Beiträge von Moebius

    Auch die Abiturprüfungen sind genau die gleichen wie an den Gymnasien auch und die Gesamtschulen nehmen wie die Gymnasien regelmäßig am (fachweisen) Austausch von Prüfungsarbeiten zur Korrektur und am sogenannten Dezernentenabitur teil.

    So unterschiedlich die Sek I an den beiden Schulformen ist: die Sek II unterscheidet sich in ihrer Gestaltung und dem notwendigen fachlichen Niveau sicher nicht mehr.

    Ich habe selbst schon am fachlichen Austausch mit einer Gesamtschule bei der Abiturkorrektur teilgenommen.

    Im fachlichen Niveau ist der Unterschied riesig. (Auch der fachliche Niveauunterschied zwischen zwei Gymnasien oder zwei Gesamtschulen kann erheblich sein.) Dass die Abituraufgaben zentral gestellt werden, hat wenig Bedeutung, so lange nicht anonymisierten und zentral korrigiert wird. Fächer, bei denen der Bewertungsspielraum gering ist, kommen an den meisten Gesamtschulen kaum vor, bei uns wählen etwa 60% der Schüler Mathematik als Prüfungsfach, an der Gesamtschule, mit der wir den letzten Austausch hatten, waren es weniger als 20%.

    Die Realität ist heute schon, dass auf Gymnasien und Gesamtschulen formal die gleichen Abschlüsse gemacht werden können, aber Welten zwischen den dafür nötigen Kompetenzen liegen. Und das ist nicht herabblickend auf die andere Schulform gemeint, ich habe großen Respekt vor der Arbeit der Kollegen dort (noch mehr allerdings vor der Arbeit derjenigen an den wenigen verbliebenen Hauptschulen). Beide Schulformen haben nicht nur ihre Berechtigung sondern auch ihre Notwendigkeit. Die Gemeinheit besteht darin, dass man Teilen der Eltern und Schüler vormacht, man könne ja überall das gleiche Abi machen und dann mit den gleichen Voraussetzungen in das Studium starten.

    Ich hatte bis vor einem Jahr ein Einsteigermodell von De Longhi. In der von dir genannten Preisklasse dürfte das das einzige sein, was in Frage kommt. Man kann damit leben, die Geräte machen trinkbaren Kaffee und sind gut zu reinigen. Nach ein paar Jahren sind sie allerdings auch durch.

    Letztes Jahr habe ich umgestellt auf eine Miele und bin damit sehr zu frieden. Sie sieht in der Küche schon mal besser aus, ist ebenfalls gut zu reinigen und der Kaffee ist gut. Milchschaum wird über einen externen Schlauch produziert, den du einfach in ein mit Milch gefülltes glas tauchst, ich persönlich finde das aus hygienischer Sicht eine gute Lösung, weil man den Schlauch problemlos austauschen kann. Nachteil ist, dass einen die Miele sehr zur Hygiene "zwingt", durch einen kleinen Auffangbehälter, viel Wasserverbrauch bei Reinigung beim Ein- und Ausschalten und häufige Reinigung-/Entkalkungsprogramme. Kostet um die 800€.

    Richtig, eine Booster-Impfung 6-9 Monate nach der 2. Impfung wird wahrscheinlich Sinn machen, auch wenn die zuständigen Behörden und Kommissionen da noch etwas brauchen werden.

    Die meisten hier haben ihre 2. Impfung irgendwann zwischen Mai und Juli erhalten, da braucht man jetzt noch keine Panik wegen Boostern zu schieben. Das wird für uns so ab November in Frage kommen. Die Problematik "Impfdurchbrüche", die auf Basis der Daten aus Israel viel diskutiert wird, betrifft dort die zuerst geimpften hochbetagten, die haben im Dezember 20 die 1. und im Januar 21 die 2. Impfung bekommen und haben zusätzlich noch ein schwächeres Immunsystem, da ist es also eigentlich wenig überraschen, dass es da so langsam die ersten Probleme gibt.

    Das ist aber nicht auf alle anderen übertragbar und sagt auch wenig über die allgemeine Wirksamkeit der Impfung aus.

    Ich würde jetzt noch gar keinen Booster haben wollen, Biontech testet aktuell eine auf die Delta-Variante angepasste Version des Impfstoffes, die Ergebnisse werden in 1-2 Monaten erwartet. Darauf kann ich warten.

    Ich finde diese Umfrage als Einstiegsposting merkwürdig.

    Zumal eine Umfrage in dieser Form auch völlig unbrauchbar ist, um irgendwelche Schlüsse daraus zu ziehen. "Falsche Beschuldigung" kann ein sehr weites Feld sein, von "Herr X nimmt mich nie dran, obwohl ich mich ständig melde" (in dieser Qualität passiert das wohl jedem hin und wieder mal) bis zu falscher Beschuldigung einer Straftat (was wohl eher die große Ausnahme ist).

    Der Westen muss aufhören, der islamischen Welt zu erklären, wie sie zu leben hat.heraus wachsen.

    Das geht dann nur leider damit einher, dass man hinnehmen muss, dass ungläubige vor Kameras geköpft werden, Mädchen der Schulunterricht verwehrt wird, Frauen als rechtloses Eigentum des Mannes betrachtet werden.

    Die Taliban sind nicht "die Islamische Welt", sondern eine Terrororganisation übelster Prägung, deren Menschenverachtung das Nazi-Regime nur deshalb nicht in den Schatten stellt, weil sie nicht die Mittel dazu haben, die Menschen über ihr unmittelbares Umfeld hinaus zu terrorisieren.

    Trotzdem hast du nicht unrecht, ein Gesellschaft kann sich nur von innen heraus ändern. Aber der Prozess wird schwer zu ertragen sein.

    es geht vor allem um viel Geld, USA und andere wollen China um zig Milliarden verklagen. Da bleibt die Wahrheit schon auf der Strecke.

    Das ist politische Krachmacherei, es gibt überhaupt keine erfolgversprechende Grundlage, um China als Staat in Regress zu nehmen.

    Dass solche Versuche grundsätzlich ein schwieriges und endloses Unterfangen sind, sieht man ja an dem Thema "Kriegsreparationen gegen Deutschland", was in Polen oder Griechenland immer mal wieder politisch aufgeworfen wird, ohne dass man dabei jemals Erfolge erzählen konnte.

    Y-Kollektiv hat 2021 bisher mehr als 30 Videos veröffentlicht, bei Die Frage hab ich nicht gezählt und es gibt noch zig mehr Kanäle.

    Du hast zwei mal auf Mailab verwiesen, dir ist sicher klar, dass ich das gemeint habe.

    Kennst du die Angebote überhaupt?

    Nein, und auch sonst 90% der Leute nicht, das ist ja der Kern des Problems.

    ... interessiert mich überhaupt nicht, habe keine einzige Folge jemals gesehen.

    (Edit: Breaking Bad lief bei Arte, hat Samu schon mal erwähnt. Das hab ich jetzt halt geschaut.)

    Du schreibst hier einfach über deine Interessen aber da du das Angebot offenbar nicht ausreichend kennst, scheint mir das nicht allzu objektiv.

    "Das interessiert mich nicht" ... "Du schreibst nur anhand deiner Interessen", auf das kleine Eigentor sei nur am Rande verwiesen.

    Die extrem unterschiedliche Rezeption des Programmes der öffentlichen nach Altersgruppen ist ein Problem, das in Deutschland seit 20 Jahren bekannt ist und lang und breit diskutiert wurde. Wenn du das ernsthaft in Frage stellen möchtest, bitteschön.

    Aus chinesischer Sicht wäre es offensichtlich eine nationale Schande, wenn es so wäre und sie müssten sich sicher auch kritische Fragen anhören, in Bezug auf die Tatsache, dass die chinesische Informationspolitik einen wohl nicht unwesentlichen Beitrag für die schnelle, weltweite Ausbreitung des Virus geleistet hat. Man hat ja viel Energie in den Versuch investiert, die Verantwortung dafür anderen zu zu schieben.

    Ganz davon abgesehen sehe ich auch kein überzeugendes Argument für die "Feldfoschung", es kann genau so gut bei der Arbeit im Labor passiert sein und dann wäre es eben schon ein massiver Sicherheitsverstoß gewesen. (Der allerdings durchaus auch in anderen Ländern hätte vorkommen können.)

    Die These, dass die Chinesen den Virus absichtlich geschaffen und freigesetzt hätten, vertritt im übrigen niemand (ernstzunehmendes), dann wäre das ganze eben nicht in fußläufiger Entfernung zum Labor passiert, sondern vermutlich an irgend einer amerikanischen Touristenattraktion.

    China hat massiv Druck auf die Untersuchungskommission ausgeübt, damit die These des Laborursprungs im Bericht möglichst ausgeschlossen wird.

    Nach 1 1/2 Jahren muss man jetzt erkennen, dass ein Ausbruch eines neuen Virus in fußläufiger Entfernung zu einem Labor, das mit den entsprechenden Virusstämmen forscht, möglicherweise, ganz eventuell doch kein Zufall ist.

    [Sarkasmus] Schockierend, wer hätte das gedacht... [/Sarkasmus]

    Ja, wo denn? Und wie werden die erhoben? Wie erwähnt, ich erwarte bei MaiLab und dem Y-Kollektiv keine 60jährigen vor dem Bildschirm. Das ist halt nicht direkt ZDF, aber es ist der ÖRR.

    zB bei Quotenmeter.de

    Und wie schon gesagt: ich vergleiche Vollprogramme im linearen TV miteinander. Natürlich kann man auch alternative Digitalangebote miteinander vergleichen, da wird das Bild für den ÖRR noch schlechter aussehen, im Streaming- und Onlinevideobereich dürfte der Gesamt-Marktanteil des ÖRR verschwindend gering sein. Du bemühst als Gegenbeispiel einen Youtubekanal, der in diesem Kalenderjahr bisher etwa 9 Videos mit insgesamt 3 Stunden Laufzeit veröffentlich hat. Wenn das das beste Beispiel für ein jugendorientiertes Angebot des ÖRR sein sollte, dann gute Nacht. Es gibt aber natürlich noch andere, die Gründung von funk, etc. ist ja eine (reichlich späte) Reaktion auf diese Diskussion, die schon seit 10 Jahren geführt wird.

    Die Kritik ist ja generell nicht uninteressant. Ich fürchte nur, dass viele junge Erwachsene Serien gucken, die der ÖR nicht finanzieren kann. Und ob 8 Milliarden zu viel sind und wer dort zu viel verdient, das erscheint mir nach wie vor unklar.

    Destatis schrieb: Die Bildungsausgaben von Bund, Ländern und Gemeinden sind im Jahr 2019 auf 150,1 Milliarden Euro gestiegen. Das waren 8,8 Milliarden Euro oder 6,3 % mehr als 2018. In die Schulen floss 2019 mit 73,8 Milliarden Euro knapp die Hälfte (49,2 %) der öffentlichen Bildungsausgaben.

    Ist doch auch viel zu viel, oder nicht? Spart doch mal an den Lehrergehältern, die kriegen rund 4000 brutto, hab ich gehört.

    Das ZDF hat ein Jahresbudget von 2 Milliarden €. Bei ProsiebenSat1 macht der komplette Konzern mit Digitalsparte, etc. einen Umsatz von 4 Mrd., das Budget zB vom Sender Prosieben dürfte maximal die Hälfte des Hauptprogramms des ZDF betragen. Eine Serie, wie big bang theorie (jetzt nur als Beispiel) ist im ZDF trotzdem seit 20 Jahren nicht mehr gelaufen, auf so eine Idee kommen die gar nicht. Natürlich könnten die auch die Rechte für attraktive Serien und Filme kaufen, bei Sportrechten überbieten sie die frei empfangsbaren privaten auch regelmäßig.

    Woher hast du denn diese Zahlen? Ich habe eben danach gesucht und nichts gefunden. Zumal ich nicht glaube, dass die YouTube-Kanäle, die vom ÖRR unterhalten werden, primär von 60jährigen genutzt werden

    Veröffentlich werden nur die Zahlen für "werberelevante (14-49)", da liegt das ZDF bei ca. 7% und "gesamt" da liegt das ZDF bei etwa 15%. Wenn ich mal davon ausgehe, dass die Quote bei Kindern nicht über denen der werberelevanten liegt, kommt man ganz grob auf rund 30% für die über 50jährigen (0,6*0,07+0,4*0,28 ist etwa 0,15). Es geht alleine um das Fernsehprogramm.

    Zitat

    Das klingt mir jetzt im Bezug aufs Thema ein bisschen arg dramatisch.

    Mir ist nicht nur bewusst, dass mein Standpunkt etwas zugespitzt dargestellt ist, das ist sogar intendiert.

    Weil die ÖR nicht nur aus Schlager bestehen, die Bibliothek aber auch sinnlose Hörspiele und Schundromane enthält. Im Schwimmbad kann man sich Fußpilz und Sonnenbrand einfangen und nur Rutschen und Pommes essen, also kranker rausgehen als man reinging:sterne:

    Hat denn eigentlich irgendwer bislang schlüssig darlegen können, wie viel öffentlich rechtlicher Rundfunk wert ist? (i.S.v. kosten sollte?) Oder kennt ein Konzept, das besser funktioniert als bei uns?

    Man kann endlos über das für und wieder einzelner Sendungen diskutieren, das geht aber am Kern des Problems vorbei. Das ist für mich:

    - Der ÖR hat ein Jahresbudget von 8 Milliarden € (und meint damit nicht aus zu kommen). Das ist exzessiv viel und ein Großteil des Geldes fließt in bürokratische Strukturen und nicht in das Produkt. Die Aufteilung in dutzende Regional- und Spartensender, Geschäftsbereiche, Archive, ... führt dazu, dass es eine extrem hohe Anzahl "Führungskräfte" gibt, die mittlere sechsstellige Gehälter beziehen. Diese Strukturen sind über Jahrzehnte gewachsen und dienten dabei vor allem der Versorgung und dem Proporz der beteiligten Interessengruppen. Dieses System halte ich auch für nicht reformierbar, zumindest nicht von innen.

    - Der ÖR hat über Jahrzehnte den eigenen Versorgungsauftrag selber nicht ernst genommen und sich völlig einseitig zu einer Seniorenveranstaltung entwickelt. Noch heute liegt der Marktanteil des ZDF für unter 50jährige bei etwa 7%, für über 50jährige bei um die 30%. Das ist kein Zufall, sondern Ergebnis einer Programmplanung, die einseitige Interessen vertritt.

    - Faktisch ist der ÖR eine Institution, bei der jüngere per Zwangsabgabe die Interessen der Älteren finanzieren. Und zwar nicht Rente für Arme oder medizinische Versorgung für Kranke, sondern Rosamunde Pilcher und Fernsehgarten für die finanziell am besten situierte Rentnergeneration aller Zeiten. Diese Struktur trägt dazu bei, dass sich viele Jüngere inzwischen von der "Boomer"-Generation ausgebeutet fühlen - vieles in unserem politischen System dient nur noch dazu, die Party für die Älteren noch ein paar Jahre am laufen zu halten, bevor dann 2040 vieles zusammen bricht (es ist mathematisch sicher, dass das aktuelle Rentensystem in 20 Jahren nicht mehr finanzierbar ist - fängt die Regierung an, Rücklagen zu bilden und vor zu sorgen? Nein, es werden drei neue Renten eingeführt, um den aktuellen Rentnern noch ein paar Euro mehr zu spendieren).

    Der ÖR passt mit seiner aktuellen Struktur für mich in ein politisches Gesamtbild, was ich für demokratieschädlich und gesellschaftsspaltend halte.

    Ich halte es für richtig, dass es einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk gibt, der eine Grundversorgung an neutraler und objektiver Information und von mir aus auch Unterhaltung sicherstellt.

    Ich bin auch der Auffassung, dass 80%-90% dessen, was der ÖR macht, nichts mehr mit dieser Grundversorgung zu tun hat.

    Das Gesamtbudget der öffentlichen Anstalten liegt deutlich oberhalb dem Gesamtbudget aller privaten Sender.

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