Beiträge von Firelilly

    Ich möchte mal ein ganz dickes Lob für Annie aussprechen. Eine Schulleitung, die erkennt, dass das Kerngeschäft (Unterricht) darunter leidet, dass Kollegen durch zu viel Drumherum verausgabt sind, ist toll!
    Würde mir so sehr wünschen, dass diese ganzen Zusatzprojekte zurückgeschraubt würden.
    Wenn es so wäre, dass diese Zusatzprojekte nur die Person beträfen, die sie machen wollen (und die im übrigen die sind, die die Lorbeeren dafür einfahren), wäre es okay.
    Aber es belastet immer auch Kollegen, die lieber unbeteiligt sein wollen und ihre Kräfte für das Kerngeschäft und die Erhaltung ihrer Gesundheit einsetzen möchten.
    (Sei es durch Vertretungen, weil die Person mal wieder auf Exkursion ist, ganz zu schweigen von Schulfesten, wo dann jeder zusätzliche Arbeit hat).

    Schön wäre es, wenn eine Schule mal damit werben würde, dass es wenig Firlefanz gibt, dafür aber eben genug Energie für den Unterricht da ist. So eine Schule hätte sicher auch weniger Vertretungsengpässe usw.
    Also Annie, toll, dass Du bemerkst, dass es zu viele Projekte bei euch gibt. Bei uns ist es so, es wird immer etwas neues dazuerfunden. Aber mal etwas abgeschafft oder gestrichen? Noooo way! Immer nur oben drauf!

    So langsam frage ich mich, ob es noch Zulassungsarbeiten, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten und hastenichtgesehen ohne Umfragen gibt?!

    Das ist mal wieder ein Beweis dafür, dass das Lehramtsstudium eben doch oftmals (!) die Schmalspurvariante ist. Ich habe für meine Diplom-Arbeit in Chemie 6 Monate im Labor gestanden, habe zwei verschiedene Synthesewege vergleichen, mich dafür in Fachliteratur und Publikationen in entsprechende, zum Teil sehr komplizierte Reaktionsmechanismen eingearbeitet, NMR-Spektren ausgewertet, Daten zur Reaktionskinetik erhoben und mathematisch ausgewertet.
    Dagegen ist eine Umfrage im Vergleich etwa so anspruchsvoll wie das Addieren im Zahlenraum bis 10.
    Aber wer Schüler unterrichtet ist ja in der Regel eh eher pädagogisch beschäftigt. Inhaltlich ist seit Inklusion und der erhöhten Abiturientenquote eh nichts mehr zu holen. Irgendwann wird Lehrer ein Ausbildungsberuf oder an der FH angeboten.

    Bei den Knobelaufgaben ist es meist so, dass die Kinder noch Hilfen benötigen, so dass mein Einsatz dabei davon abhängt, wie groß die Hilfsbedürftigkeit der übrigen Klasse ist. Im Moment habe ich zwei inklusive Kinder, so dass mir durch diesen hinzugekommenen Bereich Kapazitäten fehlen.....

    Wie, aufgrund von Inklusionskindern werden die guten Kinder nun weniger gefördert, als wenn die Inklusionskinder nicht da wären? Und mir hat man im Ref vehement und energisch widersprochen, als ich dies als anzunehmende, negative Konsequenz der Inklusion für das Niveau und die Förderung der Spitzenschüler damals vorausgesagt habe.

    Zum Thema: Ich bin zwar nicht im Grundschullehramt, finde die Idee aber prima, dass die guten SuS Knobelaufgaben bekommen sollen. Ich beobachte bei vielen SuS, dass sie Mathematik als Rechnen nach Formeln und fest gefügten Vorgehensweisen begreifen, aber wenig kreativ sind Probleme zu lösen oder die Mathematik als echtes Hilfsmittel zum Problemlösen zu sehen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass solche Aufgaben bereits in der Grundschule die Basis dafür legen, dass SuS auch später stärker nachdenken und Probleme analysieren, statt einfach nach einem Rechenschema zu fragen. Und bei den intelligenten SuS ist es doch eh so, dass für sie eine Zahlenraumerweiterung pille palle ist und sie sich auch da vermutlich unterfordert fühlen würden. Das können sie dann ja im Gleichschritt mit den schwachen SuS machen und in der Zeit, die diese brauchen um erstmal so weit zu sein, anspruchsvollere Aufgaben bearbeiten.

    Ich möchte an dieser Stelle noch einmal davor warnen sich mit dem Moderatorenteam anzulegen. Wer den Moderatoren nicht passt wird ganz schnell mit Sperrung ausgeschaltet.
    Wenn man mal im Forum ein wenig wühlt wird man viele Opfer dieses Praxis finden. Vielleicht ist auch dies mein letzter Beitrag

    Ich entschuldige mich also demütig für meinen flapsigen Ton, der offensichtlich, wenn man denn möchte, völlig falsch verstanden werden kann.

    Tja, solange er von den Moderatoren kommt, geschieht ja nichts weiter.

    Das bedeutet - in einfachen Worten erklärt - dass das Kind die Emotionen anderer Kinder (und Erwachsener) mit einer Art 6. Sinn spüren kann. Das Problem ist, dass ein kleines Kind die Herkunft dieser Emotionen normalerweise noch nicht zu unterscheiden gelernt hat und damit sehr rasch mit Emotionen "überladen" wird. Was dann passiert: so eine Art emotionales Zentrum im Gehirn (?) schaltet sich - aus Sicherheitsgründen - ab und das Kind zieht sich entweder sehr in sich selbst zurück oder rastet (möglicherweise auch als Vorstufe) völlig aus, verletzt andere usw. Besonders problematisch sind eigene und fremde Emotionen, die noch weitgehend im Unterbewusstsein dahindämmern, weil v.A. andere nicht bereit (oder fähig) sind, diese als ihre anzuerkennen. Emotional hochsensible Kinder fühlen sich in den meisten Fällen völlig unverstanden, weil sie sich nicht vorstellen können, dass andere nicht nachvollziehen können was sie wahrnehmen, und dass es neben "den 5 Sinnen" die sie in der Schule lernen noch weitere geben mag die ihre schwierige Situation auslösen.

    Arbeitest Du eigentlich bei Astro-TV? Oder bist ein Jünger von Karma Singh? Ich komme aus dem Lachen nicht mehr heraus!


    ps: Es ist erschreckend, wie sich Lehrkräfte in der Regel über den Tisch ziehen lassen, weil sie die entsprechenden Verordnungen und Erlasse nicht kennen bzw. sich auf die Schulleitung verlassen (die oftmals auch keine Ahnung hat). Und wenn man dann auf seine RECHTE hinweist, wird man oft als "pädagogischer Spielverderber" angesehen ("Aber die lieben Kleinen können doch nichts dafür..."). In anderen Teilen des öffentlichen Dienstes oder gar der "freien Wirtschaft" undenkbar.

    Deswegen bin ich immer dankbar auf entsprechende Verordnungen und Erlasse hingewiesen zu werden. Ich meine die Lehrerausbildung macht das ja auch schon geschickt, man wird genauestens instruiert was man für Pflichten hat, welche Folgen einem Beamten drohen, wenn er sich nicht so verhält, wie man es gerne hätte. Was für Rechte man hingegen hat und wo die Grenzen einer Schulleitung sind, darüber wird natürlich kein Sterbenswörtchen verloren.
    Das muss man sich alles selber heraussuchen bzw. wenn man Glück hat schnappt man eben auf, dass es gar nicht normal ist, dass man auch samstags herangezogen werden darf ohne Ausgleich.
    Die Schulleitung verkauft das immer alles so selbstverständlich. Auch letztens Fahrtkosten zu Fortbildungen. "Das können Sie doch von Steuer absetzen, nein, das ist nicht vorgesehen, dass Ihnen das ersetzt wird".
    Aber vorher schön eine Dienstanweisung geben, dass man diese Fortbildung besuchen soll.

    Kurz: Auch Veranstaltungen am Samstag müssen mit einem unterrichtsfreien Tag ausgeglichen werden, wenn der Samstag an der betreffenden Schule kein regulärer Schultag ist. Und das sollte an den meisten Schulen der Fall sein.

    Hallo Mikael,

    weißt Du, ob dies auch für Schleswig-Holstein gilt? Wir müssen den Tag der offenen Tür mit sehr großem Aufwand (eine richtige Werbeveranstaltung mit vollem Showprogramm) samstags durchführen und es gibt keinen unterrichtsfreien Tag, nicht einmal ein Konzept für Teilzeitkräfte.

    Jetzt halt mal den Ball flach, liebe Firelilly, und mach Dir endlich mal klar, dass 90 Minuten Unterricht wo auch immer nicht mit der Tätigkeit eines Anwalts oder Arztes vergleichbar sind, da kann die formale Ausbildung mit den zwei Staatsexamina noch so gleichwertig sein. Allein die Berufshaftpflicht für diese Gruppen ist teurer als das Monatsgehalt eines Lehrers (kein Wunder, kann doch eine einzige falsche Entscheidung locker hunderttausende Euro kosten. Das ist bei Lehrern nunmal nicht der Fall).Auch die Handwerkertarife kannst Du nicht wirklich vergleichen, denn Du zahlst selbstverständlich die Anschaffungs- und Verschleißkosten des Werkzeugs und alle sonstigen Arbeitsmittel mit; ganz zu schweigen von der Umsatzsteuer, die direkt ans Finanzamt geht.

    Trotz Berufshaftpflicht bleibt trotzdem noch deutlich mehr übrig. Ich habe genug Ärzte (vor allem Zahnärzte) im Bekanntenkreis, die finanziell deutlich besser gestellt sind.
    Zumindest was Ärzte angeht hast Du mit dem Satz "eine einzige falsche Entscheidung kann locker hunderttausende Euro kosten" total unrecht. Bis man einen Arzt wirklich belangt muss der schon grob vorsätzlich mit dem Skalpell durch die Eingeweide gepflügt haben. Ein Arzt bekommt für Nachlässigkeitsfehler genausowenig Konsequenzen wie ein Lehrer, der beispielsweise die falsche Note einträgt.
    Ärzte müssten schon Dinge in seiner Profession tun, die bei einem Lehrer beispielsweise entsprechen würden, dass der Lehrer das Kind schlägt oder rassistisch beleidigt.
    Wie es bei Anwälten ist, weiß ich nicht.

    Ein paar Vergleichswerte aus den zahlreichen Nebenjobs, die ich bei Lehrern in meinem engeren Umfeld erlebe:
    private Krankenpflegeschule, Deutschkurs: 56,- €
    privates Abendgymnasium: 66,- €
    gewerkschaftsnahe Weiterbildungseinrichtung, Deutsch- und Sozialkundeunterricht: 72,- €

    - jeweils für 90 Minuten.

    Für dringende Deutsch-Nachhilfe am Sonntag (ich hab mehrfach darauf hingewiesen, dass das nichts bringt, wenn am Montag die Arbeit ansteht...) hab ich auch schon mal 100,- € für 90 Minuten verlangt und bekommen.

    Persönlich würde ich nicht unter 60, eher 70 € für 90 Minuten gehen. Bedenke: Du hast Fahrtkosten, evtll. Parkgebühren (würde ich mir aber extra vergüten lassen), musst die Beträge evtll. versteuern etc. Man stelle sich einen Handwerker vor, der für unter 40,- € die Stunde arbeitet!

    Hahaha das ist ja wohl echt ein Witz. Leute, ihr habt studiert und bringt eine hohe Qualifikation mit. Das kann doch nicht deren ernst sein!? Bin schockiert!

    Hallo Lukas,

    Auf jeden Fall bestärken möchte ich dich in deinem Wunsch an einer Hauptschule zu unterrichten anstatt an einem Gymnasium! Ich bin mir sicher, dass das genau die richtiger Schulart für dich als Lehrer ist. An einem Gymnasium wirst Du meiner Ansicht nach nicht glücklich, auch nicht, was das Studium für das Lehramt dort angeht.
    An einer Hauptschule werden auch dringed Leute wie du gebraucht, die einen guten Zugang zu den Schülern finden. Ich denke, auch wenn andere vielleicht sagen werden die Korrekturbelastung wird hoch, du solltest Deutsch als Fach zu Englisch nehmen. Das ist so das, was ich da am meisten herauslese aus deinen Stärken und Interessen. Eventuell kannst Du ja Ethik noch als Erweiterungsfach dazu machen. Ich glaube allerdings auch, dass man durchaus auch ethische und gesellschaftliche Aspekte im Deutschunterricht behandelt, aber da müssen Deutsch Kollegen noch einmal etwas zu sagen.

    Andererseits sind es vielleicht auch nur "elementare" Inhalte, die ich dann in Chemie vermittle. (Überspitzt...?)

    In den Naturwissenschaften und Mathematik gilt das ganz extrem, aber auch in anderen Fächern ist man im Vergleich zu dem, was man an der Uni macht, auf einem einfachen Basisniveau.
    Dennoch gibt es die Möglichkeit seine Fächer eher anspruchsvoll zu unterrichten, oder eben recht oberflächlich. Die Vorgaben des Bildungsplanes lassen sich in beide Richtungen sehr unterschiedlich auslegen.
    Da muss dann jeder Lehrer seinen eigenen Mittelweg finden.

    ich arbeite aktuell in der Versicherungswirtschaft, es ist an und für sich stressarm, und gut bezahlt, aber leider auch langweilig.

    Mache nicht den größten Fehler Deines beruflichen Lebens und tausche einen stressarmen, gut bezahlten Beruf gegen einen, der streßreich und mittelmäßig bezahlt ist!
    Es ist auch nicht so, dass der Lehrerberuf geradezu spannend ist. Don't do it!

    1.) Eine faire, klare Aufgabenverteilung innerhalb der Kollegien/Fachschaften. Hier wäre vielleicht die Hilfe des PR oder eine intensive Auseinandersetzung mit den anfallenden Aufgaben im Rahmen eines päd. Tages hilfreich.

    Ja, das stimmt schon. Ich muss allerdings sagen, selbst wenn wir das in der Fachschaft fair aufteilen, was wir eigentlich bereits größtenteils machen, existiert das Problem weiterhin. Innerhalb des Kollegiums braucht man gar nicht an eine faire Verteilung denken, denn jede Fachschaft hat Zusatzbelastungen in ihrem Fach oder behauptet das zumindest. Man kann lange darauf warten, dass die Kunst- und Religionskollegen sagen "Okay, wir sind nicht so belastet, wir übernehmen das".


    Ein klares Verständnis für die eigene Wochenarbeitszeit im Jahresdurchschnitt und damit verbunden auch entsprechende Konsequenzen, die man daraus zieht. Wenn man in der Woche 2-3 Stunden mit dem Spülen von Reagenzgläsern verbringt, bleibt eben weniger Zeit für die Vor- und Nachbereitung des Unterrichts.

    Ja, selbstverständlich habe ich schon angefangen Prioritäten zu setzen. Leider gehen die oft zu Lasten des Kerngeschäfts. Wenn die Schulleitung möchte, dass ich am Tag der offenen Tür präsent bin und ich da keine gute Show liefere, dann bekommt sie das direkt mit und es ist nachteilhaft für mich. Wenn ich am Schulfest mitwirken soll und das nicht mache, dann fällt das auch sofort auf.
    Wenn ich beim Bewerten der Klausurersatzleistungen grob drüberlese und vielleicht die Quellen nur stichpunktartig kontrolliere, dann ist mein Urteil immer noch so, dass es keine / kaum Schülerbeschwerden gibt, ich aber pro Schüler eine halbe Stunde spare. Eigentlich schade, aber irgendwoher braucht man die Zeit. Und die nimmt man dann da, wo es nicht auffällt. Und das einzige was Schulleitungen nicht interessiert ist das Kerngeschäft, das Unterrichten. Lediglich, wenn es da Beschwerden gibt, dann wird es für die SL interessant. Solange alles läuft, zumindest nach außen hin, läuft das halt so vor sich hin.
    Ich kann mir beispielsweise auch überlegen, investiere ich 2 Zeitstunden um eine wirklich solide Doppelstunde zu planen und archivieren -> Sinnvoll, denn die ziehe ich nächstes Jahr 1:1 wieder heraus (Anpassung an neue Lerngruppe ist zeitineffektiv) -> Langzeiteffekt
    Investiere ich die 2 Stunden um immer mal wieder eingesammelte Hausaufgaben zu kontrollieren, damit meine vergebenen Noten realistischer sind? Eher nicht, denn dadurch schaffe ich nichts, was ich später wieder verwenden kann. -> Kurzzeiteffekt

    Lieber würde ich mehr Zeit fürs Kerngeschäft verwenden, gründlicher Korrigieren, gründlicher individuelle Rückmeldungen zum Leistungsstand geben etc.
    Ist aber nicht möglich.
    Da man gezwungen ist so viel rundherum zu machen, kann man entweder nur Freizeit investieren (bin ich nicht bereit) oder am Kerngeschäft zusammenstreichen. Finde ich nicht toll, aber ist imho nötig.
    Übrigens darf man das natürlich nicht kommunizieren. Du hast ja ein gesundes Selbstvertrauen, dass du deiner Schulleitung sagst, dass die Zusatzaufgabe zu Lasten der Abivorbereitung geht. Das wäre bei uns das Todesurteil.

    . In einem Unternehmen völlig unwirtschaftlich, da die Arbeitszeit der Mitarbeiter deutlich teurer ist, als die Moderationskarten von Neuland zu bestellen. Da die zusätzliche Arbeitszeit der Lehrer ja kostenlos ist müssen wir aber halt schneiden...

    Das geht mir in der Chemie mit unzähligen Dingen so (Abwaschen, Chemikalien katalogisieren und mit Etiketten bekleben und tausenden anderen Dingen). In keinem Unternehmen würde man das eine diplomierte (und bei uns teilweise sogar promovierte Kollegen!) Chemikerin stundenlang machen lassen, weil das schlicht und einfach nicht bezahlbar wäre für das Unternehmen.

    In der Schule heißt das Zauberwort Dienstpflicht und deshalb kann man studierte Leute zu tausenden Sisyphusarbeiten heranziehen, weil wie Du schon sagst jede zusätzliche Arbeitszeit kostenlos ist.
    Das Ding ist, ich habe nicht einmal Probleme damit zu putzen, ich würde das für einen Stundenlohn eines Akademikers auch super gerne machen, gut bezahlt klebe ich gerne Etiketten auf.
    Problem ist eben, dass das einfach noch zusätzlich aufs Deputat draufkommt ohne, dass man das bezahlt bekäme. Wenn ich einen Satz nicht mehr hören kann, dann "das gehört zur Dienstpflicht und ist damit mit der Alimentierung abgegolten".

    Ich hätte auch überhaupt keine Probleme tausende Elterngespräche zu führen und mich mit Anwesenheitspflicht am Elternsprechtag hinzusetzen (ohne, dass da jemand kommt, bzw. nur sehr wenige). Wenn ich da jedesmal den Stundensatz eines Arzt oder Psychologen für diese Beratungsgespräche bekäme und auch meine reine Anwesenheit als Bereitschaft bezahlt würde, gerne!


    Während des Unterrichts steht auf einmal die erweiterte Schulleitung mit einer Mutter vor der Klasse.
    Die Mutter wüsste gerne wie der Leistungstand Ihres Sohnes ist.

    Ich werde nächste Woche meiner Kollegin aus der erweiterten Schulleitung erstmal ein paar Takte dazu sagen.
    Der Knüller war noch, dass meine Kollegin stumpf während des Gespräches daneben gestanden hat und mitreden wollte.

    Alles daran setzen, dass diese erweiterte Schulleitung abgesetzt wird! Gegen solche Leute muss man ordentlich Stimmung machen, wenn die tatsächlich mal in die Position einer Schulleitung kommen dann ist das der absolute Terror für das gesamte Kollegium. Ich würde da auch den Personalrat einschalten und mich beraten lassen, ob man nicht mal die erweiterte Schulleitung überprüfen lassen kann. Das ist ja unglaublich, mich fragt wirklich, wieso immer wieder solche Menschen in solche Positionen kommen. Und wenn dann niemand etwas gegen solche Leute unternimmt landen die irgendwann auf dem Schulleiterposten.
    Und dann wundert man sich immer, wieso es unfähige Schulleitungen gibt. Rechtzeitig gegenarbeiten!

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