d.R. nichts, auf das man unmittelbar innerhalb von Stunden reagieren müsste.
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Ich fange in der Regel zu der Zeit gar nicht an, Nachrichten von Eltern zu beantworten, weil die Zeit Familienzeit ist. Aber es ist eben unterschiedlich.
Ich lasse mich also nicht festlegen, wann ich arbeite, weder von den Eltern noch von der Schulleitung.Es geht nicht darum, seine volle Arbeitszeit von anderen terminieren zu lassen, sondern sich selbst im Sinne einer klaren Trennung von Arbeits- und Freizeit klare Grenzen zu geben. Ich handhabe meine Arbeitszeit je nach Terminen und Tätigkeiten in Freizeit und bei der Familie auch recht flexibel und mag diese Möglichkeit in unserem Job sehr. Gleichzeitig beantworte ich Mails inzwischen nur noch ausschließlich zu den typischen Öffnungszeiten der Schule....und auch dann nur, wenn ich zu diesen Zeiten gerade vor Ort bin.
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Dass es nur eine kurze Zeit der Vorbereitung gibt kann man meiner Meinung nach so nicht sagen. Wenn man weiß: ich bewerbe mich!, dann kann man in dem Moment anfangen, sich vorzubereiten, denn man weiß ja dass das kommt….
Genau darauf hatte ich abgezielt. Mich lässt die Wahrnehmung des TE, eine Vorbereitung auf diese Stelle und das damit verbundene Verfahren sei innerhalb eines knappen Monats bis Mitte Juni neben Familie und Arbeit nicht möglich, halt sehr aufhorchen. Die Bewerbung für ebenjene bewusst gewählte Stelle ist vermutlich bereits deutlich länger her und i.d.R. hat man sich damit auch entsprechend schon lange auseinandergesetzt.
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Doch, aus Sicht der Eltern bist du das. Ich lese und beantworte Mails morgens und wenn es passt, schaue ich nachmittags noch mal rein. Abends praktisch nie.
Es kommt regelmäßig vor, dass Eltern nachmittags eine Mail schreiben und gegen 22 Uhr kommt dann eine, teilweise sehr unhöfliche, Nachfrage, warum ich denn immer noch nicht geantwortet habe…
Das lässt sich bereits mit einer Klarstellung zu den typischen Dienstzeiten an die Eltern ausräumen. Und man kann sich diese durchaus "erziehen", indem man auch konsequent ist in der Zeitwahl der Beantwortung. Und ebenfalls ganz wichtig ist es, auf keinen Fall eine private Telefonnummer herauszugeben. Warum das noch immer soviele Lehrkräfte zu tun scheinen, erschließt sich mir nicht.
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Mein Weg an meiner ersten Schule war mit A14 auch zu Ende, da KollegInnen Anfang 40 die A15-Stellen bekommen hatten und ich ausgebootet worden war. Da musste ich gehen. Eine Bewerbung auf eine A15-Stelle "Hauptsache ich komme weiter" habe ich nicht gemacht - hier war mein damaliger Schulleiter in der Tat so weise, mir davon abzuraten.
Es gibt andere Wege. Sprich noch einmal mit Deiner aktuellen Schulleitung und teile ihr mit, dass Du an Deiner aktuellen Schule keine Perspektiven siehst und frage sie, was sie Dir raten würde.
Das war bei mir ähnlich und tatsächlich hat ein Gespräch mit meinem damaligen SL einige Monate später genau eine solche Perspektive eröffnet. Insofern kann ich ebenfalls dazu raten.
Die Bewerbung an der Gesamtschule halte ich auch zunehmend für eine schlechte Idee mit großen Chancen auf eine nachhaltige Frustrationserfahrung.
Das steht und fällt mit der konkreten Schule, deren Rahmenbedingungen und dem Team vor Ort. Aus den Berichten hier im Forum habe ich allerdings auch noch keine besonders guten Gesamtschulerfahrungen aus NRW herauslesen können. Bei uns in der Region gibt es vergleichsweise viele Gesamtschulen, von denen einige inzwischen so stark von Eltern angewählt werden, dass sie regelmäßig Schülerinnen und Schüler ablehnen müssen...auch solche mit Gymnasialempfehlung. Die Arbeits- und Lernbedingungen vor Ort sind dort auch entsprechend gut. Das sieht an anderen, die fast nur von leistungsschwächeren Schülerinnen und Schülern besucht werden, schon sehr viel anders aus.
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War das jetzt der klägliche Versuch die bei Lehrkräften bestehende Tendenz zur Selbstausbeutung auch noch zu romantisieren oder habe ich das missverstanden?
Das hast du missverstanden. Ich hatte doch explizit auf ebenjene Gefahr der Selbstausbeutung durch die Nichtsichtbarkeit von Arbeit außerhalb des Dienstortes hingewiesen und sehe insofern durchaus auch Vorteile von Jobs, die nahezu ausschließlich in Präsenz stattfinden.
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Eine solche Diskussion habe ich noch nie irgendwo in diesem Zusammenhang gehört. Die Arbeitszeit wird im Homeoffice genauso erfasst, wie vor Ort. Da gibt es vom AG gar nichts weiter zu erwarten. Wenn die Arbeitszeit rum ist, ist der Kram aus und er kann gerne Emails schicken.
Vielleicht habt ihr aber irgendwo anderes mitbekommen?!
Worüber diskutieren wir denn dann hier regelmäßig wenn es um zu hohe Lehrerarbeitszeiten geht? Dass in der Praxis implizite Erwartungshaltungen des Dienstherrn und letztlich auch die Eigenansprüche der Beschäftigten nicht immer zur rechtlich klaren Situation einer definierten durchschnittlichen Wochenarbeitszeit und täglichen Höchstarbeitszeiten passen, ist doch letztlich eine Binsenweisheit.
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Daraus schließe ich, dass du selbst erfolgreich eine Revision A15 bestanden hast?
Ja. Und das entsprach ziemlich genau dem von dir beschriebenem Ablauf. Den Termin für den Tag hatte ich übrigens auch 2 Wochen vorher bekommen...und nicht schon 4
Mir geht es auch keineswegs darum, dir das auszureden. Aber abgesehen von der offenkundigen Ablehnung des Dezernenten und aufnehmenden SL möchte ich dir einfach mit auf den Weg geben, dir genau zu überlegen, was dich an der entsprechenden Stelle reizt, wie du sie ausfüllen könntest und tatsächlich auch, welches Unterstützungssystem du mitbringst, um eine solche Stelle auch wirklich ausüben zu können. Genau dieses hilft dann auch beim Abfangen des zusätzlichen Aufwands bei der Vorbereitung eines Revisions-Verfahrens. -
eine Stunde Unterricht mit vollem schriftlichen Entwurf, eine Beratung eines Kollegen mit schriftlicher Vorabplanung (3-4 Seiten), eine Teilkonferenz von 45 Minuten mit Tagesordnung, ordnungsgemäßer Einladung, schriftlicher Entwurf (4-5 Seiten) und anschließend schulfachliches Kolloquium, bei dem ADO, BASS und APO-Gost geprüft werden. Das Kolloquium ist KEIN Auswahlgespräch, sondern wirklich eine Prüfung. Alle vier Teile sind an einem Tag zu absolvieren, Beginn 9 Uhr, Ende irgendwann nach 16 Uhr.
Das Verfahren ist in NDS quasi identisch. Je nach angestrebter Stelle kann statt der Beratung eines Kollegen auch eine zweite Stunde Unterricht stattfinden.
Wenn es jemanden gibt, der das ohne Stress easy neben voller Stelle und Familienleben hinbekommt, würde ich gerne wissen, was man einwerfen muss. Ritalin und Kaffee reichen da nicht 😉
Ich habe an keiner Stelle von "easy nebenbei" gesprochen. Die mit der (dennoch mind. 2 Wochen langen!) Vorbereitung auf ein solches Verfahren verbundenen zusätzlichen Anstrengungen sind auch tatsächlich Anstrengungen. Sie simulieren in gewisser Hinsicht aber auch die mit der tatsächlich verbundenen Übernahme einer solchen Stelle erforderlichen Anstrengungen, gerade zu Beginn. Und wenn einem das neben Familie und voller Stelle deutlich zu viel ist (was im Übrigen niemandem peinlich sein muss), dann sollte man auf dieses innere Warnzeichen für sich selbst hören.
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Wie oben bereits ausgeführt: es besteht auch im öffentlichen Dienst der Anspruch auf Vorschuss und andersherum gibt es auch in der freien Wirtschaft eine ganze Reihe Unternehmen, die erst nach Dienstreise abrechnen. Den genannten Anspruch muss man halt auch artikulieren, darauf verzichten seltsamerweise viele. Fairerweise: es ist vermutlich auch weitgehend unbekannt und ich bin mir sicher, dass an vielen Dienststellen suggeriert wird, das ginge nicht.
Mir geht es da wie dir und ich vermeide wann immer möglich (also nahezu immer) das eigene Invorkassegehen. Ausnahme hiervon sind bestenfalls mir persönlich sehr wichtige und zeitkritische Dienstreisen.
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