Er vereint Teilselbstständigkeit mit einem festen, monatlichen Gehalt UND einer Pension! Klar, ich muss Vormittags an der Schule sein (teils auch Nachmittags), aber ich komme früher Heim als alle anderen Arbeitnehmer und kann mir dann AUSSUCHEN wann ich die Vor- und Nachbereitung durchführe, was bei mir z.B. Abends auf der Couch stattfindet.
Vollkommen richtig, auch das sind ganz entscheidende pro Argumente für den Lehrerberuf. Man stelle sich nun aber vor wenn eine Schule in eine Ganztagsschule umgewandelt wird. Dann fällt dieser Vorteil weg und der Beruf wird von den Bedingungen noch einmal extrem unattraktiver.
Außerdem bin ich in eine wirtschaftlich nicht so starke Gegend gezogen, wodurch mein Gehalt hier am oberen Ende der Einkommen anzusehen ist (im Gegenteil zu Bayern, wo man mich in eine wirtschaftlich sehr starke Gegend versetzt hätte und ich bei der Immobiliensuche mit Hartz4 Empfängern gleichgesetzt wurde - kein Scherz!).
Wundert mich nicht. Mit dem Gehalt in ländlichem Raum zu leben mag gut gehen, in wirtschaftlich starken Gegenden ist man als Lehrer leider ziemlich hinten an. Man fängt ja erst so extrem spät an zu verdienen, muss eventuell Studienkredite zurückzahlen UND hat eben ein eher durchschnittlich bis mäßiges Gehalt für Akademiker (zumindest im Vergleich zu MINTlern).
Aber als Lehrer aufs Land zu gehen ist tatsächlich eine gute Option.