Beiträge von Dejana

    Unser Elternabend lief ueber Zoom, wie die der restlichen Klassen ebenfalls. Erst die gesamte Stufe, dann ein neuer Link fuer die einzelnen Klassen. Bei mir waren alle Eltern da (ich hab ne 1. Klasse).

    Wir haben jetzt im November Elterngespraeche. Die laufen auch ueber Videokonferenz. Dafuer haben wir 1 1/2 Tage.

    Ja, war eine private Grundschule basierend auf Montessori. Wir hatten zwei Lehrer pro Klasse und haben dann fuer den Unterricht nach 1/2 und 3/4 getrennt.

    Hab aber im Sommer an eine andere Schule gewechselt (ebenfalls privat) und wir haben nun ganz normale Klassen. :)

    In meiner alten Klasse sollen sie wohl nun alle gemeinsam unterrichten. Das hatten wir letztes Jahr ausprobiert, war aber Chaos. Vielleicht kommen die neuen Lernbegleiter damit besser klar. Meine damalige Kollegin ist auch zum Sommer in Mutterschutz gegangen.

    Kann ich mir vorstellen. :D Ist meine erste reine 1. Klasse. Hatte die letzten zwei Jahre eine gemischte 1.-4. Klasse,...und da konnten die Kleinen sich zur Not auch mal in die Leseecke hauen. Geht an meiner neuen Schule nicht. Wir haben durchgehend Unterricht. Unsere letzte Stunde faellt derzeit wegen Bauarbeiten flach..aber die sind auch um 15 Uhr schon ziemlich fertig.

    Ich hab dieses Jahr ne 1. Klasse und es ist vielleicht eher im sozialen Bereich, wo sie noch ein bissl was machen muessen. Generell geht es inzwischen. Hatte anfangs ein paar weinende Kinder, einige sehr muede (wir haben Ganztag bis 16 Uhr)...ausserdem Unterricht mehrheitlich auf Englisch, was fuer ein paar ein ziemlicher Schock war. In meiner Klasse sprechen nur 5 Englisch...und 14 eben noch nicht. Wird aber langsam. :)

    Mathe laeuft nach Plan. In Englisch haben wir inzwischen ein paar Geschichten durch, eine Einheit ueber Vorgangsbeschreibungen (nennt sich das so auf Deutsch?) fertig und sind mit den einfachen Lauten/einzelnen Buchstaben durch (haben vor den Ferien mit "sh" und "th" angefangen).

    Ich bin gespannt, wie die sich bis zum Ende des Schuljahres machen. Hoffentlich wird nicht wieder geschlossen. Ich bereite meine aber dennoch schon mal auf die Arbeit mit unserer Lernplatform vor.

    Fazit nach einer Woche Schulschließung. Bei mir haben sich (Stand gerade) 20% der Eltern meine Nachrichten mit Material nicht einmal angesehen. Das betrifft jetzt nur meine eigene Klasse. Ich müsste mal bei Kollegen nachfragen, wie es da aussieht. Ich habe auf jeden Fall gerade nicht viel zu tun. Bisher haben sich zwei Schüler und eine Mutter bei mir gemeldet, da sie Fragen hatten.

    Hm, also ich habe reichlich zu tun. Staendig emails, gelegentlich Skype. Habe jetzt kurze Unterrichtsbloecke fuer jede Jahrgangsstufe (hab ne gemischte 1-4) fuer Mathe und Englisch per Zoom, weil unsere Eltern wohl mit dem Erklaeren nicht weiter kommen. Ja, die haben ja auch den Kram mitgenommen, den wir jetzt eigentlich in der Schule gemacht haetten. Gibt schon nen Grund, warum wir die dort nicht einfach nur Freiarbeit machen lassen.

    Der Grossteil meiner 1er und 2er ist mit den Lernplaenen fertig und hat einen neuen fuer diese Woche. Sie bekommen dann naechste Woche noch einen. Meine 3er und 4er hatten Material bis zu den Osterferien, obwohl ich da auch jemanden habe, der sich beschwert das Kind waere ja schon fertig. (Lassen Sie das Kind mal was anderes machen ausser Mathe...so, rausgehen, schlafen, spielen...)

    Generell kommen unsere also ganz gut durch.

    Materialien sende ich per email. Kleingruppenunterricht per Zoom. Feedback kommt entweder ueber email oder Seesaw.

    Erreichbar bin ich waehrend meiner eigentlich Unterrichtszeiten per email oder Skype. Also, mehr kann ich nicht anbieten. Irgendwann muss ich mich auch mal um mein Kleinkind kuemmern.

    ich hab meinen fuer die naechste Woche Sachen rausgeschickt:

    Mathe Klasse 1 - Tabellen und Kombinatorik


    Mathe Klasse 2 - Division


    Mathe Klasse 3 - Groessen und Messen (Geld, Laengen, Gewichte)


    Mathe Klasse 4 - Wiederholung Geometrie, Maßstab, Vergroessern/Verkleinern, Spiegeln und Verschieben


    Mathe 3/4 - Lerntheke Sachrechnen


    Englisch Klasse 1/2 - Lerntheke "Food"


    Englisch Klasse 3/4 - Lerntheke "My family and I"


    Unsere haben MiniMax Arbeitshefte, die sie am Freitag mitgenommen haben.

    Bei uns ist ab Montag kein Unterricht mehr...aber Schulen sind weiter offen, fuer Kinder von medizinischem Personal und noch ein paar anderen Berufsgruppen, was nun wirklich verwirrend ist. Denn, gehen Lehrer denn nun weiter in die Schule? Darf mein Sohn dann auch weiter in den Kindergarten, wenn ich ja in die Schule muss? Was machen wir mit den paar Kindern den ganzen Tag, wenn es kein Unterricht sein soll?

    Unsere Kids haben am Freitag saemtliche Materialien mit heim genommen. Ich haette jetzt Lernplaene, benoetigtes Material und Lernthekenmaterial (welches eh auf den Lernplaenen steht) per email an die Eltern geschickt. Ausserdem bin ich daran fuer SU Aufgaben fuer eine Projektmappe zu erstellen. Das ist ganz viel Zeugs.

    Fuer Sport haette ich noch ein paar Links zu yoga videos oder GoNoodle geschickt. (Die koenne aber auch mal raus gehen um zu spielen...vielleicht sollte ich nen Pausenplan mitschicken.:autsch: ) Ich habe nen remote Zugang fuer das Schulnetzwerk, Sachen wuerden dann also ueber meine Schulemail laufen.

    Wir sollen jetzt aber auch noch taeglich einzeln mit Kindern per Skype oder Handy sprechen, fuer ne halbe Stunde pro Kind. Da hab ich aber dann doch was dagegen. Bei aller Liebe...

    Ich hab ne gemischte 1.-4. Klasse.

    . Dabei wird nicht nur die Lehrerin zuschauen, sondern auch eine FSJlerin. Wir sind ungefähr in einem Alter und haben beide unter anderem die Aufgabe Schüler im Klassenzimmer zu ermahnen, und so die Lehrperson zu unterstützen.

    Zum einen sollte die FSJlerin nicht "zuschauen". Hat sie denn im Unterricht keine Aufgabe? Kinder, die sie unterstuetzen soll? Gib ihr eine Aufgabe fuer die Stunde.


    Zum anderen ist es eigentlich weder Aufgabe eines FSJlers noch eines Praktikanten Kinder zu ermahnen. Als KL ist das meine Aufgabe, denn es ist mein Unterricht und meine Verantwortung.


    Ich hatte ganz zu Beginn auch mal eine Dame, die ein paar der Schueler unterstuetzen sollte. Sie bruellte dann staendig quer durch den Raum, selbst wenn da eigentlich gar nix war oder ich mich schon drum gekuemmert hatte. Hab die SL dann gebeten sie bitte erst mal anderweitig einzusetzen.


    Deine Konzentration muesste erst einmal darauf liegen dich als "Lehrerin" und nicht als Praktikantin in dieser Stunde zu etablieren. Meine Kleinen sind eigentlich recht gut, clever und machen gerne mit. Aber Unsicherheit koennen die foermlich riechen. Wie die sich manchmal mit unseren mehrheitlich sehr jungen und unerfahrenen Vertretungslehrern benehmen ist der Wahnsinn.

    Wenn eure Schule sich dann halt jemanden holt, der a) nicht fertig qualifiziert ist (denn ohne NQT year gibt es kein QTS - qualified teacher status - und dann haette die Dame wesentlich mehr als 10 Wochen Erfahrung) oder b) im Grundschulbereich ohne weitere Ausbildung als Sekundarschullehrer angefangen hat (denn sonst waeren das keine 10 Wochen Praktikum), dann muss sich die Schulleitung mal selbst an die Nase fassen und sehen, wie man der Dame hilft.

    Ich sehe das naemlich umgekehrt hier auch. Ich hab genug dt. Kolleginnen, due anscheinend keine Ahnung von Unterrichtsplanung oder Differenzierung haben und sich stattdessen nur am Lehrwerk festkrallen. Stunden werden verplaempert, sind viel zu langsam und nicht anspruchsvoll genug. Sie machen aber auch nur, was sie kennen. Ist ja nicht ihre Schuld, dass ich es andere gewoehnt bin. Die haetten sicher an meinem Unterricht auch was zu meckern...

    Naja, dem PGCE geht normalerweise noch ein mindestens 3-jaehriges Studium voraus, welches fuer die meisten Unis mindestens mit nem Upper Second abgeschlossen werden muss und es folgt ein einjaehriges Qualifikationssjahr, in welchem man unter Betreuung und mit mehrfachen Unterrichtsbesuchen nachweisen muss, dass man die Teacher Standards erfuellt.

    Mal abgesehen davon hatten wir im einjaehrigen Studiengang 26 Wochen Praktikum und nicht 10. Meiner lief ueber 2 Jahre, ich hatte also ueber 50 Wochen im Praktikum, davon 12 am Ende mit vollem Deputat (aber halt mit Backup durch den Klassenlehrer und die Schule). Also, nix da von wegen ich mach mal 10 Monate und davon 10 Wochen Praktikum.

    Wir sind keine Foerderschule aber ich habe mehrere Kinder mit dem Foerderschwerpunkt Lernen in meiner Klasse. Sie arbeiten mit den Heften "Denken und Rechnen - Fördern und Inklusion". Welches Heft sie haben kommt darauf an, was ihr naechster Schritt waere.

    - Hm, wir haben Kaffee, der auch immer von anderen Leuten gekocht wird und dann abholbereit in der Kueche steht. Haben auch noch ne Senseo im Lehrerzimmer, die von immer bestueckt wird. Ist mir als Teetrinker aber egal. Wir haben auch ganz viel Fruechtetee. Aber irgendwer scheint staendig meinen selbst-mitgebrachten Schwarztee zu trinken.


    - Ruheraum haben wir auch. Eigentlich fuer Schueler gedacht, obwohl meine Chefin mir heute morgen auch vorgeschlagen hat, ich solle mich doch dort nochmal fuer ein paar Stunden hinlegen. Bin krank und war eigentlich nur wegen dringendem Elterngespraech in der Schule. Drogen haben aber geholfen.


    - Pflanzen haben wir ganz viele. Ueberall. Die Kinder giessen die. Bei mir stirbt immer alles.


    - Tampons und dergleichen haben wir nun dann aber doch nicht..


    - Tauschregal auch nicht.


    - Regenschirme haben wir keine. Wir haben aber ganz viele Regenmaentel, sowohl fuer Erwachsene als auch fuer Kinder.


    - Zusaetzlich bekommen wir Mittagessen. Zaehlt das?

    Hi,


    Ist zwar ein Hotel, wir waren aber erst vor kurzem da und es ist sehr familienfreundlich:
    Amiamo - Zell am See


    Unser Zwerg ist ja noch klein aber er fand die Klettermoeglichkeiten und die Spielplaetze sowohl drinnen als auch draussen sehr klasse. Die drei Pools fand er auch toll. Sauna war leer als ich dort war und ich hatte den gesamte Bereich fuer mich. Essen war lecker und reichlich. Es war auch nicht so ueberlaufen und man fuehlte sich sehr willkommen. Kinderbetreuung war mit eingeschlossen, haben wir aber bis auf eine Stunde waehrend der Woche nicht genutzt.
    Wir hatten zusaetzlich noch eine Touristenkarte mit im Preis, welche uns freien Eintritt fuer viele Aktivitaeten gab (zum Beispiel konnten wir hoch auf den Gletscher, haette normal fast 100 Euro gekostet...Tierpark war kostenlos, Bootsfahrt auf dem See, etc.)



    Schoenen Urlaub.


    Dejana

    Wie schnell seid Ihr denn so mit der Einführung von Buchstaben und Zahlen? Meine Parallelkollegin hat jetzt (nach 5 Tagen) schon die 1, 2, das M und das I eingeführt.

    Wir starten am Montag auch in die zweite Woche. Unsere 1er haben letzten Dienstag angefangen. Bisher habe ich sie in Mathe erst mal nur mit unseren Freiarbeitsmaterialien "spielen" lassen und ihnen ein paar Schwunguebungen (nennt sich so auf Deutsch, denke ich) gegeben. Viele erkennen die Zahlen, koennen bis 10 zaehlen (auch weiter) und erfassen Mengen bis 10 und 20 problemlos. Bei den Schwunguebungen musste ich dann einigen schon erst mal sagen "Und nun nochmal langsam und auf der Linie", denn unsere rasen da durch wie sonstwas. Mit den Zahlen fangen wir erst naechste Woche an.
    Ob sie in Deutsch schon mit dem M angefangen haben, weiss ich gar nicht.
    Muss die Kinder doch erst einmal ein bissl kennen lernen....

    Palim, genau das habe ich als erstes gemacht. Einen Uebersichtsplan fuer jeweils vier Jahre. Fuer Mathematik bin ich derzeit dabei lehrwerkunahaengige Kompetenzraster von der 1.-4. Klasse zu erstellen (aehnlich den Learning Ladders, die ich von GB kenne). Wir haben nunmal auch viele Kinder, die hochbegabt sind (oder es zumindest in manchen Faellen angeblich sind) und solche, die auch nach drei Jahren in der flexible Eingangsstufe noch nicht wirklich was koennen. Ich nehme mal an, das ist ueberall so. Wir sollen offen arbeiten, obwohl ich das im letzten Jahr erst mal zurueckgestellt habe um die Klasse wieder in die Spur zu bringen.
    Staendiger Lehrerwechsel hat eben auch nicht geholfen.


    Friesin, gibt es schon ein paar Jahre. Allerdings staendig mit neuen Lehrern.

    ...ich meine mich an umgebung frankfurt zu erinnern, oder? falls das wie hier ist, also wohlhabende gegend, und privatschule bilingual gs vermutlich eher mit hohem schulgeld operiert, dann sind da halt sehr viele sus, die funktionieren müssen, weil der wirtschaftliche status der eltern auch gefälligst bildungstechnisch vom filius gespiegelt zu werden hat, aber eigentlich ständig an oder über ihrem individuellen leistungslimit arbeiten.
    die bilingualen privaten gs nehmen hier kinder, die zuhause kein wort englisch reden, nur weil die kita auch bilingual war (aka eine erzieherin von sieben im offenen konzept war native speaker). die sollen dann neben dem eh schon anstrengenden schriftspracherwerb auf deutsch parallel das auch noch auf englisch hinbekommen, begleitet von viel erwartungsdruck der eltern und "gymnasium" (notfalls wieder privat) am horizont.

    Ich wuerde sagen, du hast den Nagel auf den Kopf getroffen.
    Wir haben viele Kinder, die woanders entweder ueberfordert waren oder gebeten wurden, zu gehen.



    Generell: nein, so niedrig ist das niveau in 4 gs normalerweise eher nicht, außer vielleicht im brennpunkt. meine 5er können anfangs fast alle deutlich mehr, auch wenn viele eher leistungsschwach sind. der begriff "scheibplan" ist immer eingeführt und überarbeiten als konzept und praktik kommt ihnen ziemlich zu den ohren raus, machen sie oft und häufig.

    Danke. Das wollte ich nur wissen. In Mathe steigt unser Niveau inzwischen. Ueber Deutsch wollte ich nicht einfach meckern gehen (und den Unterricht darin etwas mehr...beeinflussen...), wenn wir damit auf dem richtigen Kurs gewesen waeren.
    Als ich anfing, wurde Mathe als Problem dargestellt und bei Deutsch wuerde alles laufen. Den Eindruck hatte ich nur nicht, aber war nicht sicher, ob ich damit falsch liege. Das mit dem "Hat noch nie einen eigenen Text verfasst..." habe ich erst vor kurzem erfahren und das hat dann doch schon sehr an mir geniggelt.
    Mag sein, dass meine Erwartungen in einigen Bereichen zu hoch sind, aber ich will eigentlich schon sicherstellen, dass unsere Schueler mit guten Grundlagen an die weiterfuehrenden Schulen wechseln und wir nicht den Ruf haben, unsere Kinder koennten ja trotz guter Noten nix.

    Du schreibst von englischsprachigen Schülern, davon dass der Unterricht auf englisch erfolgen soll, dann wieder von deutschsprachigen, die Englisch also als Fremdsprache erlernen, ab Klasse 1 oder 3, und erwartest dann Texte, die denen von Muttersprachlern in diesem Alter entsprechen, geht s nun also um bilingualen Unterricht oder nicht, um mehrsprachiges Aufwachsen oder nicht, um das vermitteln von Kenntnissen in einer Fremdsprache oder in der Muttersprache?

    Ich habe eine altersgemischte 1.-4. Klasse, daher sowohl 1. als auch 4. Klaessler. Im Matheunterricht habe ich zwischen 12 und 14 Kinder (als Vergleich, unsere staatliche Grundschule hier hat 18 Kinder pro Klasse).
    Es ist eine bilingualen Schule. Meine Kollegin unterrichtet und spricht den ganzen Tag auf Deutsch. Ich unterrichte und spreche den ganzen Tag auf Englisch.
    Ich erwarte von meinen Schuelern nicht, dass sie Texte wie in dem Beispiel auf Englisch schreiben sondern wenn sie an die weiterfuehrende Schule gehen ein aehnliches Niveau auf Deutsch haetten....oder zumindest mehr als das, was in den drei Saetzen stand.


    Zusaetzlich haben wir natuerlich auch Englisch als Fach ab Klasse 1. Dafuer hatte ich meine Planung da begonnen, wo ich sie in England mit Kindern im Alter von 4-6 (also zum Schulbeginn) ebenfalls begonnen haette. Zusaetzlich angepasst an die Tatsache, dass unsere Kinder noch nicht alle Englisch sprechen und ich vor allem bei unseren Kleinsten den Schriftspracherwerb und die Laute, die sie in Deutsch lernen, nicht durcheinander bringen moechte.
    Meine 1er und 2er kommen problemlos mit. Es sind eher die Grossen, bei denen es sehr viele Luecken gibt.



    Du nutzt Wörter, wie Gliederung, und setzt Kenntnisse voraus, die Kinder in der Grundschule nicht haben können, darum gehen sie zur Grundschule und erlernen Grundlagen. Was eine Textplanung ist, muss man ihnen nicht nur erläutern, man muss es ihnen beibringen, indem man in Schritten erarbeitet und übt und festigt, wie sowas geht und was man erwartet.

    Ich habe das Wort Gliederung uebersetzt. Sorry. Mit meinen 3./4.-Klaesslern habe ich in Englisch versucht zu ueben, wie man einen Text plant. Ich mach den Job schon ueber ein Jahrzehnt. Allerdings haette ich schon erwartet, dass sie sowas auch aus Deutsch koennen und ich nicht bei 0 anfangen muss.

    Ich kann nur auf die Erfahrungen zurueckgreifen, die ich bereits habe und da haben Kinder in dem Alter sowas bisher immer problemlos bewaeltigt. Kinder hier sind ja nicht duemmer.
    Aufgrund der Tatsache, dass ich hier aber nunmal keine Erfahrung mit Deutsch habe habe ich ja gefragt.

    Es ging mir eigentlich darum herauszufinden ob das bei uns normal ist, oder nicht. Sonst hab ich ja niemanden, den ich fragen kann.
    Wir arbeiten unabhaengig von anderen Schulen...und ja, es ist eine Privatschule.


    Den Lehrplan hatte ich mir zwar angeschaut, aber als ich das letzte Mal bei einer Konferenz erwaehnt hatte, dass da z.B. auch Lesen und Schreiben fuer Englisch mit drin stehen, sagten mir Grundschullehrer aus der Gegend das waere ja nur fuer uns, weil wir bilingual sind und staatliche Schulen muessten ja alles nur muendlich machen. Ist halt etwas verwirrend.


    Die anderen Lehrer bei uns sind entweder ausgebildete Sozialpaedagogen oder noch im Studium oder haben sonstwas studiert (Marketing, Kunstgeschichte). Es scheint sich jeder nur irgendwie so durch zu wurschteln.

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