Ich bin absolut für die Impfung, dennoch frage ich mich, ob manches wie der Gedanke aus Österreich nicht eher zu einer weiteren Spaltung der Gesellschaft führt. Diese Entwicklung macht zumindest mir persönlich auch ziemlich Sorge. Dagegen kann ich mit der Pandemie inzwischen halbwegs gut umgehen. Auch, weil man nicht mehr wöchentlich bibbert was nun wieder entschieden wird etc. pp.
Diese Sorge hatten wir auch und ich finde diese Entwicklung auch bedenklich.
Wir hatten zu lange Lockdown bzw Willkür und Unsicherheiten in der Coronapolitik. Die Menschen haben sich damit arrangiert und der angekündigte neue Lockdown ist kein Druckmittel mehr. Dies ist eine politische Entscheidung und keine aus Notwenigkeit heraus. Die Politik hat an ihrer neuen Macht Gefallen gefunden.
Aber wir spielen das Spiel nicht mehr mit. Auch Geimpfte fühlen sich zunehmend unwohl, sie möchten auch nicht ausgrenzen und etwas ohne ungeimpfte Freunde unternehmen. Restaurantbesuche finden halt nicht mehr statt, man trifft sich zu Hause und kocht gut, es wird nicht mehr zum Friseur gegangen, sondern eine Freundin der Freundin ... kommt dafür nach Hause (ähnlich wie Tupperabende), Einkaufen online,... bis zu, dass heimlich Schulunterricht erteilt wird, da Bildung und Unterricht in den Schulen sehr weit hinten ansteht (Testen, 1000 Statistiken, die man im Unterricht erheben muss, Verwaltung,.. stehen im Vordergrund). Ich könnte mittlerweile viel aufzählen.
Man muss einfach akzeptieren, dass Menschen für sich die Entscheidung treffen, dass sie sich nicht impfen lassen möchten. Alles andere ist einer Demokratie unwürdig.