Beiträge von Realschullehrerin

    Ja, seit der Einstellung der Lindenstraße spielen deutsche Serien grundsätzlich in einem Paralleluniversum, in dem es weder politische noch gesellschaftliche Probleme gibt.

    Man kann drüber streiten, ob das bei der Lindenstraße immer so gut umgesetzt war, aber ein bisschen strange ist es schon manchmal.

    Ja, das stimmt leider (beides). Ich fand es in der Lindenstraße auch oft zu gewollt/erzwungen, wie sie das Ganze eingebaut haben (wurde ja meistens nur mal kurz in einer Szene dann erwähnt). Allerdings habe ich diese Serie auch nur ab und zu mal "ertragen" und bin kein großer Experte ^^


    Zugegebenermaßen ist es auch bei den von mir oben erwähnten Serien so, dass Corona teilweise im Verlauf der Staffel wieder nur eine eher untergeordnete Rolle spielt (Ausnahmen Grey's Anatomy und Chicago Med), aber immerhin wirkt es realitätsnaher, wie wenn sie in deutschen Serien von Auslandsaufenthalten/Urlauben in Australien usw. erzählen oder große Partys feiern.


    Da fällt mir ein: Bei der neuesten Staffel "Bull" ist Corona auch ein Thema, aber die habe ich selbst nicht gesehen.


    ...und irgendetwas schwirrt mir im Kopf herum, dass es vor einem halben Jahr (?) auch mal eine deutsche Mini-Serie von einer Lehrerin im Fernunterricht (oder so ähnlich) gab. Die war aber glaube ich nicht besonders gut gemacht, bzw. ich habe sie nicht gesehen.

    Kennt ihr weitere Serien, wo Corona thematisiert wird?

    Bei Grey's Anatom ist es mir auch schon aufgefallen. Ansonsten fallen mir noch folgende Serien ein:


    Chicago Med (Staffel 6)

    The Good Doctor (Staffel 4)

    Chicago Fire (Staffel 9)

    => Besonders bei den ersten beiden Serien wurde im Abspann immer wieder darauf hingewiesen, dass man Masken tragen soll.


    Ich finde es etwas schade, dass es in deutschen Serien fast immer ausgeklammert wird.

    Ich hatte gestern meine 2. Impfung mit Biontech. Heute hatte ich im Laufe des Vormittags das Gefühl, einen grippalen Infekt zu haben, Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, matt. Morgens war noch alles gut. Bei der ersten Impfung war gar nichts außer leichten Schmerzen an der Einstichstelle.

    Danke für das Teilen deiner Erfahrungen. Ich wollte gerade mal danach fragen, da ich nächste Woche damit dran bin und es mir bei der Erstimpfung genau so erging.


    Für das Verhalten deiner Schulleitung fehlen mir echt die Worte. Dass so etwas heute noch vorkommt, ist mir völlig unverständlich.

    Meine Schulleitung interpretiert die Schreiben so, dass Klassen auch weiterhin zu Klassenarbeiten einbestellt werden dürfen, wenn die Inzidenz über 165 ist. Natürlich nur zu Klassenarbeiten, die dann mit viel Abstand im fast leeren Schulhaus geschrieben werden können.

    So ist es bei uns auch geplant. Die Abschlussklassen kommen ab kommender Woche in halber Stärke nur noch an drei Tagen für die prüfungsrelevanten Fächer. An den anderen Tagen können Klassenarbeiten in den Klassenzimmern, in denen man die Wand herausnehmen kann, geschrieben werden. Allerdings sollen das laut SL nur "notwendige Klassenarbeiten" sein.

    Ich werde definitiv in den Nebenfächern keine Klassenarbeit mehr schreiben und dort die Arbeiten aus dem Fernunterricht bewerten - das muss dieses Schuljahr reichen.

    Das ist zwar mein RP, aber wir suchen leider keinen. Wenn du nicht so sehr auf Karlsruhe als Stadt fixiert bist, solltest du besonders an GMS keine größeren Probleme haben unterzukommen. Ich würde an deiner Stelle auch einzelne Schulen, die dich besonders interessieren, anrufen und einfach mal nachfragen. Nutzt nicht immer etwas, aber schadet auch nicht.

    Nur meine subjektive Beobachtung:

    An den Schulen, die ich bisher kennengelernt habe, wird Ethik von den SuS eher wenig nachgefragt. Meine Beobachtung ist die, dass je höher der Anteil an Migranten ist, desto weniger Ethik nachgefragt wird und stattdessen ev. Religion gewählt wird. Es ist auch nur ein verschwindend kleiner Teil an muslimischen SuS, die sich vom Religionsunterricht befreien lassen.

    Natürlich ist auch mein Eindruck rein subjektiv. Dass jemand freiwillig in kath. oder ev. Religion wechselt, konnte ich bisher allenfalls in Einzelfällen beobachten. Der andere Weg wird deutlich häufiger gewählt. Ich habe kürzlich bei den neuen Anmeldungen ausgeholfen und schon da ist es mir aufgefallen, dass es einige Fälle gab, in denen auch Eltern schon ihre Kinder trotz entsprechender Konfession (also rk oder ev) für Ethik angemeldet haben.

    Naja, islamische Religion wird bei uns dieses Schuljahr nicht mehr angeboten, da sich der Kollege (mit Rückendeckung der SL) weigert dem Diktat bestimmter Verbände zu beugen (Details kenne ich allerdings nicht), sodass diese SuS alle Ethik machen (müssen).


    Wie dem auch sei, man wird sehen, wie sich die Sache entwickelt. Das Fach nur studieren, weil es gerade als Mangelfach angegeben ist, würde ICH allerdings nicht. Letztendlich muss das der TE aber auch selbst entscheiden *schulterzuck*

    Also wenn ich von einer Schule ausgehe: Nein, keine "Mangelware", was aber nicht heißt, dass das überall so ist.

    Es gibt grundsätzlich zwei Dinge zu bedenken:

    1. Religion (egal ob rk oder ev) dürfte so ziemlich das einzige Fach sein, das in der Sek 1 nicht fachfremd unterrichtet werden darf.

    2. Wenn ich die Entwicklungen der letzten Jahre so beobachte, dürfte es nur noch eine Frage der Zeit sein, dass das Fach durch Ethik komplett abgelöst wird. Sicher, das wird noch viele Jahre dauern (vielleicht 10?), aber schon ab kommenden Schuljahr wird Ethik ab Klasse 5 angeboten werden und die Ethik-Gruppen werden in jedem Jahrgang (unabhängig von der Konfession) immer größer.


    Jetzt kannst du dir es aussuchen ;-)

    Ich habe am 5. Mai meinen Zweittermin (Ersttermin auch mit AstraZeneca und es liegen bei mir auch nur 9 Wochen zwischen den Terminen). Ich warte jetzt einfach mal ab und nehme das, was sie mir dann geben oder ob ich eine Mitteilung zwecks Terminverschiebung erhalte. Bevorzugen würde ich BionTech als Zweitimpfung, aber wenn bis dahin davon wieder abgeraten werden sollte, wäre das für mich auch kein Beinbruch, denn ich hatte keine Probleme.

    Gerade kam ne mail...nach den Ferien geht's erstmal wieder in die Distanz.

    Oha...hab noch nichts gehört - außer heute Morgen, dass nichts sicher sei.

    Kam das von ganz oben oder gilt das nur an deiner Schule?

    Und wenn es nicht nur deine Schule betrifft: gilt das für alle Klassenstufen bzw. Schularten oder wieder nur einen Teil (z.B. Abschlussklassen)?

    Oh man, in den letzten Wochen lief es in der Schule Stück für Stück ein bisschen besser. Cheffe hat zweimal wöchentliche Tests durch unsere örtliche Apotheke organisiert bekommen, die dann an die Schule kamen und (freiwillige) Tests bei den Schülern und Lehrer durchführten (immerhin!). Jetzt kommt das Land an und will die Tests (wie auch immer) selbst nach den Osterferien durchführen. Ich bin (im negativen Sinne) gespannt...

    Ich beobachte leider ein ähnliches Verhalten bei Teilen meiner Zehntklässler (=Abschlussklasse). Es sind nur einzelne, aber die sehen es dann überhaupt nicht ein. Da bekommt man häufig nur ein genervtes Augenverdrehen, wenn man sie darauf hinweist, dass die Maske nicht richtig sitzt oder der Abstand viel zu gering ist. Und sich freiwillig testen lassen ist ja sowieso total uncool.

    Wie gesagt, es sind bisher nur Einzelne, aber ich habe so langsam das Gefühl, dass es mehr werden.

    Auf der anderen Seite: Sie sind halt pubertäre Teenager *seufz*. Es ist irgendwie frustrierend.


    Ich bin sehr froh, dass sich in BaWü alle Lehrer impfen lassen dürfen. Da hatte der Wahlkampf für uns wenigstens noch etwas Gutes.

    Bis zur Coronaexplosion im Herbst war sie eigentlich keine so ne üble KM...aber seither :uebel:

    Sie hat doch wirklich nur Mist gebaut und uns Lehrer spüren lassen wie scheißegal wir ihr sind.

    Alleine dieses Theater wegen zwei vorgezogenen Ferientage vor Weihnachten...:sauer:

    Dem Fass den Boden ausgeschlagen hat dann ihre Forderung die Schulen wieder unabhängig von Inzidenzen zu öffnen:autsch:

    War ja schon regelrecht menschenverachtend

    Amen.

    Scheinbar drängen Teile der Grünen (in Person von Fraktionschef Andreas Schwarz) jetzt aber auf schärfere Auflagen für Schulöffnungen (Maskenpflicht an Grundschulen, Wechselunterricht bei 5/6 usw.). Das lässt auf vernünftigere Lösungen hoffen...

    Spannend fand ich, dass sie sagte viele Eltern hätten gesagt: mein Kind wird nicht ohne mein Beisein getestet.

    Verstehe das Problem echt nicht. Ist ja nicht so, als würde es ohne mein Beisein geimpft...

    Aber dass paranoide Eltern nicht in Quarantäne wollen. Oh man...

    Tatsächlich wurden ähnliche Fragen (wohl mehrfach) an meinen Rektor auch herangetragen, so dass er sich gezwungen sah, eine Rundmail zu schreiben, dass Eltern beim Schnelltest in der Schule aus organisatorischen Gründen nicht dabei sein können. Und das an einer Realschule (mit entsprechend älteren Kindern).

    Ich wusste nicht, ob ich lachen oder weinen sollte, als ich das heute gelesen hatte.

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