Es geht nicht um ganz normalen Ausdauersport (der natürlich positiv ist), sondern um die Teilnahme an einem Ironman Wettbewerb oder einer Kochshow. Wenn mich ein Kollege als PR danach fragt, würde ich ihm davon abraten, beides im Krankenstand zu machen. Das heißt noch nicht, dass man zwingend Probleme bekommen muss, aber man wird vermutlich damit rechnen müssen, dass genauer hingeguckt wird und das Ergebnis davon kann ich nicht beurteilen.
Ich teile an der Stelle die Meinung von Maylin85. Beamte sind, was die Fortzahlung der Bezüge im Krankenstand angeht, deutlich privilegiert gegenüber Angestellten, die nach 6 Wochen ins Krankengeld fallen. Damit geht für mich auch eine gewisse Verpflichtung einher, sich so zu verhalten, dass nicht der Anschein befeuert wird, man würde dieses Privileg missbrauchen. Innerhalb vernünftiger Grenzen zumindest und die sind für mich bei anstrengenden, öffentlichen Auftritten überschritten, sicher nicht beim Einkaufen oder normaler sportlicher Betätigung.