Das ist korrekt und tatsächlich der Grund, warum die vorherige Ausübung explizit kein Auswahlkriterium sein kann. Natürlich wird sich jemand, der bereits eingearbeitet ist, leichter damit tun, die konkreten Herausforderungen der Tätigkeit zu antizipieren und konnte möglicherweise bereits entsprechende Handlungskompetenzen erlangen. Diese Person ist dann aber auch objektiv gut für die Stelle geeignet, was dennoch nicht ausschließt, dass jemand anderes noch besser geeignet ist.
Beiträge von Seph
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Das mag auch daran liegen, dass dies eines von nahezu unüberschaubar vielen (für das Land eben doch kostenpflichtige) Angeboten am Markt ist. Das Land Niedersachsen unterhält bereits zu einer guten Reihe anderer Anbieter von Diagnose- und Lernprogrammen Geschäftsbeziehungen und stellt diese entsprechend den Schulen bereit.
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Das kann ich nun gar nicht bestätigen. Natürlich schauen sich sowohl Schulleitung als auch die zuständigen Dezernenten vorher schon einmal um, wer denn überhaupt mögliche Kandidaten wären. Das dient teils aber auch nur der Absicherung, dass es überhaupt "brauchbare" Leute zur Auswahl gibt, sobald die Stellen ausgeschrieben werden. Es heißt noch lange nicht, dass diese Personen dann auch wirklich die Stelle erhalten. Von einem obsoleten Besetzungsverfahren kann da keine Rede sein.
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Ein Minijob ist in der Regel finanziell lukrativer. Aber der ist weder pensionswirksam noch eröffnet er den Weg auf eine eventuelle A15 Stelle.
Ich weiß, dass das in der Praxis nicht ganz stimmt. Aber grundsätzlich haben A14er die gleiche Arbeitszeit wie A13er. Und oft macht man die mit der A14 verbundenen Aufgaben ja eh bereits vorher. Dann kann man sie auch für mehr Geld als vorher weiter machen, wenn sich die Gelegenheit bietet.
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Also hat man mit A14 keine Kinder mehr?
Die Strukturzulage und der Familienzuschlag sind verschiedene Dinge.
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(Offiziell dann Englisch und Geschichte für Sek 1, bin aber auch ganz froh, wenn mich jemand Mathe, Nawi oder Informatik unterrichten lässt.)
Das ist tatsächlich auch stark schulformabhängig. Während an den Grundschulen und teils auch den Sek 1 Schulen fachfremder Unterricht vergleichsweise normal ist, um die Lehrkräfte möglichst stark an einzelne Lerngruppen zu binden, ist an Gymnasien und insbesondere der Sek II ein fachfremder Einsatz nahezu ausgeschlossen. Das bedeutet dann aber auch, dass die Schulen auch darauf angewiesen sind, entsprechend der Wochenstunden eines Faches über alle Lerngruppen hinweg die dazu passenden Lehrkräfte zu haben. Das wiederum ist in "beliebten" Fächern wesentlich einfacher zu bewerkstelligen als in den Mangelfächern und bedeutet dann andersherum, dass diese Lehrkräfte spürbar größere Chancen haben, auch in ihrem Wunschbereich an einer Schule unterzukommen.
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meine schulleitung sagte mir mal, dass mehrarbeit nur vergütet werden kann, wenn es unterricht ist. eine mathestunde mehr wird also bezahlt oder abgebummelt, aber z.b. mehrmals 30 minuten aufsicht vertreten oder schulfeste, einschulungen an samstagen, schulkonzerte etc. leider nie.
Der Fokus ist ein leicht anderer: Lediglich zusätzlicher Unterricht löst auch wirklich Mehrarbeit aus. Diese ist entsprechend zu vergüten bzw. in Rücksprache durch weniger Unterricht an anderer Stelle auszugleichen. Natürlich sind auch zusätzliche Aufsichten, Schulfeste usw. Arbeitszeit. Diese Arbeitszeit kann (und muss!) durch die Lehrkraft aber eigenverantwortlich durch kürzen an anderer Stelle ausgeglichen werden (z.b. entsprechend verringerte Vorbereitungszeit für Unterricht), wobei eben auch jetzt schon die eigene Arbeitszeiterfassung helfen kann. Dadurch fällt hier auch schlicht keine anrechenbare Mehrarbeit an, die noch einmal separat abzugelten wäre.
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Du kennst das doch, immer wenn der Dax ne Magen Darm Verstimmung hat und sich in seinen Bau zurück zieht dann hat die German Angst Hochkonjunktur. Vier Wochen später erzählt der gleiche Clown welche Aufholjagd der DAX doch hinter sich hat.😂🤷
Das stimmt auf der einen Seite und gleichzeitig muss man einfach mal festhalten, dass die Entwicklung des DAX nicht die Entwicklung der Wirtschaftsleistung widerspiegelt.
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Wir ist das eigentlich bei euch mit Urlaub? In Sachsen müssen wir, Beamte und Angestellte gleichermaßen, 30 Tage Urlaub einreichen, mit dem Rest der Ferien könnte dann so einiges verrechnet werden.
Genau so ist es ja auch gedacht. Ein normaler Arbeitnehmer hat etwa 250 Arbeitstage im Jahr, Unterrichtstage sind es aber knapp weniger als 200. Dass wir natürlich nicht 50 Tage mehr Urlaub haben als andere Arbeitnehmer, wissen wir alle. Dass diese 50 Tage aber (bis auf einige Ausnahmen) nicht mit 8 Stunden/Tag durchgearbeitet werden, wissen wir ebenfalls. Genau hier wird Mehrarbeit aus den anderen Phasen abgebaut....oder andersherum: genau deswegen müssen wir in der Unterrichtszeit i.d.R. auch mehr als 41 Stunden/Woche arbeiten.
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Wenn die anfallende Arbeit in der regulären Arbeitszeit nicht zu schaffen ist, entsteht faktisch Mehrarbeit – und die muss entweder vergütet oder ausgeglichen werden.
Dabei darfst du nur nicht vergessen, dass bei drohender Arbeitszeitüberschreitung auch Rücksprache mit dem Arbeitgeber zu halten ist und dieser zum Abstellen der Missstände aufzufordern ist (Stichwort: Überlastungsanzeige). Nur weil der AN sich einfach Überstunden aufschreibt (z.B. weil er im Urlaub Muscheln am Strand für Kunst gesammelt hat
), entsteht noch nicht zwingend anzuerkennende Mehrarbeit. -
Danke dir! Leider muss ich wahrscheinlich wechseln, da die Organisation Probleme macht.
Das kann ich nachvollziehen und hatte ich damals tatsächlich auch im Blick. Es gab einfach Fächerkombinationen, deren Vorlesungen durch die Fakultäten aufeinander abgestimmt waren und es gab welche, die oft zu Kollisionen führten.
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Deutsch/Geschichte ist sicher nicht die gefragteste Kombination am Markt. Wenn du aber wie angedeutet räumlich wirklich ganz flexibel bist, ist die Chance, später eine Stelle zu erhalten, dennoch recht gut. Ob sich mit Deutsch/Geschichte gegenüber Deutsch/Englisch die Korrekturen wirklich deutlich reduzieren, wage ich aber zu bezweifeln. Aber auch das mag wieder Bundeslandabhängig sein.
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Den Frust kann ich durchaus nachvollziehen, das verwendete Vokabular ("asozial", "abscheulich", "hinterrücks ins Verderben" usw.) allerdings nicht. Wie gesagt: bei Übernahme einer A15-Stelle dann erst einmal kaum zur Verfügung zu stehen, ist schon speziell, selbst wenn die Stelle vorher nur kommissarisch besetzt war. Es kann natürlich - auch mit Blick auf das o.g. Vokabular sein - dass es zwischen euch bereits an anderer Stelle zwischenmenschlich nicht passt und daher jemand anderem der Vorzug gegeben wird. Das kann dann im Übrigen trotz gegebener fachlicher Eignung auch gerechtfertigt sein. Aber das können wir hier natürlich nicht einschätzen.
Wenn man mich wirklich gewollt hätte, wäre ein halbes Jahr zusätzlich zu dann wahrscheinlich 20 Jahren in Ausführung der Aufgabe ein Witz.
Das mag tatsächlich stimmen, heißt im Umkehrschluss aber andersherum auch nicht, dass man dich zwingend verhindern wollte. Das zeigt sich schon an der angedeuteten Suche nach Kompromissen, die aber scheinbar nicht in Frage kamen. "Rechtlich unhaltbar" sind jedenfalls solch orientierende Vorgespräche nicht.
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PS: Diese Weisung, die Arbeit innerhalb der zur Verfügung stehenden Arbeitszeit zu schaffen, gibt es letztlich auch jetzt schon. Und auch jetzt ist es genau wie bei einem zentral vorgegebenem Verfahren zur Arbeitszeiterfassung bereits möglich, ebenjenes zur Steuerung der eigenen Arbeitszeit zu nutzen.
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Das stimmt, aber individuelle Erfassung ersetzt keine rechtsverbindliche Umsetzung durch den Arbeitgeber. Ohne einheitliche Vorgaben bleibt die Arbeitszeiterfassung eine freiwillige Maßnahme ohne rechtliche Konsequenzen. Oder werden die errechneten Überstunden bei dir dann ausbezahlt?
Auch eine zentrale Regelung zur Arbeitszeiterfassung führt noch nicht automatisch zur Anerkennung von Mehrarbeit. Diese müsste gezielt als solche angeordnet werden. Oder glaubst du ernsthaft, die Angabe einer Lehrkraft, sie habe diese Woche 2 Stunden länger für die Unterrichtsvorbereitung benötigt, löst auszahlungspflichtige Mehrarbeit aus?
Es wird eher so sein, dass der Dienstherr die Dienstanweisung ausgeben wird, keine Mehrarbeit zu leisten und die vorgesehenen Aufgaben im zur Verfügung stehenden Zeitrahmen zu erledigen (inklusive unterrichtsfreier Zeit abgesehen vom Jahresurlaub) und Überstunden gerade nicht dulden wird (abgesehen vlt. von wenigen Ausnahmefällen).
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Diese Form mag es auch geben. Ich habe aber tatsächlich bereits 2x Konstellationen erlebt, in denen beide sich in (dann verschiedenen) Bereichen engagiert haben, die Absprache untereinander aber kaum stattfand. Das mag etwas mit gut dastehen wollen zu tun gehabt haben, war aber irritierend.
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Ich habe tatsächlich auch schon beides erlebt (als Lehrkraft und als Elternsprecher), das hängt stark von den beteiligten Personen ab, ob diese miteinander können, den aktiven Austausch suchen oder eher Einzelspieler sind.
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Bin immer mehr der Meinung, dass eine Schulleitung damit nicht durchkommen darf. Unabhängig von meiner Person und Ausbootung.
Kannst du nochmal kurz beschreiben, was du damit meinst. Ich konnte deinem Beitrag #119 nur entnehmen, dass es Bauchschmerzen mit Antritt einer A15-Stelle gab, bei der man zeitgleich nur 1 Tag/Woche greifbar ist. Diese Bedenken wären zumindest nachvollziehbar. Ich vermute aber, dass da vorher mehr vorgefallen ist, wenn du von
Überhaupt nicht wertschätzend und rechtlich unhaltbar, aber gibt Wichtigeres.
schreibst.
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Ich muss schule17 zumindest in diesem Punkt zustimmen - der Ton hier ist rauer und unangenehmer geworden. Persönliche Angriffe, Beleidigungen, speziell arrogantes Verhalten gegenüber Neu-Usern (oder Usern, die man für Neu-User) hält.
Offen gestanden gibt es das (nicht nur hier) im Forum schon wesentlich länger als nur in den letzten 3 Jahren und ist einerseits gerade dem geschuldet, dass in einem Forum weitgehend anonymisiert geschrieben wird und dabei auch durchaus schärfere Töne angeschlagen werden als man das im persönlichen Gespräch tun würde....andererseits werden sachliche Hinweise aber auch schnell als scharfer Ton fehlgedeutet, insbesondere wenn diese nicht der Erwartungshaltung entsprechen. Auch das mag an der unpersönlichen Kommunikation ohne nonverbale Signale liegen.
Es gab hier auch vor Jahren bereits so scharfe Diskussionen mit persönlichen Angriffen, dass ich mir zwischenzeitlich auch mal eine mehrmonatige Auszeit genommen hatte. Gleichzeitig bin ich sehr froh um die wirklich super Moderationsarbeit hier im Forum, die immer wieder zielführend eingreift und die Teilnehmenden zur Einhaltung sinnvoller Diskussionsregeln aufruft. Herzlichen Dank dafür!
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