Beiträge von Realschullehrerin

    Oh wei, eigentlich wollte ich mich nicht unbedingt so "outen", aber jetzt juckt es mich doch in den Fingern. Ich kenne beide Seiten, sowohl als stark Übergewichtige, als auch Normalgewichtige (dank Magen-OP).

    Es hat sich im Umgang mit den Schülern absolut gar nichts geändert. Es hat mich bis heute nicht ein Schüler darauf angesprochen und ich würde auch nicht behaupten, dass ich plötzlich mehr oder weniger "zu kämpfen" habe im Vergleich zu früher. Ich bewerte das positiv, denn es zeigt für mich, dass für sie mein Aussehen überhaupt keine Rolle gespielt hat.


    Kleine Anekdote dazu:

    Vorweg: Da ich immer mit dem iPad arbeite, nutze ich einen Beamer-Wagen, den ich von einem Raum in den anderen dazu schieben muss.

    Eine Kollegin will die Sitzordnung in einer Klasse ändern. Die Schüler machen die Anmerkung, dass unbedingt ein Mittelgang bleiben muss, damit ich durchkomme. Kollegin ist leicht schockiert und meinte, ich hätte doch so abgenommen. Die Schüler lachen, denn sie meinten, damit ich den wuchtigen Beamer-Wagen durchbekomme (Die Tür des Klassenzimmers befindet sich hinten).

    Danke für die Richtigstellung! Dann muss ich eine befreundete Familie aus BW wohl falsch verstanden haben (Ich hatte in Erinnerung, dass deren Sohn uns erzählt hatte, er müsse in allen Fächern Klassenarbeiten schreiben).


    naja, der Sohn muss sicherlich schreiben, denn - wie ich hier mal lesen durfte und wie ich es einleuchtend finde - Lehrkräfte MÜSSEN nicht, tun es ab. Es gibt nur halt eine Obergrenze an Arbeiten.
    Dann können die SuS nicht sagen, dass sie nicht schreiben ;-)

    Genau so sieht es aus. Ich persönlich bin auch kein Fan davon nur mündliche Noten zu machen und will sozusagen gerne etwas "schwarz auf weiß" haben. Allerdings bin ich in manchen Ein-Stunden-Fächern auch schon "kreativ" geworden, um nicht in Klassenarbeiten zu ersticken.

    Hier in NDS und auch in BW (wenn ich mich nicht total irre) werden in allen Fächern in der Sek I Klassenarbeiten geschrieben.

    Nein, da irrst du dich ;-) .In BaWü muss man in Nebenfächern nicht zwangsläufig eine Klassenarbeit/Test schreiben.

    In Hauptfächern müssen mindestens 4 schriftliche Arbeiten (hier im Sinne von Klassenarbeiten) pro Schuljahr geschrieben werden.

    In Nebenfächern dürfen höchstens 4 schriftliche Arbeiten pro Schuljahr geschrieben werden. Du kannst auch ganz darauf verzichten und deine Note nur aus der mündliche Note festlegen oder Heftnoten machen usw. (Der Kreativität sind hier kaum Grenzen gesetzt).


    edit: Ausnahmen gibt es bei den Wahlpflichtfächern (=Hauptfächer) AES und Technik.

    Ich würde echt gerne ins Fitnessstudio gehen (bzw. ich müsste eher), aber direkt nach der Schule bin ich oft zu erschöpft. Wenn ich zu Hause bin, mich halbwegs erholt habe und die Vorbereitungen erledigt habe, kann ich mich auch nicht mehr aufraffen.


    Habt ihr ähnliche Erfahrungen? Geht einer von euch regelmäßig und habt ihr irgendwelche Tricks, mit denen ihr es schafft?

    Liegt es vielleicht auch daran, dass du es gar nicht so gerne magst und es einfach nicht "deine" Sportart ist?

    Ich mache es im Prinzip so ähnlich wie du: Quasi erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Erst wenn ich mit den Vorbereitungen für den nächsten Tag fertig bin, "erlaube" ich mir ins Studio zu gehen. Ich liebe meine Kurse und finde es schade, wenn es mir zeitlich mal nicht reicht.

    Vielleicht hilft es dir auch, wenn du das Training mit bestimmten Liedern/Playlist verbindest. Wenn bei mir ein Lied aus einem Kurs morgens auf dem Schulweg zufällig im Radio läuft, freue ich mich schon auf das Training und werde sogar ein bisschen "hibbelig".

    Dabei bin ich gebürtiger Ostwestfale 😅

    Du hast dich offenbar gut eingelebt 8)


    Das Badnerlied kenne ich auch nach über 20 verlebten Jahren in Südbaden nicht auswendig. Nachdem ich aber in KA geboren bin, bin ich äußerst zuversichtlich, auch ohne Visum anreisen zu dürfen. :P

    Du zerstörst gerade mein (lokalpatriotisches) Weltbild :staun:

    Und dann Lohnt vllt eine Rechtsschutz - für den Fall oder Fälle; oder?

    Beachte, dass Rechtsschutzversicherungen bei Abschluss oft eine Sperrklausel von mehreren Monaten haben, in denen du nicht auf sie zugreifen kannst. Außerdem musst du darauf achten, dass sie deinen "Fall" berücksichtigt (ist das in dem Fall Arbeitsrecht?!)


    Meine Erfahrungen zum Thema Amtsarzt sind zwar ähnlich, beziehen sich aber auf BaWü und nützen dir daher nicht viel.

    In Baden-Württemberg war es (ist es?) möglich, dass die Angestelltenzeit (teilweise) auf die Probezeit angerechnet wird und die Probezeit auf 1 Jahr verkürzt wird. Vermutlich gab es deshalb das Angebot? Ich weiß jetzt nicht, ob eine bestimmte Note notwendig ist, meine Kollegin hat es auf jeden Fall mit Note 2 geschafft.

    Ja, so war es bei mir vor fünf Jahren auch. Ich glaube auch nicht, dass die Note dabei eine Rolle gespielt hat, weiß es aber nicht sicher. Ich hatte zwar noch einmal eine Beurteilung (ohne Note, soweit ich mich erinnere), aber die (Staatsexamens)Note wurde während dieses "Prozederes" nie erwähnt.

    Ich zitiere Jens Spahn: Nicht alles was man darf, sollte man auch machen. (oder so ähnlich)


    Auslandsreisen gab es bei uns im kompletten Schuljahr keine, auch normale Ausflüge werden nicht genehmigt.


    Ich persönlich halte das für sinnvoll (infektionstechnisch natürlich, nicht pädagogisch)

    Ja, sicher. Es geht bei mir aber nur um einen Tagesausflug ins benachbarte Elsass (meine Schule liegt ganze 20 km von der Grenze entfernt).

    Weiß dazu irgendjemand mehr (offizielles)? Meine Klasse ist bis Montag eigentlich in der Klassenquarantäne, mich bombardieren Eltern und Schüler mit Anfragen, ob sie morgen wieder in die Schule kommen sollen, und ich erreiche meine Schulleitung nicht -.-


    Edit: Hat sich erledigt, ich habe meine Sl endlich erreicht.

    Beobachtet ihr eigentlich auch, dass der Ton im Lehrerzimmer "rauer" wird. Bei uns gibt es tatsächlich nur einen Kollegen im Kollegium, der nicht geimpft ist. Dieser ist vehement dagegen und findet alle Maßnahmen übertrieben und "von oben" aufgezwungen.

    Oh ja, bei uns ist es leider letzte Woche regelrecht eskaliert. Die Nerven liegen bei vielen blank.

    Dazu geschehen Dinge, die nicht sein dürfen, indem zum Beispiel umgeimpfte Kollegen Schülern (und Kollegen) von der Impfung abraten und ihnen Angst machen. Nicht falsch verstehen, es sind fast alle geimpft, aber zwei "Radikale" reichen eben schon aus, um entsprechend Stimmung zu machen.

    Ein Kollege hat jetzt noch ein Disziplinarverfahren am Hals, weil er einen Schüler gezwungen hat, trotz "Attest" zeitweise eine Maske zu tragen (Das Kind hat aber Querdenker-Eltern). Es gab jetzt auch eine Krisensitzung wegen der ganzen Vorkommnisse. Es ist einfach nur noch zum K....

    Und ich lieber in Karlsruh. Kommt halt auf die persönlichen Präferenzen an. Berlin ist mir ganz einfach zu groß und unorganisiert. Hat schon auch Vorteile, wo zu leben, wo man weiß, was Kehrwoch ist.

    Schwaben =/= Baden (ganz dünnes Eis^^)

    Wäre mir neu, dass man in Karlsruhe die Kehrwoche kennt ;)


    Zum Thema:

    Ich würde das Referendariat auch in Karlsruhe absolvieren und danach nach Berlin gehen. Das gilt vor allem, wenn du evtl. nicht für immer in Berlin bleiben willst. Andersherum könnte es Probleme mit der Anerkennung des Abschlusses geben (die südlichen Bundesländer sind da manchmal etwas speziell)


    Ich habe mein Ref (für Realschulen) auch in KA absolviert und meine Schule war tatsächlich in einer Kleinstadt. Man darf nicht vergessen, dass die Seminare ein größeres Einzugsgebiet haben. Inwiefern das auch für Berlin gilt, kann ich aber nicht beurteilen.

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